Berlin – Auch am Wochenende bietet die seit Monaten von Streiks der
Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) gebeutelte Ostdeutsche Eisenbahn
GmbH in Berlin und Brandenburg nur ein eingeschränktes Verkehrsangebot an.
Deshalb kommt es nach Odeg-Angaben generell zu einem Zwei-Stunden-Takt,
etwa von Berlin-Schöneweide nach Beeskow und von Berlin-Lichtenberg nach
Frankfurt (Oder).
Auf mehreren Strecken fahren Busse, darunter Beeskow – Frankfurt (Oder).
Zwischen Eberswalde, Angermünde und Prenzlau fallen die Züge weiter aus.
Die Odeg empfiehlt ihren Fahrgästen, sich unter dem …
Kategorie: Regionalverkehr
Regionalverkehr: ODEG sperrt Lokführer vom Dienst aus, aus MOZ
http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/
artikel-ansicht/dg/0/1/331114/
Frankfurt (Oder) (moz) Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) hat bis zu 40
Prozent ihrer Lokführer bis auf Weiteres vom Dienst ausgesperrt. Wie
ODEG-Geschäftsführer Bernd Wölfel bestätigt, reagiert das Unternehmen damit
auf die Streikmaßnahmen der Lokführergewerkschaft GDL.
Obwohl der jüngste Streik seit Anfang der Woche beendet ist, hält die ODEG
an ihrem Notfahrplan fest und bedient einzelne Strecken gar nicht mehr. „Da
die Gewerkschaft Streiks sehr kurzfristig beginnt und beendet, ist der
Basisfahrplan …
Regionalverkehr: Strecke in den Spreewald bleibt gesperrt, Eröffnung verzögert sich um vier Monate auf September, aus Berliner Zeitung
LÜBBENAU. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) ist verärgert
darüber, dass die Bahn die Wiedereröffnung ihrer Strecke von Königs
Wusterhausen nach Lübbenau erneut verschoben hat. „Dafür habe ich kein
Verständnis“, sagte er gestern. Die kürzeste Schienenverbindung von Berlin
in den Spreewald sowie nach Cottbus sollte im Mai wieder in Betrieb
genommen werden, nun soll dies laut Bahn „voraussichtlich erst im
September“ erfolgen. Darunter litten die Fahrgäste und die Wirtschaft,
sagte der Minister. „Gerade im Sommer hängen wesentliche Teile des
Spreewaldtourismus davon ab, dass Besucher die wichtigste Reiseregion auch
mit der Bahn erreichen können.“
Die Touristen mussten bereits in der vergangenen Sommersaison auf …
Regionalverkehr: Aufnahme Zugverkehr Berlin–Cottbus verspätet sich, Software für Steuerung muss umfassend geprüft werden – Ersatzbusse und Umleitungen auch im Juli und August
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20110627.html
(Berlin, 27. Juni 2011) Der durchgehende Zugverkehr zwischen Berlin und
Cottbus über Lübbenau kann voraussichtlich erst im September wieder
aufgenommen werden. Das bisherige Umleitungs- und Ersatzkonzept zwischen
Berlin und Cottbus/Senftenberg bleibt deshalb weiter bestehen.
Im Zusammenhang mit den bereits bekannten Kabeldiebstählen kam es zu
Verzögerungen bei der Prüfung und Abnahme der Software für die Steuerung
der Stellwerke und Bahnübergänge des Abschnitts Königs
Wusterhausen–Lübbenau. Nach heutiger Einschätzung ist die Software nicht
vor Ende August betriebsbereit.
Die Deutsche Bahn bedauert diesen erneuten Terminverzug. Im Interesse eines
sicheren und stabilen Betriebes war die Entscheidung jedoch notwendig.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bundeshaushalt für Ausbau Berlin – Stettin unterfinanziert
„Brandenburg setzt sich nachdrücklich beim Bundesverkehrsministerium für
den Ausbau der Bahnstrecke Berlin – Stettin ein“, stellt Verkehrsminister
Jörg Vogelsänger klar. Vogelsänger reagiert damit auf die Vorhaltungen des
uckermärkischen CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen in einer Zeitung,
das Land und der Kreis würden das Ausbauprojekt Berlin-Stettin
„stiefmütterlich“ behandeln.
„Bislang war Konsens, dass alle politischen Vertreter des Landes und der
Uckermark beim Bund für den Ausbau dieser für den Nordosten Brandenburgs so
wichtigen Bahntrasse gemeinsam eintreten. Wenn es nun nicht mehr wie
gewünscht vorangeht, dann hat dies vor allem damit zu tun, dass die jetzige
Bundesregierung den Haushaltsposten für Bahninvestitionen hoffnungslos
unterfinanziert.“
Vogelsänger, der bis Ende 2012 auch den Vorsitz der
Verkehrsministerkonferenz innehat, erinnert in diesem Zusammenhang daran,
dass der Vorstoß der Bundesländer, die Gewinnabführung der Deutschen Bahn
AG an den Bundeshaushalt in Investitionen umzulenken, am Bund gescheitert
ist. „Faktisch bedeutet dies eine Investitionskürzung um 500 Millionen
Euro“, sagte Vogelsänger. Des Weiteren fehlt noch immer das schon lange
angekündigte deutsch-polnische Abkommen zum Ausbau dieser Strecke.
Für die Ausbau-Finanzierung der Strecke Berlin – Angermünde – Stettin sowie
für die Verhandlungen mit Polen ist ausschließlich der Bund zuständig. Die
Umsetzung ist dann Sache der DB Netz AG.
„Als CDU-Mitglied und stellvertretendes Mitglied im Bundesverkehrsausschuss
ist Koeppen beim Bund nicht etwa in der Opposition, sondern gehört in das
Lager der Regierung“, so der Minister weiter: „Da sollte man doch davon
ausgehen, dass der Abgeordnete Koeppen Gelegenheit erhält, direkt bei
seinem Parteifreund, dem Bundesverkehrsminister, vorstellig zu werden, um
etwas für die Uckermark zu bewegen, und nicht auf den Umweg über eine
Zeitung angewiesen ist.“
„Genauso wünsche ich, dass Herr Koeppen seinen christsozialen Parteifreund
von der Zerschlagung der ostdeutschen Wasser- und Schifffahrtsdirektionen
abhält“, äußerte der Minister weiter: „Die so genannte Reform der
Binnenwasserstraßenverwaltung des Bundes bedeutet eine erhebliche
Benachteiligung dieses umweltfreundlichen Verkehrsträgers in den neuen
Bundesländern und insbesondere auch im Odereinzugsgebiet.“ (Pressemeldung
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 24.06.11).
Regionalverkehr: Seit 02:00 Uhr heute morgen wird bei der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH gestreikt. Es kommt zu Verspätungen und Zugausfällen., aus Die Welt
http://www.welt.de/wirtschaft/article13445428/
Neuer-Lokfuehrerstreik-in-Berlin-und-Brandenburg.html
Bei der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (Odeg) kommt es am Donnerstagmorgen
wegen eines neuen Streiks der Lokführer wieder zu Behinderungen. Wie die
Odeg in der Nacht mitteilte, sind seit 02.00 Uhr Strecken in Berlin und
Brandenburg sowie in der Lausitz betroffen. Wie lange der Ausstand dauern
wird, ist noch nicht klar. Fahrgäste können sich auf der Internetseite der
Odeg über Verspätungen und Ausfälle informieren.
Zwischen Fürstenwalde (Spree) und Bad Saarow fallen nach Angaben des
Unternehmens …
Regionalverkehr: Ausfall der Linie RE 7 zwischen Medienstadt Babelsberg und Ostbahnhof
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20110621.html
(Berlin, 21. Juni 2011) Ab heute, 23:30 Uhr, bis Freitagmorgen, 1. Juli,
1:30 Uhr, ist der Zugverkehr auf der Regionallinie RE 7 an mehreren Tagen
wegen Gleisbauarbeiten unterbrochen.
Am 21., 22., 25., 27. Juni und am 1. Juli fährt der Zug RE 18741 Richtung
Dessau erst in Berlin Wannsee statt in Berlin Ostbahnhof ab (fahrplanmäßige
Abfahrtszeit in Berlin Ostbahnhof 23:43 Uhr). In der Gegenrichtung endet
der Zug RE 18740 in Wannsee (fahrplanmäßige Ankunft 1:16 Uhr). Reisende
ab/nach Berlin Ostbahnhof nutzen bitte die S-Bahn der S 7.
Am 23., 24. und zwischen 28. und 30. Juni beginnt der Zug RE 18741 Richtung
Dessau erst in Potsdam Medienstadt Babelsberg. Reisende ab Ostbahnhof
fahren mit der S 7 bis Wannsee (bitte die frühere Abfahrt beachten). In
Wannsee steigen sie auf den Ersatzbus um, der bis Medienstadt Babelsberg
fährt. Dort besteht Anschluss an den 20 Minuten später abfahrenden Zug nach
Belzig. In der Gegenrichtung endet der Zug in Medienstadt Babelsberg. Zur
Weiterfahrt steht ein Ersatzbus bereit.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet
unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio
Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die
Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Tarife + Regionalverkehr: Ab September: Freifahrt für schwerbehinderte Menschen in Nahverkehrszügen der DB, Reiseerleichterung für 1,4 Millionen Menschen • Wegfall des Streckenverzeichnisses • Neuregelung unterstreicht Kundenorientierung
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubp/
p20110621a.html
(Berlin, 21. Juni 2011) Am 1. September 2011 wird die Freifahrtregelung für
die rund 1,4 Millionen schwerbehinderten Menschen in Deutschland wesentlich
erweitert. Alle Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn (DB) können dann
bundesweit ohne zusätzlichen Fahrschein mit dem grün-roten
Schwerbehindertenausweis und dem Beiblatt mit gültiger Wertmarke genutzt
werden.
„Wir freuen uns, mit dieser Regelung das Leben für schwerbehinderte
Bahnfahrer ein kleines bisschen einfacher machen zu können“, so Rüdiger
Grube, Vorstandvorsitzender der Deutschen Bahn AG. „Es ist der Deutschen
Bahn und mir persönlich ein echtes Anliegen, auch behinderten Menschen eine
möglichst grenzenlose Mobilität zu bieten.“
Zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die DB
vereinbart, das im Sozialgesetzbuch verankerte Streckenverzeichnis für
schwerbehinderte Menschen zum 1. September 2011 aufzuheben. Das
Streckenverzeichnis definiert den Radius von 50 Kilometer rund um den
Wohnort eines schwerbehinderten Menschen, in dem er bisher kostenlos die
Nahverkehrszüge der DB außerhalb von Verkehrsverbünden nutzen konnte. Damit
können schwerbehinderte Reisende bundesweit durchgängig mit allen
Nahverkehrszügen der DB – Regionalbahn (RB), Regionalexpress (RE),
Interregio-Express (IRE) und S-Bahn – in der 2. Klasse kostenlos fahren.
Die Regelungen für Begleitpersonen, für die Mitnahme eines Hundes und für
kostenfreie Platzreservierungen bleiben unverändert. Das unentgeltliche
Reisen innerhalb von Verkehrsverbünden bleibt bestehen. Die Neuregelung ist
ein wesentlicher Beitrag zu mehr Kundenorientierung und zum
Bürokratieabbau.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Regionalverkehr: Nahverkehr Experten-Konzept weist Möglichkeiten für attraktiveren ÖPNV aus, aus MAZ
BRÜCK – Große Veränderungen werfen ihre Schatten voraus. Ab August 2012
sollen nicht nur Berufspendler in der Region um Brück, Treuenbrietzen und
Niemegk deutlich bessere Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
nutzen können. Sie würden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 ihre volle
Wirkung entfalten.
Das geht aus einem Konzept hervor, das derzeit im Auftrag des Landkreises
Potsdam-Mittelmark in Kooperation mit dem Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg (VBB) vom Berliner Büro Spreeplan Verkehr erarbeitet
wird. Zudem wirkt daran im Fläming eine Arbeitsgruppe mit, der
Bürgermeister, Amtsdirektoren sowie Vertretern von Verkehrsbetrieben und
des Landkreises angehören (die MAZ berichtete). Der inzwischen recht weit
fortgeschrittene Planungsstand ist am Montagabend in der Sitzung des
Brücker Amtsausschusses vorgestellt worden.
Wie Mathias Lorenz vom Büro Spreeplan dort sagte, gibt es heute in der
genannten Region eine …
Regionalverkehr: DBV fordert Einschreiten gegen Provinzposse in Vogelsang
Sehr geehrter Herr Minister Vogelsänger, seit gestern ist Brandenburg um
eine Provinzposse reicher. Die Regionalbahnlinie 12 von Berlin-Lichtenberg
nach Templin über Oranienburg fährt zwar weiterhin alle Stunde, ein ein-
und aussteigen im Bahnhof Vogelsang ist den Fahrgästen jedoch nur
zweistündlich gestattet. Ihr Ministerium hat den Verkehrsverbund
beauftragt, jeden zweiten Halt im Bahnhof Vogelsang abzubestellen. Da die
Gesamtstrecke jedoch nach wie vor alle Stunde bedient wird, ergibt sich die
skurile Situation, dass zwar alle Züge am Bahnsteig in Vogelsang halten,
jedoch die Türen des eines Zuges nicht geöffnet werden. Erzürnte Fahrgäste
haben sich bei uns über diese Entscheidung Ihres Ministeriums beschwert.
Durch die Verringerung der zu bezahlenden Halte spart das Land Brandenburg
jährlich nach unseren Schätzungen 18.000 € ein. Diese enorme Summe
rechtfertigt natürlich den Schritt, erst drei Wochen vorher die
Öffentlichkeit über die Einschränkungen zu informieren und auch der
betroffenen Stadt erst auf deren Nachfrage diese Entscheidung zur Kenntnis
zu geben – oder? Diese völlig unabgestimmte und überhastete Abbestellung
des Haltes in Vogelsang hätte nicht sein müssen. Schüler aus Vogelsang, die
in Templin und an weiteren Standorten Schulen besuchen, haben nun plötzlich
eine Fahrzeitverlängerung von bis zu 1,5 Stunden. Hier hätte es zuvor
Gespräche mit der Kommune und den Betroffenen geben müssen.
Und noch einen Hinweis gaben uns verärgerte Eltern: die meisten Schüler
haben sich eine Jahreskarte gekauft. Die kostet für sie zur Fahrt nach
Templin 550 Euro im Jahr (für 11 Minuten Fahrzeit ein stolzer Preis!).
Damit steht die Nutzbarkeit der Jahreskarte in keinem Verhältnis mehr zu
den Kosten dafür. Wenn die Zahl der Fahrtmöglichkeiten jetzt quasi halbiert
wird, wäre es auch nur logisch, den Preis auf die Hälfte zu senken.
Durch diese nicht ausreichend kommunizierte Maßnahme haben Sie den
„Schwarzen Peter“ an das Zugpersonal weitergereicht. Die Eisenbahner vor
Ort, die mit dem Zug zwar am Bahnsteig anhalten, denen es jedoch verboten
ist, die Türen zu öffnen, bekommen jetzt den Ärger der Fahrgäste zu spüren.
Auch DB Station & Services als Eigentümer des Bahnsteigs ist, so
berichteten es uns Eltern aus Vogelsang, nicht untätig geblieben. Um Fakten
zu schaffen, wurden kurzerhand die Bahnsteigplatten entfernt. Somit ist der
Bahnsteig im Moment nicht nutzbar. Da dies unserer Meinung nach nicht durch
die Gesetze abgedeckt wird, haben wir uns in dieser Angelegenheit an das
Eisenbahnbundesamt gewandt.
Wir fordern Sie deshalb auf, sofort den stündlichen Halt für die RB 12
wieder zu bestellen. Jedes weitere Abwarten nährt bei vielen Bürgern vor
Ort nur die Meinung, dass der Landesregierung die berlinfernen Regionen mit
all ihren demografischen und wirtschaftlichen Problemen relativ egal sind
(Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband
Berlin-Brandenburg e. V., 22.06.11).