http://www.tagesspiegel.de/meinung/die-zukunft-der-berliner-flughaefen-eroeffnet-der-ber-mit-oder-ohne-tegel/8170822.html Der Hauptstadt-Airport wird nun wahrscheinlich „scheibchenweise“ eröffnet. Das verhindert auf jeden Fall eine neue Blamage. Doch gänzlich im Vagen bleibt, was mit dem Flughafen Tegel passiert. Eines hat Hartmut Mehdorn, wo immer er auch in den letzten Jahren tätig war, überall geschafft: Er polarisiert. Für die einen ist er ein genialer Manager, die anderen halten ihn für einen Egomanen, der auch da Krach erzeugt, wo bisher keiner war. Mit seinen jüngsten Überlegungen zur gleitenden Eröffnung des neuen Flughafens und zum möglichst langen Offenhalten von Tegel ist ihm das, betrachtet man die Reaktionen zwischen Begeisterung und Ablehnung, wieder einmal gelungen. Und da er weitgehend im Ungefähren lässt, wie er das eine – den langsamen Start von BER – erreichen und das andere – Tegel nicht schließen – …
Kategorie: Flughäfen + Luftfahrt
Flughafen BerlinMehdorn plant BER-Eröffnung auf Raten, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/flughafen-berlin-mehdorn-plant-ber-eroeffnung-auf-raten,11546166,22682520.html Am geplanten Hauptstadt-Flughafen in Schönefeld verdichten sich die Hinweise auf eine stufenweise Eröffnung. Im Juli oder August will sich Airport-Chef Hartmut Mehdorn auf einen Termin festlegen. Airport-Chef Hartmut Mehdorn sagte dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Sonntag, es gebe keinen Grund dafür, dass alle auf einmal umziehen. „Wir werden das also scheibchenweise machen.“ Schon vor drei Wochen hatte Mehdorn angedeutet, man könne den neuen Flughafen nach und nach in Betrieb nehmen. Damals hatte er allerdings auch betont, es gebe keinen Beschluss über eine solche Vorgehensweise. Wie das Magazin „Focus“ unter Berufung auf Flughafenexperten berichtet, könnte der Airport bei einer Teilinbetriebnahme bereits im Jahr …
Flughafen BerlinGericht verlangt mehr Lärmschutz am BER, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/flughafen-berlin-gericht-verlangt-mehr-laermschutz-am-ber,10809148,22581486.html Berlin – Das Oberverwaltungsgericht sieht die Schallschutzauflagen am BER systematisch verfehlt. Der Hauptstadtflughafen muss nachbessern. Dazu werden Mehrkosten in Höhe von 600 Millionen Euro erwartet. Wenn es um viel Geld geht, müssen Gerichte mitunter scheinbar simple Fragen klären. In diesem Fall ging es um knapp 600 Millionen Euro. Um diese Summe dürften die Gesamtkosten für den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) nun in die Höhe schnellen, nachdem das Oberverwaltungsgericht (OVG) am Donnerstag das Problem geklärt hat, wie die Formulierung „kein Mal“ zu werten ist. Nämlich so, wie die beiden Wörter im allgemeinen zu verstehen sind. Diese Lesart hatte der Vorsitzende Richter Roger Fieting schon zu Beginn der Verhandlung um den künftigen Schallschutz für Anwohner am BER am …
Flughäfen: Stille an Gate 9 bis 11, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/streik-bei-lufthansa-stille-an-gate-9-bis-11,10808230,22555890.html Wegen des Warnstreiks des Bodenpersonals muss die Lufthansa 1.700 Flüge absagen. Viele Berliner buchten vorher um. Hyohyeon Baek und ihre Mutter stehen ziemlich hilflos am Ticketschalter der Lufthansa im Flughafen Tegel. Es ist Montagfrüh um halb sieben. Und der jungen Berliner Studentin ist auch schon klar, dass es mit dem Rückflug der Mutter via Frankfurt am Main nach Seoul vorerst nichts wird. Aber es ist niemand da, der ihr sagt, was sie tun soll. Es sind vor allem ausländische Touristen, die der bundesweite Warnstreik bei der Lufthansa unvorbereitet trifft. Der überwiegende Teil der Passagiere war vorgewarnt, hat nach Angaben der Airline storniert, umgebucht oder ist auf die Bahn umgestiegen. So wie in Tegel sah es an fast allen deutschen Flughäfen aus. Der Ausstand sei das richtige Signal, sagt Christine Behle vom Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf einer Kundgebung am Hamburger Flughafen. Viele Lufthanseaten seien zwar enorm loyal zu ihrem Unternehmen, aber inzwischen sei die …
Flughäfen: Berlin und Brandenburg wollten gar keinen neuen Flughafen in Schönefeld. Ein Vermerk zeigt: Die Länderchefs einigten sich schon 1995 auf eine ganz andere Lösung. Doch als die Fusion scheiterte, platzte der Deal. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/vertrauliches-dokument-zum-flughafen-das-geheime-ja-zu-sperenberg/8098046.html Es ist eins der am besten gehüteten Geheimnisse aus der Vorzeit des unvollendeten Hauptstadt-Flughafens in Schönefeld. Eines Airports, bei dem sich mittlerweile fast alle einig sind, dass er am falschen Standort errichtet wird; einig auch darüber, dass dies eine Ursache ist, weshalb die Kosten explodieren und im dichtbesiedelten Gebiet die Konflikte um Nachtruhe und Schallschutz eskalieren. Aber wie es wirklich dazu kam, darüber haben zwei Männer, die am Ende gemeinsam mit einem Bundesminister am 28. Mai 1996 den „Konsensbeschluss“ für den stadtnahen Standort in Schönefeld fällten, bislang eisern geschwiegen: Eberhard Diepgen (CDU), damals Regierender Bürgermeister in Berlin, und Manfred Stolpe (SPD), einst Brandenburgs Ministerpräsident. Wir schreiben den Mai 1995: Es ist die Zeit, als sich Berlin und Brandenburg gerade aufmachen, ein gemeinsames Land zu werden. Ein Jahr später sollte das Volk abstimmen. In jenen Tagen, exakt am 27. Mai 1995, hatten sich Diepgen und Stolpe auf den Standort des geplanten neuen Flughafens …
Flughäfen: Lufthansa streicht am Montag fast alle Flüge, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/streik-lufthansa-streicht-am-montag-fast-alle-fluege,10808230,22541130.html An diesem Montag fallen wegen eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi nahezu alle geplanten Flüge der Lufthansa aus. Laut Sonderflugplan starten voraussichtlich nur 32 Maschinen. Besonders betroffen sind Kurzstreckenflüge. Wegen des Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi streicht die Lufthansa an diesem Montag fast alle ihre Flüge. Von insgesamt 1720 geplanten Abflügen in Deutschland werden voraussichtlich nur 32 starten, teilte die Fluggesellschaft am Samstagabend in Frankfurt am Main mit. Besonders betroffen sind die Deutschland- und Europa-Verbindungen. Von den mehr als 1650 geplanten Kurzstreckenverbindungen könnten in dem Lufthansa-Sonderflugplan nur 20 angeboten werden, hieß es – vor allem ab Berlin, wo der Warnstreik am Montag bereits um 14.30 Uhr enden soll. Von den 70 Langstreckenflügen starten nur 12. In Frankfurt sollen von 50 geplanten Interkontinentalflügen voraussichtlich 6 starten. In München bleiben nur 3 der 17 geplanten Verbindungen im Sonderflugplan erhalten. In Düsseldorf können dagegen alle …
Flughafen-Weiterbetrieb Offenhaltung Tegels kostet 50 Millionen Euro, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/flughafen-weiterbetrieb-offenhaltung-tegels-kostet-50-millionen-euro,11546166,22534514.html Berlin – Er ist vertraut, kompakt und liegt quasi vor der Haustür. Nicht wenige Berliner wollen, dass der Flughafen Tegel in Betrieb bleibt und nicht geschlossen wird, wenn der BER öffnet. Doch nun zeigen offizielle Berechnungen: Ein Parallelbetrieb würde viel Geld kosten. So schnell kann ein Unternehmen seine Meinung ändern. Unter ihrem neuen Chef Hartmut Mehdorn prüft die Flughafengesellschaft, ob der Flughafen Tegel länger betrieben werden könnte. Als Mehdorns Vorgänger noch am Ruder waren, fuhr sie den entgegengesetzten Kurs. Damals lehnte es das Unternehmen ab, Tegel und den Flughafen BER parallel zu betreiben – und begründete dies einleuchtend. Ein Parallelbetrieb, wie ihn Mehdorn heute erwägt, würde enorme Summen verschlingen: in sechs Monaten …
Hauptstadtflughafen Brisanter Aktenfund zum Schallschutz am BER, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/hauptstadtflughafen-brisanter-aktenfund-zum-schallschutz-am-ber/8087982.html Brandenburg wurde vom Flughafen schon 2008 informiert, dass die Vorgaben für den Schallschutz nicht eingehalten werden. Das belegt ein neuer Aktenfund – dabei gaben sich die Behörden noch im vorigen Jahr nach dem Schallschutz-Urteil des Oberverwaltungsgerichts überrascht. Am Donnerstag haben Fluglärmgegner einen brisanten Aktenfund publik gemacht, der die Flughafengesellschaft und Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck, zugleich BER-Aufsichtsratchef, in Erklärungsnöte bringt. Das Verkehrsministerium des Landes war demnach bereits seit dem 20. November 2008 darüber informiert dass der Flughafen beim Schallschutz gegen den vom Bundesverwaltungsgericht 2006 bestätigten Planfeststellungsbeschluss verstoßen wollte. Genau das geschah dann auch und wurde von der brandenburgischen …
Flughafen-Terminal BER-Reinigung kostet jeden Monat 150 000 Euro, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-terminal-ber-reinigung-kostet-jeden-monat-150-000-euro/8089094.html Ein Flughafen ohne Passagiere wird trotzdem schmutzig. Auch die Instandhaltung verschlingt Millionen. Erstmals nennt der Senat genaue Zahlen. Der nicht funktionierende Flughafen Berlin-Brandenburg kostet jeden Monat Millionen von Euro an Steuergeldern. Es könnten 15 Millionen sein, vielleicht auch 20 Millionen. Das wird von der Flughafengesellschaft nicht bestritten, nur weigerte man sich bislang beharrlich, selber genaue Zahlen zu nennen. Die Piraten haben mal genauer nachgefragt und eine Antwort vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) erhalten. Danach werden für „Instandhaltungsarbeiten“ jeden Monat …
Regionalverkehr + Fernbus + Flughäfen: Mit Fernbus zum Flughafen Leipzig Michendorf prüft Ersatz für gestrichene Züge, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12503329/60889/Michendorf-prueft-Ersatz-fuer-gestrichene-Zuege-Mit-Fernbus.html MICHENDORF – Nachdem die Gemeinde Michendorf vergeblich um ihre Bahnverbindung zum Flughafen Schönefeld (RB 22) gekämpft hat, nimmt sie jetzt in eigener Regie Alternativen in den Blick – Fernbuslinien. Linksfraktionschef Peter Pilling schlug am Montagabend in der Gemeindevertretung vor, den Versuch zu unternehmen, Anschluss an Fernbusverbindungen zu bekommen. Michendorf könnte da von seiner guten Lage an der A 10 in der Nähe Berlins profitieren. Der Ort liegt damit an einer Route, die bereits häufig von Fernbussen genutzt wird. Pilling schwebt vor, mit Firmen, die Fernlinien betreiben, Haltemöglichkeiten an den beiden Michendorfer Raststätten auszuhandeln, die sich links und rechts der Autobahn befinden. Er denkt zum Beispiel an den Fernbus von Berlin zum Flughafen …