BVG: Sarrazin will BVG nicht entschulden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/711296.html

Senator: Situation normal

Finanzsenator Thilo Sarrazin hat es erneut abgelehnt, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ganz oder teilweise zu entschulden. „Bei einer Bilanzsumme von 4,57 Milliarden Euro ist eine Verschuldung von derzeit rund 700 Millionen und künftig maximal 1,4 Milliarden Euro normal“, sagte der SPD-Politiker. Die BVG könne die Schulden bedienen.
Eine auch nur teilweise Entschuldung würde …

BVG: BVG-Angestellte wollen zwölf Prozent mehr Lohn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-Tarifkonflikt-Oeffentlicher-Dienst;art270,2439073

Drohen bald wieder Streiks im Berliner Nahverkehr? Die Angestellten der BVG sind jedenfalls „aktionsbereit“, sollten ihre Forderungen von bis zu zwölf Prozent mehr Lohn nicht erfüllt werden.
Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst Berlins weitet sich aus. Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, will die Gewerkschaft Verdi für die rund 12.000 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und deren Tochterfirma Berlin Transport Tariferhöhungen von acht bis zwölf Prozent fordern.
Die Gewerkschaft hat die Entgelttabelle …

BVG: Fahrplanwechsel

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/
Index/folder/1271

Am 9. Dezember heißt es bei den europäischen Verkehrsunternehmen wieder „großer Fahrplanwechsel“. Doch im Vergleich zu den Vorjahren fallen die Veränderungen im BVG-Netz diesmal eher bescheiden aus.

Die Anbindung des Hauptbahnhofs mit der Linie M85 ist das Highlight zum diesjährigen Fahrplanwechsel. Hinzu kommen einige Veränderungen im Bus-Netz. Größere Linien- und Fahrplanveränderungen bei der U-Bahn und der Straßenbahn gibt es nicht. Dafür wurde bei den Haltestellennamen auf 27 Buslinien aufgeräumt.

Bislang hieß es für den MetroBus M85 am S- und U-Bahnhof Rathaus Steglitz: Endstation. Mit dem großen Fahrplanwechsel ab 9. Dezember fährt diese Linie von hier weiter zum Hauptbahnhof. Damit ergeben sich gleich zwei Vorteile für unsere Fahrgäste: Erstens existiert dann eine umsteigefreie Anbindung der südwestlichen Stadtteile an den Hauptbahnhof. Und zweitens entfällt für Fahrgäste aus dem Bereich Lichterfelde das Umsteigen am Rathaus Steglitz, um die Einkaufsmöglichkeiten in der Schloßstraße und am Walther-Schreiber-Platz zu erreichen.

Wie der M48 verkehrt der verlängerte M85 über Schloßstraße, Rheinstraße, Hauptstraße, Potsdamer Straße, zum Potsdamer Platz. Dafür entfallen die Verstärkerfahrten des M48 zwischen S- und U-Bahnhof Rathaus Steglitz und S-Bahnhof Potsdamer Platz/Voßstraße.

Ab der Haltestelle „S Potsdamer Platz/Voßstraße“ fährt der M85 durch das Regierungsviertel und ersetzt die Linie M41, die eine neue Linienführung durch den Tiergartentunnel erhält und ohne Zwischenhalt Kurs auf den Hauptbahnhof nimmt.

Leider kann die geplante neue Endhaltestelle des M41 am Hauptbahnhof bis zum Fahrplanwechsel nicht fertig gestellt werden. Die Busse halten daher an einer provisorischen Haltestelle auf dem Reisebusparkplatz an der Invalidenstraße, gegenüber dem Hauptbahnhof. An der provisorischen Haltestelle gibt es keine Auftrittsfläche, daher ist die Stufe zum Ein- und Ausstieg etwas höher. Mobilitätseingeschränkten Fahrgästen empfehlen wir zwischen Hauptbahnhof und Potsdamer Platz die Linie M85, auf der ab 09.12.2007 barrierefreie Doppeldecker der neuesten Bauart eingesetzt werden.

Zum Fahrplanwechsel erscheint die Palette der Fahrgast-Informationsprodukte in aktualisierter Fassung.

– 1 –
Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007
Neue Namen für Haltestellen im Überblick:
> M85, 117 Die Haltestellen „Schulzentrum“ und „Lippstädter Straße“ auf dem
Ostpreußendamm werden unter dem neuen Namen „Ostpreußendamm Süd“
zusammengefasst.
> M85, 285 Die Haltestelle „Univ.-Klinikum Benjamin Franklin“ heißt jetzt neu „Charité –
Campus B. Franklin“.
> X83 Die Haltestelle „Poleigrund“ erhält den neuen Namen „Egestorffstraße“.
> 104, N42 Die Haltestelle „Naumannstraße“ wird in „Hohenfriedbergstraße“ umbenannt.
> 107, 124 Da sich die Bus-Haltestelle „Nordend“ in einiger Entfernung zur
gleichnamigen Straßenbahn-Haltestelle befindet und der Umstieg zur Straßenbahn von
der Haltestelle „Schillerstraße/Schönhauser Straße“ kürzer ist, werden hier
Haltestellenumbenennungen vorgenommen. Die Bus-Haltestellen
„Schillerstraße/Schönhauser Straße“ erhalten den Namen „Nordend“. Das
Haltestellenpaar „Nordend“ der Linien 107 und 124 heißt dafür neu
„Dietzgenstraße/Mittelstraße“.
> 123, 187 Die Haltestelle „Gerichte Moabit“ bekommt den neuen Namen „Wilsnacker
Straße“. Die alte Bezeichnung ist zum Teil irreführend, denn bestimmte Eingänge zum
Gericht sind günstiger über die Haltestelle „Turmstraße/Rathenower Straße“ zu
erreichen. Die neutrale Benennung nach Straßen ermöglicht eine bessere Orientierung.
> 147 Die Haltestelle „Luisenstraße/Charité“ heißt jetzt „Charité – Campus Mitte“
> 154, 192 Die Haltestelle „Märkische Allee/Bitterfelder Straße“ wird umbenannt in
„Walter-Felsenstein-Straße“.
> 160 Wegen einer zwischenzeitlich erfolgten Straßenumbenennung wird für die
Haltestelle „Straße 196“ nun auch der Name „Johannes-Sasse-Ring“ übernommen.
> 197 Die bisherige Haltestelle „Kleingartenanlage Eiche Nord“ heißt ab 9. Dezember
„Havemannstraße/Kemberger Straße“.
> 221 Das Haltestellenpaar „Eichborndamm/Am Nordgraben“ liegt relativ weit vom
Nordgraben entfernt, aber direkt an der Pannwitzstraße. Deshalb wird es jetzt in
„Pannwitzstraße“ umbenannt.
– 2 –
> 237 Die Linie 237 erhält eine neue Endhaltestelle in der Fachinger Straße (vor
Torweg). Um einen Doppelnamen zu vermeiden, wird der Name „Fachinger Straße“
vergeben. Die bisherige Haltestelle „Fachinger Straße“ erhält den Namen „Oberdorfer
Steig“. Bitte die neue Zielbeschilderung an den Bussen beachten!
> 246, 277 Die Haltestellenstandorte in der Karl-Marx-Straße und in der Lahnstraße
verschmelzen zu einem gemeinsamen Haltestellenbereich. Zudem ist ein Bezug auf die
S-Bahn hier nicht sinnvoll. Daher werden die Haltestellen „S+U Neukölln“ und „Karl-
Marx-Straße/Silbersteinstraße“ unter dem neuen Haltestellennamen „Lahnstraße/U
Neukölln“ zusammengefasst.
> 283, N81 Die Haltestelle „Bruno-Möhring-Straße“ wird umbenannt in
„Belßstraße/Marienfelder Allee“, weil sich das Haltestellenpaar mittlerweile unmittelbar
an der Marienfelder Allee befindet.
> N16 Die Haltestelle „Schiffbauergasse“ in Potsdam wird in „Schiffbauergasse/Berliner
Straße“ umbenannt.
Speziell im Bereich Buch gibt es diese Haltestellenumbenennungen:
> 251 Das Ludwig-Hoffmann-Krankenhaus ist mittlerweile geschlossen. Als alternativer
Namensgeber steht eine benachbarte Querstraße zur Verfügung, weshalb die
Haltestelle „Ludwig-Hoffmann-Krankenhaus“ den neuen Namen „Sudauer Straße“
erhält.
Mit der Konzentration des HELIOS Klinikums Buch an der Schwanebecker Chaussee
trifft die bisherige Bezeichnung „Klinikum Pölnitzweg“ nicht mehr zu. Die Haltestelle
heißt nur noch „Pölnitzweg“. Wegen der Notwendigkeit, die bisherige Haltestelle „Alt-
Buch“ in Schwanebecker Chaussee umzubenennen (siehe Linien 259 und 351), erhält
die Haltestelle „Schwanebecker Chaussee“ der Linie 251 den neuen Namen „Am
Stener Berg“.
> 259/351 Bei der Haltestelle „Röbellweg/Pölnitzweg“ kann auf den Doppelnamen
verzichtet werden, sie heißt jetzt neu „Röbellweg“.
Die bisherige Bezeichnung der Haltestelle „Alt-Buch“ war ungünstig gewählt, denn die
Standorte befinden sich relativ weit von Alt-Buch entfernt. Die Benennung nach der
durchfahrenen Schwanebecker Chaussee ist
hier plausibler. Deshalb erhält die Haltestelle den Namen „Schwanebecker Chaussee“.
Da einerseits der Name „Pölnitzweg“ im Zuge der Überarbeitung der Haltestellen im
Raum Buch anderweitig benötigt wurde (Linie 251), andererseits die Bezeichnung „Alt-
Buch“ durch eine andere Umbenennung verfügbar ist, kann auf den Namen
zurückgegriffen werden und die Haltestelle „Pölnitzweg“ den Namen „Alt-Buch“ erhalten.
– 3 –
Was sich sonst noch ab 9. Dezember ändert:
M41 Sonnenallee/Baumschulenstraße <> S+U Hauptbahnhof
fährt täglich ab „S Potsdamer Platz/Voßstraße ohne Zwischenhalt durch den
Tiergartentunnel zum Hauptbahnhof. Den entfallenden Streckenabschnitt über das
Regierungsviertel zum Hauptbahnhof übernimmt die Linie M85.
M48 Zehlendorf, Busseallee <> S+U Alexanderplatz
Täglich: Die Verstärkerfahrten zwischen „S+U Rathaus Steglitz“ und „S Potsdamer
Platz/Voßstraße“ übernimmt die verlängerte Linie M85.
M85 S Lichterfelde Süd <> S+U Hauptbahnhof
wird täglich ab „S+U Rathaus Steglitz“ zum Hauptbahnhof verlängert und verkehrt über
Schloßstraße > Rheinstraße > Hauptstraße > Potsdamer Straße > S Potsdamer
Platz/Voßstraße > Ebertstraße (Brandenburger Tor) > Scheidemannstraße
(Reichstagsgebäude) > Bundeskanzleramt und ersetzt ab Potsdamer Platz den M41,
der eine neue Linienführung durch den Tiergartentunnel erhält. Im Nachtverkehr (0.30
bis 4.30 Uhr, Samstag bis 5.30 Uhr, Sonntag bis 7 Uhr) fährt diese Linie nur zwischen S
Lichterfelde Süd und S+U Rathaus Steglitz.
TXL Prenzlauer Allee/Mollstraße <> Flughagen Tegel
Neue Haltestelle „Washingtonplatz“.
294 (Falkenberg<>) Hohenschönhausen, Seehausener Straße <>
Gehrenseestraße (<> Hohenschönhausen, Marzahner Straße)
Täglich: Die Linie erhält eine neue Linienführung und verkehrt über Falkenberger
Chaussee > Vincent-van-Gogh-Straße > Seehausener Straße > Pablo-Picasso-Straße >
Gehrenseestraße > Wartenberger Straße > Hauptstraße > Konrad-Wolf-Straße >
Gärtnerstraße > Marzahner Straße (inklusive Schleifenfahrt im Industriegebiet).
Übernimmt Streckenabschnitte des 359ers, der verkürzt wird. Neue Haltestellen:
„Hauptstraße/Rhinstraße“, „Konrad-Wolf-Straße“ und „Leuenberger Straße“.
359 Ringlinie: Falkenberg > Hagenower Ring > Falkenberg
Montag – Samstag: Verkürzte Linienführung über Falkenberger Chaussee > Prendener
Straße > Dorfstraße > Ernst-Barlach-Straße > Egon-Erwin-Kisch-Straße > Falkenberger
Chaussee und endet neu an der Endhaltestelle der MetroTram M4 und M17 in
Falkenberg. Den Streckenabschnitt zur Marzahner Straße übernimmt die Linie 294.
349 S Grunewald <> U Theodor-Heuss-Platz
Montag – Freitag: Statt als Ringlinie verkehrt die Linie nun vom S Grunewald über
Schmetterlingsplatz > Eichkampstraße > Messedamm > Masurenallee > Theodor-
Heuss-Platz > Reichsstraße zum U Theodor-Heuss-Platz und zurück. Neu: statt
stündlich, nun alle 40 Minuten eine Fahrt.
– 4 –
390 S Ahrensfelde > Ahrensfelde > Eiche > Mehrow > Ahrensfelde >
S Ahrensfelde
Montag – Samstag: Die Linie erhält in Ahrensfelde eine veränderte Linienführung über
Lindenberger Straße > Bahnstraße > Ernst-Thälmann-Straße > Kirschenallee und
zusätzliche Haltestellen. Diese heißen „Ahrensfelde, Kirschenallee“, „Ahrensfelde,
Fasanenstraße“, „Ahrensfelde, Bahnstraße“ und „Ahrensfelde, Kirche“.

BVG: Neuer BVG-Fahrplan sorgt für Verwirrung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-Fahrplanwechsel;art270,2431932

Umbenennungen von Haltestellen und Fahrten, die entfallen: Die Fahrplanänderungen der BVG ab dem 9. Dezember dürften für reichlich Unruhe unter den Fahrgästen sorgen.
BERLIN – Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wechseln am 9. Dezember 2007 erneut den Fahrplan. Im Vergleich zu den Vorjahren fielen die Veränderungen im BVG-Netz gering aus, sagte eine Unternehmenssprecherin. Größte Neuerung sei die Anbindung des Hauptbahnhofs an die Linie M85. Hinzu kämen einige Veränderungen im Bus-Netz, unter anderem erhielten auf insgesamt 27 Buslinien einige Haltestellen neue Namen. Größere Linien- und Fahrplanveränderungen bei U- und Straßenbahn gebe es nicht.
Mit der Verlängerung der M85 vom S-und U-Bahnhof Rathaus Steglitz zum …

BVG: Berliner werden immer älter, die BVG wird immer leerer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/706742.html

Starker Rückgang bei der Tram / Mehr Linien im Westen?

VON PETER NEUMANN

Chef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu sein, ist schon jetzt eine harte Aufgabe. Die Kosten steigen, die Schulden auch – und von 2008 an sinkt der Landeszuschuss. Doch einiges spricht dafür, dass der Job künftig noch härter sein wird. Denn der demografische Wandel, bei dem der Anteil alter Menschen steigt, lässt die Fahrgastzahl sinken. Mit einer „angepassten Angebotsstrategie“ könnten die Verluste wenigstens zum Teil aufgefangen werden, ergab ein BVG-Workshop. So sollte die Straßenbahn nach Westen erweitert, in Teilen des Ostens dagegen auf ihre Daseinsberechtigung hin überprüft werden. Auch entfernungsabhängige Tarife wurden vorgeschlagen.
Wir müssen mit erheblichen Veränderungen …

allg.: BVG und S-Bahn sparen an nützlichen Informationen und lassen ihre Fahrgäste oft ratlos zurück., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-S-Bahn;art270,2431470

Hilflose Touristen und ratlose Gelegenheitsfahrer, die nicht wissen, wie ihre Züge fahren – und dazu fast keine Informationen: Bei der BVG ist dies seit wenigen Wochen Alltag auf dem Umsteigebahnhof Wittenbergplatz, und bei der S-Bahn müssen sich die Fahrgäste damit auf der Station Savignyplatz schon seit weit mehr als einem Monat herumschlagen. Abhilfe könnten Zugabfertiger schaffen, die bei der BVG jedoch schon vor Jahren wegrationalisiert worden sind und bei der S-Bahn jetzt von den Bahnsteigen verschwinden werden.
Der auch von vielen Touristen genutzte Bahnhof Savignyplatz gehört zu den Stationen, auf denen es bereits keinen Abfertiger mehr gibt. Die modernen – und teuren – Anzeigetafeln zeigen …

BVG: Berlin: BVG-Verkehrsvertrag mit Licht und Schatten

http://www.lok-report.de/

Mit dem neuen Verkehrsvertrag zwischen Land Berlin und BVG werden wichtige Weichen für einen attraktiven BVG-Nahverkehr gestellt. Aus Fahrgastsicht sind viele der Regelungen ein Fortschritt gegenüber den bisherigen Unternehmensverträgen.
• Der Umfang der von der BVG zu erbringenden Verkehrsleistungen bleibt auf heutigem Niveau erhalten. Damit wird es zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 erstmals seit Jahren bei der BVG insgesamt keine Angebotsreduzierungen geben.
• Die zu erbringenden Qualitätsstandards (z.B. Pünktlichkeit) werden konkret festgelegt. Durch Malus- und Bonus-Regelungen werden Anreize zur Einhaltung geschaffen.
• Zu den Tarifen wird festgelegt, dass die BVG keinen Anspruch auf automatische jährliche Tariferhöhungen hat.
• Ab 2010 wird im Zwei-Jahres-Rhythmus überprüft, ob der jährliche Zuschuss von 250 Mio Euro für den Erhalt der Infrastruktur und die Erbringung der Verkehrsleistungen ausreicht.
Doch viele der Regelungen sind nutzlos, wenn es weiterhin kein effektives Vertragscontrolling gibt. Der Berliner Fahrgastverband IGEB appelliert an Senat und Regierungsparteien, sich endlich zügig auf ein effektives unabhängiges Vertragscontrolling zu verständigen.
Vollkommen ausgeblendet wurden die Altschulden der BVG von fast 800 Mio Euro, für die überwiegend die Politik vergangener Wahlperioden verantwortlich ist. Diese Altschulden führen dazu, dass die BVG von dem jährlichen Zuschuss von 75 Mio Euro für ihre Verkehrsleistungen bereits 2008 rund 40 bis 50 Mio Euro allein für Zinszahlungen ausgeben muss. Tilgungen wird es nicht geben können. Im Gegenteil: Der BVG-Schuldenberg wird wachsen.
Der Fahrgastverband IGEB fordert den Senat auf, die BVG jetzt zu entschulden, denn:
• Je weiter der BVG-Schuldenberg anwächst, umso teurer wird es am Ende für Berlin.
• Eine Entschuldung, die mit dem EU-Beihilfrerecht vereinbar ist, kann sehr wahrscheinlich nur vor Vertragsbeginn erfolgen.
Bei jeder späteren Entschuldung besteht die Gefahr, dass die EU sie als unerlaubte Beihilfe wertet und untersagt (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 28.11.07).

BVG: Kommt der Bus zu spät, gibt’s Abzug, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/705358.html

Der Senat darf Zuschuss kürzen, wenn die BVG die Vorgaben nicht erfüllt
Peter Neumann

Für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) brechen neue Zeiten an. Wenn sich große Verspätungen häufen oder bei Kundenbefragungen zu viele schlechte Noten gegeben werden, erhält das Unternehmen weniger Geld. Anders als bisher muss es von 2008 an klar definierte Qualitätsstandards erfüllen. Das sieht der bis 2020 geltende Verkehrsvertrag vor, den der Senat gestern beschlossen hat. „Damit werden die Weichen für einen attraktiven Nahverkehr gestellt“, lobte der Fahrgastverband IGEB. Doch er und die Grünen äußern auch Kritik: Weil die Senatszahlungen nicht reichen, werde der BVG-Schuldenberg wachsen.
Mit dem Vertrag löst der Senat ein …

BVG: Fahrgäste kontrollieren die BVG, aus taz

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/
artikel/1/fahrgaeste-kontrollieren-die-bvg/
?src=HL&cHash=57d6acf166

Busse und U-Bahnen müssen künftig pünktlich kommen. Und Fahrgäste müssen zufrieden sein. Sonst werden der BVG die Landeszuschüsse gekürzt. Mit echten Konsequenzen rechnet aber niemand. VON GEREON ASMUTH
U-Bahn-Fahrgäste werden künftig nicht mehr nur von der BVG kontrolliert. Sie können bei Unzufriedenheit umgekehrt die Finanzlage des Unternehmens beeinflussen – wenn auch nur minimal. Das sieht der Verkehrsvertrag zwischen dem Land Berlin und der BVG vor, den der Senat am Dienstag abgesegnet hat.
Laut dem Vertrag, der bis 2020 gelten wird, bekommt die BVG künftig jährlich 250 Millionen Euro vom Land – 75 Millionen für die Verkehrsleistungen und 175 Millionen für den Erhalt der Infrastruktur. Zusätzlich gibt es 40 Millionen Euro für Ruhegelder. 2007 zahlte das Land insgesamt noch …

BVG: Senat beschließt Verkehrsvertrag mit BVG: Bestandssicherung bis 2020, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=beb&module=dpa&id=16252312

Berlin (dpa/bb) – Der Berliner Senat wird an diesem Dienstag den lange verhandelten Verkehrsvertrag mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) beschließen. Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bringe die Vorlage ein, bestätigte ihre Sprecherin Manuela Damianakis einen Bericht der «Bild»-Zeitung (Montag). Der Verkehrsvertrag garantiert dem landeseigenen Unternehmen …