BVG: Busse und Bahnen rollen "voll auf Verschleiß", aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1807460/
Busse_und_Bahnen_rollen_voll_auf_Verschleiss.html

Nach zwölf Tagen Streik rollen bei der BVG wieder Busse und Bahnen. Doch weil in den Werkstätten gestreikt wird, können nicht alle Fahrzeuge eingesetzt werden, auch wird vorerst nichts repariert – was ausfällt, bleibt länger liegen. Und Informationen zum Fahrplan bekommt man auch nicht ohne weiteres. Denn im Call-Center gibt es ein Problem.
In Berlin fahren wieder Busse, U- und Straßenbahnen. Allerdings gilt nur der Ferienfahrplan mit zusätzlich verlängerten Taktzeiten. Bei der U-Bahn wird versucht, einen Zugabstand von fünf Minuten einzuhalten. Noch nicht zu überblicken ist, welche Folgen der seit dem 5. März andauernde Streik der Gewerkschaft Ver.di nun auf den laufenden Fahrbetrieb hat. Ver.di hat mit Rücksicht auf die Fahrgäste den Streik für die Fahrer ausgesetzt, obwohl es am Wochenende in dem Tarifstreit erneut keine Annäherung gegeben hat. Auch ein neuer Gesprächstermin wurde nicht vereinbart. Die BVG hatte zuletzt 3,3 Prozent mehr Lohn für die …

BVG: Streiks bei der BVG werden abgeschwächt, aus Die Welt

http://www.welt.de/wams_print/article1804984/
Streiks_bei_der_BVG_werden_abgeschwcht.html

Es gibt zwar noch keine Einigung im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben, ab morgen soll jedoch wieder ein Fahrbetrieb aufgenommen werden
Die gute Nachricht für Hunderttausende Berliner kam am Sonnabend kurz nach 14 Uhr. Sie lautete: Es gibt zwar noch immer keine Einigung im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), das kommunale Unternehmen wird auch weiter bestreikt, aber zumindest Busse und Bahnen dürfen ab Montag endlich wieder fahren. Das hat die Große Tarifkommission der Gewerkschaft Ver.di als „Zeichen des guten Willens“ gestern beschlossen. „Wir wollen etwas Entspannung in den Konflikt reinbringen“, sagte Gewerkschafts-Sprecher Andreas Splanemann.Nach BVG-Angaben soll zum Wochenbeginn „ein Großteil“ der Fahrzeuge wieder in Betrieb gehen. Details über den Fahrbetrieb will die BVG erst am Sonntagvormittag bekannt geben, nachdem in der Nacht die Experten des Unternehmens beraten haben. Größtes Problem für die BVG-Planer: Ver.di hat bereits angekündigt, den Streik in den …

BVG: „Ein Teil wird nicht mehr zur BVG zurückkehren“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/733257.html

Der Berliner Verkehrsforscher und Politikwissenschaftler Andreas Knie über die neue Liebe der Berliner zum Fahrrad und mögliche negativen Folgen für die BVG. Knie ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ).

Herr Knie, die Berliner gelangen zur Arbeit, das Stauchaos blieb aus. Wie kommt diese Stadt ohne die BVG zurecht?

Das hängt davon ab, wen man fragt. Für diejenigen, die auf die BVG angewiesen sind, ist der Streik auf Dauer nicht akzeptabel; also vor allem für Arme, arme Alte, Arbeitslose, auch viele Auswärtige. Dass sie seit dem 5. März zwangsweise viel weniger mobil sind als früher, spürt vor allem der Einzelhandel. Auch viele Kultureinrichtungen leiden unter großen Umsatzeinbußen. Doch die Berliner, die Alternativen zur BVG nutzen können, sind in der Überzahl. Die meisten Menschen in dieser Stadt kommen erstaunlich gut mit dem Streik zurecht.

Woran zeigt sich das?

Zum einen fahren die Berliner mehr Taxi. Diese bislang ziemlich …

BVG: "Ein Teil wird nicht mehr zur BVG zurückkehren", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/733257.html

Der Berliner Verkehrsforscher und Politikwissenschaftler Andreas Knie über die neue Liebe der Berliner zum Fahrrad und mögliche negativen Folgen für die BVG. Knie ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ).

Herr Knie, die Berliner gelangen zur Arbeit, das Stauchaos blieb aus. Wie kommt diese Stadt ohne die BVG zurecht?

Das hängt davon ab, wen man fragt. Für diejenigen, die auf die BVG angewiesen sind, ist der Streik auf Dauer nicht akzeptabel; also vor allem für Arme, arme Alte, Arbeitslose, auch viele Auswärtige. Dass sie seit dem 5. März zwangsweise viel weniger mobil sind als früher, spürt vor allem der Einzelhandel. Auch viele Kultureinrichtungen leiden unter großen Umsatzeinbußen. Doch die Berliner, die Alternativen zur BVG nutzen können, sind in der Überzahl. Die meisten Menschen in dieser Stadt kommen erstaunlich gut mit dem Streik zurecht.

Woran zeigt sich das?

Zum einen fahren die Berliner mehr Taxi. Diese bislang ziemlich …

BVG: BVG macht pro Streiktag 300.000 Euro Minus, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1765226/
BVG_macht_pro_Streiktag_300.000_Euro_Minus.html

Der Streik im öffentlichen Nahverkehr hat am Donnerstag erneut den Verkehr in Berlin lahmgelegt. Wer kann, meidet die übervolle S-Bahn und fährt per Rad oder eigenem Auto zur Arbeit. Das haben die Tankstellen erkannt: Sie erhöhten die Benzinpreise. Auch für die BVG ist der Ausstand teuer.
Der von Ver.di ausgerufene Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird das landeseigene Nahverkehrsunternehmen teuer zu stehen kommen. Jeder Streiktag sorgt bei der BVG – nach ersten Berechnungen – für Einnahmeverluste in Höhe von mindestens 1,3 Millionen Euro. Dagegen stehen streikbedingte Einsparungen etwa bei Löhnen, Kraftstoff und Strom. Diese liegen bei rund einer Million Euro pro Tag. Unterm Strich bleibt aber ein Minus von mindestens 300.000 Euro. Ungeachtet dessen vertritt Berlins Finanzsenator und BVG-Aufsichtsrat Thilo Sarrazin (SPD) weiterhin die Auffassung, dass die BVG mit jedem Streiktag Geld spare.
Ein besonders hoher Verlustfaktor sind die ausbleibenden Zahlungen …

BVG: Das Berliner Paradox, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Die-Dritte-Seite-BVG-Streik;art705,2489205

An einem normalen Tag bringen die Berliner Verkehrsbetriebe 2,4 Millionen Menschen ans Ziel. Seit gestern nun tun sie das nicht mehr. Dennoch sind fast alle angekommen.
Berlin-Dahlem minus ein Grad, Tegel auch minus eins, Tempelhof minus zwei, Mitte null, es herrscht Frost am Mittwochmorgen, dazu kommt Schneefall, beides Multiplikatoren des wahrscheinlich bald einsetzenden Chaos’ auf den Straßen, denn es wird wohl der Tag der Autos werden in Berlin, der Tag des bis an seine Kapazitätsgrenzen ausgelasteten Asphalts.
Dieser Asphalt hat an diesem Tag unmöglich Scheinendes auszuhalten, er muss den Ausfall der U- und Straßenbahnen, der Fähren und Busse kompensieren, es ist der erste von wohl zehn oder gar mehr Streiktagen im öffentlichen Nahverkehr, bei der BVG, bei den Berliner Verkehrsbetrieben also, ehemals Berliner Verkehrs-AG. An einem normalen Tag transportieren deren Fahrzeuge 2,4 Millionen Menschen, alle Fahrzeuge zusammengenommen fahren täglich …

BVG: Notverkehr soll aufgestockt werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/730932.html

Das Gespräch führte Peter Neumann

Herr Necker, Berlin stehen weitere Tage ohne BVG-Betrieb bevor – freuen Sie sich als BVG-Betriebsvorstand jetzt, dass Ihr Arbeitstag ruhiger ist ?

Natürlich nicht. Ich finde es viel besser, wenn der Verkehr planmäßig rollt. Und ganz abgesehen davon: Auch jetzt gibt es einiges zu organisieren – zum Beispiel unseren Notverkehr, mit dem wir den Fahrgästen ein Minimalangebot gewährleisten wollen.

Funktioniert der BVG-Notverkehr?

Ja, relativ problemlos. Er lief am frühen Morgen planmäßig an. Allerdings waren die Busse zunächst weniger voll als erwartet, von wirklicher Überfüllung konnte man nirgendwo sprechen. Wahrscheinlich müssen sich die Fahrgäste erst einmal an das Angebot gewöhnen. Dann werden die Busse sicher besser genutzt.

Wird die BVG das Not-Angebot in diesem Fall aufstocken?

Derzeit sind zirka 100 Busse …

BVG: U-Bahn mit Gummireifen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/730925.html

Stefan Strauss

Der erste Streiktag bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) brachte den Fahrgästen einen ungewöhnlichen Service: Freundliche Busfahrer privater Unternehmen beförderten sie kostenlos durch die Stadt und hielten auf Wunsch auch noch an Stellen, die als Haltepunkte gar nicht vorgesehen waren. Niemand kontrollierte die Fahrscheine, viele Fahrer winkten ihre Passagiere einfach durch, ohne Fahrgeld zu kassieren. Die BVG sprach von einem „ruhigen Beginn“.
Rund 100 Busse privater Busunternehmen waren seit 5 Uhr morgens im Einsatz, normalerweise sind es sonst bis zu 1 200 Busse. Sehr kurzfristig hatte die BVG einen Notfahrplan zusammengestellt, um einen Verkehr zu ausgewählten S-Bahnhöfen, Krankenhäusern und zum Flughafen Tegel zu gewährleisten. Meist alle 30 Minuten, zum Teil frühmorgens und spätabends auch nur alle …

BVG: Streik bei der BVG geht weiter, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/
beitrag_jsp/key=news7149040.html

Hunderttausende Berliner mussten auch am Donnerstag auf U-Bahnen, Straßenbahn und Busse verzichten. Die
Gewerkschaft ver.di setzte ihren Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) unvermindert fort. S-Bahnen und Regionalzüge fahren planmäßig.
Bei den S-Bahnen wurde mit etwa 500.000 zusätzlichen Passagieren gerechnet. 110 Busse von Privatunternehmen pendelten im Auftrag der BVG zu den S-Bahnen. Die Polizei registrierte wie schon am Mittwoch im beginnenden Berufsverkehr mehr Autos als sonst.
ver.di-Sprecher Andreas Splanemann bekräftigte, er erwarte von den Verkehrsbetrieben „ein verhandlungsfähiges Angebot“. Die Gewerkschaft fordert für alle 11.500 Beschäftigte der BVG Einkommensverbesserungen von bis zu …

S-Bahn: Mehr S-Bahnen während des BVG-Streiks, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
c976b3ebcb735b48c1257403004ad78f?OpenDocument

Während der Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) setzt die S-Bahn Berlin längere Züge ein und fährt auf ausgewählten Strecken zusätzliche Bahnen.
„Die S-Bahn will während des Streiks bei der BVG die Einschränkungen für die Kunden bestmöglich abfedern. Alle verfügbaren Fahrzeuge sind deshalb im Einsatz“, so Tobias Heinemann, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH. Auf den meisten Verbindungen werden 6- und 8-Wagen- Züge fahren.
Der zum DB-Konzern gehörende Bayern-Express & P. Kühn Berlin (BEX) wird für die BVG auf der Buslinie …