BVG: Jeder fünfte Bus ist schon nicht mehr einsetzbar, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1817780/
Jeder_fuenfte_Bus_ist_schon_nicht_mehr_einsetzbar.html

Über Ostern sollen Busse und U-Bahnen in Berlin fahren, der gesamte BVG-Streik wird ausgesetzt. Doch die Zeit wird wohl kaum reichen, die rund 150 Busse wieder auf die Straße zu bringen, die bereits wegen des Streiks in den Werkstätten auf Reparatur oder Wartung warten – und auf den Straßen fehlen.
Ein Fünftel aller Busse steht wegen des Streiks in den BVG-Werkstätten mittlerweile still. Waren am Dienstag noch 85 Prozent der fahrplanmäßig vorgesehenen Busse im Einsatz, waren es am Mittwochmorgen nur noch 81 Prozent. Von den rund 950 Bussen stehen bereits etwa 150 in den Werkstätten herum, weil sie nicht repariert und gewartet werden. Über die Osterfeiertage soll nun wieder gearbeitet werden, wie die Tarifkommission von Ver.di entschieden hat. Doch ob es dann möglich sein wird, alle Reparaturen und …

BVG: Die BVG hat so wenig Schulden wie lange nicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0319/lokales/0038/index.html

Trotzdem soll es keine größere Lohnerhöhung geben
19.03.2008
Lokales – Seite 23
Peter Neumann

Bei so vielen Schulden bekämen Privatleute Albträume. Doch die Finanzplaner der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können weiterhin ruhig schlafen. Für sie ist die Tatsache, dass das Landesunternehmen am 31. Dezember des vergangenen Jahres eine Gesamtverschuldung von 685,3 Millionen Euro hatte, eine gute Nachricht. Denn 2006 stand die BVG noch mit 749,6 Millionen, 2004 sogar mit fast 1,1 Milliarde Euro in der Kreide. Zum letzten Mal war ihre Verschuldung vor sieben Jahren niedriger gewesen. Doch bevor bei der Gewerkschaft Verdi jetzt die Begehrlichkeiten wachsen: Für die BVG ist der Tiefstand kein Anlass, den Beschäftigten eine größere Lohnerhöhung zu gewähren als sie ihnen bislang angeboten haben.

„Statistische Ungenauigkeit“
Für sie ist nicht die Momentaufnahme bedeutsam, sondern wie sich die Verschuldung langfristig …

BVG: Jetzt streiken die Berliner, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/211809.html

Bürger haben keinen Bock auf U-Bahn, Bus und Straßenbahnen
J. TWIEHAUS
Tschüss, BVG! Viele Berliner haben sich an ein Leben ohne Nahverkehr gewöhnt.
Uhlemann
Berlin – Stell dir vor, die BVG fährt wieder, aber niemanden interessiert es so richtig. Berlin gestern Morgen im Berufsverkehr: An einigen Stationen von U-Bahnen, Bussen und Trams gähnt eine seltsame Leere. Streiken die Berliner jetzt zurück?
Die BVG bestätigt: Züge sind deutlich leerer. „Viele Leute müssen erst wieder lernen, wie, wann, wohin wir fahren“, meint BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Da passt die Meldung der S-Bahn: Gestern 100000 Fahrgäste mehr – trotz Ferien.
Um kurz nach 7 Uhr rumpelt eine U5 durch den Untergrund von Friedrichshain. Der Zug bremst, die Türen gehen auf. In den Wagen könnte man …

BVG: Handelskammer will BVG abschaffen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Landespolitik-IHK-BVG;art124,2496950

Zwei Wochen Stillstand durch Streik bei der BVG? So nicht, meint die Berliner Industrie- und Handelskammer. Sie will die leicht erpressbaren Verkehrsbetriebe am liebsten gleich auflösen und alle Aufträge neu ausschreiben.
BERLIN – Die Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) hat bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2007 die Abschaffung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gefordert. Außerdem mahnte sie an, die öffentlichen Investitionen zu erhöhen. Die Berliner Wirtschaft blicke auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Für 2008 rechnet die IHK mit einem leichten Rückgang des Wachstums.
Der Senat solle prüfen, ob die BVG in ihrer derzeitigen Rechtsform aufgelöst werden könne, um sie sogleich in eine …

BVG: Mehr Personal für mehr Sicherheit, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0318/lokales/0014/index.html

Die BVG reagiert auf die Angst vieler Fahrgäste und verdoppelt die Zahl ihrer Wachmänner
18.03.2008
Lokales – Seite 17
Peter Neumann

Eine gute Nachricht für die Fahrgäste: Die Kriminalität im Berliner Nahverkehr ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Zahl der dort verübten Straftaten sank um sieben Prozent. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Doch vielen Fahrgästen ist es egal, wie sich die objektiven Daten entwickeln – sie fühlen sich weiterhin subjektiv unsicher. Darum setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf mehr Personal: Das Landesunternehmen verdoppelt die Zahl der Sicherheitsleute, die Tag für Tag im Einsatz sind. „Heute sind täglich 60 ausgebildete Sicherheitskräfte der Firma Securitas bei uns unterwegs, künftig werden es 120 sein“, sagte Frank Reichel, Hauptabteilungsleiter Service und Security.

Taten, die Furcht einflößen
Der 16 Jahre alte Kurtulus M. tritt in einer U-Bahn der Linie U 9 einen Fahrgast bewusstlos. Selcuk B. und Mehmet S. greifen einen Busfahrer …

BVG: Viele Bus- und Bahnfahrten fallen aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/733731.html

Peter Neumann

Nach zwölf Tagen Stillstand ist es heute Morgen endlich so weit. Die Gewerkschaft Verdi setzt den Streik im Fahrdienst der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aus. Von 4.30 Uhr an werden alle Bus-, U- und Straßenbahnlinien wieder befahren, kündigte der BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski gestern an. Doch er warnte die Fahrgäste vor zu hohen Erwartungen: „Wir machen alles möglich, was betrieblich geht. Aber wir sind meilenweit entfernt von der Normalität.“ Denn nur das Fahrpersonal und einige andere Beschäftigte nehmen ihre Arbeit heute wieder auf. Alle anderen Unternehmensbereiche werden weiterhin bestreikt – zum Beispiel die Werkstätten, große Teile der …

BVG: Busse und Bahnen rollen „voll auf Verschleiß“, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1807460/
Busse_und_Bahnen_rollen_voll_auf_Verschleiss.html

Nach zwölf Tagen Streik rollen bei der BVG wieder Busse und Bahnen. Doch weil in den Werkstätten gestreikt wird, können nicht alle Fahrzeuge eingesetzt werden, auch wird vorerst nichts repariert – was ausfällt, bleibt länger liegen. Und Informationen zum Fahrplan bekommt man auch nicht ohne weiteres. Denn im Call-Center gibt es ein Problem.
In Berlin fahren wieder Busse, U- und Straßenbahnen. Allerdings gilt nur der Ferienfahrplan mit zusätzlich verlängerten Taktzeiten. Bei der U-Bahn wird versucht, einen Zugabstand von fünf Minuten einzuhalten. Noch nicht zu überblicken ist, welche Folgen der seit dem 5. März andauernde Streik der Gewerkschaft Ver.di nun auf den laufenden Fahrbetrieb hat. Ver.di hat mit Rücksicht auf die Fahrgäste den Streik für die Fahrer ausgesetzt, obwohl es am Wochenende in dem Tarifstreit erneut keine Annäherung gegeben hat. Auch ein neuer Gesprächstermin wurde nicht vereinbart. Die BVG hatte zuletzt 3,3 Prozent mehr Lohn für die …

BVG: Busse und Bahnen rollen "voll auf Verschleiß", aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1807460/
Busse_und_Bahnen_rollen_voll_auf_Verschleiss.html

Nach zwölf Tagen Streik rollen bei der BVG wieder Busse und Bahnen. Doch weil in den Werkstätten gestreikt wird, können nicht alle Fahrzeuge eingesetzt werden, auch wird vorerst nichts repariert – was ausfällt, bleibt länger liegen. Und Informationen zum Fahrplan bekommt man auch nicht ohne weiteres. Denn im Call-Center gibt es ein Problem.
In Berlin fahren wieder Busse, U- und Straßenbahnen. Allerdings gilt nur der Ferienfahrplan mit zusätzlich verlängerten Taktzeiten. Bei der U-Bahn wird versucht, einen Zugabstand von fünf Minuten einzuhalten. Noch nicht zu überblicken ist, welche Folgen der seit dem 5. März andauernde Streik der Gewerkschaft Ver.di nun auf den laufenden Fahrbetrieb hat. Ver.di hat mit Rücksicht auf die Fahrgäste den Streik für die Fahrer ausgesetzt, obwohl es am Wochenende in dem Tarifstreit erneut keine Annäherung gegeben hat. Auch ein neuer Gesprächstermin wurde nicht vereinbart. Die BVG hatte zuletzt 3,3 Prozent mehr Lohn für die …

BVG: Streiks bei der BVG werden abgeschwächt, aus Die Welt

http://www.welt.de/wams_print/article1804984/
Streiks_bei_der_BVG_werden_abgeschwcht.html

Es gibt zwar noch keine Einigung im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben, ab morgen soll jedoch wieder ein Fahrbetrieb aufgenommen werden
Die gute Nachricht für Hunderttausende Berliner kam am Sonnabend kurz nach 14 Uhr. Sie lautete: Es gibt zwar noch immer keine Einigung im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), das kommunale Unternehmen wird auch weiter bestreikt, aber zumindest Busse und Bahnen dürfen ab Montag endlich wieder fahren. Das hat die Große Tarifkommission der Gewerkschaft Ver.di als „Zeichen des guten Willens“ gestern beschlossen. „Wir wollen etwas Entspannung in den Konflikt reinbringen“, sagte Gewerkschafts-Sprecher Andreas Splanemann.Nach BVG-Angaben soll zum Wochenbeginn „ein Großteil“ der Fahrzeuge wieder in Betrieb gehen. Details über den Fahrbetrieb will die BVG erst am Sonntagvormittag bekannt geben, nachdem in der Nacht die Experten des Unternehmens beraten haben. Größtes Problem für die BVG-Planer: Ver.di hat bereits angekündigt, den Streik in den …

BVG: „Ein Teil wird nicht mehr zur BVG zurückkehren“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/733257.html

Der Berliner Verkehrsforscher und Politikwissenschaftler Andreas Knie über die neue Liebe der Berliner zum Fahrrad und mögliche negativen Folgen für die BVG. Knie ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ).

Herr Knie, die Berliner gelangen zur Arbeit, das Stauchaos blieb aus. Wie kommt diese Stadt ohne die BVG zurecht?

Das hängt davon ab, wen man fragt. Für diejenigen, die auf die BVG angewiesen sind, ist der Streik auf Dauer nicht akzeptabel; also vor allem für Arme, arme Alte, Arbeitslose, auch viele Auswärtige. Dass sie seit dem 5. März zwangsweise viel weniger mobil sind als früher, spürt vor allem der Einzelhandel. Auch viele Kultureinrichtungen leiden unter großen Umsatzeinbußen. Doch die Berliner, die Alternativen zur BVG nutzen können, sind in der Überzahl. Die meisten Menschen in dieser Stadt kommen erstaunlich gut mit dem Streik zurecht.

Woran zeigt sich das?

Zum einen fahren die Berliner mehr Taxi. Diese bislang ziemlich …