BVG: Hochbetrieb in BVG-Werkstätten, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1826404/
Hochbetrieb_in_BVG-Werksttten.html

Nach 16 Tagen Streik wird in allen Bereichen wieder gearbeitet – Verband fordert Mindestangebot
Berlin – Angesichts neuer Streikdrohungen der Gewerkschaft Ver.di im ungelösten Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hat die Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange Berlin (Igeb) von der Politik gesetzliche Regelungen gefordert, mit denen „ein Mindestangebot an öffentlichem Verkehr und Fahrgastinformation auch bei Streiks“ verbindlich festgelegt werde. In einer Stadt wie Berlin, in der fast die Hälfte der Haushalte über kein Auto verfügte, gehöre der öffentliche Nahverkehr zur Daseinsvorsorge. Als Fahrgastverband wolle man sich nicht inhaltlich in den Tarifstreit einmischen, sagt der Igeb-Vizevorsitzende Jens Wieseke. Es dürfe aber nicht sein, dass die Fahrgäste die gesamte Last des Streiks zu tragen hätten. Igeb verweist auf Reglungen in Frankreich, wo die Regierung im Vorjahr …

BVG: Ein Drittel aller BVG-Busse muss repariert werden, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1824940/
Fuhrpark_beschaedigt_-_jeder_dritte_Bus_muss_repariert_werden.html

Berlin bewegt sich wieder – weil aber die BVG-Werkstätten bis zuletzt bestreikt wurden und nichts repariert wurde, ist rund ein Drittel aller Busse ausgefallen. Darum müssen die Mechaniker Sonderschichten einlegen. Für die Zeit nach Ostern droht Ver.di schon mit einer Fortsetzung des Streiks – und bekommt Schützenhilfe von der IG Metall.
Busse und Bahnen in Berlin fahren seit Freitag früh wieder im gewohnten Takt. Der mehr als zwei Wochen dauernde Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ist seit Mitternacht komplett ausgesetzt. Nun geht es „in den Werkstätten rund“, so BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Denn es …

BVG: Fahrgastverband fordert BVG-Gesetz, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1825897/
Fahrgastverband_verlangt_BVG-Gesetz.html

Der Fahrgastverband Igeb fordert ein Gesetz, das einen Beinahe-Stillstand des Berliner Nahverkehrs wie beim BVG-Streik verhindert. Weil Ver.di bereits mit einem neuen Ausstand droht, soll „ein Mindestangebot an öffentlichem Verkehr und Fahrgastinformation auch bei Streiks“ festgelegt werden.
In einer Stadt wie Berlin, in der fast die Hälfte der Haushalte über kein Auto verfüge, gehöre der öffentliche Nahverkehr zur Daseinsvorsorge, argumentiert die Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange Berlin (Igeb). Angesichts neuer Streikdrohungen der Gewerkschaft Ver.di im ungelösten Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) fordert die Igeb darum von der Politik gesetzliche Regelungen gefordert, mit denen „ein Mindestangebot an öffentlichem …

BVG: Jeder fünfte Bus ist schon nicht mehr einsetzbar, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1817780/
Jeder_fuenfte_Bus_ist_schon_nicht_mehr_einsetzbar.html

Über Ostern sollen Busse und U-Bahnen in Berlin fahren, der gesamte BVG-Streik wird ausgesetzt. Doch die Zeit wird wohl kaum reichen, die rund 150 Busse wieder auf die Straße zu bringen, die bereits wegen des Streiks in den Werkstätten auf Reparatur oder Wartung warten – und auf den Straßen fehlen.
Ein Fünftel aller Busse steht wegen des Streiks in den BVG-Werkstätten mittlerweile still. Waren am Dienstag noch 85 Prozent der fahrplanmäßig vorgesehenen Busse im Einsatz, waren es am Mittwochmorgen nur noch 81 Prozent. Von den rund 950 Bussen stehen bereits etwa 150 in den Werkstätten herum, weil sie nicht repariert und gewartet werden. Über die Osterfeiertage soll nun wieder gearbeitet werden, wie die Tarifkommission von Ver.di entschieden hat. Doch ob es dann möglich sein wird, alle Reparaturen und …

BVG: Die BVG hat so wenig Schulden wie lange nicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0319/lokales/0038/index.html

Trotzdem soll es keine größere Lohnerhöhung geben
19.03.2008
Lokales – Seite 23
Peter Neumann

Bei so vielen Schulden bekämen Privatleute Albträume. Doch die Finanzplaner der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können weiterhin ruhig schlafen. Für sie ist die Tatsache, dass das Landesunternehmen am 31. Dezember des vergangenen Jahres eine Gesamtverschuldung von 685,3 Millionen Euro hatte, eine gute Nachricht. Denn 2006 stand die BVG noch mit 749,6 Millionen, 2004 sogar mit fast 1,1 Milliarde Euro in der Kreide. Zum letzten Mal war ihre Verschuldung vor sieben Jahren niedriger gewesen. Doch bevor bei der Gewerkschaft Verdi jetzt die Begehrlichkeiten wachsen: Für die BVG ist der Tiefstand kein Anlass, den Beschäftigten eine größere Lohnerhöhung zu gewähren als sie ihnen bislang angeboten haben.

„Statistische Ungenauigkeit“
Für sie ist nicht die Momentaufnahme bedeutsam, sondern wie sich die Verschuldung langfristig …

BVG: Jetzt streiken die Berliner, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/211809.html

Bürger haben keinen Bock auf U-Bahn, Bus und Straßenbahnen
J. TWIEHAUS
Tschüss, BVG! Viele Berliner haben sich an ein Leben ohne Nahverkehr gewöhnt.
Uhlemann
Berlin – Stell dir vor, die BVG fährt wieder, aber niemanden interessiert es so richtig. Berlin gestern Morgen im Berufsverkehr: An einigen Stationen von U-Bahnen, Bussen und Trams gähnt eine seltsame Leere. Streiken die Berliner jetzt zurück?
Die BVG bestätigt: Züge sind deutlich leerer. „Viele Leute müssen erst wieder lernen, wie, wann, wohin wir fahren“, meint BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Da passt die Meldung der S-Bahn: Gestern 100000 Fahrgäste mehr – trotz Ferien.
Um kurz nach 7 Uhr rumpelt eine U5 durch den Untergrund von Friedrichshain. Der Zug bremst, die Türen gehen auf. In den Wagen könnte man …

BVG: Handelskammer will BVG abschaffen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Landespolitik-IHK-BVG;art124,2496950

Zwei Wochen Stillstand durch Streik bei der BVG? So nicht, meint die Berliner Industrie- und Handelskammer. Sie will die leicht erpressbaren Verkehrsbetriebe am liebsten gleich auflösen und alle Aufträge neu ausschreiben.
BERLIN – Die Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) hat bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2007 die Abschaffung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gefordert. Außerdem mahnte sie an, die öffentlichen Investitionen zu erhöhen. Die Berliner Wirtschaft blicke auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Für 2008 rechnet die IHK mit einem leichten Rückgang des Wachstums.
Der Senat solle prüfen, ob die BVG in ihrer derzeitigen Rechtsform aufgelöst werden könne, um sie sogleich in eine …

BVG: Mehr Personal für mehr Sicherheit, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0318/lokales/0014/index.html

Die BVG reagiert auf die Angst vieler Fahrgäste und verdoppelt die Zahl ihrer Wachmänner
18.03.2008
Lokales – Seite 17
Peter Neumann

Eine gute Nachricht für die Fahrgäste: Die Kriminalität im Berliner Nahverkehr ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Zahl der dort verübten Straftaten sank um sieben Prozent. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Doch vielen Fahrgästen ist es egal, wie sich die objektiven Daten entwickeln – sie fühlen sich weiterhin subjektiv unsicher. Darum setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf mehr Personal: Das Landesunternehmen verdoppelt die Zahl der Sicherheitsleute, die Tag für Tag im Einsatz sind. „Heute sind täglich 60 ausgebildete Sicherheitskräfte der Firma Securitas bei uns unterwegs, künftig werden es 120 sein“, sagte Frank Reichel, Hauptabteilungsleiter Service und Security.

Taten, die Furcht einflößen
Der 16 Jahre alte Kurtulus M. tritt in einer U-Bahn der Linie U 9 einen Fahrgast bewusstlos. Selcuk B. und Mehmet S. greifen einen Busfahrer …

BVG: Viele Bus- und Bahnfahrten fallen aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/733731.html

Peter Neumann

Nach zwölf Tagen Stillstand ist es heute Morgen endlich so weit. Die Gewerkschaft Verdi setzt den Streik im Fahrdienst der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aus. Von 4.30 Uhr an werden alle Bus-, U- und Straßenbahnlinien wieder befahren, kündigte der BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski gestern an. Doch er warnte die Fahrgäste vor zu hohen Erwartungen: „Wir machen alles möglich, was betrieblich geht. Aber wir sind meilenweit entfernt von der Normalität.“ Denn nur das Fahrpersonal und einige andere Beschäftigte nehmen ihre Arbeit heute wieder auf. Alle anderen Unternehmensbereiche werden weiterhin bestreikt – zum Beispiel die Werkstätten, große Teile der …

BVG: Busse und Bahnen rollen „voll auf Verschleiß“, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1807460/
Busse_und_Bahnen_rollen_voll_auf_Verschleiss.html

Nach zwölf Tagen Streik rollen bei der BVG wieder Busse und Bahnen. Doch weil in den Werkstätten gestreikt wird, können nicht alle Fahrzeuge eingesetzt werden, auch wird vorerst nichts repariert – was ausfällt, bleibt länger liegen. Und Informationen zum Fahrplan bekommt man auch nicht ohne weiteres. Denn im Call-Center gibt es ein Problem.
In Berlin fahren wieder Busse, U- und Straßenbahnen. Allerdings gilt nur der Ferienfahrplan mit zusätzlich verlängerten Taktzeiten. Bei der U-Bahn wird versucht, einen Zugabstand von fünf Minuten einzuhalten. Noch nicht zu überblicken ist, welche Folgen der seit dem 5. März andauernde Streik der Gewerkschaft Ver.di nun auf den laufenden Fahrbetrieb hat. Ver.di hat mit Rücksicht auf die Fahrgäste den Streik für die Fahrer ausgesetzt, obwohl es am Wochenende in dem Tarifstreit erneut keine Annäherung gegeben hat. Auch ein neuer Gesprächstermin wurde nicht vereinbart. Die BVG hatte zuletzt 3,3 Prozent mehr Lohn für die …