Der Ausbau der Dresdner Bahn durch Marienfelde und Lichtenrade – und damit der direkte Anschluss des neuen BBI-Flughafens in Schönefeld an den Hauptbahnhof – verzögert sich weiter. Gegen die Pläne der Bahn, die Gleise oberirdisch zu legen, hat es nach Angaben des Eisenbahn-Bundesamtes rund 4000 Einwendungen gegeben. Deren Bearbeitung werde noch einen „erheblichen Zeitraum“ erfordern, sagte gestern die Sprecherin der Genehmigungsbehörde, Bettina Baader. Zusätzliche Verzögerungen kann es außerdem geben, weil die Bahn auch in den beiden anderen Planungsabschnitten nachbessern muss. Ob die Baugenehmigung noch in diesem Jahr erteilt wird, ist daher …
FRANKFURT (ODER). Ein Gleis ist schon wegen Baufälligkeit gesperrt, auf dem anderen zuckeln die Züge langsam dahin. Wer sich die Oderbrücke bei Frankfurt anschaut, hat das Gefühl, dass der wichtigste Eisenbahn-Grenzübergang zwischen Deutschland und Polen vor dem Kollaps steht. Nun will die Deutsche Bahn (DB) die Überführung neu bauen, was zu Sperrungen führen wird. Auch andere Strecken in der Region werden 2008 erneuert. So geht die Modernisierung der Trassen von Berlin nach Rostock und Cottbus weiter, damit Tempo 160 gefahren werden kann. Doch diese Bauprojekte dauern bis 2013. Die Brücke bei Frankfurt (Oder) ist nicht die einzige sanierungsbedürftige …
Wenig gutes kommt auf die Fahrgäste im Brandenburger Schienenverkehr im kommenden Jahr zu. Insbesondere im östlichen und südlichen Brandenburg wird es nach den von DB Netz vorgestellten Planungen im kommenden Jahr zu erheblichen Einschränkungen kommen. Auf dem Abschnitt der Ostbahn von Lichtenberg nach Kostryzn (Polen), die heute mit den Zügen der Niederbarnimer Eisenbahn bedient wird, wird es von es von April bis Dezember 2008 zu erheblichen Einschränkungen durch Gleisneubau kommen. Hier wird zwar ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten werden. Für Berufspendler wird das ständige Umsteigen, das Merken immer neuer Abfahrtszeiten sowie die Fahrzeitverlängerung zu großer Verärgerung führen. Für Ausflugsgruppen und Fahrradtouristen wird die Oder und Polen jedoch über Küstrin-Kietz nahezu unerreichbar werden. Die gute Nachricht: das erneuerte Gleis wird so verlegt, dass ein langfristiger Aufbau des bis 1945 vorhandenen zweiten Gleises später möglich ist. Die Meinung der DB AG, dass die heute vorhandene Schieneninfrastruktur für die kommenden Jahre ausreichend sei, teilen wir nicht! Die Zunahme des Güterverkehrs wird sich auch positiv auf die Ostbahn auswirken und Ziel soll es doch auch sein, mehr Fahrgäste in die Züge zu bekommen! Geplant ist für Herbst 2008 der Ersatz der alten Oderbrücke bei Frankfurt/Oder. Um die Güterzüge aus und nach Richtung Polen fahren zu können, wird dann mit Ausnahme weniger Einzelzüge im Berufsverkehr der Schienenpersonenverkehr auf der Ostbahn eingestellt. Stattdessen fahren dann Güterzüge. Schon alleine diese Tatsache zeigt, wie sehr das Netz ausgelastet ist. Auch im Raum Cottbus kommt es das ganze Jahr über zu Sperrungen und Umleitungen kommen. Die Bautätigkeiten der DB Netz AG, die hauptsächlich durch den Bund finanziert wird, ist eine gute Nachricht. Jedoch gilt auch hier wieder: die rechtzeitige Information der Fahrgäste — aber auch der Verkehrsunternehmen — ist unerlässlich. Hier hat die DB Netz AG Besserung versprochen. Insgesamt macht das geplante Baugeschehen eine Tatsache deutlich: zahlreiche der in den vergangenen Jahren rück- oder abgebauten Gleise würden jetzt benötigt werden, um die Auswirkungen zu minimieren. Ein gutes Beispiel ist die Strecke Grunow — Cottbus. Sowohl für den Güter- als auch Personenverkehr wäre diese Strecke eine gute Umfahrungsmöglichkeit. Auch der stark zugenommene Güterverkehr von und nach Sassnitz/Mukran muss heute auf Grund fehlender Alternativen Richtung Süden sämtlichst über Berlin geführt werden. Sowohl die Strecken Mirow — Wittstock als auch Prenzlau — Templin könnten hier eine Entlastung schaffen. Deshalb darf es nach Ansicht des DBV Berlin-Brandenburg zu keinen weiteren Stilllegungen und Entwidmungen kommen. Dies gilt auch für den Rückbau von Überholmöglichkeiten, Weichen, Bahnsteiggleisen und vorhandener Signaltechnik (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 11.12.07).
Acht große Korridorprojekte – Schwerpunkt der Modernisierung liegt auf Magistralen, Knotenpunkten sowie wichtigen Zulauf- und Verbindungsstrecken – Umfassende Kundeninformation im Vordergrund
(Berlin, 10. Dezember 2007) Die Deutsche Bahn AG setzt auch in den kommenden Jahren die Modernisierung ihrer Infrastruktur mit Hochdruck fort. Dazu wird sie wie schon in den vergangenen Monaten im Jahr 2008 zahlreiche Baumaßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung ihres Netzes durchführen. „Wir haben stetig ansteigende Zuwachszahlen im Güter- und im Personenverkehr. Dieser Trend wird auch in den nächsten Jahren anhalten. Um die Leistungsfähigkeit unseres Netzes zu erhalten und weiter zu erhöhen, werden wir unsere in 2007 begonnenen Arbeiten auch im nächsten Jahr intensiv fortführen“, erläuterte heute der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Berlin, Ingulf Leuschel, bei der Vorstellung der Maßnahmen. „Die Baumaßnahmen haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Darüber wollen wir unsere Kunden – wie schon in diesem Jahr – frühzeitig und umfassend informieren“.
2007 hat die Bahn mit „ProNetz“ ein Programm zur systematischen Modernisierung des gesamten Schienennetzes gestartet. Bereits in diesem Jahr wurden von März bis Oktober mehr als 130 Einzelbaumaßnahmen in bundesweit 28 sogenannten Korridoren gebündelt, um Auswirkungen für Reisende und Eisenbahnverkehrsunternehmen so gering wie möglich zu halten. In Berlin/Brandenburg konzentrierten sich die Arbeiten unter anderem auf Berlin Ostkreuz und auf die Ausbaustrecken Berlin – Rostock sowie Berlin – Frankfurt (Oder). Daneben wurden – neben zahlreichen kleineren Baumaßnahmen – weitere größere Baustellen auf Strecken außerhalb der Korridore durchgeführt.
Aufgrund der guten Erfahrungen wurden für 2008 bundesweit rund 250 einzelne Baumaßnahmen in 63 Korridoren gebündelt. Um die unmittelbaren Auswirkungen auf den Bahnbetrieb möglichst gering zu halten, wird, wann immer möglich, „unter dem rollenden Rad“ gebaut.
„Die Planungen 2007 haben sich als ausgesprochen verlässlich erwiesen. Bei im wesentlichen stabiler Pünktlichkeitslage konnte ein deutlicher Rückgang der Mängellangsamfahrstellen erreicht werden“, so Arvid Kämmerer, als Leiter Regionale Außenbeziehungen Regionalbereich Ost der DB Netz AG auch verantwortlich für Vertrieb und Fahrplan. „Das führen wir 2008 fort und haben dazu wieder entsprechende Baufahrpläne entwickelt, auf deren Grundlage die Eisenbahnverkehrsunternehmen die Reisenden informieren können.“
Neben zahlreichen kleineren Maßnahmen wird es 2008 in Berlin/Brandenburg acht große Korridorprojekte geben: Dazu gehören unter anderem Berlin Ostkreuz, Berlin Grünauer Kreuz–Baumschulenweg, Berlin–Frankfurt (Oder) und der Bahnhof Falkenberg.
Die Fahrpläne werden wieder in die Fahrplan-Auskunftssysteme in den Reisezentren, im Internet und an den Fahrkartenautomaten eingestellt. Hinzu kommen weitere Informationsangebote, beispielsweise über das DB-Baumaskottchen „Max Maulwurf“ mit Flyern, Broschüren, Anzeigen und Aushängen in den Bahnhöfen. Darin hat Max Maulwurf im Jahr 2007 mit mehr als 14 Millionen Auftritten die Bahnkunden durch die Bahnbaustellen begleitet. Gleichzeitig sind aktuelle Baustelleninfos über das Internet noch besser erreichbar und jetzt auch von unterwegs mit mobilen Geräten wie PDA oder Blackberry abrufbar.
Hinweis für die Redaktionen:
Ein Medienpaket mit Audio-O-Tönen, TV-Schnittbildern, Infografiken, Fotos und weiteren Informationen finden Sie im Internet unter www.db.de/bauarbeiten in der Rubrik „Mediathek und Kontakt“.
Hinweis für TV-Redaktionen:
Fernsehredaktionen können darüber hinaus aktuelles Schnittmaterial über Baumaßnahmen im Schienennetz 2007 und ein Statement von Stefan Garber, Vorstand Infrastruktur und Dienstleistungen, erhalten. Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter der Telefonnummer (030) 34 74 74–332 oder -336. (Petra Markstein, Nadja Freyholdt).
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung begrüßt im Bahnverkehr mit der Öresundregion und Polen weitere Fortschritte, die mit dem Fahrplanwechsel 2008 für Berlin wirksam werden. Während sich die Bahnangebote und Fahrzeiten von Berlin zu vielen westdeutschen und süddeutschen Großstädten in den letzten Jahren klar verbessert haben, gibt es noch erhebliche Defizite im Bahnverkehr von Berlin in die benachbarten polnischen Großstädte sowie im Bahnverkehr von Berlin in die Öresundregion (Kopenhavn – Malmö). Seit 1995 gibt es keinen umsteigefreien Eisenbahnfernverkehr mehr zwischen Berlin und Kopenhavn. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung begrüßt es sehr, dass zum aktuellen Fahrplanwechsel nun wieder ein durchgehender ICE von Berlin nach Kopenhavn angeboten wird. Es ist dabei gelungen, einen ICE-Dieseltriebwagen technisch so nachzurüsten, dass er sowohl für die deutschen als auch die dänischen Zugsicherungssysteme tauglich ist. Auch im deutsch-polnischen Eisenbahnverkehr wird die verbesserte Zusammenarbeit und Kommunikation der deutschen und polnischen Akteure des Bahnverkehrs spürbar. Auf Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung treffen sich seit 1 ½ Jahren regelmäßig polnische und deutsche Fahrplanersteller, Bahnbesteller und Eisenbahnunternehmen an einem „Runden Tisch Bahnverkehr“. Beteiligt sind neben den Ländern Berlin und Brandenburg auch Szczecin, Poznan und Wroclaw und die benachbarten Wojewodschaften der „Oder-Partnerschaft“. Als Ergebnis können zum Fahrplanwechsel am 8. Dezember durch Optimierung der Anschlüsse weitere Fahrzeitverkürzungen und Angebotsverbesserungen umgesetzt werden. Im Eisenbahnverkehr von Berlin nach Szczecin betrug noch 2006 die Fahrzeit 2:25 Stunden. Nunmehr kann erstmals seit Kriegsende eine Fahrzeit von der Berliner Innenstadt bis zur Innenstadt Szczecin unter zwei Stunden (1:58 Stunden) angeboten werden (5 Verbindungen, davon 2 ohne Umsteigen). In Angermünde wird das Umsteigen durch optimierte Direktanschlüsse am gleichen Bahnsteig erleichtert. Der durchgehende Frühzug von Berlin nach Szczecin hat einen direkten Anschluss am Hauptbahnhof Szczecin an den Schnellzug Szczecin – Gdansk – Masuren und bietet schnelle und bequeme Verbindungen zu zahlreichen Zielen entlang der polnischen Ostseeküste. Zwischen Poznan und Berlin wird neu zwei Mal wöchentlich an den verkehrsreichen Tagen Freitag und Montag eine zusätzliche Intercity-Verbindung im Tagesrand (morgens hin, abends zurück) angeboten. Für die wirtschaftliche Kooperation beider Metropolen ist es wichtig, dass diese Verbindung täglich angeboten wird. Der „Runde Tisch Bahnverkehr“ wird bis zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2008 hierzu Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. Ab dem 8. Dezember wird durch Fahrplanoptimierung die morgendliche Zugverbindung von Berlin nach Wroclaw über Poznan um 40 Minuten verkürzt. Zum nächsten Fahrplanwechsel ist eine weitere Verkürzung um 30 Minuten zu erwarten. Das gemeinsame Ziel von Berlin und Wroclaw ist es, eine Fahrzeit von unter 3 Stunden (heute 5 ½ Stunden) zu erreichen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 07.12.07).
DB Bahn, DB Netze, DB Schenker: Einheitlicher Marktauftritt unterstützt Internationalisierung und erhöht Wettbewerbsfähigkeit
(Berlin, 7. Dezember 2007) Die Deutsche Bahn AG ordnet ihre Markenarchitektur neu. Ab Dezember werden die Produkte des Personenverkehrs offiziell mit „DB Bahn“ gekennzeichnet. „DB Netze“ ist die neue Marke für das Ressort Infrastruktur und Dienstleistungen. „DB Schenker“ steht jetzt weltweit für Transport und Logistik der DB.
Der neue Marktauftritt unterstützt die auf Internationalisierung und Vernetzung ausgerichtete Konzernstrategie. Er sichert eine einfache, klare und einheitliche Außendarstellung. Der Marktauftritt baut auf der erfolgreichen Positionierung der bisherigen Konzernmarken auf. Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der DB AG: „Die Deutsche Bahn AG ist heute ein führendes Mobilitäts- und Logistikunternehmen. Mit den neuen Marken schaffen wir ein kraftvolles und einheitliches Erscheinungsbild, das von unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern verstanden wird. Mit den neuen Marken können sich die 230.000 Mitarbeiter in über 150 Ländern stärker mit der DB identifizieren.“ Mittelfristig werde durch den neuen Auftritt der Markenwert des Konzerns steigen. Die organisatorische Struktur des Unternehmens bleibt unverändert.
Die Konzernmarke ist zukünftig eine Kombination aus dem bekannten DB-Symbol und dem Schriftzusatz „Mobility, Networks, Logistics“. Ein eigenständiger Marktauftritt stärkt die Bedeutung der jeweiligen Ressorts. Im Personenverkehr steht die Strategie einer integrierten Mobilitätskette im Vordergrund: Fern-, Regional- und Stadtverkehr sowie Carsharing und Call a Bike treten deshalb ab sofort unter der Marke „DB Bahn“ auf. Die Ressortmarke „DB Netze“ steht für das Zusammenspiel von Infrastruktur und Dienstleistungen zur Bereitstellung nachhaltiger Verkehrssysteme. Dieses Ressort entwickelt und betreibt ein flächendeckendes Angebot von Verkehrs-, Energie-, Daten- und Servicenetzen. Schenker und Railion operieren als „DB Schenker“. Diese Marke verknüpft die Kompetenz eines weltweit erfolgreichen Dienstleisters für integrierte Logistik mit dem Erfolg des größten europäischen Schienengüterverkehrsanbieters.
Intermodal wird künftig unter der Bildmarke „DB“ mit der zusätzlichen Kennzeichnung „Intermodal“ am Markt auftreten. Dadurch wird weiterhin die Neutralität im Kombinierten Verkehr gegenüber Operateuren, Spediteuren und Reedereien sichergestellt. Diejenigen Teile des Wagenladungsverkehrs, die ebenfalls vor allem für Kunden aus Speditionen arbeiten, treten auch unter der Bildmarke „DB“ auf.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher
Europaweit wurden am 9. Dezember die Fahrpläne gewechselt – auch in Deutschland. Hier noch einige Nachträge und weitere Veränderungen zum Thema Tickets und Tarife.
Eine Viertelstunde schneller ist man von Berlin aus in Szczecin (Stettin). Die Abendverbindung des RE Stettin–Berlin ist sogar 24 Minuten schneller. In der Woche gibt es nach wie vor täglich acht Zugpaare über Angermünde in die polnische Hafenstadt, am Wochenende sogar neun. Dazu zählt die Intercity- Verbindung Amsterdam– Szczecin. Auf allen Verbindungen gilt der Anschlusstarif des VBB-Tarifs, auch das Brandenburg-Berlin-Ticket und dessen Nachtversion. In Szczecin gibt es günstige Anschlüsse nach Kolobrzeg, Wolin und Swinoujscie. Ein zusätzlicher EuroCity fährt zweimal wöchentlich – Freitag- und Sonntagabend – zwischen Berlin und …
Neue ICE-Direktverbindung nach Kopenhagen – Hanse-Express startet mit neuen Fahrzeugen an der Küste
(Berlin, 4. Dezember 2007) Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember ergeben sich für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern folgende Änderungen:
Fernverkehr:
Neue Direktverbindung Berlin–Kopenhagen:
Die bisherige EC-Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark wird ab 9. Dezember 2007 durch ein ICE-Zugpaar Berlin–Hamburg -Kopenhagen/Aarhus ersetzt. Zwischen Berlin und Hamburg fahren zwei ICE-Einheiten gekoppelt. In Hamburg werden diese getrennt und fahren direkt und ohne Umsteigen nach Aarhus bzw. Kopenhagen weiter. Von Berlin nach Aarhus verkürzt sich die Reisezeit um fast 45 Minuten auf rund 6 Stunden 45 Minuten. Dadurch werden auch Lübeck, Oldenburg (Holstein), Puttgarden sowie Neumünster, Rendsburg und Schleswig von Berlin mit dem ICE erreichbar sein.
Berlin–Hamburg:
Auf Grund der hohen Nachfrage wird das Angebot auf der ICE-Linie Hamburg–Berlin–Leipzig–München neu geordnet. Alle zwei Stunden verkehrt zwischen Berlin und Hamburg ein ICE mit mehr Sitzplätzen in der 1. Klasse.
Alle Züge der IC-Linie Stralsund–Berlin–Halle(Saale)–Erfurt–Düsseldorf werden einheitlich über Lutherstadt Wittenberg geführt. Reisemöglichkeiten zwischen Berlin und Dessau bestehen mit Zügen des Regionalverkehrs. Im Streckenabschnitt Stralsund–Berlin fahren die IC-Züge in einem geänderten Fahrplan. Richtung Stralsund fahren die IC-Züge in den Berliner Bahnhöfen ca. 10 Minuten früher ab als bisher, in der Gegenrichtung kommen die IC in den Berliner Bahnhöfen ca. 10 Minuten später an. Dadurch besteht in Pasewalk wieder Anschluss in/aus Richtung Ueckermünde.
Direkt nach Garmisch-Partenkirchen:
Von Berlin fährt sonnabends ein ICE über Leipzig und Jena direkt nach Garmisch-Partenkirchen und ersetzt den bisher verkehrenden IC „Karwendel“. Durch die ICE-Verbindung verkürzt sich die Reisezeit nach Garmisch-Partenkirchen um rund 40 Minuten. Der ICE startet in Berlin Hbf um 8.58 Uhr und erreicht Garmisch-Partenkirchen um 16.22 Uhr. In der Gegenrichtung verlässt der ICE Garmisch-Partenkirchen 9.25 Uhr, Ankunft in Berlin Hbf ist 17 Uhr.
Berlin-Warszawa-Express:
Freitags und sonntags wird abends neu der EC 49 Berlin–Poznan um 18.26 Uhr ab Berlin Hbf eingesetzt. In der Gegenrichtung fährt der EC 48 montags und sonnabends von Poznan um 6.01 Uhr nach Berlin.
Schnellere Verbindungen zu den Nordseeinseln:
Mit klimatisierten Kurswagen im IC von Dresden (ab 6.04 Uhr) und Berlin (Hbf ab 8.22 Uhr) verkürzt sich die Reisezeit nach Föhr bzw. Amrum um ca. eine Stunde (Wyk an 14.45 Uhr, Wittdün an 15.45 Uhr). In der IC Kurswagenverbindung nach/von Dagebüll Mole wird die Fahrradmitnahme mit Reservierung angeboten.
Rathenow: IC-Halte wegen Bauarbeiten:
Durch Bauarbeiten an der Havelbrücke in Rathenow kommt es auf der RB-Linie Rathenow–Stendal zu Einschränkungen. Dafür halten alle Züge der IC-Linie Berlin–Hannover-Amsterdam/Münster ab Dezember zusätzlich in Rathenow.
Regionalverkehr
RE 1 Eisenhüttenstadt–Frankfurt (Oder)–Berlin–Magdeburg:
Wegen Umbauarbeiten auf dem Magdeburger Hbf werden die Fernverkehrszüge ab Ende Mai über Magdeburg-Buckau umgeleitet. Daher wird die Linie RE 1 ab dem 25. Mai 2008 bis nach Magdeburg-Buckau verlängert, um dort den Anschluss an die IC-Züge aus/in Richtung Leipzig und Hannover zu gewährleisten. Bei den RE-Zügen entfällt während dieser Zeit der Halt in Magdeburg-Neustadt.
RE 2 Stendal–Berlin–Cottbus / RB 14 Nauen–Berlin–Senftenberg:
Im Jahr 2008 wird die Strecke zwischen Lübbenau und Cottbus saniert. Die Linie RE 2 wird daher ab dem 15. Juni 2008 über Calau umgeleitet. Die Halte in Raddusch, Vetschau und Kunersdorf entfallen und werden durch Busse bedient. Bedingt durch die Umleitung des RE 2 muss die Linie RB 14 in dieserZeit zwischen Lübbenau und Calau ausfallen. Alternativ können auf diesem Abschnitt die Züge des RE 2 genutzt werden.
RE 5 Lutherstadt Wittenberg–Berlin–Rostock:
Die Züge um 10.43 Uhr ab Berlin Hbf bzw. 14.53 Uhr ab Rostock Hbf benötigen nur noch 2 Stunden 23 Minuten für die 223 km lange Strecke zwischen Berlin und Rostock und sind damit 20 Minuten schneller als bisher.
RE Rostock–Schwerin–Hamburg (Hanse-Express):
Diese Linie verkehrt unter der neuen Bezeichnung „Hanse-Express“. Eingesetzt werden fabrikneue Doppelstockzüge, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h fahren. Auch auf der RE-Linie Rostock–Stralsund–Sassnitz/Binz fahren die Züge des Regionalverkehrs als „Hanse-Express“. Mit einem neuen Fahrplankonzept und mit neuen Triebwagen der Bauart „FLIRT“ bestehen dann auch stündlich Fahrmöglichkeiten von Stralsund nach Sassnitz bzw. Binz.
RB-Linie Stendal–Rathenow:
Die Züge verkehren ab Fahrplanwechsel im 2-Stunden-Takt. Voraussichtlich ab März 2008 wird wegen Bauarbeiten an der Havelbrücke in Rathenow der Streckenabschnitt Großwudicke–Rathenow durch Busse bedient.
Warnemünde-Express:
Mit dem Fahrplanwechsel (Beendigung von Bauarbeiten) verkürzt sich die Reisezeit in Richtung Norden um 11 Minuten. Dadurch wird in Rostock Hbf ein neuer Übergang in Richtung Ribnitz-Damgarten West und hier zu den Bussen zur Halbinsel Fischland-Darss möglich. Weitere Anschlüsse bestehen in Richtung Bad Doberan, Wismar und Tessin. Abends fährt der Zug in Warnemünde und Rostock 30 Minuten später ab, so dass an der Ostsee künftig mehr als 7 Stunden Zeit bleiben. Die Reisezeit in Richtung Berlin verkürzt sich um 21 Minuten.
Usedom-Express:
Damit Besucher noch mehr Zeit auf der Insel Usedom verbringen können, wird das Fahrplanangebot des Usedom-Express verändert. Der Zug fährt vom 23. Mai bis 3. Oktober 2008 jeden Freitagnachmittag und Sonntagfrüh von Berlin auf die Insel. Die Rückfahrt nach Berlin ist Sonnabendvormittag und Sonntagabend. Der Zug wird nach Inbetriebnahme der neu gebauten Strecke über die Grenze bis Swinoujscie Centrum fahren.
Ausflugszug „Der Rheinsberger“:
Der Zug wird auf Grund von Bauarbeiten erst ab Mai 2008 wieder zwischen Berlin und Rheinsberg verkehren.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher
Die ICE-Strecke von Nürnberg nach Erfurt wird, falls weiter im bisherigen Tempo gebaut wird, erst 2041 fertig sein. Das geht nach Informationen der Süddeutschen Zeitung‘ aus internen Unterlagen der Deutschen Bahn (DB) hervor. Von Klaus Ott Für die ICE-Trasse zwischen Nürnberg und Erfurt fehlen noch mehrere Milliarden Euro vom Bund. Offenbar erhält die Bahn vom Bund zu wenig Geld. Ursprünglich sollte der ICE bereits von 2012 an in weniger als vier Stunden von München nach Berlin fahren.
Mit der Verabschiedung der „Berliner Erklärung“ ging am 30.11.2007 die zweitägige Auftaktkonferenz zur Entwicklung des Ostsee-Adria-Korridors im Berliner bcc zu Ende. Diese Erklärung beinhaltet die Absicht der ostdeutschen Verkehrs- und Infrastrukturminister zur Etablierung eines länderübergreifenden Leitbildes mit verkehrsinfrastrukturellen Aussagen, um die kürzeste Verbindung zwischen Mittelmeer und Ostsee als Alternative zu weiter westlicher gelegenen Verkehrsachsen aufzubauen und konkurrenzfähiger zu machen. Dementsprechend wird die Bitte an die EU formuliert, die Transeuropäischen Verkehrsachsen 1 und 22 (Eisenbahnachsen Palermo – Brenner – Berlin und Athen – Wien – Nürnberg/Dresden) dem Ostsee-Adria-Korridor anzupassen und einerseits über Rostock bis nach Skandinavien, bzw. bis Berlin zu verlängern. Gleichzeitig wandten sich die Minister vor über 150 internationalen Fachleuten mit der „Berliner Erklärung“ an weitere Bundesländer und vor allem an öffentliche und private Institutionen in Nord-, Mittel-, Süd- und Südosteuropa, aktiv teilzunehmen an der Schaffung eines kooperierenden polyzentralen Wirtschaftsraumes im Ostsee-Adria-Korridor. Im Hinblick auf die Nachbarländer Polen und Tschechien unterstrich der Brandenburgische Minister für Infrastruktur und Raumordnung, Dellmann die politische Notwendigkeit, nachdem der teilungsbedingte Nachholbedarf in den neuen Bundesländern aufgeholt sei, nun auch für einen Ausbau der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur zu sorgen. Der thüringische Minister für Bau und Verkehr, Trautvetter betonte die Bedeutung der Kooperation im Ostsee-Adria-Korridor, in dem sich historische Verkehrsachsen mit der europäischen Einigung längst wieder herausgebildet hätten und schon an ihre Leistungsgrenze kämen. Vor dem Hintergrund der explodierenden Entwicklung beim Containerumschlag im Hamburger Hafen mahnte er die Entflechtung von Fernreise- und Güterverkehr auf besonders belasteten Eisenbahnstrecken an. Abschließend verabredeten sich die Verkehrsminister dazu, den Ostsee-Adria-Korridor durch Marketing und den Aufbau von Kommunikationsstrukturen gemeinsam mit den EU-Institutionen und dem Bund als umweltfreundliche Alternative zu schon jetzt überlasteten Korridoren zu stärken und bekannt zu machen. Schließlich riefen sie dazu auf, vorbereitende Maßnahmen zu ergreifen, um daraus in der EU-Förderperiode 2007-2013 konkrete Projekte kurzfristig auf den Weg bringen zu können (Tobias Pohlman, 03.12.07).