Bahnverkehr: Keine Erinnerung im Hauptbahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/737734.html

NS-Dokumentation an anderen Standorten
Die Initiative „Zug der Erinnerung“ wird mit ihrer Ausstellung, die an 12 000 während der NS-Zeit ermordete Kinder erinnert, nicht auf dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Grunewald Station machen. Die Bahn begründete dies damit, dass die Dampflok durch Rauchentwicklung die Sicherheit des Bahnhofs gefährden könne. Die Rauchmelderanlage sei auch vorübergehend nicht abschaltbar. Eine zu hohe Taktzahl von Zügen stehe ebenfalls der Ausstellung entgegen. Im Grunewald gebe es nur zwei Abstellgleise ohne Bahnsteige.
Der „Zug der Erinnerung“ kommt am 13. April nach Berlin. Privat wurden dafür …

Bahnhöfe + S-Bahn: Neuer Bahnhof für die Schöneberger, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Am 30. April öffnet der 166. S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke

Wenn die Schöneberger bei ihren täglichen Wegen in diesen Wochen bevorzugt die Julius-Leber-Brücke überqueren und lange stehenbleiben, um in die Tiefe zu schauen, hat das einen besonderen Grund. Sie machen sich ein Bild von den Bauarbeiten rund um die Gleisanlagen der S-Bahn-Linie S 1. Schließlich passiert es nicht oft, dass ein neuer S-Bahnhof gebaut wird. Die neue S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke wird am 30. April feierlich eröffnet. Dort, wo einst die Züge am Bahnhof Kolonnenstraße hielten, werden schon bald wieder Fahrgäste ein- und aussteigen können.
Mit der 6,4 Millionen Euro teuren Station zwischen den Bahnhöfen Schöneberg und Yorckstraße (Großgörschenstraße) nimmt eine mehr als 20-jährige Diskussion …

Bahnhöfe: Von wegen nur was für Touristen: Alte Bahn- und Hafenanlagen im neuen Gewand, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Nachtschwärmer und Berlin- Touristen haben die Gegend um den Ostbahnhof schon längst für sich entdeckt. Zieht es die einen bei Dunkelheit vor allem in die zahlreichen Clubs, wie ins „Maria“, in den „Fritz Club“ und ins „Spindler & Klatt“, sind die anderen vor allem daran interessiert, ein Stück der ehemaligen Mauer zu sehen. Doch man kann weit mehr als nur Mauerweg (m 6) und Nachtleben rund um den Ostbahnhof entdecken.
Keine Frage, es gibt zweifelsohne schönere Gegenden in Berlin als das einstige Industrie-, Bahn- und Hafengelände nahe dem Ostbahnhof. Um den Charme und die Aufbruchstimmung wahrzunehmen, die jetzt hier herrschen, braucht es mehr als nur einen flüchtigen Blick. Altes und Neues miteinander sinnvoll verbinden, Historisches erhalten und trotzdem offen für neue Ideen sein – so könnte das Lebensgefühl mittlerweile beschrieben werden.
Diesem Motiv folgt das Radialsystem V (m 1), das sich seit …

S-Bahn + Bahnhöfe: Provisorium verbindet für die Bauzeit die S-Bahnsteige und Ausgänge, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Seit dem Schalttag 29. Februar ist die provisorische Fußgängerbrücke zwischen Sonntagstraße und Markgrafendamm mit Abgängen zu den beiden Stadtbahnsteigen D und E Richtung Lichtenberg und Erkner in Betrieb. Sie ersetzt die bisherige und nun geschlossene Brücke für die Bauzeit, in der das alte Bauwerk abgetragen und das neue errichtet wird.
Die alte Brücke war im 2. Weltkrieg …

S-Bahn + Bahnhöfe: Behörden lassen Trümmer am Ostkreuz liegen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Ostkreuz-Bauarbeiten;art270,2479977

„Wir sind nicht verantwortlich“: Am maroden Ostkreuz streiten sich die Ämter seit Wochen um die Beseitigung einer eingestürzten Mauer. Doch auf Fahrgäste kommen während der Sanierung des S-Bahnhofs noch härtere Prüfungen zu.
Noch stürzt das marode Ostkreuz nicht ein. Wenn Mauern zusammenfallen, muss nachgeholfen werden. Danach beginnt dann aber das Berliner Durcheinander. Und so bleiben Trümmer wochenlang einfach auf einer Treppe liegen und verengen Passanten den Weg.
Bereits im Januar ist ein Unbekannter mit seinem Fahrzeug auf der Kynaststraßenbrücke vermutlich beim Wenden gegen eine Backsteinmauer gefahren, die dann auf die Treppe stürzte, die von der Kynaststraße zur …

S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahnhöfe bekommen zusätzliche Eingänge, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/726820.html

Die Deutsche Bahn (DB) hat damit begonnen, die seit vielen Jahren geforderten zusätzlichen Zugänge zu den S-Bahnhöfen Hohenzollerndamm und Messe Nord/ICC zu bauen. Damit bleibe es vielen Fahrgästen künftig erspart, auf dem Weg zum Bahnsteig stark befahrene Straßen zu überqueren, lobte der Fahrgastverband IGEB. Nun müssten auch die S-Bahnhöfe Westend, …

S-Bahn: Ein Aufzug, der um die Ecke fährt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/724879.html

Die Bahn will zwei weitere „People Mover“ bauen

Peter Neumann

Erst geht es langsam nach oben, dann sacht zur Seite und zum Schluss wieder gemächlich nach unten. So funktioniert ein „People Mover“ – eine Aufzuganlage der besonderen Art, die mit ihren beiden Türmen und dem Überbau wie eine Brücke aussieht. An der S-Bahn-Station Betriebsbahnhof Rummelsburg (S 3) können Reisende dieses Fahrgefühl bereits erleben. Bald will die Bahn weitere S-Bahnhöfe mit „Menschenbewegern“ ausstatten.
Für den Bahnsteig der Linien S 2 und S 25 an der Yorckstraße gibt es bereits konkrete Pläne, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert. „Möglicherweise kann dort der Bau des People Movers schon im vierten Quartal dieses Jahres beginnen.“ Die Anlage werde ein S-Bahn-Gleis überspannen, damit der Bahnsteig künftig barrierefrei erreichbar ist – eine Erleichterung für Reisende im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder viel Gepäck. Für den S-Bahnhof Kaulsdorf an der Linie S 5 gebe es …

Bahnhöfe: Der Bahnhof Pritzwalk muss komplett entflochten werden – die Abstimmungen laufen bereits, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/

MAZ: Der Bahnhof Pritzwalk ist noch einer der Punkte, an denen an der Prignitz-Express-Linie noch nicht gebaut
wurde. Wann geht es denn hier los?
Thomas Beyersdorff: Wir müssen für diesen Bahnhof diverse Parteien, das heißt, die DB Netz, die Prignitzer
Eisenbahn und die Stadt an einen Tisch bringen – wegen der Eigentumsverhältnisse bei den Flächen, aber auch wegen
des immensen Investitionsbedarfs, der mit dem Bau zusammenhängt. Wir werden erst gegen Ende des kommenden
Jahres anfangen zu bauen.
Was wird das Vorhaben kosten und was ist geplant?
Beyersdorff: Wir schätzen derzeit die Kosten auf rund 20 Millionen Euro, denn der Bahnhof Pritzwalk hat eine
komplizierte Struktur. Für dieses Geld planen wir die komplette Neu- und Umverlegung der Schienen auf dem
Bahnhofsgelände, zudem kann der Fußgängertunnel nicht mehr genutzt werden. Wir denken bisher, dass es künftig
einen ebenerdigen Übergang für die Fahrgäste zu den Gleisen geben muss, so dass auf einen Fußgängertunnel
perspektivisch verzichtet werden kann.
Wie genau wollen Sie denn die unterschiedlichen Ansprüche an die Gleise, also den Personennahverkehr in alle
Richtungen und außerdem den Frachtverkehr aus Falkenhagen unter einen Hut bringen?
Beyersdorff: In Anbetracht dessen, dass das Land bisher …

Bahnhöfe: Brandenburg: Deutsche Bahn muss Mängelanalyse ernst nehmen

http://www.lok-report.de/

Der VBB bekräftigt seine Mängelanalyse zur Fahrgastinformationen an Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg und weist die Kritik der Deutschen Bahn als unbegründet zurück. Die Deutsche Bahn hatte dem VBB in einem Hintergrundgespräch vorgeworfen, seine Studie sei „scheinbar politisch motiviert und nicht nachvollziehbar“.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz „Es ist nicht verständlich, warum die Deutsche Bahn so dünnhäutig reagiert und unsere Studie offenbar nicht ernst nehmen will. Sie sollte aber ihre Augen vor den offensichtlichen Mängeln nicht dauerhaft verschließen. Andernfalls schädigt sie mittelfristig ihr eigenes Kerngeschäft – die Beförderung von Personen.“
Zu den Kritikpunkten im Einzelnen:
1. Die Analyse sei politisch motiviert: Der VBB agiert nicht politisch. Er ergreift aber die Position der Fahrgäste. Aus deren Sicht ist es nicht akzeptabel, wenn die Bilanz des Konzerns zwar verschönert wird, darunter aber der Service gerade in der Fläche deutlich leidet.
2. Die Bahn investiere 6 Mio. EUR für die Instandhaltung der Stationen sowie zur Beseitigung von Vandalismusschäden in Berlin und Brandenburg. Der VBB begrüßt dies ausdrücklich. Offenbar reichen diese Mittel aber noch nicht aus. Ferner wird dadurch nicht erklärt, warum z. B. kaputte Zugzielanzeigen, Lautsprecher etc., auf die bereits in der VBB-Analyse 2006 hingewiesen wurde, im Herbst 2007 noch immer nicht instand gesetzt sind. Außerdem dürfen nicht nur einseitig die Prestigebahnhöfe in Berlin gepflegt werden. Auch die Stationen im Land dürfen nicht weiter herabgewirtschaftet werden.
3. Die Bahn zweifele die Grundlage der VBB-Analyse an: Dafür gibt es keinen Anlass: Der VBB hat keine Laien zur Untersuchung der Bahnhöfe geschickt, sondern erfahrene Tester, die die Stationen mit einem standardisierten Fragebogen systematisch unter die Lupe genommen haben.
4. Die Bahn liege in punkto Barrierefreiheit gerade in Berlin und Brandenburg sehr weit vorn. Der VBB hat in seiner Studie die Fahrgastinformation an Bahnhöfen untersucht, Barrierefreiheit war nicht Thema der Studie, insofern ist der Verweis darauf fehl am Platze. Der VBB begrüßt das Engagement der Bahn für die Barrierefreiheit. Allerdings ist ein erheblicher Teil der finanziellen Mittel dafür öffentliches Geld und nicht Geld des Bahn-Konzerns.
5. Für die Bahnhöfe gebe es Mindeststandards, die auch eingehalten werden. Die Stationskategorien hat die DB Station und Service 2005 eigenmächtig eingeführt, ohne dabei die Länder oder den VBB zu konsultieren. Durchweg liegen diese Standards deutlich unter dem, was bis dahin auf den jeweiligen Stationen üblich war. Inzwischen werden aber längst nicht mehr überall die selbstgesetzten Mindeststandards erfüllt: Auf den Bahnhöfen Eisenhüttenstadt, Guben, Löwenberg (Mark), Luckenwalde, Rangsdorf, Seelow-Gusow, Zossen sowie Berlin-Charlottenburg werden sie unterschritten.
6. Wer mehr Fahrgastinformation wolle, müsse eben mehr bezahlen. Es ist nicht Aufgabe der öffentlichen Haushalte, der Deutschen Bahn dann mehr Geld für die Fahrgastinformation zu zahlen, wenn diese einseitig die Standards senkt, wie 2005 geschehen.
7. Der VBB habe die Bahn zu spät informiert: Das ist nachweislich falsch. Der VBB hat die Analyse mehrere Tage vor der Presseveröffentlichung an die Bahn gesendet, genauso wie es im Jahr zuvor gehandhabt wurde. Zwischen VBB und der Deutschen Bahn gibt es ferner regelmäßige Abstimmungsrunden (Pressemeldung Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH, 26.01.08).

Bahnhöfe: Bahn investiert jährlich 15 Millionen Euro in Bahnhöfe in Brandenburg

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20080125.html

Für Instandhaltung und Beseitigung von Vandalismusschäden an Stationen gibt die Bahn jährlich rund 4,5 Millionen Euro aus

(Berlin, 25. Januar 2008) Die Deutsche Bahn wird gemeinsam mit dem Land Brandenburg in den kommenden Jahren jährlich rund 15 Millionen Euro in den Um- und Ausbau und die Modernisierung von Verkehrsstationen im Land Brandenburg investieren. „Damit wollen wir das direkte Umfeld von Bahnhöfen, die Bahnhöfe selbst und die Reisendeninformation attraktiver gestalten und so mehr Fahrgäste für das Reisen mit dem Zug gewinnen“, erklärte Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG.

In diesem Jahr werden in Berlin und Brandenburg moderne Verkehrsstationen unter anderem in Golm, Heiligengrabe und Liebenthal, neue Fahrgastinformationsanlagen in Cottbus und in Berlin sowie sechs weitere Aufzüge in Betrieb gehen. Neben den großen vorbereitenden Arbeiten am Bahnhof Berlin Ostkreuz und den Umbauarbeiten auf den S-Bahnhöfen Baumschulenweg und Adlershof sowie dem Neubau des Bahnhofs Julius-Leber-Brücke geht die Modernisierung auf kleineren Stationen kontinuierlich weiter. In Bernau, Angermünde und Prenzlau ist vorgesehen, die Empfangshallen in diesem Jahr zu sanieren. In Zehdenick (Mark) und am S-Bahnhof Yorckstraße beginnt der Neubau von Bahn- steigen. Allein 2007 gingen in Berlin und Brandenburg insgesamt acht neue Aufzüge in Betrieb. Bis 2009 werden über 14 Millionen Euro in neue Fahrgastinformations- und Infrastrukturanlagen der Berliner S-Bahn- stationen investiert. Davon wurden bereits knapp sechs Millionen Euro in den zurückliegenden Jahren realisiert.

„Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg sind besser als in den Momentaufnahmen der VBB-Qualitätsanalyse dargestellt. Das belegen unabhängige Studien. In einer Infas-Kundenzufriedenheitsstudie erreichen unsere Bahnhöfe bundesweit Spitzenplätze“, sagte Marxen. „So belegen wir in den Rubriken „Kundendialog“ und „Barrierefreiheit der Bahnhöfe in Brandenburg“ bundesweit jeweils Platz 1. Drei von acht bundesweit nominierten Bahnhöfen kommen aus Brandenburg und Berlin“, betonte Marxen.

Neben den umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen gibt die Deutsche Bahn in Berlin und Brandenburg jährlich 4,5 Millionen Euro für die Instandhaltung und die Beseitigung von Vandalismusschäden aus. Beschmierte und zerstörte Bahnhofsgebäude, Informations- und Bahnsteiganlagen verursachen einen erheblichen Imageschaden. Die Bahn unternimmt deshalb alle Anstrengungen, die Schäden in kurzer Zeit zu beseitigen.

Fast 500 Mitarbeiter der DB Station&Service AG kümmern sich in den beiden Ländern tagtäglich um die Reisenden an den Bahnhöfen und engagieren sich, Service, Sicherheit und Sauberkeit stetig zu verbessern.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG