Beim Umbau des Bahnhofs Ostkreuz darf weiterhin auch während der Nächte Krach gemacht werden. Das ergibt sich aus einem Beschluss, den das Verwaltungsgericht Berlin erlassen hat. Die 10. Kammer des Gerichts wies den Eilantrag des Ostkreuz-Anwohners Jürgen Freymann zurück, der angesichts des Baustellenlärms um seine Gesundheit fürchtet. Lediglich an diesem Sonntag zwischen sechs und 22 Uhr darf der Krach das zulässige Maß nicht übersteigen. Das wiederum ärgert die Bahn. Der Terminplan gerate in Gefahr, hieß es. Zwar bezieht sich der Beschluss nur auf den Zeitraum bis zum 30. Juli. Doch Freymann befürchtet, dass sich die Senatsumweltverwaltung dadurch ermutigt fühlt, weiterhin für laute Nachtarbeiten Ausnahmezulassungen zu erteilen. „Es kann nicht sein, dass uns Lärm über Jahre den Schlaf rauben darf“, sagte er. Sein Anwalt Philipp Heinz sieht den Beschluss aber auch als Sieg. „Er ist ein deutlicher Hinweis an den Senat, dass nicht mehr alles zugelassen …
Noch mehr Stationen sollen Personal verlieren Peter Neumann Bei der S-Bahn könnte es noch mehr „Geisterbahnhöfe“ geben als bisher angekündigt, fürchtet der Fahrgastverband IGEB. Das Unternehmen will mit Hilfe moderner Technik die Zugabfertiger auf den Bahnsteigen einsparen. Bislang war geplant, dass zumindest auf 21 der 166 S-Bahnhöfe „Stammaufsichten“ fest stationiert werden sollen. Doch jetzt ist davon die Rede, dass es deutlich weniger sein könnten. Es gibt Überlegungen, die Zahl dieser S-Bahnhöfe „perspektivisch zu verringern“, heißt es in einem Schreiben der Geschäftsführung an die Mitarbeiter. „Damit verschärft sich die Fehlentwicklung, die wir bei der S-Bahn sehen“, sagt IGEB-Vize Jens Wieseke. Auf noch mehr Stationen würden sich Reisende subjektiv unsicher fühlen. „Zurückbleiben, bitte!“ Noch kommt diese Ansage auf vielen Bahnhöfen von der Aufsicht, die danach das Signal zum …
Um die Fahrzeit und die Wege für S-Bahn-Kunden zu verkürzen, baut die Bahn mit Hochdruck auf der Görlitzer Bahn. Der Fokus liegt derzeit vor allem auf dem S-Bahnhof Schöneweide. Bereits in diesem Monat wurde mit den Gleis- und Weichenerneuerungen begonnen. Ab 2010 wird die Eingangshalle nahezu komplett abgerissen und neu errichtet. Somit verschwindet der zu DDR-Zeiten entstandene Flachbau, die historische Klinkerfront bleibt jedoch erhalten.
Im neuen Bahnhofsgebäude werden Geschäfte Platz finden, und es soll ein Zugang zum benachbarten Einkaufscenter entstehen.
Verwaltungsgericht untersagt laute Bauarbeiten am Ostkreuz am Sonntag
(Berlin, 24. Juli 2008) Die Bauarbeiten am Ostkreuz können dieses Wochenende zunächst nur eingeschränkt fortgesetzt werden. Die Ausnahmegenehmigung für die Nacht- und Wochenendarbeiten wurde gestern im Eilverfahren durch die 10. Kammer des Verwaltungsgerichts Berlin eingeschränkt. Danach besteht für diesen Sonntag zwischen 6 und 20 Uhr ein Bauverbot. Das Bauverbot führt dazu, dass die Großbohrpfähle für die neue Ringbahnbrücke nicht im vorgesehenen Zeitplan eingebaut werden können.
Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin: „Der Fertigstellungstermin 2016 ist nur realistisch, wenn wir die benötigten Genehmigungen für die Nacht- und Wochenendarbeiten in vollem Umfang erhalten. Alternativ wären bei Gleissperrungen am Tage rund 100.000 S-Bahn-Kunden betroffen, für die ein Ersatzverkehr mit Bussen kaum möglich ist. Der Stopp der Arbeiten hat auch finanziell erhebliche Auswirkungen.“
Auf Grund der Klage musste bereits am zweiten Wochenende im Juli der geplante Abbruch des Pfeilers „C“ entfallen. Die beteiligten Baufirmen hatten darauf hin mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz eine neue Ausnahmezulassung und deren sofortige Vollziehung erreicht. Am vergangenen Wochenende konnte ohne Einschränkungen weitergebaut werden. 110 Anwohner hatten das Angebot der Bahn angenommen, in Hotels zu übernachten.
Die ausgefallenen Arbeiten müssen im August nachgeholt werden.
Für August bis Oktober wurden erneut Ausnahmegenehmigungen beantragt:
* 8. August, 1 Uhr bis 4.30 Uhr
* jeweils Freitag, 22 Uhr, bis Montag, 7 Uhr: 8. bis 11 August; 15. bis 18. August; 22. bis 25. August; 29. August bis 1. September
* jeweils nachts von 22 Uhr bis 7 Uhr: 18. bis 22. August; 1. bis 5. September, 8. bis 12. September, 15. bis 19. September, 22. bis 26. September, 29. September bis 2. Oktober, 6. bis 10. Oktober, 13. bis 17. Oktober, 20. bis 24. Oktober, 27. bis 31. Oktober.
Informationen für Anwohner unter der Service–Telefonnummer 030 94 79 47 55 an den genannten Tagen. Informationen zum S-Bahn-Verkehr beim S-Bahn-Kundentelefon unter 030 29 74 33 33.
(openPR) – Eingeschränkter Zugverkehr am U-Bahnhof Ruhleben bis 2012
Auch nach achtmonatiger Schließung des Gleises 2 aufgrund von Schäden an den Gleisanlagen des Bahnhofes Ruhleben, rührt sich in Sachen Instandsetzungsarbeiten nichts. Dem Senat von Berlin und der BVG war schon lange vor der Gleisabsenkung bekannt, dass der U-Bahnhof Ruhleben und einige umliegende Brücken saniert werden müssen. Auf eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Matthias Brauner gab der Senat nun bekannt, dass die BVG in den letzten Monaten ein Sanierungskonzept erarbeitet habe. Erst im Oktober 2008 werde der entsprechende Finanzierungsantrag dem Senat zur Prüfung vorgelegt. Matthias Brauner führt aus: „Es ist erschreckend, dass die BVG seit so langer …
Berlin (kobinet) Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ermittelte die S-Bahnhöfe mit den längsten Aufzugstörungen, berichtet heute die Berliner Zeitung. Gäbe es einen Preis für den Berliner S-Bahnhof mit den längsten Fahrstuhlausfällen, ginge er in den Prenzlauer Berg, so das Hauptstadtblatt: Denn nirgendwo sonst waren die Aufzüge im vergangenen Jahr so lange außer Betrieb wie auf der Ringbahnstation Storkower Straße. Dort summierten sich alle Störungen auf nicht weniger als 82 Tage. Damit führt sie die Rangliste der S-Bahnhöfe mit den gravierendsten Aufzugstörungen an. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat das Ranking erstellt. „Das Ausmaß der Ausfälle ist beängstigend“, sagte VBB-Chef Hans-Werner Franz der Berliner Zeitung. Auf dem zweiten Platz der Negativ-Rangliste steht der Bahnhof Alexanderplatz. Dort waren die Fahrstühle laut Verkehrsverbund …
Rauch hat am Freitag Fahrgäste im Hauptbahnhof beunruhigt. Aus einem ICE, der um 16.20 Uhr ohne Fahrgäste durch den unterirdischen Bahnhofsteil fuhr, trat übelriechender Qualm aus. Grund war eine festgefahrene Bremse, so die Bahn. Der Leerzug, der von Südkreuz nach …
Umweltverwaltung genehmigt Antrag / Anwohner strengt ein weiteres Gerichtsverfahren an Peter Neumann Der Umbau des Bahnhofs Ostkreuz beschäftigt nicht nur Planer und Bauarbeiter, sondern auch immer mehr Juristen. Am Freitag erreichte das juristische Tauziehen um das lärmintensive Projekt die nächste Stufe. Gegen Mittag erfüllte die Senatsumweltverwaltung einen Wunsch der Deutschen Bahn (DB) und ordnete an, dass ab sofort bis zum 30. Juli auch an den Wochenenden sowie in den Nächten wieder gearbeitet werden darf. Knapp zwei Stunden später machte sich Rechtsanwalt Philipp Heinz zum Berliner Verwaltungsgericht auf, um eine einstweilige Anordnung gegen diesen Bescheid zu beantragen – im Auftrag seines Mandanten Jürgen Freymann. Der Ostkreuz-Anwohner klagt bereits gegen die vorangegangene Lärm-Ausnahmezulassung. „Wir haben schnell reagiert“, so Heinz. Er hielt es allerdings für unwahrscheinlich, dass das Gericht noch am Sonnabend oder Sonntag …
Senatsverwaltung ordnet sofortige Vollziehung der Ausnahmegenehmigung an
(Berlin, 18. Juli 2008) Die Bauarbeiten am Ostkreuz werden dieses Wochenende und auch am folgenden wie geplant fortgesetzt. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz hat die sofortige Vollziehung der Ausnahmegenehmigung für die Nacht- und Wochenendarbeiten angeordnet. Für das bevorstehende Wochenende haben rund 110 Anwohner das Angebot der Bahn angenommen, in Hotels zu übernachten.
Auf Grund einer Klage gegen die Ausnahmegenehmigung vom 09.07.2008, die erlaubte, vom 11. bis 25. Juli auch nachts bauen zu dürfen, kam es am vergangenen Wochenende zu Einschränkungen bei den Bauarbeiten. Die beteiligten Baufirmen hatten darauf hin mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz eine neue Ausnahmezulassung und deren sofortige Vollziehung beantragt.
Die Arbeiten führen zu folgenden Einschränkungen:
Der Abbruch von Wandscheiben (ehemalige Auflagerung der Brücken) erfolgt vom 18.7. bis 21.7.2008 in der Zeit von Freitag 18 Uhr bis Montag 7 Uhr.
Vom 25.7. bis 28.7.2008 in der Zeit von Freitag, 22 Uhr bis Montag, 4.15 Uhr erfolgen die ersten Arbeiten zum Einbringen von Großbohrpfählen für die künftigen Ringbahnbrücken.
Ab 17.7. steht das Gleis 3 nicht mehr für den Verkehr zur Verfügung. Der Zugverkehr der S 3 wird vollständig über das stadteinwärts führende Gleis 4 abgesichert. In der Zeit vom 18.7., 18 Uhr bis 21.7.2008, 4 Uhr, muss dann auch das stadteinwärts führende Gleis gesperrt werden.
Extra für das Open-air-Konzert in der Wuhlheide werden aber vom 19.7., 16 Uhr, bis 20.7., 1 Uhr, die Bauarbeiten ausgesetzt. An diesem Wochenende beginnen die Bauarbeiten am Freitag bereits 18 Uhr.
Im Zeitraum der Sperrung der S-Bahn-Linie 3 am Ostkreuz wird ein Busersatzverkehr zwischen Nöldnerplatz und Rummelsburg eingerichtet.
Die Bauunternehmen sind bemüht, die von den Arbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bittet die Deutsche Bahn AG um Verständnis. Anwohner werden über Handzettel stets aktuell über die Bauarbeiten informiert, insbesondere und gesondert noch einmal zu den Nachtarbeiten.
Die Hauptstraße ist zwischen Kynaststraße und Markgrafendamm für den Autoverkehr noch bis 30. Oktober gesperrt.
Unter der Service–Telefon–Nummer 030 94794755 erhalten Anwohner an den oben genannten Tagen Informationen und Auskünfte. Informationen zum S-Bahn-Verkehr erteilt das S-Bahn-Kundentelefon unter 030 29 74 33 33.