Bahnhöfe + S-Bahn: Arbeiten am Bahnhof Ostkreuz wieder im Plan, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
f3621cc420a06fa2c12574dc0038f575?
OpenDocument

Projektleiter Mario Wand informiert über die aktuellen Bauarbeiten am S-Bahnhof Ostkreuz

Im Oktober 2008 sind am Bahnhof Ostkreuz keine maßgeblichen Eingriffe in den S-Bahn-Betrieb zu erwarten, lediglich in einigen wenigen Nächten sind während der Betriebspause Materialan- und -abtransporte erforderlich.
Erste Gerüste lassen erahnen, dass es bald der historischen Fußgängerbrücke „an den Kragen“ geht, die im Februar 2008 außer Betrieb genommen wurde. Die erforderliche Genehmigung des Landes-Denkmalamtes zum Abriss wird in diesen Tagen erwartet. Eine genaue denkmalgerechte und vermessungstechnische Bestandsdokumentation des über 80 Jahre alten Bauwerks liegt inzwischen vor. Im Oktober ist geplant, das alte Empfangsgebäude zur Sonntagstraße abzubrechen. Außerdem werden die Treppen und Überbauten der Brücke für den Ausbau vorbereitet. Der Aushub der Überbauten über den Gleisen der S- und Fernbahn erfolgt dann im November/Dezember.
Gründungsarbeiten, die im August wegen des gerichtlich angeordneten Sonntagsbauverbotes ausgefallenen waren, wurden im September …

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Ludwigsfelde will den Bahnhof Genshagener Heide umverlegen lassen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11317746/61939/
Ludwigsfelde_will_den_Bahnhof_Genshagener_Heide_umverlegen_lassen.html

LUDWIGSFELDE – „Da bin ich mal über die Gleise gelaufen, um den Zug noch zu kriegen“ und „Wir haben immer den Bus wegfahren sehen“ – fast jeder Ludwigsfelder, der diese Woche zum politischen Vor-Ort-Termin mit Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) an den Bahnhof Genshagener Heide kam, hatte Geschichten zu diesem Bahnhof mitten in der Prärie parat.
Die Zeiten, als dort täglich Tausende in Züge oder Busse umstiegen, als der Bahnhof zwischen Autowerk und Rieselfeldern für Ludwigsfelder die einzige Möglichkeit war, nach Berlin zu kommen, die sind spätestens seit Wiederinbetriebnahme der Anhalter Bahn vorbei.
Dellmann, der mal frisch verliebt „vor Urzeiten dort umsteigen musste“, nennt den Bahnhof „nostalgisch“ und erinnert sich: „Sputnik fahren war immer ein Erlebnis“. Doch jetzt geht es der Stadt Ludwigsfelde um die Zukunft des Haltepunkts. Der müsste saniert werden. Doch die Stadtväter meinen, die Kosten könnten sinnvoller in …

S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahn Berlin mit neuem Linienkonzept auf Ostkreuz-Umbau vorbereitet

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubp/p20080924.html

Südkreuz und der Nordosten erhalten Direktverbindung zum Flughafen / AirportExpress des Regionalverkehrs fährt weiter im Halbstundentakt

(Berlin, 24. September 2008) Der Baufortschritt am Bahnhof Ostkreuz macht ab 23. August nächsten Jahres die Sperrung und den anschließenden Abriss der S-Bahn-Verbindungskurve zwischen Treptower Park und Warschauer Straße erforderlich. Derzeit wird diese von der Linie S9 genutzt, die im 20-Minuten-Takt den Flughafen Schönefeld direkt mit der Stadtbahn verbindet.

Die S-Bahn Berlin hat bereits jetzt ein verändertes Linienkonzept entwickelt und mit dem Land Berlin abgestimmt. Damit ist auch während der etwa fünfjährigen Bauzeit in diesem Bereich des Großprojekts eine adäquate S-Bahn-Verbindung zwischen dem Flughafen und der Innenstadt gewährleistet. Kernstücke sind die Weiterführung der Linie S9 über Ostkreuz und den Ostring nach Blankenburg. Damit erhalten Fahrgäste aus dem Prenzlauer Berg und dem Nordosten der Stadt eine bessere Anbindung an den Flughafen. Die Linie S45 wird über ihren bisherigen Endpunkt Hermannstraße bis zum Südkreuz verlängert. Dort bestehen gute Anschlüsse an den Regional- und Fernverkehr sowie zu wichtigen Zielen in der Innenstadt. Die bestehende Direktverbindung mit dem AirportExpress des Regionalverkehrs nach Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof und Zoologischer Garten bleibt bestehen und wird weiter im Halbstundentakt angeboten.

Der Wegfall der Linie S9 zwischen Spandau und Warschauer Straße wird komplett durch zusätzliche Züge der Linie S75 ausgeglichen, die künftig alle 10 statt alle 20 Minuten fährt. Damit müssen Fahrgäste, die aus oder in Richtung Wartenberg fahren, nicht mehr an der Warschauer Straße umsteigen.

Auf dem Ostring ergibt sich mit den Linien S41/42, S8, S85 und S9 tagsüber ein Mehrangebot. Der Nachfrage angepasst fährt die Linie S85 dafür außerhalb des Berufsverkehrs nur noch zwischen Grünau und Greifswalder Straße. Im Tausch mit dem bisherigen Endpunkt der Linie S45 fährt die S47 nur noch zwischen Spindlersfeld und Hermannstraße.

Die S-Bahn Berlin wird ihre Fahrgäste rechtzeitig vor Beginn der Sperrung über die neuen Verbindungen und die geänderten Fahrpläne informieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: Ein Luxusproblem, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0922/berlin/0057/index.html

ULRICH PAUL lehnt eine nachträgliche Verlängerung des Hauptbahnhof-Dachs ab.

Sicher, der Hauptbahnhof sähe schöner aus, wenn sein Glasdach die ursprünglich geplante Länge von rund 430 Metern erhalten hätte. Mit dem auf 300 Meter verkürzten Stummeldach wirkt er architektonisch unvollendet. Die Fahrgäste der ersten Klasse müssen bei Regen sogar im Nassen ein- und aussteigen. Es gibt aber Schlimmeres. Die Kosten von 53 Millionen Euro für eine nachträgliche Verlängerung des Dachs sind viel zu hoch.
Mit dem Geld kann Besseres gemacht werden. Vor allem wäre eine komplette Sperrung der Stadtbahntrasse während der Bauzeit von zwei bis drei Monaten völlig unverhältnismäßig. Betroffen davon wären mehr als 600 000 Fahrgäste, die jeden Tag in S-Bahn, Regional- und Fernzügen den Hauptbahnhof auf der Stadtbahntrasse passieren. Sie müssten während der Sperrung überwiegend auf Schienenersatzverkehr umsteigen. Das ist in Anbetracht des geringen Vorteils, den die Dachverlängerung brächte, nicht …

Bahnhöfe: Kein Geld vom Bund für langes Glasdach, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article892396/.html

Das Dach über den Bahnsteigen des Hauptbahnhofs wird wohl auch in Zukunft nicht verlängert werden. „Angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise wird es dafür kein Geld vom Bund geben“, sagte Otto Fricke (FDP), Vorsitzender des Bundestags-Haushaltsausschusses. Zuvor hatte bereits Carsten Schneider, haushaltspolitischer Sprecher der SPD, eine Verlängerung des Glasdaches abgelehnt.
Die Bahn hatte das Dach von geplanten 430 Metern auf 310 Meter verkürzt, um die Fertigstellung des Bahnhofes bis zur Fußball-WM 2006 zu gewährleisten. Das kurze Dach führt dazu, dass Reisende der 1. Klasse dem Wetter ausgeliefert sind.
FDP-Haushälter Fricke bezeichnete das Dach dennoch als Luxusproblem: „Ich stehe lieber im Regen, als Millionen Steuergelder auszugeben.“ Fricke sprach sich auch dagegen aus, die Bahn diesbezüglich unter Druck zu setzen. Das Unternehmen würde sich die Ausgaben bei den Kunden wieder reinholen, Tariferhöhungen wären die …

Bahnhöfe + S-Bahn: Bahn knickt im Streit um das Ostkreuz ein, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article891318/
Bahn_knickt_im_Streit_um_das_Ostkreuz_ein.html

Im Streit um die Lärmbelästigungen am Ostkreuz zeigt sich die Bahn kompromissbereit. Das Unternehmen lässt nicht nur prüfen, ob mobile Schutzwände die Lärmbelästigungen für die Anwohner senken. Vielmehr sollen Schallschutzfenster deutlich früher als geplant in die Wohnungen eingebaut werden.
Außerdem will die Bahn in Zukunft die lärmintensiven nächtlichen Arbeiten früher ankündigen. Das wurde auf der Bürgerversammlung Donnerstagabend angekündigt.
Damit haben die von den nächtlichen Bauarbeiten entnervten Anwohner einen Teilsieg errungen. Sie hatten sich gerichtlich gegen die Bauarbeiten gewehrt. Das hatte den Bau- und Kostenplan der Bahn durcheinander gebracht. Die Bahn lässt den wichtigsten Kreuzungsbahnhof der Berliner S-Bahn für 411 Millionen Euro umbauen. Bis 2014 soll der Rohbau stehen.
Ohne Versäumnisse einzuräumen, kündigte der Projektleiter der Baustelle, Mario Wand, an, dass die Bahn den Anwohner …

Bahnhöfe: Am Hauptbahnhof entstehen Hotels und Konferenzzentren. Den Anfang macht ein Zwei-Sterne-Haus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0919/berlin/0043/index.html

TIERGARTEN. Die Investoren am Hauptbahnhof haben sich entschieden. Auf den Brachflächen nördlich und südlich des Glaspalastes sollen am Europaplatz und am Washingtonplatz in den kommenden Jahren fünf Hotels mit insgesamt mehr als 1 700 Zimmern gebaut werden. Außerdem entstehen zwei Konferenzzentren. Die gesamte Investitionssumme beträgt fast eine halbe Milliarde Euro.
Der Auftakt fällt allerdings noch nicht so gigantisch aus. Die HGH Investments GmbH von Harald Huth (Das Schloss, Gropiuspassagen) wird für die Meininger-Hotel-Gruppe aus Berlin am Südausgang des Bahnhofs ein Zwei-Sterne-Haus mit 300 Zimmern errichten. Baubeginn für das 25-Millionen-Projekt soll im Oktober sein. „Wir investieren, weil der Hauptbahnhof mit seiner zentralen Lage zu den Bereichen in Berlin gehört, die künftig gewinnen werden“, sagt Huth. Die Meininger-Gruppe betreibt in Deutschland sowie in Wien und in …

Bahnhöfe: Bund gibt fast 350 Millionen für Bahnhöfe, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0918/berlin/0093/index.html

Sanierung des Ostkreuzes ist das teuerste Projekt
Ulrich Paul
In Berlin werden derzeit 40 Bahnhöfe mit Mitteln des Bundes umgebaut. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich (Grüne) hervor. Bei den Bahnhöfen handelt es sich überwiegend um S-Bahn-Stationen, einzelne Arbeiten finden aber auch im Bereich des Fern- und Regionalverkehrs statt. Der Bund stellt für die Arbeiten knapp 350 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Ende vergangenen Jahres wurden davon rund 27,5 Millionen Euro ausgegeben. Der größte Betrag entfällt auf die Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz. 17 Millionen wurden dafür bereits gezahlt, weitere 293 Millionen Euro fallen noch an.
Bei den Bahnhöfen werden mit dem Geld vor allem Aufzüge und …

Bahnhöfe: Deutsche Bahn AG: Bahnkunden bekommen wie bisher alle notwendigen Informationen

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubd/ubd20080918a.html

Informationsmanagement garantiert kontinuierliche Kundeninformation vor allem bei Fahrplanabweichungen

(Berlin, 18. September 2008) Auch auf kleinen Bahnhöfen wird es weiterhin die für die Reise notwendigen Informationen geben. „Die Bahnkunden werden auch künftig genau wie bisher informiert, wenn ihr Zug Verspätung hat oder es andere Abweichungen vom fahrplanmäßigen Zugverkehr gibt“, sagte Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG und wies damit Medienberichte zurück, nach denen die Deutsche Bahn AG eine Ausdünnung dieser Leistungen plane. „Solche irreführenden Äußerungen entbehren jeglicher Grundlage und verkennen die erfolgreichen und von der Politik anerkannten Leistungen der Deutschen Bahn AG bei Betrieb und Modernisierung der bundesweit 5700 Bahnhöfe.“

Zur weiteren Verbesserung der Kundeninformation unter Nutzung moderner Informationstechnologie wird derzeit ein technisches Konzept für dynamische Informationsanzeigen- und ansagen am Bahnhof entwickelt. Bereits 2009 sollen versuchsweise elektronische Anzeigen für stets aktuelle Fahrplaninformationen auch auf kleineren Bahnhöfen sorgen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr + Bahnhöfe: Ungewöhnliche Schau über Geschichte des Rangierbahnhofes Wustermark eröffnet – Tafeln stehen in Waggons, aus Märkische Allg.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11307959/61759/
Ungewoehnliche_Schau_ueber_Geschichte_des_Rangierbahnhofes_Wustermark_eroeffnet.html

ELSTAL – Puffer klirren, eine Dampflok seufzt, Räder rucken an, bald drehen sie sich gleichmäßig. Ihr Rhythmus wird zur Melodie. Keyboard und Saxophon mischen sich ein. Die Zuhörer bekommen Gänsehaut. – Mit ihrer kraftvollen Toncollage „Borsig-Bolero“ gelang dem junge Komponisten Darius Gall und seinem Musikerkollegen Benno Schmitz aus Berlin gestern die perfekte Einstimmung auf eine ungewöhnliche Schau über den alten Rangierbahnhof Wustermark. Die Ausstellung wurde in Elstal am Originalschauplatz eröffnet: in drei alten Waggons unter dem Ex-Stellwerk Rs IV.
Damit wurde am Freitag das Signal für ein Jubiläum gegeben, das eigentlich 2009 ansteht: Erst dann wird der einst mächtige Verschiebebahnhof 100 Jahre alt. Aber es gab eben schon in diesem Jahr über die Initiative Kulturland Brandenburg die Möglichkeit, Fördergeld zu bekommen. 8000 Euro waren das, denn der Güterbahnhof passte als ehemals mächtiger Vorposten Berlins gut zum Kulturland-Thema 2008 „Provinz und Metropole – Metropole und Provinz“. Die Gemeinde Wustermark ergriff die Gelegenheit beim Schopf und das Geld dazu. Sie selbst steuerte immerhin noch …