(Berlin, 15. Juli 2009) Der Bahnhof Dallgow-Döberitz an der Regional-Express-Strecke Berlin–Rathenow wird im Rahmen des Konjunkturprogrammes durch den Bau eines Personenaufzuges barrierefrei. Jürgen Hemberger, Bürgermeister der Gemeinde Dallgow-Döberitz, und der Leiter des Regionalbereichs Ost der DB Station&Service AG, Uwe Marxen, enthüllten heute das Baustellenschild.
Der Aufzug wird den Fahrgästen bereits Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen. Zur Vermeidung und Aufklärung von Vandalismus werden Videokameras installiert. Der technische Zustand des Aufzuges wird ständig überwacht und gemeldet.
Zusätzlich wird das Blindenleitsystem auf dem Bahnsteig und im Personentunnel angepasst. Dynamische Schriftanzeiger für die Reisendeninformation sind geplant.
Die Investitionsmittel von rund 370.000 Euro stammen zu 95 Prozent aus dem Konjunkturpaket II und aus Eigenmitteln der Deutschen Bahn AG.
Projektleiter Mario Wand informiert über die aktuellen Bauarbeiten am S-Bahnhof Ostkreuz
Am Ostkreuz wird derzeit um die termingerechte Fertigstellung des ersten neuen Bahnsteigs gerungen, der am 31. August in Betrieb geht. Dann halten hier die Ringbahnzüge der S-Bahn Richtung Frankfurter Allee, ab 14. September dann auch die Züge Richtung Treptower Park. Gelegentlich hört man Äußerungen wie „den Letzten beißen die Hunde“. Hintergrund: die Ausrüstungsarbeiten, wie Kabelverlegung, Aufstellung von Signalen, Bahnsteigausstattungen etc. können erst beginnen, wenn die baulichen Voraussetzungen geschaffen sind. Hierzu gehören z. B. Kabelkanäle und -schächte oder …
Der neue Bahnsteig am S-Bahnhof Adlershof ist in Betrieb genommen worden. Seit dem 13. Juli können Fahrgäste in beiden Richtungen vom neuen Halt ein- und aussteigen. Das stadteinwärts führende Gleis war bereits Anfang des Monats in Betrieb gegangen. Zur Übergabe des Bahnsteigs, der die erste sichtbare Verbesserung auf der Görlitzer Bahn darstellt, sind Staatssekretärin Maria Krautzberger, Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der DB AG, und Bezirksbaustadtrat Rainer Hölmer vor Ort. Noch nicht genutzt werden kann der …
Zwei Bahnsteige an der traditionsreichen Strecke der sogenannten „Heidekrautbahn“ empfangen die Fahrgäste bald in neuem Glanz. Reinhold Dellmann, der Brandenburgische Minister für Infrastruktur und Raumordnung übergab heute in Zühlsdorf (Gemeinde Mühlenbecker Land) die Förderbescheide zum Ausbau der Haltepunkte an Detlef Bröcker, Vorstand der Niederbarnimer Eisenbahn AG. In den Neubau der Bahnsteige werden insgesamt rund 452.000 EUR investiert, wovon rund 335.000 EUR aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) gefördert werden. „Die Bauvorhaben in Zühlsdorf und Wensickendorf umfassen den kompletten Neubau der Bahnsteige, was selbstverständlich auch die barrierefreie Ausstattung beispielsweise mit Blindenleitstreifen beinhaltet. Zudem wird die Einstiegshöhe vermindert und somit der Zugang zu den Zügen fahrgastfreundlicher gestaltet“, erläuterte Bröcker. Mit dem Ausbau der Bahnsteige wird auch der stufenlose Übergang zum anschließenden Busverkehr gewährleistet und damit eine optimierte Verknüpfung von Bus und Bahn geschaffen. Die Niederbarnimer Eisenbahn AG führt mit den Bauprojekten in Zühlsdorf und Wensickendorf konsequent ihr Modernisierungskonzept auf der „Heidekrautbahn“ fort. Seit 1998 wurden auf der Strecke bereits zehn Bahnsteige, eine Brücke über den Oder-Havel-Kanal, ein elektronisches Stellwerk sowie 17 technisch gesicherte Bahnübergänge neu gebaut. Des Weiteren wurde ein Großteil der genutzten Gleisanlagen saniert. Noch in diesem Jahr errichtet die NEB auf zehn Bahnhöfen und Haltepunkten elektronische Anzeigentafeln, die die aktuelle Abfahrtzeit des nächsten Zuges, die Busverbindung und Informationen im Verspätungsfall anzeigen (Pressemeldung Niederbarnimer Eisenbahn AG, 11.07.09).
(Potsdam, 10. Juli 2009) Noch im Herbst dieses Jahres können Reisende im Bahnhof Ahrensfelde bequemer in die Züge des Regionalverkehrs ein- und aussteigen. Dafür wird der Regionalbahnsteig teilweise abgesenkt. Zwei Rampen und ein Blindenleitsystem im abgesenkten Bahnsteig- und Zuwegungsbereich erleichtern den Zugang für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Mit der Absenkung des Bahnsteiges wird die gesamte Strecke wieder ein Stück attraktiver. Hierzu gehört auch der Neubau des Haltepunktes in Rehhahn, der nächstes Jahr in Betrieb gehen soll.“
Dr. Joachim Trettin: „Der S-Bahnsteig ist auf seiner ganzen Länge 96 cm hoch. Die hier haltenden Regionalbahnen haben eine Ein- bzw. Ausstiegshöhe von etwa 55 cm, Durch den Höhenunterschied von etwa 40 cm ist der Bahnsteig für Ältere und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste nur schwer nutzbar. Das verändern wir jetzt.“
Zur Verbesserung der Reisendeninformation erhält der Bahnhof dynamische Schriftanzeiger.
(Berlin, 3. Juli 2009) Wegen Bauarbeiten in Adlershof fahren zwischen Schöneweide und Grünau beziehungsweise Flughafen Schönefeld an den beiden kommenden Wochenenden keine S-Bahnen. Als Ersatz fahren Busse.
Von Freitag, 3. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 6. Juli, 1.30 Uhr, wird zunächst das stadteinwärts führende Gleis an den neuen S-Bahnsteig in Adlershof angeschwenkt und am darauffolgenden Wochenende von Freitag, 10. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 13. Juli, 1.30 Uhr, das stadtauswärts führende Gleis.
Die S-Bahn Berlin bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die S-Bahn Berlin im Internet unter www.s-bahn-berlin.de oder www.bahn.de/bauarbeiten und am Kundentelefon unter 030-297 43333. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
(Berlin, 2. Juli 2009) Während der Treppenabgang am Reichstagufer (Seite zum Bahnhof Friedrichstraße) bereits vor einiger Zeit durch die Deutsche Bahn erneuert wurde, folgt nun die Erneuerung des Treppenbereichs zum Schiffbauerdamm / Albrechtstraße.
Für die Bauarbeiten, die am Montag, 6. Juli beginnen, wird der Treppenbereich zum Schiffbauerdamm ab 7.00 Uhr gesperrt.
Die Arbeiten dauern bis Anfang September an. In dieser Zeit müssen Reisende und Fußgänger einen Umweg in Kauf nehmen, um über die Friedrichstraße und die Weidendammer Brücke auf die andere Spreeseite zu gelangen.
Für Ortsunkundige wird während der Bauarbeiten ein Beschilderungssystem aufgebaut.
Der betroffene Brückenbereich wird eingerüstet und eine staubdichte Einhüllung erstellt, um die Staubbelästigung für die Anwohner und die Gastronomie so gering wie möglich zu halten.
Am Schiffbauerdamm wird eine Baustelleneinrichtungsfläche erstellt, die Teile der Straße und des Fußweges unter der Eisenbahnbrücke benötigt. Daher ist auch der Autoverkehr am Schiffbauerdamm betroffen.
Auch die Schifffahrt auf der Spree ist durch das Baugerüst eingeschränkt. Spezielle Schifffahrtszeichen weisen auf den Engpass hin.
Anfang September wird die Fußgängerbrücke dann neben einer neuen Abgangstreppe auch ein neues Geländer aufweisen. Die Beleuchtungsanlage wird ebenfalls erneuert.
Die Deutsche Bahn möchte sich für die Belästigung durch Lärm und Schmutz sowie die Unannehmlichkeiten für die Passanten und Verkehrsteilnehmer entschuldigen und bittet um Verständnis.
Die Bauarbeiten an Berlins wichtigstem S-Bahnknoten dauern zwar noch sieben Jahre, aber schon in acht Wochen soll am Bahnhof Ostkreuz ein wichtiger Bauabschnitt fertig sein: Am 31. August wird neben dem oben gelegenen S-Bahnsteig ein Regionalbahnsteig in Betrieb genommen – aber nur von der S-Bahn und zunächst nur in nördlicher Fahrtrichtung. „Am letzten Augustwochenende wird das S-Bahn-Gleis, das derzeit zum alten Bahnsteig führt, zum neuen Bahnsteig verschwenkt“, sagt Mario Wand, Projektleiter Ostkreuz bei der Deutschen Bahn. Zwei Wochen später wiederhole sich das Prozedere – für das Gleis, auf dem die Züge Richtung Süden fahren. Danach halten keine S-Bahnen mehr auf dem alten, oberen Bahnhof. Dieser wird bis Mitte November abgerissen. Während dieser zwei Monate, so rät die Deutsche Bahn, sollten Reisende um den Bahnhof Ostkreuz möglichst einen großen Bogen machen: Zum einen wegen der Unannehmlichkeiten, die der Abriss des Bahnsteiges mit sich bringt, zum anderen wegen der Umsteigesituation: Die Treppen, die derzeit auf direktem Weg …
(Berlin, 30. Juni 2009) Der erste neue Bahnsteig im Bahnhof Ostkreuz geht am 30. August in Betrieb. Zunächst wird der künftige Regionalbahnsteig auf dem Ring von der S-Bahn genutzt. Ab 30. August 2009 halten hier die Ringbahnzüge Richtung Frankfurter Allee, ab dem 14. September 2009 auch die Ringbahnzüge Richtung Treptower Park. Damit ist Baufreiheit geschaffen für den Abriss des gut hundertjährigen Bahnsteigs „F“ und für den Neubau des S-Bahnsteigs auf dem Ring, den eine rund 130 Meter lange und bis zu 50 Meter breite Bahnhofshalle überspannen wird. Ausgedient hat am 28. August 2009 um 22.00 Uhr auch der Bahnsteig „A“, der älteste Teil des Bahnhofs Ostkreuz. Die Südkurve am Ostkreuz wird gesperrt und bis Ende 2014 neu gebaut.
„Bis zur Inbetriebnahme des neuen Bahnsteiges sind noch umfangreiche Arbeiten zu leisten“, sagt Mario Wand, Projektleiter bei der DB ProjektBau GmbH. „Der Bahnsteig wird komplettiert, auf rund 1,3 Kilometern werden Gleise und Weichen verlegt und die bahntechnische Ausrüstung montiert.“
Die Anschwenkung des ersten der beiden S-Bahngleise beginnt am 28. August 2009, 22.00 Uhr. Dafür wird zwischen Frankfurter Allee und Treptower Park Pendelverkehr bei der S-Bahn eingerichtet, da dann am Ostkreuz nur ein Gleis zur Verfügung steht. Ab 31. August heißt es dann, Aufpassen! Wer Richtung Frankfurter Allee umsteigen will, muss einen Umweg und damit eine etwa zehn Minuten längere Umsteigezeit in Kauf nehmen. Am Wochenende 11. bis 14. September wird auf dem Ring wieder gependelt und in dieser Zeit das zweite Gleis an den neuen Bahnsteig verlegt. Ab dem 11. September und voraussichtlich bis Mitte November muss auch beim Umsteigen Richtung Treptower Park der lange Umweg genommen werden: Der Weg von den Ring- zu den Stadtbahnlinien und umgekehrt führt über die Fußgängerbrücke und außen um das Ostkreuz herum. Der alte Bahnsteig „F“ steht – bis er im November abgerissen sein wird – den Umsteigern buchstäblich im Wege.
Mit dem Abriss des Bahnsteigs „F“ beginnen neuerlich unruhige Zeiten für die Anwohner am Ostkreuz. Um die Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Anwohner zu minimieren, wurden in den vergangenen Monaten zwei Systeme mobiler Lärmschutzwände getestet und gutachterlich bewertet. „Die Ergebnisse waren allerdings überraschend: Eine einfache Holzbohlenwand leistet Vergleichbares“, sagt Mario Wand. Daher will die Bahn nunmehr auf insgesamt 80 Metern eine sechs Meter hohe Holzwand aufbauen. Projektleiter Wand: „Ein vollständiger Schutz vor Baulärm erweist sich als unmöglich. Aber es werden weniger Anwohner als in der Vergangenheit die Nacht im Hotel verbringen müssen.“
(Berlin, 30. Juni 2009) Der Baufortschritt am Bahnhof Ostkreuz bringt Änderungen im S-Bahn-Liniennetz mit sich. Da die Verbindungskurve zwischen Treptower Park und Warschauer Straße ab 31. August nicht mehr zur Verfügung steht, fahren die Züge der Linie S9 vom Flughafen Schönefeld künftig über Ostkreuz – Schönhauser Allee – Pankow nach Blankenburg. Damit erhalten Fahrgäste aus dem Prenzlauer Berg und dem Nordosten der Stadt eine bessere Anbindung an den Flughafen.
Die Linie S45 wird über ihren bisherigen Endpunkt Hermannstraße bis zum Südkreuz verlängert. Dort bestehen gute Anschlüsse an den Regional- und Fernverkehr sowie zu wichtigen Zielen in der Innenstadt. Die bestehende Direktverbindung mit dem AirportExpress des Regionalverkehrs nach Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof und Zoologischer Garten bleibt bestehen und wird weiter im Halbstundentakt angeboten.
Auf dem Ostring ergibt sich mit den Linien S41/42, S8, S85 und S9 tagsüber ein Mehrangebot. Der Nachfrage angepasst verkehrt die Linie S85 nur noch montags bis freitags. Im Tausch mit dem bisherigen Endpunkt der Linie S45 fährt die S47 dann zwischen Spindlersfeld und Hermannstraße.
Für Fahrgäste der Linie S3 aus Richtung Erkner gibt es ab 31. August wieder eine Direktverbindung auf die Berliner Stadtbahn. Jeder zweite Zug endet dann nicht mehr am Ostbahnhof, sondern wird über Alexanderplatz, Hauptbahnhof, Zoologischer Garten und Olympiastadion bis nach Spandau verlängert. Die Züge der S3 ersetzen zwischen Ostkreuz und Spandau die bisherige S9. Dort bleibt damit der gewohnte 10-Minuten-Takt bestehen.
Auf dem Bahnhof Ostkreuz müssen sich Umsteiger von und zur Ringbahn auf geänderte Wege einstellen. In zwei Etappen werden die Gleise provisorisch an einen neuen Bahnsteig verschwenkt, der zu einem späteren Zeitpunkt von Regionalzügen genutzt wird. Während der Umbauarbeiten kommt es an den Wochenenden 29./30. August und 12./13.September zu umfangreichen Fahrplanänderungen. Die S-Bahn Berlin wird ihre Fahrgäste rechtzeitig informieren.