allg.: Neuer Tourenplaner gibt viele Ausflugstipps, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0709/berlin/0097/index.html

Peter Neumann
Der neue Tourenplaner des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) ist ab sofort an S-Bahn-Schaltern und in Reisezentren der Deutschen Bahn für drei Euro erhältlich. Die farbige Broschüre gibt auf 196 Seiten Tipps für Ausflüge und Reisen mit der Bahn ab Berlin. Sie enthält nicht nur detaillierte Fahrpläne und Hinweise zu preiswerten Fahrkarten, sondern auch zahlreiche touristische Informationen – von der Ostseeküste bis …

allg.: Zwei Jungunternehmer haben im Internet eine innerstädtische Mitfahrzentrale gegründet., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Stadtleben-Mitfahrzentrale;art125,2562727

Klar, die gute, alte Mitfahrzentrale kennt jeder: Man trifft sich irgendwo an der Tankstelle, kurzes Hallo, dann wird der Rucksack in den Kofferraum des fremden Autos geworfen, und ein paar Stunden später ist man am Ziel. Nicht immer bequem, aber auf alle Fälle für kleines Geld.
Dieses Konzept haben zwei junge Berliner jetzt geklaut und wenden es auf das Stadtgebiet an. „Citypendler“ nennen die Unternehmer ihre innerstädtische Mitfahrzentrale. Daniel Auener, 26 Jahre alt und einer der Macher, bietet die etwa neun Kilometer von der Schöneberger Leberstraße bis zum Gebäude der Technischen Universität in der Franklinstraße für 50 Cent an. In seinem VW-Transporter hat er Platz für fünf Mitfahrer.
Entstanden ist die Idee, als die BVG mal wieder streikte und so mancher Probleme hatte, ans Ziel zu kommen, während viele Autos …

allg.: Wanderplan Berlin, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
ff7dcae22ab7f257c12574730054410e?
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Auf grünen Wegen flanieren
Ein Wanderplan, der sich verkauft wie warme Semmeln

Ein Stadtplan geht derzeit im RegioPUNKT im Bahnhof Friedrichstraße weg wie warme Semmeln. Er beschreibt mit Wort, Bild und Kartografie 20 grüne Hauptwege durch Berlin.
Herausgegeben haben ihn Fuß e.V., BUND Berlin, Stiftung Naturschutz Berlin und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Dass dieses einmalige – wenn auch noch (!) nicht vollendete Werk entstehen konnte, ist etwa 100 Flaneurinnen und Flaneuren zu verdanken, die in unermüdlicher Fuß-Arbeit alle Informationen dafür zusammengetragen haben. Zu ihnen gehörte und gehört noch Dagmar Sotschek aus Nikolassee. Vor etwa vier Jahren hatte sie in einem Berliner Anzeigenblatt einen Aufruf gelesen, man möge sich an einem Bürgerprojekt beteiligen, welches Wege durch das grüne Berlin beschreibt, die es wert sind, langfristig ausgebaut, vervollkommnet und mit verschiedensten Aktionen zu blühendem Leben erweckt zu werden. Dagmar Sotschek kennt sich natürlich besonders gut im Südwesten der Stadt aus, wo sie seit langem wohnt. „Deshalb habe ich meine Kenntnisse und Erfahrungen in die Tour 11, den Wannseeweg, eingebracht. So ungefähr 14 Stunden bin ich sicher unterwegs gewesen, um den Weg abzulaufen, zu schauen, was es rechts …

allg.: IGEB ist in den Bahnhof Berlin- Lichtenberg umgezogen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
07075fb00b18e22ec1257473004f21c8?
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Der Berliner Fahrgastverband IGEB, das Fahrgastzentrum und der GEV-Verlag sind in den S-Bahnhof Berlin-Lichtenberg umgezogen und im Untergeschoss des Empfangsgebäudes zu finden.
Das Fahrgastzentrum öffnet montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr. Die neue Anschrift: Weitlingstraße 22, 10317 Berlin. Telefon- und Faxanschluss haben sich …

allg.: Grüne fordern Verkehrsberuhigung am Hackeschen Markt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article571190/.html

Die Verkehrssituation am Hackeschen Markt ist katastrophal: Fußgänger, Lkw, Radfahrer, Touristen und Autos quetschen sich durch die engen Straßen in Berlins Mitte. Ein altes Problem. Jetzt will es der Verein für Umwelt und Naturschutz, Bund e.V., erneut zum Thema machen. Und fordern deutliche Verbesserungen.
Der Verkehr fließt zäh und fortlaufend an einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Berlins vorbei: dem Hackeschen Markt. Es ist laut und chaotisch. Zu Stoßzeiten wirft sich dort nur ins Getümmel, wer wirklich muss. Orientierungslose Touristengruppen und eilige Geschäftsleute kämpfen mit Autos, Fahrradfahrern und Trambahnen um ihren Platz auf der Straße und es wird immer wieder brenzlig. Dabei wollen laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 30 bis 40 Prozent der Autofahrer gar nicht in den Kiez. Sie benutzen die engen Straßen lediglich zur …

allg.: Immer weniger Berliner können sich ein Auto leisten, aus BZ

http://www.bz-berlin.de/BZ/news/2008/06/20/
weniger-berliner-mit-auto/weniger-berliner-mit-auto,geo=4896666.html

Zahl der Neuzulassungen geht dramatisch zurück ● Geringste Autodichte unter den Metropolen ● Dagegen immer mehr Bahn-, S-Bahnfahrer ● Fahrradhändler konstatieren Verkaufszuwächse
Markus Harmann
Die Spritpreise explodieren, und die Berliner steigen um. Immer mehr Hauptstädter lassen ihr Auto stehen und fahren mit Bahnen, Fahrrädern oder in Fahrgemeinschaften.
In keiner anderen europäischen Metropole gibt es – gemessen an der Einwohnerzahl – so wenige Autos wie an der Spree.
„Wir schließen einen Zusammenhang mit den hohen Spritpreisen nicht aus“, so eine Sprecherin von Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer zur B.Z.. Entscheidend sei aber auch, dass das Angebot für Bus- und Bahnfahrer und für Radler immer besser werde.
Laut Statistik besitzt jeder dritte Hauptstädter ein Auto. Aktuell kommen auf 1000 Einwohner …

Straßenverkehr: Es ist der Geburtsort der Stadt: Warum Berlin das neue alte Molkenmarktviertel braucht., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/kultur/
Molkenmarktviertel-Mittelalter;art772,2547713

Berlin – Reden wir von der Zukunft, reden wir vom Mittelalter Berlins. Was wäre, wenn der Berliner dort, wo er gewöhnlich auf ein riesiges Verkehrskreuz trifft, auf das historische Zentrum seiner Stadt stieße? Auf der Leipziger Straße ist der Autofahrer auf schnelle Durchfahrt oder großflächige Staus eingestellt, aber nun bewegt er sich unvermittelt in Gassen und blickt in kleine, beschauliche Höfe. Was wie eine Traumsequenz klingt, ist gar nicht so absurd. Tatsächlich verändert Berlin sich im Kern, nur dass die Stadt es bislang kaum zur Kenntnis nimmt.
Das verinnerlichte Stadtbild des Berliners, seine mental map, hinkte schon immer hinter der Stadtentwicklung her. Seit dem Mauerfall verhält er sich wie Rip van Winkle, der erst aufwacht, nachdem die Stadt ihre Verpuppungen abgelegt und ihr neues Bild entfaltet hat. Vor mehr als einem Jahr hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen Bebauungsplan vorgelegt, den sogenannten B-Plan, der vor allem eines bedeutet: einen kühnen Schritt in die dunkle Zone …

allg.: Berlin: Center Nahverkehr Berlin unterstützt ÖPNV-Aufgabenträger

http://www.lok-report.de/

Mit Inkrafttreten des Verkehrsvertrages mit der BVG am 1. Januar 2008 ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einschließlich des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) erstmals mit der Aufgabe betraut, ihre Funktion als Besteller für den gesamten Berliner Nahverkehr umfassend wahrzunehmen.
Neben der Festlegung der Rahmenbedingungen des ÖPNV muss das Land Berlin zukünftig in der Lage sein, das ÖPNV-Angebot im Interesse der Fahrgäste fortlaufend zu optimieren, dessen Kosten zu kontrollieren sowie die Verkehrsangebote auf Basis eines verkehrsmittelübergreifenden Vertragsmanagements optimal und Kosten senkend zu vernetzen. Ziel ist es, die Attraktivität des Angebots als Teil des Umweltverbundes im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel weiter zu steigern und mehr Kunden für Busse und Bahnen zu gewinnen.
Um die zusätzlichen Aufgaben umfassend wahrnehmen zu können, wird der Aufgabenträger seit dem 1. Juni durch ein Team externer Verkehrsexperten unterstützt, das über eine europaweite Ausschreibung ermittelt wurde. Die beauftragte Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen traffic-Kontor GmbH, KCW GmbH und VBB Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH wird drei Jahre für das Land Berlin tätig sein.
Die gesamte politische, hoheitliche und fachliche Verantwortung verbleibt weiterhin bei der Verkehrsverwaltung. Die Tätigkeit des Center Nahverkehr Berlin ist auf die fachliche Begleitung und Zuarbeit beschränkt.
Die Schwerpunkte der Unterstützungstätigkeit liegen bei folgenden Aufgaben:
• Unternehmensübergreifende, fortlaufende Netzoptimierung im Bus-, U-Bahn-, Straßenbahn- und S-Bahnbereich,
• Entwicklung neuer Angebote (Kiezbusse, flexible Bedienung, Nachtverkehr usw.),
• jährliche Fahrplanbestellung für Bus, U-Bahn und Tram,
• Leistungscontrolling des BVG-Verkehrsvertrages für Bus, U-Bahn und Tram,
• unternehmensübergreifende Qualitätssteuerung sowie deren Weiterentwicklung,
• Vertragsmanagement für Infrastrukturneubau und Grundinstandsetzung sowie Erhaltung, Erneuerung und Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur,
• Unternehmensübergreifende Marktpotenzialanalysen, Durchführung von Verkehrserhebungen (Kundenbedürfnisse, Fahrgastnachfrage, Mobilitätsangebot) sowie Koordinierung und Abstimmung mit Zählungen/Erhebungen der Verkehrsunternehmen und des VBB.
• Monitoring des bestehenden Nahverkehrsplans,
• Fortschreibung des Nahverkehrsplans für die Jahre 2010-2014,
• Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Tarifs (mittelfristiges Tarifkonzept, Abstimmung einzelner Tarifmaßnahmen).
In Abgrenzung zu diesen Tätigkeiten ist der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) auch weiterhin für das übergeordnete Marketing, das Tarifkonzept und die Einnahmeaufteilung im Verbundgebiet, die Abstimmung zwischen den Berliner und Brandenburger Aufgabenträgern bei der Gestaltung der Stadt-Umland-Verkehre sowie das Controlling und die Abrechnung der SPNV-Verträge zuständig (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 09.06.08).

allg.: Autofahren wird immer teurer. Wer mit Bahn und Bus unterwegs ist, kommt oft billiger ans Ziel. Wie sehen die Sparmöglichkeiten aus?, Tagesspieg

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
Verbraucher-Mehr-Netto-Folge-6;art131,2539079

Mobilität hat ihren Preis, und der steigt und steigt. Das merkt jeder Autofahrer, wenn er zur Tankstelle fährt. Benzin und Diesel sind seit dem Jahr 2000 um über ein Drittel teurer geworden, aber auch öffentliche Verkehrsmittel haben sich im Schnitt um 24 Prozent verteuert. Wer ein Auto kaufen will, muss heute rund zehn Prozent mehr ausgeben als noch vor acht Jahren. Viele gute Gründe also, nach Sparmöglichkeiten zu suchen. Wir haben den Verkehrsclub Deutschland (VCD) gebeten, unsere drei Tagesspiegel-Leserhaushalte genauer unter die Lupe zu nehmen. Fazit: „Für alle sind Bus und Bahn die günstigere Alternative“, sagt VCD-Experte Daniel Kluge.

WAS KOSTET DAS AUTO?
Mit den Tipps des Experten kann auch jeder Leser selbst ausrechnen, wie er am günstigsten fährt. Zuerst muss geklärt werden, wie viel Geld das Auto im Jahr tatsächlich verschlingt. Also Rechnungen für Inspektionen, Reifen und …

allg.: Gefangen in der Entwerterfalle, aus Spiegel

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/
0,1518,554687,00.html

Stempeln oder nicht? Zonen, Waben, Ringe – im öffentlichen Nahverkehr gibt es für jedes Tarifmodell eine Automatensorte. Das Beste: Manchmal kommen entwertete Karten raus, manchmal müssen Fahrgäste noch stempeln. Konrad Lischka hat die Entwertergrenze überschritten – und fuhr schwarz.
Der Plan war riskant: mit dem ICE in Hamburg ankommen, mit der U-Bahn ein paar Haltestellen zum Interview fahren und zwei Stunden später wieder zurück zum Zug.
Die Vorbereitung war perfekt: Am Vortag im Internet recherchiert, dass zwei „Einzelkarten Nahbereich“ (Taste 2 am Nahverkehrsautomaten) für die Fahrt genügen und günstiger sind als diverse Tageskarten (Tasten T oder G). Morgens genug Kleingeld für zwei Einzelkarten eingesteckt, um gleich am Bahnhof …