S-Bahn: Als bei der S-Bahn kalter Krieg herrschte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596462.html

Ausstellung zeigt Historie des Verkehrsmittels nach 1961
Eigentlich wollten S-Bahner nur einige Fahrzeugteile von Schöneberg nach Schöneweide bringen. Aber so einfach ging das damals, zu Mauerzeiten, nicht. Niemand geringeres als die West-Berliner Militärregierung der USA musste dem Transport in den Osten zustimmen. Die Ausfuhrgenehmigung von 1970 blieb erhalten – und ist nun eines von vielen bislang noch nie gezeigten Exponaten, die bis zum 11. November in der Ausstellung „Kalter Krieg auf Schienen“ im S-Bahnhof Jannowitzbrücke zu sehen sind.
Es geht um die S-Bahn im Westen Berlins von 1961 bis 1989. „An ihr zeigte sich, wie es um die Beziehungen zwischen den verfeindeten Systemen …

Straßenverkehr: Spatenstich für BND-Hauptquartier, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/20/berlin/860742.html

Bis zu 200 Lastwagen werden die Baustelle täglich anfahren – Beeinträchtigungen für Anwohner erwartet
Von Sabine Gundlach

Mit dem ersten Spatenstich für den Bundesnachrichtendienst (BND) an der Chausseestraße in Mitte hat gestern das größte und lange umstrittene Bauprojekt des Bundes begonnen. Das offiziell mit 720 Millionen Euro veranschlagte neue Headquarter für 4000 Mitarbeiter des BND wird nach Angaben des Präsidenten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumwesen (BBR) „allein in seiner Kubatur doppelt so groß sein, wie die des alten Stadtschlosses“. So könne man mit den 370 000 Kubikmetern Erdreich, die hier im nächsten Jahr ausgehoben werden, ohne Probleme das Olympiastadion füllen, verdeutlichte BBR-Präsident Florian Mausbach die Dimension des Bauvorhabens. Schließlich entsteht auf dem etwa zehn Hektar großen Areal bis 2011 ein Neubaukomplex mit einer Bruttogeschossfläche von 260 000 Quadratmetern. Und das mitten in Berlin, wie gestern nicht nur BND-Präsident Ernst Uhrlau in seiner Ansprache betonte.
Doch die auch von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) begrüßte zentrale Lage des neuen BND-Gebäudes sowie die damit verbundene Öffnung zur Öffentlichkeit hat ihre Schattenseiten. Vor allem während der Bauzeit. So müssen die Anwohner des Areals …

Bahnhöfe: Deutsche Bahn: Am Sonntag Herbstfest im Bahnhof Berlin Südkreuz

http://www.lok-report.de/news/news.html

Die Deutsche Bahn AG und die Geschäftsinhaber im Bahnhof Berlin Südkreuz laden für kommenden Sonntag, den 22. Oktober, zu einem Herbstfest auf dem Bahnhof ein. Ab 10 Uhr erwartet die Besucher ein buntes Programm mit Unterhaltung, Gewinnspielen, den Lauffiguren Erni&Bert, Musik und vielen Überraschungen insbesondere für kleine Besucher. Musikalische Höhepunkte im Bühnenprogramm sind das Orchester der Bundespolizeidirektion Berlin und der Auftritt von Frank Zander. Die Bahn informiert bis 18 Uhr über aktuelle Angebote und Aktionen.
Der Bahnhof Berlin Südkreuz ist im Mai 2006 als neue Verkehrsstation in Betrieb gegangen. Täglich halten hier 1178 Züge des Nah- und Fernverkehrs und der S-Bahn Berlin. Im Bahnhof gibt es 18 Geschäfte und Service-Einrichtungen auf einer Fläche von 3.900 qm, die auch sonntags geöffnet haben.
Alle Informationen zum Herbstfest im Internet unter: www.bahnhof.de (Pressemeldung Deutsche Bahn, 19.10.06).

BVG: Sanieren oder expandieren?, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/
2006/10/19/1077423.html

Berlin – In der Diskussion um die nächste Tariferhöhung hat sich die BVG mit einem entsprechenden Beschluss ihres Aufsichtsrates schon hervorgetan. Nun verprellt sie Fahrgäste und Politiker. Nach Ansicht von Thomas Necker, BVG-Vorstand Betriebe, ist es unvereinbar, auf der einen Seite höhere Fahrgastzahlen zu erwarten, auf der anderen Seite eine Entschuldung des Unternehmens anzustreben.
Anfang des Monats hatte sich Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) klar positioniert: Die vom BVG-Aufsichtsrat unter seinem Vorsitzenden, dem Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) beschlossene Tariferhöhung (im Schnitt 3,4 Prozent) zum 1. Januar 2007 wird …

Straßenverkehr: Staufalle Alt-Stralau, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596078.html

Anwohner kommen im Berufsverkehr von ihrer Halbinsel nicht runter. Sie fordern eine breitere Zufahrtsstraße
Jana Lange

FRIEDRICHSHAIN. Jeden Morgen das gleiche Bild: Wenn die Bewohner die Stralauer Halbinsel in Friedrichshain verlassen wollen, stehen sie oft im Stau. Im Berufsverkehr sogar bis zu 20 Minuten. So lange dauert es, bis die Anwohner von der Insel runter sind und den Markgrafendamm erreicht haben. Ginge es nach der Interessengemeinschaft „Eigentümer in der Rummelsburger Bucht“ und der Betroffenenvertretung, könnte die Lösung recht einfach sein: Die Straße Alt-Stralau soll breiter werden.
Nach Ansicht der Anwohner ist der Zeitpunkt dafür günstig: Denn die Deutsche Bahn will im Zusammenhang mit der Erneuerung des Ostkreuzes auch die enge Bahnbrücke über der Straße Alt-Stralau erneuern. Damit die Anwohner das Nadelöhr – in jede Fahrtrichtung gibt es nur eine Spur – besser passieren können, schlagen sie …

Flughäfen: Air One startet Flugverbindung zwischen Berlin und Mailand, aus fliegertarife.de

http://www.fliegertarife.de/index.php?
option=com_content&task=view&
id=1261&Itemid=42

Mit dem Beginn des Winterflugplans nimmt der italienische Privatcarrier Air One eine tägliche Verbindung von Berlin-Tegel nach Mailand-Linate auf. Die Tickets gibt es ab 39 Euro zzgl. Steuern und Gebühren.
Der Abflug in Berlin ist täglich um 15.30 Uhr – die Maschnie landet in Linate um 17.05 Uhr. Der Rückflug erfolgt täglich um 13 Uhr – Ankunft in Tegel um 14.35 Uhr. Der Erstflug findet am 29. Oktober statt.
Damit ist AIR ONE die erste Fluggesellschaft, die von Berlin aus den besonders von Geschäftsreisenden bevorzugten Flughafen …

Regionalverkehr: Aus der RB 26 wird die NE 26, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Strausberg/id/158257

Von Anett Zimmermann

Märkisch-Oderland (MOZ) In knapp zwei Monaten übernimmt die Niederbarnimer Eisenbahn (NE) die bisherige Regionalbahn 26-Strecke von Berlin-Lichtenberg nach Küstrin/Kietz und ins polnische Kostrzyn. MOZ ging der Frage nach, was sich für die Fahrgäste ändern wird.
Für den Start der Oderlandbahn, wie die Züge auf der neuen Strecke bezeichnet werden sollen, will sich die in Berlin ansässige NEB Betriebsgesellschaft mbH noch etwas Besonderes einfallen lassen. Das kündigte jetzt Eberhard Conrad, Assistent der Geschäftsführung, gegen- über der MOZ an. Er machte zugleich aber darauf aufmerksam, dass die ersten Fahrzeuge der NEB am 10. Dezember schon um 5.01 Uhr in Kostrzyn bzw. 5.34 Uhr in Lichtenberg abfahren werden. „Das ist ein Sonntag, da werden wohl erst wenige Fahrgäste unterwegs sein.“
Statt RB 26 werde es dann unter anderen in Fahrplänen NE 26 heißen. Die Bezeichnung Regio­nalbahn bzw. RB sei ein geschützter Begriff der …

Bahnverkehr: Magistrale liegt auf Eis, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/
wirtschaft/wirtschaft/art1067,1414975.html?
fCMS=fcdeeee3d5a77e35091c3a42e239cf12

Kritik aus Sachsen an Verzögerung wichtiger Schienenprojekte

Der Ausbau der Eisenbahnstrecke Dresden – Elsterwerda – Doberlug-Kirchhain nach Berlin sowie die für den Güterverkehr wichtige Niederschlesien-Magistrale von der polnischen Grenze bei Weglinec (Kohlfurt) über Horka – Hoyerswerda – Ruhland – Falkenberg/Elster bis Wittenberg kommen nicht in Gang. Die zukunftsträchtigen Schienenverkehrsprojekte liegen im Tiefschlaf. Das stößt auf harsche Kritik in Sachsen. Nach Einschätzung des Dresdener Verkehrsministeriums steht bei diesen Projekten vor allem die Deutsche Bahn auf der Bremse.
«Das sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit ist mit der derzeitigen Investitionspolitik der Deutschen Bahn Netz AG in Sachsen außerordentlich …

S-Bahn: Paar stritt, und wurde von S-Bahn überrollt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/595774.html

22-Jähriger und 24-Jährige stürzten ins Gleisbett
Peter Neumann und Lutz Schnedelbach

Tödlich endete der Streit für das junge Paar auf dem Bahnhof Bellevue. Sie schrien sich an, sie schlugen aufeinander ein, sie zerrten aneinander. Daran erinnern sich Zeugen. Lautstark ging es zu auf dem Bahnsteig gestern Mittag. Worum es aber ging, das bekamen die daneben auf die S-Bahn Wartenden nicht mit. Sie merkten offenbar auch zu spät, dass der Mann seine Begleiterin zur Bahnsteigkante zog. Dort ging das Gerangel weiter. Und dort passierte dann auch das Unglück: Kurz vor 11.30 Uhr stürzten beide Streitenden vor eine einfahrende S-Bahn. Sie wurden überrollt. Und waren sofort tot.
Solch einen Fall habe es in Berlin in den vergangenen zwanzig Jahren nicht gegeben, hieß es gestern bei der Bundespolizei, die zunächst die Ermittlungen übernahm, weil ein Selbstmord zunächst nicht ausgeschlossen worden war. Doch Hinweise darauf, wie beispielsweise ein Abschiedsbrief, seien nicht …

BVG: Lieber volle Kassen als volle Bahnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/595763.html

Die BVG verzichtet gerne auf Fahrgäste – so lange Preiserhöhungen mehr Einnahmen garantieren
Peter Neumann

Weniger Fahrgäste, aber dafür mehr Geld in der Kasse: Diese Rechnung geht für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf. Zwar schrecken Tariferhöhungen potenzielle Kunden ab – nach den Berechnungen des Landesunternehmens kam es allein im vergangenen Jahr 8,3 Millionen Mal vor, dass sich jemand lieber andere Verkehrsmittel suchte. Dafür bessern Fahrpreisanhebungen die Bilanz auf – 2005 um zehn Millionen Euro. Deshalb hält das Landesunternehmen an seinem Plan fest, möglichst früh im nächsten Jahr die Preise zu erhöhen. Die Steigerung der Fahrgastzahlen könne „nicht das Oberziel“ eines Verkehrsunternehmens sein, sagte der BVG-Marketingdirektor Tom Reinhold. Auch sei der Rückgang „unterproportional“ – er entspricht einem Anteil von 0,9 Prozent. In der Schlussbilanz wurde der Verlust außerdem mehr als ausgeglichen, weil die Metrolinien neue Kunden angelockt haben.
Noch in dieser Woche wollen die Koalitionspartner SPD und die Linkspartei.PDS über die Fahrpreise beraten. Wie berichtet, möchten die BVG, die S-Bahn, DB Regio und die anderen Verkehrsbetriebe der Region die Tarife 2007 …