Der neue Aufzug ermöglicht nun auch am S-Bahnhof Wollankstraße mobilitätseingeschränkten Fahrgästen einen ungehinderten Zugang zum Bahnsteig. In wenigen Tagen nimmt DB Station & Service als Eigentümer der Bahnhöfe einen weiteren Aufzug auf dem S-Bahnhof Waidmannslust in Betrieb. Begonnen haben die Arbeiten für …
VELTEN „Der Zug ist für uns noch nicht abgefahren!“ Veltens Bürgermeister Heiko Manthey (CDU) reagierte damit umgehend auf die jüngsten Erklärungen zur Wiederherstellung der S-Bahnverbindung nach Velten. Der CDU-Kreischef, Wirtschaftsstaatssekretär Wolfgang Krüger, hatte in seiner Rede zum Neujahrsempfang der Oberhavel-CDU am Wochenende es angesichts der ansonsten positiven Entwicklung der Wachstumskerne als Wermutsstropfen bezeichnet, dass der Wunsch der Veltener nach Wiederherstellung der S-Bahnanbindung wohl nicht erfüllt werden kann. Der Veltener Bürgermeister gibt sich damit jedoch nicht zufrieden. „Wir werden weiterkämpfen“, erklärte er am Wochenende. Velten hat die Wiederherstellung des bis zum …
Ein 21-jähriger Wohnsitzloser hat gestanden, am 25. Dezember einen 44-Jährigen angegriffen und eine Treppe nahe dem S-Bahnhof Heinersdorf hinunter gestürzt zu haben. Das Opfer erlitt dabei einen Schädelbruch. Berlin – Der Mordversuch an einem Mitarbeiter der Berliner S-Bahn ist nach rund zwei Wochen aufgeklärt. Ein 21-jähriger Mann wurde am Montag in Pankow festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der Wohnsitzlose habe die Tat gestanden. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl gegen den Verdächtigen wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Am 25. Dezember war der 44-jährige S-Bahn-Mitarbeiter angegriffen und eine Treppe nahe dem S- Bahnhof Heinersdorf hinunter gestürzt worden. Das Opfer erlitt dabei einen Schädelbruch. Es bestand über längere Zeit Lebensgefahr. Der Vorfall konnte unter anderem mit Hilfe von …
NIEDERFINOW Nichts war nach der Wiedervereinigung gegen den Ausbau des Wasserstraßennetzes einzuwenden. Für den ostdeutschen Raum bedeutete das „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17“ eine Anbindung an „westliche Standards“. Längst wissen wir aber, dass die Pläne Illusion waren. Geplant wurde weiter, nach Prognosen von einst. Die Mark Brandenburg soll mit Schubverbänden belebt werden. Unterm Strich sind dafür Ausbauten der Havel-Oder-Wasserstraße (HOW) und des Teltowkanals (TeK) im Gang. Diese Wasserstraßen wurden Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnet. Während der Teltowkanal ein absoluter Neubau war, sollte der Havel-Oder-Kanal den Finowkanal ersetzen. Auf ihm wurde seit 1746 über zwölf handbetriebene Schleusen der Geländesprung von 36 Metern zwischen Niederfinow und dem Oderbruch bewältigt. Obwohl in den Kammern gleichzeitig zwei Finowmaßkähne geschleust wurden, stieß der Gütertransport zwischen …
Bis morgen, 12 Uhr, läuft die Frist. Dann wird es spannend, denn mit ihrem Ablauf werden die Weichen für die Zukunft des Flughafens Tempelhof vor dem Oberverwaltungsgericht neu gestellt. Was tatsächlich einmal aus dem legendären City-Airport wird, aber wird auch morgen ungeklärt bleiben. Zunächst einmal geht es morgen um den Vergleichsvorschlag des Gerichts, wonach Tempelhof nicht wie von der Berliner Luftverkehrsbehörde verfügt zum 31. Oktober 2007, sondern exakt ein Jahr später geschlossen werden soll.
Ob Vergleich zustande kommt, ist fraglich Bis 12 Uhr sind alle Beteiligten im Klageverfahren gegen die Schließung des City-Airports aufgerufen, sich zu diesem Vorschlag zu äußern. Nur wenn sich alle einvernehmlich für den …
Ab 2008 werden Autos ungenügender Schadstoffklassen aus der Innenstadt verbannt. Unternehmer und Angestellte befürchten wirtschaftliche Einbußen bis hin zur Existenzgefährdung. Von Christine Eichelmann
Bessere Luft verspricht sich der Berliner Senat von der Umweltzone, mit der ab 2008 Autos ungenügender Schadstoffklassen aus der Innenstadt verbannt werden. Wirtschaftliche Einbußen bis hin zur Existenzgefährdung befürchten dagegen Unternehmer und Angestellte zahlreicher Branchen. Vom Taxifahrer über Spediteure bis zu Händlern und Industriebetrieben, die mit älteren Lkw dann nicht mehr angefahren werden können, geht die Angst um. Berlinweit werden nach offizieller Schätzung 27 000 Autos mit Dieselmotor die kostenpflichtige Plakette zur Einfahrt in …
Auf den meisten der insgesamt 170 Berliner S-Bahnhöfen wird es schon bald kein Personal mehr geben. Eine umstrittene Technik soll Sicherheit gewährleisten. Experten befürchten aber Unfälle und Hacker-Angriffe. Von Karsten Hintzmann Um die laufenden Kosten zu senken, wird die Berliner S-Bahn auf den meisten ihrer 170 Bahnhöfen bis zum Jahr 2010 ein völlig neues Abfertigungssystem einführen. Künftig werden die Fahrer allein für die Abfertigung ihrer Züge zuständig sein. Dadurch kann das ohnehin schon reduzierte Personal auf den Bahnhöfen – bis auf Ausnahmen an 21 Knotenpunkten – komplett eingespart werden. Bis zum Jahr 2009 ist vorgesehen, die Zahl von derzeit 670 Beschäftigten auf 230 Mitarbeiter zu kürzen.
Selbst mit einem Großinvestor bliebe Tempelhof ein Verlustgeschäft. Nur ein Aufbrechen des Geländes könnte die alte Wunde schließen
Von Dieter Hoffmann-Axthelm
Die Zukunft des Flughafens Tempelhofs kann sich in dieser Woche entscheiden. Bis Mittwoch, 12 Uhr, haben die Befürworter eines weiteren Flugbetriebs Zeit, sich zu entscheiden, ob sie den Vergleichsvorschlag des Oberverwaltungsgerichts akzeptieren. Der Flugbetrieb würde dann am 31. Oktober 2008 eingestellt. Senat und Flughafengesellschaft haben dem Kompromiss bereits zugestimmt. Was mit dem Gelände und dem Gebäude dann geschehen soll, ist aber weiter unklar. Der entscheidende Mangel der nunmehr 17-jährigen Tempelhof-Diskussion ist das Inseldenken: Man betrachtet den historischen Flughafen getrennt von seiner Umgebung, so als läge er nicht mitten in der Stadt, und fragt sich, was man mit diesem sperrigen Objekt anfangen soll. Flughafengebäude und Flugfeld scheinen dabei eine …
Erst Feinstaub, jetzt Krach: Brüssel verlangt vom Senat, den Verkehrslärm in der Stadt einzudämmen
Von Klaus Kurpjuweit
Lärm nervt – und kann gesundheitsschädlich sein. Jetzt soll es zumindest dem Krach auf den Straßen, an Bahntrassen sowie an Flughäfen an den Kragen gehen. Nachdem die Städte nach einer EU-Richtlinie bereits gegen den Feinstaub vorgehen müssen, verlangt die EU nun auch, Schritte gegen den Verkehrslärm einzuleiten. Während der Senat das Feinstaubproblem, wie berichtet, von 2008 an mit einem Fahrverbot für „Stinker“ in der Innenstadt begegnen will, ist derzeit unklar, mit welchen Maßnahmen der Lärm reduziert werden soll. Die Auswirkungen des Krachs, vor allem aus dem Straßenverkehr, sei besorgniserregend hoch, heißt es beim Umweltbundesamt. Und die EU hat reagiert. Deren „Umgebungslärm-Richtlinie“ müssen alle Mitgliedstaaten für Städte mit mehr als 250 000 Einwohnern umsetzen. Bis zum 30. Juli 2007 muss deshalb auch der Senat …
Berlin (ots) – (Berlin, 7. Januar 2007) Am 10. Januar startet das neue Angebot der Bahn: das Winter-Spezial. Bis zum 28. Februar können Bahnkunden ab 29 Euro beliebig weite Fahrten innerhalb Deutschlands unternehmen. Nach Österreich, Dänemark, Tschechien, in die Benelux-Länder und die Schweiz kosten die Fahrkarten ab 39 Euro. 800.000 Fahrten werden angeboten. Sie gelten für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse und werden verkauft, solange der Vorrat reicht. Die Fahrkarten sind an einen festen Zug gebunden und können bis drei Tage vor Antritt der Reise gebucht werden. Das Winter-Spezial ist erhältlich an DB Automaten und auf www.bahn.de. Mit persönlicher Beratung in den DB Reisezentren, DB Agenturen oder telefonisch über …