U-Bahn: Jetzt saniert die BVG die U-Bahn im Westen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
06.02.2007/3063889.asp

Baustellen im Untergrund: Sind die Arbeiten am Gleisdreieck fertig, werden vier andere Strecken gesperrt – bis zu drei Monate lang

Die schöne Nachricht zuerst: Wenn es so warm bleibt, dann sind die Bauarbeiter am Gleisdreieck bald fertig, in sechs, sieben Wochen vielleicht – auf alle Fälle „im März“, heißt es bei der BVG. Dann fährt die U-Bahnlinie 2 wieder durch.
Die weniger schöne Nachricht lautet: Die BVG baut anschließend an ihrem U-Bahnnetz weiter – und zwar massiv. „Wir haben auf vielen Abschnitten seit 50 Jahren fast nichts gemacht“, sagt ein BVG- Sprecher, „das Maximum der Lebenszeit haben wir dort langsam erreicht.“
Zunächst wird die U 6 im Norden Berlins – zwischen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz – im April gesperrt. Nach den Sommerferien, ab …

Flughäfen: Die Bahn kämpft, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
tempelhof-bahn-gutachten/91190.asp

Ein von der Deutschen Bahn beauftragter Experte sieht trotz Warnung des Bundesverwaltungsgerichts Möglichkeiten für einen Weiterbetrieb – wie etwa als „Sonderflughafen“ für Geschäftsflugzeuge. Von Klaus Kurpjuweit

Berlin – Mit einem Gutachten will die Bahn untermauern, dass der Flugbetrieb in Tempelhof fortgesetzt werden kann, ohne den Ausbau in Schönefeld zum Flughafen Berlin-Brandenburg-International (BBI) zu gefährden. Die Bahn will den Flughafen übernehmen und in eigener Regie für Geschäftsflugzeuge weiterbetreiben. Ob und wann der Flughafen geschlossen werden könnte, will das Oberverwaltungsgericht am nächsten Montag verkünden. Dort hatten Fluggesellschaften gegen die zum 31. Oktober 2008 geplante Schließung geklagt. Der Vorsitzende Richter Jürgen Kipp hatte in der Verhandlung mehrfach deutlich gemacht, dass nach der derzeitigen Rechtslage ein Weiterbetrieb in Tempelhof nach der BBI-Eröffnung in Schönefeld nicht möglich sei – weder für Linien- noch für Geschäftsflugverkehr.
Die Schließung von Tempelhof und Tegel ist im …

S-Bahn: Nach S-Bahn-Unfall: Unglücksfahrzeug wieder im Einsatz, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
05.02.2007/3062471.asp

Ursache des Aufpralls auf Messzug weiter unklar
Sicherheitsmaßnahmen werden aber verschärft
Von Klaus Kurpjuweit

Auch ein knappes viertel Jahr nach dem S-Bahn-Unfall im Bahnhof Südkreuz gibt es noch keine offiziellen Angaben zur Ursache. Trotzdem wird eines der Unfallfahrzeuge, ein Gleismesszug, jetzt wieder eingesetzt, obwohl dessen Fahrt vor dem Unfall wahrscheinlich mit dem Unglück zusammenhängt, bei dem am 20. November 33 Fahrgäste verletzt worden waren. Die S-Bahn hat jetzt aber vor dem neuen Einsatz des Messzuges zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen verhängt.
Der Messzug, „Sperry“ genannt, stand auf einem Gleis am Ende des Bahnsteigs im Südkreuz. Eine S-Bahn der Linie S 25 aus Teltow, die das …

Bahnhöfe: Glastüren am Bahnhof Südkreuz defekt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/02/04/berlin/880974.html

Auch Berlins zweitgrößter Fernbahnhof hat mit baulichen Mängeln zu kämpfen
Von Isabell Jürgens

Während die durch den Sturm „Kyrill“ offenbar gewordenen Baumängel am Berliner Hauptbahnhof sogar internationale Aufmerksamkeit erregt haben, geht fast unter, dass auch der ebenfalls erst im Mai vergangenen Jahres eröffnete zweitgrößte Fernbahnhof Berlins mit baulichen Mängeln zu kämpfen hat. Zwar müssen die Fahrgäste am Bahnhof Südkreuz nicht herabstürzenden Stahlträgern rechnen – mit einer ordentlichen Erkältung allerdings schon. Seit Monaten sind die Glastüren des Hauteingangs an der Naumannstraße defekt. Wind und Kälte fegen ungehindert durch die Bahnhofshalle, weil zu allem Überfluss auch noch die rückwärtigen Türen außer Funktion sind.
Auf den mit rot-weißem Absperrband umwickelten Türen informiert …

Bahnverkehr + S-Bahn: Stadtbahn Berlin, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/sonntag/archiv/
04.02.2007/3052219.asp

Zusammengestellt zu ihrem 125. Geburtstag von Björn Rosen

356 800 000 Fahrgäste zählte die Berliner S-Bahn 2005, rund 1,4 Millionen pro Werktag. Quelle: S-Bahn Berlin

1874 war das Jahr, in dem der Architekt Ernst August Dircksen die Leitung des Stadtbahnbaus übernahm. Er gilt als einer der …

allg.: Klima-Alarm: Berlin will Energie sparen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
04.02.2007/3061658.asp

Wärmeschutzprogramm wird zunächst bis 2010 fortgesetzt. Für Autos kommt bereits 2008 die Umweltzone mit Verbot für „Stinker“
Von Sabine Beikler und Klaus Kurpjuweit

Dürreperioden, sinkende Grundwasserspiegel, Versteppung, Wüstenbildungen: Das sind keine abstrakten Schreckensszenarien im UN-Bericht zum Klimawandel, sondern konkrete Bedrohungen, die auch Berlin betreffen. Würde die Erderwärmung um fünf Grad Celsius steigen, könne die Sahara bis nach Berlin reichen, warnte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung. Ursache für die Klimaerwärmung sind Treibhausgase. „Alle Länder sind aufgefordert, sich umweltpolitische Ziele zu setzen und sie zu erreichen“, sagte Berlins Umweltstaatssekretär Benjamin Hoff dem Tagesspiegel.
Zwischen 1990 und 2003 habe Berlin seine CO2-Emissionen um 16 Prozent gesenkt, Hamburg im Vergleich …

Bahnverkehr + Flughäfen: Erstes Bauwerk des künftigen Großflughafens BBI bald fertig, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10865491/62129/

TORSTEN MÜLLER

SCHÖNEFELD Es dauert nicht mehr lange, dann ist das erste „große Loch“, das unmittelbar für den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) gebuddelt wird, auch schon wieder unter der Erde verschwunden. „Im Frühjahr sind wir hier fertig“, versichert Diplom-Ingenieurin Sandra Bollweg, die für ihre Firma Schüßler-Plan im Auftrag der Flughafengesellschaft mit verantwortlich ist für die Bauüberwachung des so genannten Bauwerks 262.

Der Anfang des Tunnels
Dabei handelt es sich um den von einer Arbeitsgemeinschaft mehrerer Unternehmen gebauten Tunnelanfang für die künftige …

Regionalverkehr: Obwohl die Prignitz gute Voraussetzungen hat, fahren immer weniger Leute mit Bus und Bahn, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10865592/61469/

CLAUDIA BIHLER

PRITZWALK Freitagabend, Neustadt/Dosse. Der Zug aus Berlin hat Verspätung, zwölf Minuten, denn der Zug aus Budapest war am Berliner Hauptbahnhof zu spät eingetroffen, der Nahverkehrszug nach Neustadt musste ständig warten, weil der Fernverkehr der Deutschen Bahn vorbeigelassen werden musste. In Neustadt schließlich „stranden“ die Reisenden für die nächsten zwei Stunden: Der Zug in Richtung Pritzwalk ist weg, denn um nicht weitere Verspätungen zu verursachen, muss er sich auf den Weg machen – sonst klappt der Anschluss in die andere Richtung nicht. Die Berufspendler auf dem Bahnhof murren – suchen nach Alternativen, nach Pritzwalk zu kommen, doch die gibt es, wenn überhaupt, nur sehr begrenzt.
Ich werde wohl zusehen müssen, dass ich mir ein …

Industrie: Deutsche Bahn auf Einkaufstour, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/archiv/
03.02.2007/3060343.asp

Konzern kauft Bombardier-Züge für mehr als eine Milliarde Euro – davon könnte auch das Werk Hennigsdorf profitieren

Berlin – Die Deutsche Bahn kauft für gut eine Milliarde Euro mehr als 300 neue Regionalverkehrszüge beim Hersteller Bombardier Transportation. Davon würden alle sechs deutschen Werke profitieren, hieß es bei dem kanadischen Unternehmen – also auch das Werk Hennigsdorf nördlich von Berlin. Außerdem will der Staatskonzern seine Intercity-Flotte modernisieren und dafür in den nächsten Jahren rund 400 Triebzüge anschaffen, wie Bahnchef Hartmut Mehdorn am Freitag in Berlin ankündigte.
Bei dem Auftrag für Bombardier handelt es sich um einen der größten, den die Bahn je vergeben hat. Die Züge vom Typ …

Regionalverkehr: Bahnsteig in Ahrensfelde ist zu hoch, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Bernau/id/172186

Von KAI-UWE KRAKAU

Donnerstagmorgen, 9.23 Uhr auf dem Bahnhof Ahrensfelde. Auf Gleis 44 fährt der Triebwagen aus Werneuchen ein. Die Türen öffnen sich, eine junge Familie hievt einen Kinderwagen in den Zug. Ein paar Männer und Frauen steigen aus, laufen zur S-Bahn. Der Triebwagen ist gut besetzt, viele Fahrgäste werden sicher bis zur nächsten Station fahren – obwohl sie dort eigentlich nicht hinwollen.
„Viele Senioren steigen erst in Berlin-Lichtenberg aus“, bestätigt Evelyn Springer. Die Seefelderin weiß auch den Grund: Der Schritt aus dem Zug auf den …