Bahnhöfe: Der Nachzügler wird 125 Jahre alt Bahnhof Savignyplatz, aus Punkt 3

Keine Bahnsteighalle, sondern nur ein einfaches #Dach – und selbst das bedeckte anfangs nur den östlichen Teil des Bahnsteigs. So zumindest beschreiben Jürgen #Meyer-Kronthaler und Wolfgang #Kramer in ihrem Buch „Berlins S-Bahnhöfe“ die Anfänge des Bahnhofs #Savignyplatz, als dieser 1896 eröffnet wurde. Seitdem hat sich einiges getan und 2021 steht nun ein besonderes Jubiläum an. Denn der Bahnhof feiert seinen 125. Geburtstag.

Jürgen Meyer-Kronthaler und Wolfgang Kramer wissen noch mehr von damals zu berichten. So schreiben sie: „Die beiden #Schalterhallen wurden in den #Viaduktbögen eingerichtet. Sein unverwechselbares Gesicht aber erhält der Bahnhof durch die nördlich direkt angrenzende,
fensterlose und unverputzte #Brandmauer, die Kehr­seite der Mietshäuser. Grauschwarz-schmutzig vom Ruß der Dampfloks war diese Rückfront, später dunkelbraun-schmutzig vom Bremsabrieb der S-Bahn-Züge, die am Bahnhof Savignyplatz 1928 Einzug hielten.“

Historie

  1. August 1896: #Eröffnung, Mittelbahnsteig (ohne Halle)
  2. Juni 1929: #Elektrischer Betrieb
    1934: #Umgestaltung des Eingangs Schlüterstraße
    April 1945: Stilllegung
  3. August 1945: #Wiedereröffnung, elektrischer Betrieb

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