Regionalverkehr: Der RE 1 feiert Geburtstag – Gespräch mit Karl-Heinz Friedrich, „Bequem wie ein ICE und doch ein Regionalzug“, aus Punkt 3

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Zu den Vätern des #RE1 gehört Karl-Heinz #Friedrich, heute wie damals #Regionalbereichsleiter. Täglich pendelt er mit dem RE 1 von Berlin Ostbahnhof bis Potsdam, weiß also, wie es um Pünktlichkeit, Service und Freundlichkeit seines Zuges steht. Er erinnert sich:

Anfang der 90er Jahre, also gleich nach der Wende, gab es erste Überlegungen, den Fahrplan der Reichsbahn vorsichtig weiter zu entwickeln. Ich sage vorsichtig, weil ja keiner so genau wusste, wohin steuert die Bahn in unserer Region? Fahren vielleicht jetzt gleich alle mit ihren neuen Autos? Was erwarten die Fahrgäste, die der Bahn treu bleiben wollen oder müssen? In den Köpfen der Mitarbeiter der damaligen #Reichsbahndirektion Berlin und des Landes Brandenburg spukte dennoch schon ein #Bahnnetz, das mehr anbot, als beispielsweise die vier durchgehenden Züge zwischen Berlin und #Frankfurt (Oder) pro Tag, das schnellere Strecken schaffen sollte und gut #vertaktet ist mit dem #Fernverkehr der Bahn und anderen Verkehrsmitteln – ein richtiges #Bahnkonzept eben. Seit 1992 wurde die Konzeption „#Zielnetz 2000“ entwickelt, deren Kernstück die schnellen und in dichter Folge verkehrenden #RegionalExpress-Züge sind. Und seither hat sich die Zahl der Fahrgäste nahezu #verdreifacht – entgegen den Unkenrufen, dass
jetzt alle nur noch Autofahren würden.

Schnell ändern sich Ansprüche und Gewohnheiten

Die erste spürbare und große Veränderung war dann im Mai 1994 der Start des RE 1, der im #Stundentakt zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) pendelte. Die Fahrgäste hatten von einem Tag zum anderen einen dichten Takt und zudem eine Abfahrtzeit, die sich jeder merken konnte. Zur Minute 38 fuhr der Zug nämlich am Ostbahnhof – damals noch Hauptbahnhof – los und zur selben …

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