Neue Regionalbahnhoefe in Treptow-Koepenick
Ereignis
Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) befasst sich mit dem Sachstand hinsichtlich Planung und Bau der neuen Regionalbahnhöfe in Köpenick und Spindlersfeld, den dem Senat bekannten zeitlichen oder sonstigen Veränderungen in der Planung dieser Bahnhöfe sowie des Betriebskonzeptes für den Regionalverkehr der DB AG hinsichtlich dieser Bahnhöfe und den voraussichtlichen Auswirkungen der Inbetriebnahme dieser Regionalbahnhöfe auf die Verkehrsströme im Bereich Köpenick-Treptow insbesondere hinsichtlich der Steigerung des ÖPNV-Anteils am Modal Split. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Maria Krautzberger, erklärt, dass im Einvernehmen mit dem Senat die DB AG plane, am S-Bahnhof Berlin-Köpenick im Zuge des Ausbaus der Fernbahnstrecke Berlin–Frankfurt/Oder einen Regionalbahnhof zu errichten, die DB AG teile mit, dass erste Vorentwurfsplanungen vorlägen, angestrebt werde der Halt aller den R-Bahnhof Köpenick berührenden Regionalverkehrszüge, ein konkreter Realisierungstermin liege seitens der DB AG jedoch noch nicht vor, nach dessen Fertigstellung sei vorgesehen, den heutigen Regionalbahnhof Karlshorst aufzulassen, weil dort ein wesentlich geringeres Verkehrsaufkommen als am Bahnhof Köpenick zu erwarten sei und in einer solch kurzen Entfernung wie zwischen den Bahnhöfen Karlshorst und Köpenick für den Regionalverkehr aus verkehrlichen und betrieblichen Gründen nur ein Regionalbahnhofs-Standort möglich und sinnvoll sei, der am Berliner Außenring (BAR) liegende geplante Regionalbahnhof Spindlersfeld sei Teil der langfristigen Planung des Senats, dass durch den Regionalbahnhof Berlin-Köpenick das Zentrum von Köpenick zusätzlich zur S-Bahn mit einer attraktiven und schnellen Verbindung an das Umland und auch an die Innenstadt Berlins angebunden werde, durch den R-Bahnhof Spindlersfeld zukünftig der Raum Spindlersfeld mit dem Umland, dem geplanten Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) und der Berliner Innenstadt verknüpft werde, der S- und R-Bahnhof Spindlersfeld würde diese Verknüpfungen zeitlich vorgezogen herstellen und darüber hinaus die Stadtentwicklungsgebiete und die Großwohngebiete im Nordosten und Osten mit Köpenick verbinden, und dass der Senat eine Zunahme der ÖPNV-Fahrten insgesamt auf diesen Relationen und damit auch eine Veränderung des Modal Split zu Gunsten des ÖPNV erwarte, eine konkrete Modellrechnung zur Auswirkung bei Inbetriebnahme des R-Bahnhofs Köpenick auf den Modal Split liege nicht vor.
Details
Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/1266 (Kleine Anfrage Nr. 1266)
Kleine Anfrage Nr. 14/1266 der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) über: Neue Regionalbahnhöfe in Treptow-Köpenick
Ich frage den Senat:
- Wie ist der Sachstand hinsichtlich Planung und Bau der neuen Regionalbahnhöfe in Köpenick und Spindlersfeld?
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Sind dem Senat zeitliche oder sonstige Veränderungen in der Planung dieser Bahnhöfe sowie des Betriebskonzeptes für den Regionalverkehr der DB AG hinsichtlich dieser Bahnhöfe bekannt, wenn ja, welche?
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Welche voraussichtlichen Auswirkungen hat die Inbetriebnahme dieser Regionalbahnhöfe auf die Verkehrsströme im Bereich Köpenick-Treptow insbesondere hinsichtlich der Steigerung des ÖPNV-Anteils am modal split?
Berlin, den 23. November 2000
Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 1266
Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Z1 1-2:
Im Einvernehmen mit dem Senat plant die DB AG, am S-Bahnhof Berlin-Köpenick im Zuge des Ausbaus der Fernbahnstrecke Berlin – Frankfurt/Oder einen Regionalbahnhof zu errichten. Die DB AG teilt uns mit, dass erste Vorentwurfsplanungen vorliegen. Angestrebt wird der Halt aller den R-Bahnhof Köpenick berührenden Regionalverkehrszüge.
Ein konkreter Realisierungstermin liegt seitens der DB AG jedoch noch nicht vor.
Nach dessen Fertigstellung ist vorgesehen, den heutigen Regionalbahnhof Karlshorst aufzulassen, weil dort ein wesentlich geringeres Verkehrsaufkommen als am Bf Köpenick zu erwarten ist und in einer solch kurzen Entfernung wie zwischen den Bahnhöfen Karlshorst und Köpenick für den Regionalverkehr aus verkehrlichen und betrieblichen Gründen nur ein Regionalbahnhofs-Standort möglich und sinnvoll ist.
Der am Berliner Außenring (BAR) liegende geplante Regionalbahnhof Spindlersfeld ist Teil der langfristigen Planung des Senats.
Z3 3:
Durch den Regionalbahnhof Berlin-Köpenick wird das Zentrum von Köpenick zusätzlich zur S-Bahn mit einer attraktiven und schnellen Verbindung an das Umland und auch an die Innenstadt Berlins angebunden.
Durch den R-Bahnhof Spindlersfeld wird zukünftig der Raum Spindlersfeld mit dem Umland, dem geplanten Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) und der Berliner Innenstadt verknüpft. Der S- und R-Bahnhof Spindlersfeld würde diese Verknüpfungen zeitlich vorgezogen herstellen und darüber hinaus die Stadtentwicklungsgebiete und die Großwohngebiete im Nordosten und Osten mit Köpenick verbinden.
Der Senat erwartet eine Zunahme der ÖPNV-Fahrten insgesamt auf diesen Relationen und damit auch eine Veränderung des modal split zu Gunsten des ÖPNV. Eine konkrete Modellrechnung zur Auswirkung bei Inbetriebnahme des R-Bahnhofs Köpenick auf den modal split liegt nicht vor.
Berlin, den 23. Januar 2001
In Vertretung Maria Krautzberger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt