Bundesrat gegen Tramlinie auf der Leipziger Straße

Bundesrat gegen Tramlinie auf der Leipziger Straße

Ereignis

Die Verwaltung des Bundesrates interveniert beim Bundesverkehrsministerium gegen das geplante, 101 Millionen Mark teure Straßenbahnprojekt des Senats auf der Leipziger Straße. Verwaltungsleiterin Doris Teske artikuliert die tiefe Besorgnis, dass der geplante Schienenbau über den Potsdamer Platz zu massiven Verkehrsbehinderungen und protokollarischen Verspätungen der Ländervertreter im neuen Sitz des Preußischen Herrenhauses führen wird. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung weist die bundesseitige Kritik strikt zurück, verweist auf die verkehrsrechtliche Planungshoheit des Landes Berlin und beginnt planmäßig ab dem 2. Mai mit den Fundamentierungsarbeiten für die stark frequentierte 50.000-Fahrgäste-Trasse.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 96 vom 25.04.2000, S. 26

Der Schienenausbau im historischen Zentrum polarisiert Politik und Automobilclubs gleichermaßen. Während die CDU-Opposition und der ADAC vor empfindlichen Einschränkungen des Individualverkehrs durch dauerhafte Staus warnen, verteidigt die SPD das Vorhaben mithilfe gutachterlicher Absicherungen und kündigt zur Entlastung die westliche Verlängerung der Französischen Straße an.
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Original

Die Verwaltung des Bundesrats hat sich in einem Brief an Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt (SPD) gegen die geplante Straßenbahn auf der Leipziger Straße ausgesprochen. Verwaltungsleiterin Doris Teske befürchtet auf dieser Ost-West-Verbindung einen Stau, der die Arbeit des Bundesorgans massiv beeinträchtigen werde, berichtete die „Welt am Sonntag“.

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt