Alle ICE 1 muessen in die Werkstatt
Ereignis
Das Eisenbahn-Bundesamt hat eine flächendeckende und obligatorische Werkstattsanierung für sämtliche 59 Hochgeschwindigkeitszüge der ersten ICE-Generation bis zum Jahresende angeordnet. Hintergrund der behördlichen Maßnahme ist ein akutes Sicherheitsrisiko durch brüchige Schweißnähte und Haarrisse an den Antriebskomponenten der Triebköpfe, nachdem die Deutsche Bahn zuvor bereits 13 schadhafte Zugeinheiten temporär außer Dienst gestellt hatte. Bis zum Abschluss der Schweißarbeiten im Werk Nürnberg müssen alle verbleibenden Fahrzeuge der Baureihe in ultrakurzen Intervallen von 3.600 Kilometern einer präzisen Laufwerkskontrolle unterzogen werden.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 80 vom 04.04.2000, S. 10
Die technischen Mängel führen im Schienenfernverkehr vorübergehend zu betrieblichen Einschränkungen und dem Ausfall von Sitzplatzreservierungen im anstehenden Osterreiseverkehr. Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert in diesem Zusammenhang erneut die mangelhafte Informationspolitik des Staatsunternehmens, welches den reibungslosen Betriebsablauf durch den temporären Einsatz moderner Neigetechnikzüge zu kompensieren sucht.
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Original
BERLIN/HAMBURG, 3. April. Die Gefahr durch brüchige Schweißnähte in den ICE-Zügen der ersten Generation ist offenbar größer als bisher bekannt. Das Eisenbahn-Bundesamt habe angeordnet, „dass alle 59 Züge bis Jahresende in die Werkstatt müssen und nachgeschweißt werden“, berichtet die „Hamburger Morgenpost“.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt