Neuer ICE entgleist auf Stadtbahn: Zugverkehr bis Montag gestoert

Neuer ICE entgleist auf Stadtbahn: Zugverkehr bis Montag gestoert

Ereignis

Die erste Entgleisung eines Intercity Express im Berliner Schienennetz hat zu massiven, mehrtägigen Behinderungen auf der zentralen innerstädtischen Stadtbahntrasse geführt. Ein mit modernster Neigetechnik ausgestatteter Hochgeschwindigkeitszug des neuen Typs ICE-T sprang am Mittwochmittag auf einer Passagier-Leerfahrt kurz vor dem Humboldthafen mit einem Drehgestell aus den Schienen und beschädigte den Oberbau schwer. Da sich die Havarie auf dem letzten, seit den 1930er-Jahren unsanierten und vom Viadukt-Großbauprogramm ausgesparten Gleisabschnitt am Lehrter Stadtbahnhof ereignete, leitete die Deutsche Bahn AG eine sofortige, vorsorgliche Außerdienststellung der gesamten ICE-T-Flotte ein.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 52 vom 02.03.2000, S. 23

Der schwerwiegende Unfall erzwingt bis zur vollständigen Erneuerung des Schienenwegs ein eingeschränktes Betriebsprogramm auf dem neuralgischen Schienenherzstück der Hauptstadt. Zehntausende Reisende mussten im Regional- und Fernverkehr weitreichende Umleitungen über Lichtenberg sowie vorzeitige Zugwendungen in Kauf nehmen, während schwere Kommunikationsdefizite zwischen den DB-Unternehmen zu erheblichen Unregelmäßigkeiten bei der Fahrgastinformation an den Umsteigebahnhöfen führten.
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Original

Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) müssen in Berlin bis Anfang nächster Woche mit Störungen des Zugverkehrs rechnen. Ursache ist eine Entgleisung auf der Stadtbahn. Ein Intercity Express des neuen Typs ICE-T, der in Richtung Osten unterwegs war, verunglückte am Mittwoch gegen 11.45 Uhr kurz vor dem Humboldthafen nahe des Reichstages.

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt