Die Bahn stellt alle Fernzuege nach Stettin ein

Die Bahn stellt alle Fernzuege nach Stettin ein

Ereignis

Die Deutsche Bahn AG streicht zum bevorstehenden Fahrplanwechsel Ende Mai sämtliche traditionsreichen Fernverkehrszüge auf der historischen Verbindung zwischen Berlin und Stettin (Szczecin) ersatzlos [Ereignis]. Durch den Wegfall der drei regulären Fernzugpaare und des Nachtzuges „Gedania“ entfallen zeitgleich alle direkten Schienenverbindungen nach Danzig, Gdingen und Königsberg sowie der saisonale Ausflugszug nach Swinemünde [Ereignis]. Das Schienenunternehmen begründet den harten Einschnitt mit einer unzureichenden Fahrgastnachfrage im internationalen Verkehr, während der Deutsche Bahnkunden-Verband die Maßnahme als beispiellose Verschlechterung kritisiert und den Erhalt des Heimatbesuchsverkehrs durch neue Fernzuglinien fordert [Ereignis].

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 52 vom 02.03.2000, S. 25

Der grenzüberschreitende Bahnverkehr nach Polen wird auf einen reinen Regionalbahn-Pendelbetrieb mit notwendigem Umstieg im Bahnhof Angermünde zurückgestuft. Angesichts niedrigerer Beförderungstarife im privaten Busverkehr verlagert sich der Reiseverkehr zunehmend auf die Straße, was an den Grenzübergängen zu erheblichen Abwicklungstaus führt.
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Original

Zum Fahrplanwechsel Ende Mai schränkt die Deutsche Bahn (DB) ihr Angebot auf der Strecke nach Nordosten drastisch ein. Seit 1843 verkehren Fernzüge zwischen Berlin und Stettin, dem heutigen Szczecin von kriegsbedingten Unterbrechungen einmal abgesehen. Doch mit diesem Angebot ist es in weniger als drei Monaten vorbei.

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt