Strecke Berlin-Hamburg gescheitert

Strecke Berlin-Hamburg gescheitert

Ereignis

Die geplante Magnetschienenverbindung des Transrapids zwischen Berlin und Hamburg steht aufgrund mangelnder wirtschaftlicher Tragfähigkeit vor dem endgültigen Aus, da sich nun auch die Bundesregierung von dem Projekt distanziert. Während die Bundesländer ein wegweisendes Spitzengespräch über Bürgschaften kurzfristig absagten, forciert die Deutsche Bahn AG stattdessen den konsequenten Ausbau der bestehenden Eisenbahntrasse für den klassischen ICE auf eine Fahrzeit von 90 Minuten. Um die Magnettechnik dennoch exportfähig zu machen, rücken stattdessen regionale Alternativrouten wie die Flughafenanbindungen in München oder Berlin sowie die Verbindung Köln–Düsseldorf–Amsterdam in den Fokus.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 12 vom 15.01.2000, S. 1

Die technologische Vorzeigestrecke der Magnetbahn zwischen den beiden größten deutschen Metropolen wird nicht realisiert. DB-Chef Hartmut Mehdorn erteilte den Plänen eine klare Absage und verwies auf die enormen Investitionskosten von zwölf Milliarden Mark für einen vergleichsweise geringen Zeitgewinn gegenüber dem klassischen Schienenverkehr.
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Original

Die geplante Transrapid-Strecke zwischen Berlin und Hamburg steht vor dem Aus, weil sie sich nicht wirtschaftlich betreiben lässt. Erstmals distanzierte sich am Freitag auch die Bundesregierung von dem Vorhaben. Sie hatte bislang die Trasse Berlin-Hamburg als Ziel angesehen.

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt