Deutsche Binnenwerften haben Konkurs angemeldet
Ereignis
Die renommierte Deutsche Binnenwerften GmbH (DBW) mit fünf traditionsreichen Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt steht nach einem akuten Liquiditätsengpass unmittelbar vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Trotz einer stabilen Auftragslage im Segment hochwertiger Fahrgastschiffe führten drastische Umsatzeinbrüche, ausbleibende Anzahlungsbürgschaften der Großbanken sowie unvorhersehbare Zahlungsausfälle durch den Konkurs eines Hamburger Partnerunternehmens zum wirtschaftlichen Zusammenbruch. Nach einem gewerkschaftlichen Lohn-Ultimatum im Spätherbst leitete die Geschäftsführung den Konkursantrag ein, während der vorläufige Insolvenzverwalter gegenwärtig Übernahmeverhandlungen mit vier potenziellen Investoren führt.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 7 vom 10.01.2000, S. 33
Der plötzliche Niedergang des vormaligen Branchenführers im deutschen Binnenschiffsbau trifft die verbliebene Belegschaft in den ostdeutschen Bundesländern unvorbereitet. Zwar laufen die Reparatur- und Neubauarbeiten unter vorläufiger Insolvenzverwaltung an allen Werftstandorten vorerst weiter, der langfristige Erhalt der Arbeitsplätze im Stammhaus Köpenick bleibt jedoch ungewiss.
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Original
BERLIN, 9. Januar. Die Deutsche Binnenwerften GmbH (DBW) steht vor dem Aus. Am 3. Dezember des vergangenen Jahres hat der geschäftsführende Gesellschafter Josef Walter den Insolvenzantrag gestellt, am 1. Februar wird das Insolvenzverfahren eröffnet. Selbst für viele Arbeitnehmer kam der Niedergang völlig überraschend.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt