Wiedereroeffnung des S-Bahn-Eingangs Unter den Linden vor der Russischen Botschaft

Wiedereroeffnung des S-Bahn-Eingangs Unter den Linden vor der Russischen Botschaft

Ereignis

Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Rita Keil (Bündnis 90/Die Grünen) befasst sich mit der Bedeutung des S-Bahn-Zugangs vor der Russischen Botschaft für den ÖPNV, dem als jämmerlich bezeichneten Zustand der Holzverschalung, der Verzögerung des angekündigten Baubeginns im ersten Quartal 1997 sowie den Bemühungen des Senats zur Fertigstellung im August 1997. Der Senator für Bauen, Wohnen und Verkehr, Jürgen Klemann, teilt die Auffassung zur Wichtigkeit des Zugangs, erklärt jedoch, dass der bisher geplante Baubeginn wegen unvorhersehbar schwieriger Abstimmungen mit der Denkmalschutzbehörde und verzögerter Genehmigungen durch das Eisenbahn-Bundesamt verschoben werden musste, die Deutsche Bahn AG nunmehr einen Baubeginn im Juli 1997 mit einer Bauzeit von ca. sechs Monaten vorsehe und der Senat für das Bauvorhaben nicht zuständig sei und insbesondere keinen Einfluss auf Genehmigungsverfahren des Eisenbahn-Bundesamtes habe.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 13. Wahlperiode, Drucksache 13/2259 (Kleine Anfrage Nr. 2259)

Kleine Anfrage Nr. 13/2259 der Abgeordneten Rita Keil (Bündnis 90/Die Grünen) über Wiedereröffnung des S-Bahn-Eingangs „Unter den Linden“ vor der Russischen Botschaft

Ich frage den Senat:

  1. Teilt der Senat meine Auffassung, daß der Zugang zur S-Bahn vor der Russischen Botschaft für den PNV wichtig ist und der gegenwärtige Zustand mit der Holzverschalung ein jämmerliches Bild abgibt?

  2. Warum ist mit dem Bau noch nicht begonnen worden, obwohl der Senat in seiner Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 1239 (LPD Nr. 26/97 S. A 11) den Baubeginn für das 1. Quartal 1997 angekündigt hatte?

  3. Was hat der Senat bisher unternommen, damit die Fertigstellung im August 1997 erfolgen kann, wie sie in der Beantwortung der Kleinen Anfrage Nr. 1239 als Ziel angegeben wurde?

  4. Wann wird die Bretterbude entfernt?

Berlin, den 2. Juni 1997

Antwort (Schlußbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 2259

Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1.:

Ja.

Zu 2. bis 4.:

Wie von der zuständigen Deutschen Bahn AG und der DB Projekt GmbH Knoten Berlin öffentlich bekanntgegeben wurde, mußte der bisher geplante Baubeginn für den südöstlichen Zugang des S-Bahnhofs Unter den Linden wegen unvorhersehbar schwierigen Abstimmungen mit der Denkmalschutzbehörde und verzögerten Genehmigungen durch das Eisenbahn-Bundesamt verschoben werden.

Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG ist nunmehr ein Baubeginn im Juli d. J. vorgesehen. Es wird mit einer Bauzeit von ca. sechs Monaten gerechnet.

Die Fertigstellung im August 1997 als Zielsetzung ist seinerzeit von der DB AG in eigener Verantwortung angekündigt worden (vgl. die Antwort auf Ihre Kleine Anfrage Nr. 1239 vom 4. Oktober 1996).

Da der Senat von Berlin für das Bauvorhaben nicht zuständig ist und insbesondere keinen Einfluß auf Genehmigungsverfahren des Eisenbahn-Bundesamtes hat, konnte er auch nichts zur Fertigstellung des Zugangs im August 1997 unternehmen.

Berlin, den 2. Juni 1997

Jürgen Klemann Senator für Bauen, Wohnen und Verkehr

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt