Fähren + Schifffahrt: MüggelheimAus für Ruderfähre, aus Berliner Zeitung

Berlin – Allen Protesten zum Trotz: Berlins einzige #Ruderfähre, die zwischen #Müggelheim und #Rahnsdorf in Köpenick verkehrt, erhält keine Zuschüsse mehr und wird endgültig eingestellt. Damit geht eine 102-jährige Tradition und eine Touristenattraktion zu Ende.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mueggelheim-aus-fuer-ruderfaehre,10809148,24637330.html Gut 18.000 Unterschriften von Fahrgästen, ein Brief der #BVG-Chefin an den Verkehrssenator und dringliche Bitten der Kommunalpolitik – zum Schluss war alles vergeblich: Berlins einzige Ruderfähre, die zwischen Müggelheim und Rahnsdorf auf der Müggelspree verkehrt, wird endgültig eingestellt. Das teilte Petra Rohland, Sprecherin der Senatsverkehrsverwaltung, der Berliner Zeitung am Dienstag mit. „Wir halten die Ruderfähre als Verkehrsleistung nicht für notwendig“, sagte sie. Einen Ersatz für die Strecke über die nur 36 Meter breite Müggelspree soll es nicht geben. Damit geht nach 102 Jahren eine Tradition zu Ende, die zu Köpenicks Touristenattraktionen gehört wie der Müggelsee oder der legendäre Hauptmann. Entsprechend empört ist man beim Heimatverein. „Es kann nicht sein, dass diese Verbindung ersatzlos gestrichen wird“, sagte Vereinschef Stefan Förster. Zwischen Ostern und Oktober ließen sich jährlich …

Fähren: Ruderfähre Müggelspree Ein ewiges Hin und Her, aus Berliner Zeitung

Seit zehn Jahren rudert Ronald Kebelmann zwischen #Müggelheim und #Rahnsdorf auf der #Müggelspree hin und her. Er ist der #Fährmann von Berlins einziger #Ruderfähre. Am Donnerstag endet die Sommersaison. Es könnte auch das Ende einer über hundertjährigen Tradition sein.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ruderfaehre-mueggelspree-ein-ewiges-hin-und-her,10809148,24501550.html Das Schild ist etwa 30 mal 25 Zentimeter groß. Es ist etwas, das Ronald Kebelmann Hoffnung gibt. „Der Fährbetrieb wird wieder am Freitag (Karfreitag), den 18. 4. 2014, aufgenommen“, heißt es auf dem laminierten weißen Papier, dessen Absender die BVG ist. Ronald Kebelmann wird das Schild am Donnerstagabend am Anleger seiner Fähre befestigen, bevor er dort alles abschließt. Er ist Fährmann von Berlins einziger Ruderfähre, und am Donnerstag endet die diesjährige Saison seiner F 24, wie das kleine rot und blau lackierte Boot heißt. Doch ob an dem Tag eine Fährsaison endet oder eine mehr als hundertjährige Tradition, bleibt offen. Seit zehn Jahren rudert Kebelmann über die Müggelspree zwischen den Köpenicker Ortsteilen Müggelheim und …

Schiffsverkehr: Affäre um die Fähre, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/affaere-um-die-faehre/8653762.html

Ronald Kebelmann rudert seit zehn Jahren das #BVG-Boot in #Rahnsdorf. Der Konzern will ein großes Boot. Doch das wollen die Bürger nicht. 12 000 Menschen haben schon unterschrieben. Ein Besuch am Anleger. Auch das ist Berlin: Pflastersteine, mit denen schon kaiserliche Kutschen ihre liebe Not gehabt haben, wenn sie die Dorfstraße entlanggerumpelt kamen. Alte ein- und zweistöckige Häuschen. Vorn Gärten, hinten Viehzucht. Wiesen. Heu. Honig von der eigenen Biene, frisches, warmes Ei. Die Kirche mit einer 125 Jahre alten Orgel. Andreas Thamm, der Fischer vom #Müggelsee: Gleich nebenan duften seine Fänge im Rauch. Hmmm. Die Gaststätte #Fährhaus mit frischem Zander im Freien. Und dann dieser nostalgische #Kahn, den jeder zu jeder Tageszeit (außer montags) benutzen und besetzen kann: Berlins einzige handbetriebene #Ruderfähre, offiziell die „#F24“, von der Kruggasse dreißig Meter hinüber zu den Müggelheimer Spreewiesen und retour, Kurzstrecke mit BVG-Ticket, Muskelbetrieb und Fahrradtransport. „In Berlin gibt’s immer wieder neue Überraschungen, das hier ist so eine“, sagt ein Familienvater aus Gütersloh, nachdem er das …