Straßenbahn: Auf dem Adlergestell wird gebaut, aus Berliner Zeitung

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189,4 Kilometer lang ist das Streckennetz der Straßenbahn. Nach „Alex II“ wird es vorerst nur noch eine Neubaustrecke geben: die 2,5 Kilometer lange Trasse von der Chausseestraße zum Hauptbahnhof. Sie öffnet frühestens 2011.

13,7 Millionen Euro sind 2007 für die Grundinstandsetzung eingeplant. Hinzu kommen 6,1 Millionen Euro für die Sanierung der „Nord-Süd-Tangente“ (M 17). Zehn Kilometer Gleise werden ausgewechselt. Im Bezirk Lichtenberg werden vom 10. April bis 14. Mai die Gleise am Knotenpunkt Hohenschönhauser Straße/ Weißenseer Weg für 501 000 Euro saniert. Betroffen sind die Linien M 5, M 6 sowie M 13.

In Köpenick fahren vom 28. April bis 27. Mai keine Bahnen durch die Altstadt. Weil in der Kirchstraße für 680 000 Euro Gleise ausgetauscht werden, bekommen die Linien 27, 60, 61, 62, 63, 67 sowie 68 andere Streckenführungen.

Am Hackeschen Markt wird das am stärksten befahrene Straßenbahngleis Deutschlands für 122 000 Euro ersetzt. Die Linien M 1, M 5, M 6 und 12 werden vom 2. bis 11. Juni umgeleitet.

Am S-Bahnhof Adlershof

müssen Autofahrer ab Mai vier Wochen lang mit Behinderungen rechnen. Auf dem Adlergestell entsteht ein Gleisdreieck, auf dem die Tram wendet. Die Brückendurchfahrt Rudower Chaussee wird drei Jahre lang Einbahnstraße.

Straßenbahn: Die zweite Alex-Bahn hat sieben Jahre Verspätung, aus Berliner Zeitung

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Am 30. Mai wird die Neubaustrecke in Mitte eröffnet / Grüngleis muss gemäht und bewässert werden
04.04.2007
Peter Neumann

Manchmal dauert es in Berlin eben etwas länger. Eigentlich sollte die zweite Straßenbahnstrecke zum Alexanderplatz schon im Jahr 2000 fertig sein. Doch das Projekt wurde immer wieder verzögert. Nun hat mit sieben Jahren Verspätung auf der Karl-Liebknecht- und der Dircksenstraße der Endspurt eingesetzt. Voraussichtlich am 24. Mai beginnen die Probefahrten, teilte Frank Hammel von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gestern mit. Der erste Zug mit Fahrgästen soll dann wie berichtet am 30. Mai verkehren. „Alle Berlinerinnen und Berliner sind herzlich eingeladen, die Neubaustrecke für die Metrolinie M 2 zu testen“, sagte Straßenbahnchef Klaus-Dietrich Matschke. Aber bitte nur mit Ticket.
„Mit diesem Bauprojekt ist eine Sünde der Vergangenheit korrigiert worden“, sagte der BVG-Mann. Weil die Straßenbahn auch in Berlin, Hauptstadt der DDR, als unmodern galt, wurde sie 1967 …

Straßenbahn: Keine Straßenbahn soll aufs Abstellgleis, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/04/04/
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Der Ausbau des Straßenbahnnetzes im Westteil der Stadt kommt nur zögernd voran, sogar Streckenstilllegungen haben die Verkehrsbetriebe ins Gespräch gebracht. Solche Pläne lehnen Senat und Umweltverbände aber ab
Die Zeit größerer Straßenbahnneubauten ist vorbei – aber manchmal helfen kurze neue Abschnitte, den Service zu verbessern. Das Teilstück der Straßenbahn M2 zwischen Prenzlauer Tor und Alexanderplatz, das am 30. Mai eröffnet wird, ist so ein Abschnitt. Rund 18 Millionen Euro hat er gekostet, etwa 20.000 Fahrgäste sollen die Strecke täglich nutzen. Für viele Prenzlberger und Heinersdorfer im Umfeld der Prenzlauer Allee verbessert sich damit die Verkehrsanbindung: Sie kommen nun ohne Umsteigen zum Alex – und haben hier Anschluss an …

Straßenbahn: BVG blockiert Touristenmeile, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/04/04/
a0175.1/text.ges,1

Die Verkehrsbetriebe wechseln in den nächsten Monaten zehn Kilometer Straßenbahngleise aus. An vier Knotenpunkten droht wochenlang Ersatzverkehr – auch am S-Bahnhof Hackescher Markt
von KATHRIN SCHRECK

Die BVG wird den Latte-Schlürfern an der Touristenmeile am Hackeschen Markt schon bald ihren Milchschaum vergällen – durch jede Menge Baustaub. Im Juni werden die kompletten Straßenbahngleise ausgetauscht, kündigten die Verkehrsbetriebe gestern an. Tramnutzer müssen aber nicht am Hackeschen Markt mit Umwegen und Wartezeiten aufgrund von Bauarbeiten rechnen. Die BVG wird im nächsten halben Jahr noch an drei weiteren wichtigen Straßenbahnknotenpunkten die Gleise sanieren – insgesamt werden zehn Kilometer neu verlegt.
Der Verschleiß der Gleise am Hackeschen Markt, der meistbefahrenen Strecke Deutschlands, sei derart hoch, dass nach zehn Jahren …

Flughäfen: Der Aufschwung behindert den Großflughafen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/642509.html

Viele Baufirmen sind schon ausgebucht – BBI-Planer hoffen, dennoch Zeitplan einzuhalten

Peter Neumann

Das größte Verkehrsbauprojekt in der Region nimmt Gestalt an. In diesem Jahr will die Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) für den Ausbau des Airports Bauaufträge im Gesamtwert von mehr als einer Milliarde Euro vergeben. Das sagte Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung, gestern. Doch inzwischen spüren auch die Planer von Berlin Brandenburg International (BBI), dass es der Bauwirtschaft besser geht: Dem Vernehmen nach werden die Baukapazitäten immer knapper.
Jahrelang herrschte bei vielen deutschen Baufirmen Flaute. Die schlechte Konjunktur führte zu sinkenden Umsätzen. Seit einigen Monaten beginnen sich die Auftragsbücher wieder stärker zu füllen. Für 2007 erwartet die Branche einen weiteren Anstieg …

Straßenverkehr: Falschmeldung aus Behörde irritiert Autofahrer, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
03.04.2007/3180523.asp

Sperrung auf der Straße des 17. Juni eine Woche zu früh angekündigt
Mit dem für gestern vorausgesagten Stau wird erst ab 10. April gerechnet

Von Klaus Kurpjuweit

Eine Falschmeldung hat gestern zahlreiche Autofahrer irritiert, die statt im Stau zu stehen ungehindert über die Straße des 17. Juni fahren konnten. Auch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, das die Fahrbahn auf der Straße des 17. Juni erneuern lässt, war verblüfft. Die Arbeiten sollen nämlich erst am 10. April beginnen, die Verkehrslenkung des Senats hatte die Sperrungen aber bereits für gestern angekündigt. Die Verkehrslenkung soll Bauarbeiten in der Stadt koordinieren. Bei der Übermittlung der Daten habe es einen Irrtum gegeben, begründete die Sprecherin der Stadtentwicklungsverwaltung, Manuela Damianakis, gestern die Falschmeldung aus ihrem Haus.
Der Verkehrswarndienst der Polizei musste sich nach Angaben eines Mitarbeiters höhnische Kommentare …

Flughäfen: Berliner Flughäfen wollen Rekord erneut toppen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
03.04.2007/3180503.asp

19 Millionen Passagiere in diesem Jahr erwartet
24 Prozent der BBI-Finanzierung geschafft

Von Klaus Kurpjuweit

Die Berliner Flughäfen wollen ihren Rekordkurs fortsetzen. Mit 18,5 Millionen Passagieren haben sie im vergangenen Jahr so viele Fluggäste wie noch nie gezählt, in diesem Jahr sollen es nach Angaben von Flughafenchef Rainer Schwarz mindestens 19 Millionen werden. Berlin habe sich damit „eindrucksvoll eingereiht in die erste Reihe der Flughäfen in Deutschland“, sagte Schwarz gestern bei der Bilanz für das vergangene Jahr. Mit den Passagierzahlen für alle Flughäfen steht Berlin nach Frankfurt (Main) und München weiterhin an dritter Stelle in Deutschland.
Von Berlin aus steuern Flugzeuge 160 Ziele an, vorwiegend in Europa. Schwarz rechnet aber damit, dass noch vor der Inbetriebnahme …

Flughäfen: Jedem seinen Flughafen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/
03.04.2007/3180952.asp

Die Berliner Airports boomen – jetzt will die CDU am liebsten alle offen lassen
Von Gerd Appenzeller

Wenn die Berliner nicht ein gewisses Beharrungsvermögen hätten, wären Ost wie West nicht so gut über die Jahre der Teilung hinweggekommen. Jenes Motto, mit dem die CDU vor fast einem halben Jahrhundert einmal Bundestagswahlen gewann, scheint in Berlin auch heute noch ein paar Freunde zu haben: „Keine Experimente“. Wer sich die Zahlen der Berliner Flughäfen für das Jahr 2006 anschaut und ein paar Wunschvorstellungen aus der Berliner CDU gegenschneidet, kommt zu dem Schluss, die Christdemokraten würden am liebsten alles beim Alten lassen.
Der Luftverkehr boomt und spiegelt die traumhaften Zahlen der Tourismusentwicklung wieder. 11,8 Millionen Passagiere kamen im vergangenen Jahr über …

Straßenverkehr: Tiefgarage vor dem Bahnhof Zoo, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/642541.html

Hardenbergplatz soll unterkellert werden / Treffen der Anrainer
Birgitt Eltzel

CHARLOTTENBURG. Unter dem Hardenbergplatz soll ein Parkhaus mit rund 500 Stellplätzen entstehen. Oberirdisch sollen nur noch BVG-Busse halten. Das ist ein Ergebnis des runden Tisches, zu dem der Bezirk gestern die Anrainer eingeladen hatte. „Unsere Pläne sind positiv aufgenommen worden“, sagt Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU). Lediglich die Bahn äußerte Vorbehalte gegen die beabsichtigte Neugestaltung des Hardenbergplatzes. Doch Investoren wie die Bayerische Bau- und Immobiliengruppe (Hochhaus am Zoo, Zoopalast und Bikinihaus) die Great Wheel Berlin GmbH & Co. KG, die das Riesenrad an der Hertz- allee baut, sowie der Zoologische Garten und die BVG haben laut Gröhler zugestimmt. Bauen soll die Tiefgarage das Münchner Unternehmen …

Bahnhöfe: Der lange Weg zum schnellen Umsteigen, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
02.04.2007/3179260.asp

An der Warschauer Straße müssen Fahrgäste noch jahrelang das Provisorium ertragen. Der Umbau soll erst 2009 beginnen

Die Wege sind weit, schmal, ungeschützt der Witterung ausgesetzt und teilweise sogar gefährlich. Und so wird es noch einige Jahre bleiben. An der Warschauer Straße, einer der wichtigsten Umsteigestationen zwischen S-, U- und Straßenbahn, bleibt das Provisorium noch lange erhalten. Erst 2009 sollen die Umbauten am S-Bahnhof beginnen, die dann nach den Plänen der Bahn mindestens bis 2012 dauern werden. So lange müssen sich die täglich rund 60 000 Fahrgäste gedulden. Und vorher verbessert sich für etwa 30 000 Umsteiger zur U-Bahn auch nichts. Als Verbindung bleibt für sie nur der schmale Gehweg auf der Warschauer Brücke.
Das baufällige Eingangsgebäude des S-Bahnhofs musste Ende 2004 …