Zehlendorf Die ehemalige Autobahnbrücke über den Teltowkanal ist wieder passierbar. Die Senatsverwaltung hat die vor einigen Wochen zugeschweißten Tore geöffnet und den Übergang über den ehemaligen Sperrgraben hergerichtet. Besucher können jetzt wieder …
WUSTERMARK Im Oktober soll der erste Spatenstich für den Bau des Binnenwirtschaftshafens in Wustermark erfolgen. Mit dem Projekt wird gleichzeitig der vierte Bauabschnitt des Güterverkehrszentrums Wustermark (GVZ) realisiert. Der Hafen am Havelkanal kostet 15,4 Millionen Euro, vom Brandenburger Wirtschaftsministerium wurden 12,4 Millionen Euro Fördermittel bewilligt. „Das Vorhaben ist sinnvoll“, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) in einem Gespräch mit der MAZ-Redaktion Falkensee. Mit dem Hafen erreiche das GVZ die gewollte …
Volle Züge zwischen Berlin und Usedom / Bund prüft erneut den Wiederaufbau der direkten Bahnverbindung auf die Insel
Peter Neumann
Die Eindrücke von seinen sommerlichen Bahnreisen auf die Insel Usedom kann Herbert Gellhorn in einem Wort zusammenfassen: Horror. Vor zwei Wochen war es zum Beispiel so: „Der Regionalexpress aus Berlin bestand nur aus vier Wagen und war völlig überfüllt. Alles war mit Gepäckstücken und Fahrrädern zugestellt, so dass größte Schwierigkeiten bestanden, die Toilette aufzusuchen“, berichtet der Johannisthaler. Weil der Zug Verspätung hatte, war der Anschluss an die …
Altschulden: Rot-Rot fordert Übernahme durch das Land – Opposition will Wettbewerb Von Gilbert Schomaker
Nach Bekanntwerden des Finanzlochs bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), deren Altschulden bis zum Jahr 2010 auf 1,2 Milliarden Euro wachsen, werden auch in der Politik eine Übernahme der Schulden und Fahrpreiserhöhungen – allerdings maßvolle – ins Gespräch gebracht. Der Verkehrsexperte der SPD, Fraktionsgeschäftsführer Christian Gaebler, erklärte, dass in einem neuen Unternehmensvertrag, der mit der BVG für die Zeit ab 2008 verhandelt werden muss, eine …
Altschulden: Rot-Rot fordert Übernahme durch das Land – Opposition will Wettbewerb Von Gilbert Schomaker
Nach Bekanntwerden des Finanzlochs bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), deren Altschulden bis zum Jahr 2010 auf 1,2 Milliarden Euro wachsen, werden auch in der Politik eine Übernahme der Schulden und Fahrpreiserhöhungen – allerdings maßvolle – ins Gespräch gebracht. Der Verkehrsexperte der SPD, Fraktionsgeschäftsführer Christian Gaebler, erklärte, dass in einem neuen Unternehmensvertrag, der mit der BVG für die Zeit ab 2008 verhandelt werden muss, eine …
Zu den Diskussionen um Preiserhöhungen bei der BVG erklärt Reinhold Dellmann, Infrastrukturstaatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender des VBB: „Preiserhöhungen wären das falsche Signal. Dem VBB liegt kein Antrag der BVG auf Preiserhöhung vor. Nach wie vor gilt: Bevor über höhere Fahrpreise nachgedacht wird, müssen zuerst alle Einsparpotenziale der BVG ausgeschöpft werden. Hier sehe ich noch Potenzial, das noch nicht genutzt wurde. Ohne die Zustimmung der Länder Brandenburg und Berlin kann die BVG als Mitgliedsunternehmen im VBB ohnehin nicht eigenmächtig die Fahrpreise anheben.“ (Pressemeldung VBB, 11.08.06).
Behinderte protestieren gegen den schlechten Service des Telebus-Fahrdienstes Peter Neumann
Vor dem Roten Rathaus machte der Rollstuhlfahrer Ilja Seifert die Probe aufs Exempel. Der Vorsitzende des Berliner Behindertenverbands ließ die Telefonnummer 26 10 23 00 wählen – den Anschluss des Sonderfahrdienstes Berlin, der Aufträge für den Telebus entgegennehmen soll. Doch der Anrufer kam einfach nicht durch. „Sehen Sie, so ist es fast immer“, rief Seifert unter dem Beifall von fast 100 Rollstuhlfahrern, die gestern für die Verbesserung des Fahrdienstes demonstrierten. Nach dem Vertrag, den der Senat mit der Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Taxibesitzer (WBT) abgeschlossen hat, sollte jeder Anrufer nicht länger als …
Unternehmen will 80 Millionen Euro mehr von den Fahrgästen einnehmen Von Joachim Fahrun
Die Berliner müssen sich auf massive Fahrpreiserhöhungen bei der BVG gefasst machen. Das städtische Verkehrsunternehmen will seine Fahrgelderlöse bis 2010 von derzeit 495 Millionen Euro auf 570 Millionen Euro steigern. Das entspricht fast 17 Prozent. Da kaum soviel mehr Fahrgäste die BVG nutzen werden, dürfte der größte Teil dieses Ziels über steigende …