Bahnverkehr: Zwei Zugunglücke an einem Tag, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/578319.html

Erst entgleiste in Adlershof ein Güterzug – dann prallte in Buch ein Triebwagen gegen ein Baugerät
Peter neumann und Lutz Schnedelbach

Gestern war ein schwarzer Tag für die Bahn und ihre Fahrgäste. Zuerst entgleiste in der Nacht ein Güterzug nördlich vom Grünauer Kreuz – seitdem sind die Regionalverkehrslinien zwischen Berlin und dem Flughafen Schönefeld und Königs Wusterhausen unterbrochen. Am Vormittag prallte ein Zug der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) in Buch gegen ein Gleisbaugerät – damit war auch die Strecke nach …

Schiffsverkehr: Sauerstoff für den Landwehrkanal, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/578345.html

In Berlin sorgt ein besonderes Schiff für bessere Wasserqualität
Claudia Fuchs

Auf der „Rudolf Kloos“ geht es auch im Sommer immer ein bisschen winterlich zu: Auf dem 27 Meter langen Schiff, das auf Berlins Gewässern unterwegs ist, herrscht täglich Frost. Dünne Metallrohre sind von einer weißen Eisschicht überzogen, und von den Leitungen steigt weißer Dampf auf. Verantwortlich für dieses Stück Winter mitten im Sommer ist ein großer Tank, der mit flüssigem Sauerstoff gefüllt ist – minus 196 Grad kalt.
Eben jener Sauerstoff ist das Herzstück des Kahns – die „Rudolf Kloos“ ist ein …

Bahnverkehr + Straßenverkehr: Laster rammte Brücke – Autobahn stundenlang gesperrt, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
17.08.2006/2717646.asp

Michendorf – Ein Lastwagen ist am Dienstagabend auf der Autobahn A 10 in Richtung Potsdam gegen eine Eisenbahnbrücke gefahren. Durch die Kollision habe sich die Ladung mit fünf Muldencontainern gelöst und die Fahrbahn beschädigt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Wahrscheinlich sei der Lkw zu hoch beladen gewesen.
Auch die Brücke wurde den Angaben nach beschädigt. Ein Gleis sei für den Zugverkehr gesperrt worden. Die A 10 wurde …

Straßenverkehr: Die Innenstadt ist für Autos ohne Kat bald tabu, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0817/lokales/
0029/index.html

Senat verschärft Regeln für die geplante Umweltzone
17.08.2006
Lokales – Seite 19
Peter Neumann

Ohne Kat nicht in die Stadt: Dieses alte Motto der Umweltbewegung wird in Berlin früher als angekündigt Gesetz. Schon vom 1. Januar 2008 an müssen benzinbetriebene Autos einen geregelten Katalysator haben, wenn sie innerhalb des S-Bahn-Rings fahren. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kündigte gestern an, dass die Bestimmungen für die geplante Umweltzone in der Innenstadt schärfer als vorgesehen ausfallen werden. Sie möchte mit einem Verkehrsverbot für Fahrzeuge, die zu viele …

Straßenverkehr: Lieber schwarz-weiß als rot-gelb-grün, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/577711.html

Billiger als Ampeln – bald gibt’s mehr als 260 Zebrastreifen

Peter Neumann

Ein Blick in die Statistik sorgt zuweilen für Überraschungen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, welche Bedeutung der Fußgängerverkehr hat. Denn die ist größer als viele denken: Rund ein Viertel aller Wege in Berlin wird zu Fuß zurückgelegt, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. „Mit vielen kleinen Baumaßnahmen ist die Stadt fußgängerfreundlicher geworden. Das haben auch viele Besucher der WM gemerkt. Nun soll es weitergehen“, sagt Heribert Guggenthaler, für Straßen und Plätze zuständig. Er kündigt an, dass es Ende nächsten Jahres mindestens 50 Zebrastreifen mehr als heute geben soll.
1967 hatte es allein in West-Berlin nicht weniger als 1 254 ampellose Fußgängerüberwege gegeben. Danach verschwanden sie Stück für Stück, weil Ampeln als zeitgemäßer und sicherer galten. Vor sechs Jahren gab es in ganz Berlin nur noch 107 Zebrastreifen. Doch seitdem …

allg.: Berlin/Brandenburg: Tag für die Fahrgäste in Berlin und Verkehrstag in Cottbus

http://www.lok-report.de/

Feste soll man feiern, wie sie fallen. Am 16. und 23. September wird in Berlin und Brandenburg der öffentliche Nahverkehr in der Gestalt von Familienfesten gefeiert. Und das aus gutem Grund! Mehr als drei Millionen Menschen nutzen täglich das umfangreiche Angebot an Bussen und Bahnen.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg veranstaltet zum dritten Mal seinen „Tag für die Fahrgäste“. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Innovation und Information zur Mobilität“. Außerdem beteiligt sich der VBB im September am „Verkehrstag“ in Cottbus, der im Rahmen der 850-Jahr-Feier Cottbus stattfindet.
Die beiden Veranstaltungen umfassen viele Erlebnisangebote, Sonderfahrten, bunte Bühnenprogramme, Diskussionen mit Verbandsvertretern, Verkehrsexperten und Politikern. Ziel des VBB ist es, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein über die innovative, ökologische, ökonomische und soziale Bedeutung des ÖPNV zu schärfen, die modernen Möglichkeiten der Kundeninformation zu präsentieren und den Dialog zwischen Fahrgästen, Verbänden, ÖPNV-Liebhabern und der Politik zu fördern.
Die Deutsche Post AG ist Sponsor der Berliner Veranstaltung. Antenne Brandenburg konnte als Medienpartner für den Cottbuser „Verkehrstag“ gewonnen werden.
Der ”Tag für die Fahrgäste” in Berlin findet auch in diesem Jahr am 23.09.06 rund um den Bahnhof Friedrichstraße statt. Der Familientag hält ein buntes Programm für ein breites Publikum bereit: für groß und klein, für Eisenbahn- und Busliebhaber und für alle, denen die Weiterentwicklung des ÖPNV in der Region am Herzen liegt. Herzstück des ”Tages für die Fahrgäste” ist wie im vergangenen Jahr die zentrale Bühne auf dem Dorothea-Schlegel-Platz. Dort wird ein buntes Unterhaltungsprogramm aufgeführt, unter anderem mit Akrobatikeinlagen vom Kreuzberger Kinderzirkus Cabuwazi, mit Musikdarbietungen, Theaterauftritten des Weddinger ”Prime-Time Theater”und vieles mehr. Kinder können sich unter anderem auf den Hüpfburgen oder mit Legoeisenbahn vergnügen.
Natürlich gibt es auch wieder Diskussionen mit Vertretern aus der Politik, den Verkehrsunternehmen und den Verbänden. Busliebhaber aller Art kommen auf ihre Kosten: Zu bestaunen gibt es Innovatives wie den rapsölbetriebenen ”Salatbus”, Traditionelles wie den Zille-Bus und viele andere verkehrliche Sehenswürdigkeiten. Im Bahnhofsgebäude Friedrichstraße werden unter anderem historische und moderne Züge ausgestellt. Von hier aus startet die BVG übrigens die Sonderfahrten mit der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG). Wer sich vorher über die schönsten Ziele der Region informieren möchte, kann das direkt vor Ort tun: die Tourismus Marketing Brandenburg (TMB) veranstaltet zur gleichen Zeit ihren Brandenburger Reisemarkt.
Auf dem Dorothea-Schlegel-Platz präsentieren sich wieder viele Verbände und informieren rund um das Thema umweltfreundliche Mobilität. Der VBB-Informationsstand legt dieses Jahr den Schwerpunkt auf innovtive Kundeninformation via mobile Endgeräte und Internet.
Erstmals kooperiert der ”Tag für die Fahrgäste” in diesem Jahr mit der ”Innotrans”, der Fachmesse für Verkehrstechnik. Während der Publikumstage am 23. – 24. September können die Besucherinnen und Besucher mit Hilfe eines geführten und kommentierten Shuttle-Bus-Verkehrs spielend vom Berliner Messegelände zum ”Tag für die Fahrgäste” gelangen und umgekehrt.
Erstmals gibt es dieses Jahr eine ÖPNV-Sterntour: Die Bevölkerung in Berlin und Brandenburg wird aufgerufen, sich zu festgelegten Zeiten morgens an den verschiedenen Bahnhöfen rund um Berlin zu treffen, um dann sternförmig aus allen Himmelsrichtungen zum ”Tag für die Fahrgäste” zu fahren. Ziel ist es, zu zeigen, wie unkompliziert, interessant und erlebnisreich die Reise per Bus und Bahn sein kann. Jeder Teilnehmer der Sterntour erhält am VBB-Stand ein kleines Geschenk als Dankeschön.
Ein weiteres Highlight sind die geführten ÖPNV-Stadttouren, die in Kooperation mit dem VCD und dem BUND realisiert werden. Sie starten jeweils um 12:00, 14:00 und 16:00 vom Bahnhof Friedrichstraße. Jeweils 20 glückliche Gewinner eines Berlin-Brandenburg-Tickets erleben mit Bussen und Bahnen eine Tour durch Berlin.
In Cottbus findet der ”Tag für die Fahrgäste” vom 16. September 2006 als ”Verkehrstag” im Rahmen der Feierlichkeiten zum 850-jährigen Bestehen der Stadt Cottbus statt. Gefeiert und informiert wird an vier Veranstaltungsorten: Am Cottbusser Hauptbahnhof findet unter anderem das bunte Bühnenprogramm und die Gesprächsrunden mit Politikern und Akteuren des ÖPNV statt. Der VBB beteiligt sich am Bühnenprogramm mit der VBB-Show und präsentiert sich darüberhinaus mit einem Informationsstand. Eröffnet wird der ”Tag für die Fahrgäste” in Cottbus durch den brandenburgischen Infrastrukturminister Szymanski, der in einem historischen, dampflokbetriebenen Sonderzug am Hauptbahnhof Cottbus ankommen wird.
Zur gleichen Zeit veranstaltet Cottbusverkehr in Schmellwitz seinen diesjährigen ”Tag der offenen Tür”. Auch hier gibt es ein buntes Programm mit Kinderattraktion, Besichtigung von Werkstätten und Selbstfahrtangebote mit Straßenbahn und Omnibus. Auch bei der DB Regio Werkstatt Cottbus sowie beim DB Instandhaltungswerk lockt ein buntes Programm, unter anderem Modellbahnausstellungen und die Besichtigung von Lokomotiven.
Aktuelle Informationnen zum Bühnenprogramm der beiden ”Tag für die Fahrgäste” sowie Plakat und Fyler finden Sie im Internet unter www.vbbonline.de (Pressemeldung VBB, 16.08.06).

Berlin: Eine neue Brücke für das Gleisdreieck

http://www.lok-report.de/

In der Zeit vom 18. August 2006 bis zum 21. Dezember 2006 finden auf dem Abschnitt zwischen den U-Bahnhöfen Gleisdreieck und Bülowstraße Bauarbeiten an der über 100 Jahre alten Stahl-Fachwerkbrücke statt, die über die neue Nord-Süd-Trasse der Fernbahn führt. Ab dem 18. August wird das 90 Meter lange Relikt aus dem Eröffnungsjahr der Berliner U-Bahn (1902) abgetragen und neu montiert.
Um die Behinderungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, hat der Betriebsbereich U-Bahn der BVG ein kundenfreundliches Betriebskonzept ausgearbeitet. Die Passagiere der U2 können am Gleisdreieck mit einmaligem Umsteigen ihre Fahrt fortsetzen und müssen während der Bauarbeiten nur wenige Minuten mehr für ihre Fahrt einplanen. So wird für die kommenden Monate die U12 zwischen Warschauer Straße und Ruhleben wiederbelebt.
Für die Zeit der Bauarbeiten gelten folgende Linienführungen:
• U1 Wittenbergplatz – Uhlandstraße (die U1 bedient nur diesen Streckenabschnitt)
• U2 Wittenbergplatz – Gleisdreieck (Vollsperrung), Gleisdreieck – Potsdamer Platz (eingleisiger Betrieb – Umsteigen ist nur in Richtung Gleisdreieck notwendig), Potsdamer Platz – Pankow (normaler Betrieb)
• U12 Warschauer Straße – Ruhleben (neue Linie für die Zeit der Baumaßnahme)
• U3 Nollendorfplatz – Krumme Lanke (in der Hauptverkehrszeit wird diese Linie bis Gleisdreieck verlängert)
Fahrgästen, die regelmäßig mit der U2 fahren, ist sicher schon aufgefallen, dass die alte Brücke nur noch mit Schrittgeschwindigkeit von den Zügen passiert werden kann. Der Grund sind Risse an den gemauerten Stützen und der Stahlkonstruktion.
Die komplette Stahlbrücke wird nun ausgetauscht. Dieses Vorhaben stellt die Ingenieure vor besondere Herausforderungen: Direkt unter der Brücke verläuft die viel befahrene Trasse der Deutschen Bahn AG. Da zum Dezember hier der Zugverkehr noch zunehmen wird, ist der Austausch der Brücke zum jetzigen Zeitpunkt zwingend erforderlich.
Das 8-Millionen-Bauvorhaben hat bereits Mitte Juli begonnen. Da die neue Brücke schwerer als die alte ist, musste der Boden unter den Stützpfeilern mit Injektionen aus Zement verfestigt werden. Auch den Rissen im Mauerwerk der Tragkonstruktion wird eine solche Zement-Spritze verpasst. Am 23. August beginnt die Demontage der ersten Stahlteile.
Die neue Brücke kommt aus Thüringen. In Nordhausen am Südharz, wird sie von einer Stahlbaufirma vormontiert und im Oktober/ November in vier Segmenten per Tieflader nach Berlin transportiert. Im Gegensatz zum Viadukt aus dem Jahre 1902 werden bei dieser Baumaßnahme die Schienen nicht direkt auf die Stahlkonstruktion geschraubt, sondern im Schotterbett verlegt. Darauf fährt die U-Bahn deutlich ruhiger und dank der Unterschottermatten auch wesentlich leiser.
Zahlen und Fakten zum Bauvorhaben:
• 90 m ist das Brückenbauwerk lang
• 1.000t Stahl werden total erneuert
• 300 m3 Beton werden für die Pfeiler benötigt
• 500t-Kran kommt zum Einsatz
• 18.000 m2 Baustelleneinrichtungs- und Vormontagefläche sind nötig (Pressemeldung BVG, Foto Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 15.08.06).

allg.: Bahnkunden-Verband fordert Lückenschlüsse, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/577165.html

Zum 45. Jahrestag des Mauerbaus hat der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband kritisiert, dass mehrere einst unterbrochene Schienenstrecken ins Umland noch immer nicht wieder aufgebaut worden sind. So seien die „Heidekrautbahn“ von …

allg.: Fußgängerbrücke wieder offen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/13/
bezirke/847301.html

Zehlendorf Die ehemalige Autobahnbrücke über den Teltowkanal ist wieder passierbar. Die Senatsverwaltung hat die vor einigen Wochen zugeschweißten Tore geöffnet und den Übergang über den ehemaligen Sperrgraben hergerichtet. Besucher können jetzt wieder …

Straßenverkehr: Landsberger Allee erhält neuen Asphalt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/12/
bezirke/847017.html

Lichtenberg Die Magistrale Landsberger Allee soll noch vor Wintereinbruch zwischen Rhin- und Vulkanstraße eine komplett neue Asphaltdecke erhalten. Das teilte Baustadträtin Katrin Lompscher (Linkspartei.PDS) mit. Die Sanierung des zwei Kilometer langen Abschnitts kostet inklusive der Ein- und Ausfahrt …