Tarife: Höhere Preise, weniger Fahrgäste, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
11.10.2006/2828167.asp

Berliner reagieren auf Tarifsteigerungen im Nahverkehr besonders empfindlich, wie eine Studie zeigt

Von Klaus Kurpjuweit

Auf Tariferhöhungen im Nahverkehr reagieren Berliner und Brandenburger besonders empfindlich: Steigen die Preise, meiden viele Kunden Fahrten mit Bahnen und Bussen. Statt mehr kann so am Ende sogar weniger Geld in der Kasse bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in Auftrag gegeben hat. Der Wunsch der Verkehrsbetriebe im VBB, zum 1. Januar 2007 die Preise erneut zu erhöhen, ist, wie berichtet, nur vorläufig gescheitert. Eine Tarifsteigerung im Lauf des Jahres ist weiter möglich.
Für VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz ist aber klar: „Preise für …

Straßenverkehr: Neue Straße erschließt Gewerbegebiet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593600.html

Der Bau einer seit langem geplanten Erschließungsstraße im Gewerbegebiet Naumannstraße rückt näher: Ein städtebaulicher Vertrag für das Vorhaben ist jetzt zwischen Bezirksamt, der Bahn AG, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und privaten Anrainern geschlossen worden. Vorgesehen ist, die neue Straße von der Kreuzung …

Tarife: BVG-Chef will Ticket-Brainstorming, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/10/10/a0211.1/
text.ges,1

Die Erhöhung der BVG-Preise ist aufgeschoben. Die Verkehrssenatorin wünscht sich ein neues Tarifsystem, der BVG-Chef hat da schon ein paar Ideen. Zum Beispiel Zeitkarten
Ingeborg Junge-Reyer (SPD) ist die Meisterin des Schachtelsatzes. Aber bei den Ticketpreisen im Nahverkehr kam die Verkehrssenatorin gestern mit wenigen Worten aus: „Eine Erhöhung zum 1. Januar wird es nicht geben“, sagte sie und bekräftigte damit noch einmal, was Politiker der künftigen rot-roten Koalition schon mehrfach betonten.
Junge-Reyer hatte am Vormittag mit Berliner Nahverkehrs-Bossen von BVG, S-Bahn, DB Regio und Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zusammengesessen. Die würden am liebsten im neuen Jahr sofort einen happigen …

Bus: „Memorandum of Understanding“ in Brüssel unterzeichnet – Sieben Verkehrsbetriebe gemeinsam mit Wasserstoff, aus newstix

http://www.newstix.de/?session=&site=actual&
startentry=0&entmsg=true&mid=3443

Thomas Necker, Vorstand Betrieb der BVG hat sich gemeinsam mit Vertretern von sechs weiteren Verkehrsbetrieben europäischer und kanadischer Städte in der vergangenen Woche in Brüssel getroffen und im Rahmen der „General Assembly of the European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform“ ein „Memorandum of Understanding“ bezüglich des Erwerbs und Einsatzes emissionsfreier Wasserstoffbusse unterzeichnet.
Zu den sieben Vorreitern gehören neben den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) die Verkehrsbetriebe von Hamburg, Amsterdam, Barcelona, British Columbia, sowie Transport for London und StorOslo Lokaltrafikk.
In Berlin sind zurzeit zwei Wasserstoffbusse im Einsatz, noch in diesem Jahr …

Flughäfen + Straßenverkehr: Es werde Licht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593331.html

Senat will die neue Autobahn nach Schönefeld beleuchten – Kritiker halten das für Verschwendung

VON PETER NEUMANN

Eine dunkle Autobahn vom neuen Schönefelder Großflughafen in die Stadt? Das ist einer Metropole nicht würdig, meint der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. So forderte der SPD-Politiker im Flughafen-Aufsichtsrat: Die Autobahn A 113, die zwischen Schönefeld und Berlin gebaut wird, muss eine Beleuchtung bekommen. Schließlich sollen Hauptstadt-Besucher, die künftig auf dem Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) landen, auf dem Weg ins Zentrum nicht zunächst in einem schwarzen Loch landen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Wowereits Wunsch erfüllt werden kann.
Im Auftrag des Regierenden Bürgermeisters sollte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung prüfen, ob eine …

Bus + Straßenverkehr: Kaum asphaltiert, schon wieder kaputt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593348.html

Die Budapester Straße muss erneut aufgerissen werden, weil die Baufirma schlecht arbeitete. Busse der BVG werden wegen der Sperrung umgeleitet

CHARLOTTENBURG. Vier Monate nach ihrem Umbau wird die Budapester Straße schon wieder zur Baustelle. Ab heute bis einschließlich Donnerstag ist die südliche Fahrbahn der Budapester Straße gesperrt. Der Grund: Die Deckschicht aus Asphalt ist bereits kaputt und wird saniert.
Das Areal um den Breitscheidplatz war erst im Frühjahr für 3,5 Millionen Euro erneuert worden. Neue Fahrbahnen entstanden, 23 Bäume wurden gepflanzt, und der Tunnel verschwand. Die Übergabe erfolgte Ende Mai. Jetzt wird wieder …

Regionalverkehr: Ein Trauerzug für Putlitz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2006/1009/lokales/
0009/index.html?group=berliner-zeitung;
sgroup=;day=today;suchen=1;keywords=putlitz;
search_in=archive;match=strict;author=;
ressort=;von=8.10.2006;bis=10.10.2006;mark=putlitz

Kein Geld vom Land und die Bahn macht dicht – der Bürgermeister ruft zu zivilem Ungehorsam auf
09.10.2006
Lokales – Seite 30
Katrin Bischoff

PUTLITZ. Vor dem Lotto-Laden in der Ernst-Thälmann-Straße wirbt ein Aufsteller mit dem Millionen-Jackpot. Gegenüber, im schicken Rathaus von Putlitz, sinniert Bürgermeister Bernd Dannemann in seinem Büro, was man mit so viel Geld anfangen könnte. Vergessen wäre dann die Sorge darüber, dass in der Prignitzstadt bald das Licht ausgehen wird. „Wenn es dann hier überhaupt noch Lampen gibt“, sagt der 62-Jährige. Zumindest seinen Humor hat der ehrenamtliche Bürgermeister noch nicht verloren.
Dannemann hat einen Zettel vor sich und denkt laut über eine Traueranzeige nach, die er in den kommenden Tagen in einer Zeitung veröffentlichen will. „Nach langem Siechtum starb völlig vereinsamt die schöne Prignitz-Stadt Putlitz – so ähnlich könnte es heißen“, sagt er. „Vielleicht sollte noch ein Satz rein über aktive Sterbehilfe seitens der Politik.“ Dann könnte es einen Trauerzug geben, vielleicht sogar auf der nahen Autobahn A 24. Das würde selbst in der Landeshauptstadt …

Regionalverkehr: Auf vier Strecken unterwegs, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Eberswalde/id/156943

Von MONIKA SCHMIDT

Einmal Lokführer sein. Zumindest die jungen Besucher beim Tag der offenen Tore der ODEG konnten sich diesen Traum erfüllen. Unter Aufsicht eines erfahrenen Triebwagenführers durften sie am Fahrerstand stehen und die gelb-grünen Züge fast im Minutentakt über die Gleise rollen lassen. Die erwachsenen Technikfans kamen eher beim Blick hinter die Kulissen und vor allem unter die Triebwagen auf ihre Kosten. Jörg Kiehn, Prokurist der ODEG und Geschäftsführer der Ostdeutschen Instandhaltungsgesellschaft am Containerbahnhof Eberswalde, war mit dem Interesse, das die Besucher am Tag der offenen Tore zeigten, mehr als zufrieden.
25 Fahrzeuge werden in der Eberswalder Betriebswerkstatt gewartet. Als Regionalshuttle rollen die Gelb-Grünen, Baujahr …

Regionalverkehr: Bahnkunden-Verband kritisiert Landesregierung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
verkehrspolitik/76536.asp

Der Bahnkunden-Verband übt scharfe Kritik an der Schienenverkehrspolitik der Landesregierung. Der Ausverkauf gehe weiter, sagte der stellvertretende Vorsitzende Frank Böhnke. (09.10.2006, 13:58 Uhr)
Berlin – Das Bahnangebot in Brandenburg werde stetig weiter ausgedünnt. „Über alle Jahre hinweg hat es die Landespolitik nicht geschafft, ein verlässliches und attraktives Angebot auch in den Berlin fernen Regionen zu planen und zu bestellen“, betonte Böhnke. Für den gesamten Schienenverkehr stünden die Signale in der Landespolitik offenbar „schon seit langer Zeit auf Rot“.
Der Sprecher verwies auf Medienberichte, wonach neben Kürzungen im Regionalverkehr der Bahn nun auch Einsparungen bei den …

Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: VBB fordert Ende der Warnstreiks

http://www.lok-report.de/news/news.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat kein Verständnis für den Streik der Mitarbeiter der DB AG, der seit gestern den Regionalverkehr in Berlin und den bundesweiten Fernverkehr erheblich beeinträchtigt hat. Die Warnstreiks sollen nach Auskunft von TRANSNET und GDBA bis Mitte Oktober fortgesetzt werden.
Dazu Hans-Werner Franz, der Geschäftsführer des VBB: „Rund 25.000 Fahrgäste in Berlin warteten gestern vergeblich auf ihren Zug oder verpassten die Anschlüsse. Ähnliche Situationen drohen weiterhin in den nächsten Tagen. Als Verkehrsverbund haben wir ein Interesse daran, dass die Fahrgäste im Verbund zufrieden sind und die entsprechende Leistung für ihren erworbenen Fahrschein erhalten. Es ist nicht akzeptabel, dass die politisch ungeklärten Fragen beim Börsengang der Deutschen Bahn zu einer Beeinträchtigung der DB-Kunden im Nah- und Fernverkehr führen. Völlig unverständlich ist, warum die Warnstreiks zum jetzigen Zeitpunkt einsetzen. Denn über die Frage, wann die Deutsche Bahn an die Börse geht und in welche Form, ist noch gar nicht entschieden.“
Der VBB fordert ein sofortiges Ende der Warnstreiks (Pressemeldung VBB, 06.10.06).