Bahnverkehr: Veolia: InterConnex Berlin-Leipzig elektrisch durch den Nord-Süd-Tunnel

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Leipzig-Berlin in weniger als 1 1/2 Stunden, unter der Woche drei Mal täglich und weiterhin ab 12,- Euro: Das Angebot des InterConnex, der preiswertesten Verbindung zwischen beiden Städten, wird zum 10. Dezember 2006 deutlich verbessert. „Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember erreicht die Schnelligkeit unserer Züge fast ICE-Niveau – und das zu konkurrenzlos günstigen Preisen“, sagt Jan Bleis, der für die InterConnex-Züge zuständige Geschäftsführer.
Der InterConnex fährt in Berlin künftig durch den neuen Nord-Süd-Tunnel und ist dadurch sehr viel schneller am Ziel. Wochentags wird die Strecke Leipzig-Berlin nun drei Mal in jeder Richtung bedient. Samstags führt die Verbindung ab Leipzig über Berlin und Rostock erstmals bis nach Warnemünde. Am frühen Sonntagnachmittag geht es wieder zurück nach Süden.
Die günstigste Variante, ein Ticket zu bekommen, ist eine Buchung über das Internet. Für jede Strecke stehen extragünstige Kontingente zur Verfügung. Von Leipzig nach Berlin kommt man damit beispielsweise schon ab 12 Euro, für Jedermann und ohne Bahncard. Die normale Fahrkarte für die Fahrt von der Messe- in die Hauptstadt kostet im Vorverkauf 16 Euro, Kurzentschlossene zahlen nach dem Motto „Einsteigen und Losfahren“ 20 Euro direkt im Zug. Kinder bis 14 Jahren reisen in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos, somit bietet der InterConnex auch für Familien mit Kindern wesentliche Vergünstigungen.
In Berlin hält der neue InterConnex außer im Drehkreuz Hauptbahnhof auch am Potsdamer Platz. Dort ist nicht nur die neue Mitte Berlins mit wenigen Schritten zu erreichen, sondern es bestehen auch sehr gute Anschlüsse an die Nord-Süd-S-Bahn und die U-Bahn-Linie 2. Neu ist auch ein Halt in Bitterfeld, der zunächst viermal an Wochentagen angeboten werden kann.
Durch den Einsatz elektrischer Züge kann der nicht elektrifizierte bisherige Streckenabschnitt Leipzig-Gera leider nicht mehr vom InterConnex befahren werden. „Bedauerlich ist auch, dass wir in Folge der anhaltenden Bauarbeiten zwischen Berlin und Rostock vom Streckenbetreiber DB Netz nur am Wochenende Fahrplantrassen auf dieser Strecke bekommen haben“, so Geschäftsführer Jan Bleis. „Doch ein Ende dieser Einschränkungen ist in Sicht: Wir gehen davon aus, zum Beginn der Sommersaison Anfang Juni 2007 wieder täglich nach Rostock fahren zu können.“
Doch der InterConnex wird nicht nur schneller und verkehrt öfter, die Fahrt wird auch komfortabler. Neue klimatisierte Wagen haben eine niedrige Fußbodenhöhe und breite Türen. Damit sind sie auch für mobilitätseingeschränkte Kunden und Eltern mit Kinderwagen bequem zu nutzen. Die großzügigen Mehrzweckbereiche ermöglichen es auch Radfahrern, ihr Gefährt problemlos mitzuführen.
Unter www.interconnex.com gibt es alle Fahrpläne und direkte Buchungsmöglichkeiten. Informationen und Ticketverkauf auch über die InterConnex-Hotline 01805/10 16 16 (12 Ct/min aus dem Telekom-Festnetz) und an allen Servicestellen der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB).
Auszug aus dem Fahrplan (ohne Zwischenstopps):
• Leipzig Hbf-Berlin Hbf
Mo-Sa:
05:54-07:33
09:26-10:52 – Sa weiter nach Rostock Hbf (13:58) und Warnemünde (14:12)
Mo-Fr, So:
19:28-20:47
• Berlin-Leipzig:
Mo-Sa:
07:58-09:14
Mo-Fr, So:
17:58-19:18 – So von Warnemünde (14:33) und Rostock Hbf (14:54)
21:01-22:27 (Pressemeldung Veolia Verkehr, 16.11.06).

Flughäfen: Pläne für Tempelhof bestätigt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/11/16/berlin/865994.html

Ex-Chef von Estée Lauder und Ronald Lauder wollen Flughafen zu modernem ambulanten Gesundheitszentrum machen
Von Katrin Schoelkopf und Sabine Gundlach

Der ehemalige Chef des Kosmetikkonzerns Estée Lauder Fred Langhammer und der Kosmetikhersteller Ronald S. Lauder wollen am Flughafen Tempelhof eines der modernsten ambulanten Gesundheitszentren der Welt realisieren. Das bestätigte gestern die eigens zu diesem Zweck von Langhammer initiierte Central European Development GmbH (CED) mit Sitz in Berlin. Hinter der CED stehen deutsch-amerikanische Investoren.
Seit der 62-jährige Langhammer von der geplanten Schließung Tempelhofs erfahren habe, verfolge er das Ziel, ein wirtschaftlich …

allg.: Lebenserhaltende Maßnahmen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/603792.html

Der Wasserturm im Naturpark Südgelände wird derzeit repariert, nötig wäre aber eine Sanierung
Birgitt Eltzel

SCHÖNEBERG. Er ist alt und verrostet: Der 57 Meter hohe Wasserturm im Naturpark Schöneberger Südgelände ist ein Sanierungsfall. Derzeit wird der eiserne Riese repariert. „Wir mussten sofort handeln, weil sonst die Standsicherheit nicht mehr gegeben wäre“, sagt Hendrik Gottfriedsen, Geschäftsführer der Grün Berlin Park und Gärten GmbH, die den 18 Hektar großen Park am Priesterweg betreibt. Für die Reparatur hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung rund 70 000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Geld reiche nur zur Gefahrenabwehr, so Gottfriedsen. Durchgerostete Quer- und Längsstreben und ihre Knotenpunkte, vor allem im unteren Teil des Turms, werden erneuert. Teilweise müssen auch noch Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg beseitigt werden. Die Arbeiten sollen Anfang 2007 beendet sein.
Doch sie sind nur erste „lebenserhaltende Maßnahmen“, wie …

Regionalverkehr: Brandenburg: Möglicherweise polnische Züge nach Küstrin-Kietz ab Fahrplanwechsel, aus Lok Report

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Wie die polnische Tageszeitung Gazeta Lubuska in ihrer Ausgabe vom 13. November berichtet, scheint nach Intervention der Industrie- und Handelskammer West in Gorzów Wlkp. (Landsberg/Warthe) ein Kompromiss gefunden, um nach Fahrplanwechsel den grenzüberschreitenden Verkehr auf der Ostbahn nicht unterbrechen zu müssen (Der LOK Report berichtete am 04.11.06).
Polnische Züge sollen demnach zwischen Kostrzyn (Küstrin Neustadt Hbf) und Küstrin-Kietz pendeln, wo dann ein Umsteigen von und nach den Zügen der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) möglich ist. Dies soll aber lediglich eine Zwischenlösung sein, bis der NEB eine Zulassung für den kurzen polnischen Streckenabschnitt bis Kostrzyn erteilt wird.
Inzwischen hat der Fall auch das EU-Parlament beschäftigt. Der Abgeordnete Michael Cramer (Grüne) hat EU-Kommissar Jaques Barrot …

Straßenverkehr: Oldtimer-Demo rollt durch Berlin, aus Berliner Zeitung

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print/berlin/603418.html

Protest gegen Umweltzone / Zentrum ohne Kat ab 2008 tabu

Ein ungewöhnlicher Korso rollt am Sonntag durch Berlin. Liebhaber alter Autos protestieren dagegen, dass der Senat sie ab Januar 2008 nicht mehr in die Innenstadt lassen will. „Das Verbot hätte nicht nur zur Folge, dass dieses automobile Kulturgut aus dem Stadtbild verschwindet. Es würde den Besitzern einiges an Lebensqualität nehmen und Arbeitsplätze vernichten“, heißt es beim Motor-Klassik-Club Berlin. Allein im Moabiter „Meilenwerk“, wo viele Oldtimer untergebracht und ausgestellt werden, seien mindestens 120 Arbeitsplätze in Gefahr. Auch andere Betriebe, die sich innerhalb des S-Bahn-Rings befinden, müssten Stellen abbauen.
An der Demo wollen sich alle Berliner Old- und Youngtimer-Clubs beteiligen. Oldtimer sind mindestens seit …

Bahnhöfe: Die großen Zeiten sind vorbei, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2006/1114/lokales/0124/index.html?
group=berliner-zeitung;sgroup=;day=today;suchen=1;
keywords=ukraine;search_in=archive;match=strict;
author=;ressort=;von=1.11.2006;bis=14.11.2006;
mark=ukraine

Der Bahnhof Lichtenberg ist bald nur noch ein Regionalbahnhof
14.11.2006
Lokales – Seite B16
Peter Neumann

Noch ist er für viele Osteuropäer das Tor zum Westen Europas. Im Bahnhof Lichtenberg enden die Berlin-Züge aus Russland, Weißrussland und der Ukraine. Sogar eine Interkontinentalverbindung führt dorthin: Sonnabends trifft ein Schlafwagen aus dem 5 600 Kilometer entfernten Nowosibirsk in Lichtenberg ein. Doch mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember verliert der zu DDR-Zeiten wichtigste Fernbahnhof Berlins weiter an Bedeutung. Dann führt die Bahn fast alle Schnellzüge aus Osteuropa über die Stadtbahn zum Hauptbahnhof und zum Zoo.
Der Moskva-Express kommt mit rot-blauen Schlafwagen aus Moskau und Sankt Petersburg – im „Luxuswagen“ verteilen sich die Reisenden auf nur vier Abteile und eine private Bar, in der es armenischen Kognak und Kaviar gibt. Der Kiewer Zug bringt Wagen von der Krim, aus …

Schiffsverkehr: Wirtschaftsfaktor Wasser, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2006/1114/lokales/
0098/index.html?group=berliner-zeitung;
sgroup=;day=today;suchen=1;
keywords=borsig;search_in=archive;
match=strict;author=;ressort=;
von=1.4.2006;bis=;mark=borsig%20b%F6rsig

Neuer Industriehafen bei Borsig, Greenwichpromenade wird Touristenzentrum
14.11.2006
Lokales – Seite B37
Uwe Aulich

Am Borsighafen in Tegel werden schon bald wieder Lastkähne festmachen. Der Bezirk Reinickendorf will gemeinsam mit dem britischen Eigentümer und den Unternehmen Borsig und MAN den Hafen als Industriehafen wieder nutzbar machen. „Derzeit läuft ein Förderantrag über 2,4 Millionen Euro, der Investor will weitere 540 000 Euro beisteuern“, sagt Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU). Wenn der Hafen wieder funktioniere, seien auch die Industriearbeitsplätze sicherer.
Seit gut 30 Jahren ist der Industriehafen stillgelegt. Eigentlich wollte der Bezirk ihn zu einem Yachthafen für Wassertouristen ausbauen, hat sich jetzt aber anders entschieden. Mit dem Geld soll die vorhandene Werkstraße, die verlängerte Eggelsstraße, bis zum …

Flughäfen: Luxusklinik – Rettung von Tempelhof?, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/11/14/berlin/865666.html

Wowereit trifft Merkel im Kanzleramt. Das zentrale Gesprächsthema ist der City-Airport
Von Katrin Schoelkopf und Karsten Hintzmann

Es war feucht und kalt, als Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gestern vor dem Kanzleramt vorfuhr. Das Wetter war passend: Bereits im Vorfeld des Gesprächs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte zwischen dem Bund und Berlins Regierungschef nicht gerade eitel Sonnenschein geherrscht. Viel Porzellan war zerschlagen worden, nachdem das Verfassungsgericht Berlins Klage auf Bundeshilfen abgewiesen hatte.
Doch bei dem zentralen Thema des Tages näherten sich Wowereit und Merkel gestern an: Statt ums Geldverteilen oder die Übernahme der Staatsoper ging es laut Regierungssprecher Thomas Steg um die Zukunft des Flughafens Tempelhof. Und die scheint es wieder zu geben.
Das Gespräch war dem Vernehmen nach von ernst …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Tiergartentunnel wird im Dezember geschlossen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/
berliner-zeitung/print/berlin/602681.html

Der Eisenbahntunnel unter dem Tiergarten wird rund sechs Monate nach seiner Eröffnung gesperrt. Am 2. Dezember fahren zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz ganztägig weder Regional- noch Fernzüge, teilte die Deutsche Bahn (DB) mit. Im Tunnelgeschoss des Hauptbahnhofs werden neue …

Bahnverkehr: Über Nacht nach Ostpreußen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/
berliner-zeitung/print/berlin/602721.html

Neue Verbindungen nach Kaliningrad und in die Masuren

Kurz vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs konnte man in sechs Stunden und 38 Minuten von Berlin nach Königsberg reisen. Heute, 67 Jahre später, dauert die Bahnfahrt mehr als doppelt so lange – laut Fahrplan 15 Stunden und 45 Minuten. Dennoch ist der tägliche Schlafwagen von Berlin-Lichtenberg nach Kaliningrad gut ausgelastet und oft sogar ausgebucht. Nach langen Bemühungen im Transitland Polen darf das Angebot in die russische Exklave endlich aufgestockt werden. „Vom kommenden Jahr an wird es pro Nacht drei Schlafwagen zwischen Berlin und Kaliningrad geben“, sagte Stefan Karpenstein, Sprecher der DB Autozug. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) ist für den Nachtzugverkehr verantwortlich.
Die russische Bahn, die das Wagenmaterial stellt, und die DB profitieren von den schlechten Flugverbindungen in diesen Teil Ostpreußens – sowie von …