Flughäfen: Bund: Flughafen Tempelhof soll schließen, aus Berliner Zeitung

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print/berlin/624559.html

Weiterbetrieb würde BBI gefährden – Rechtsgutachter der Investoren widersprechen
Ulrich Paul und Peter Neumann

Die Bundesregierung geht wie Berlin und Brandenburg davon aus, dass eine Fortsetzung des Flugbetriebs in Tempelhof den Bau des Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld „gefährden könnte“. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Die Rechtfertigung für die Genehmigung von BBI beruhe darauf, dass die innerstädtischen Flughäfen Tegel und Tempelhof geschlossen werden, heißt es in der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Verkehrsministerium, Achim Großmann. Dadurch sinke die Umweltbelastung und das Sicherheitsrisiko werde geringer. Durch einen weiteren Betrieb des Flughafens Tempelhof würde dies „in Frage gestellt“. Bisher habe die Regierung „strikt die Richtschnur verfolgt, dass die Planrechtfertigung für den Flughafen BBI nicht gefährdet werden darf. Sie wird diese Linie auch in Zukunft beibehalten.“ Außerdem hätte ein Weiterbetrieb Tempelhofs jährliche Verluste von zehn Millionen Euro zur Folge.
Die Anwaltskanzlei Wilmer Hale kommt dagegen in einem Gutachten für …

allg.: Raue Schönheit, aus Berliner Zeitung

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Mythos, Ärgernis, Vision für ein Berliner Stadtzentrum – der Alexanderplatz war schon immer vieles, vor allem aber eines: irgendwie unfertig. Doch nun ist ein Ende der Bauarbeiten absehbar. Und der Alex hat großes Potenzial, sagen manc
Marin Majica

Gemütlich? Ist der Alexanderplatz sicher nicht. Er verdient eine Menge Worte, aber die klingen anders. Weitläufig, windig, steinern, urban, wuselig, öde, unvollendet – etwas in der Art. Er hat Ausstrahlung, aber die ist von einer so speziellen Sorte, dass Menschen, die ihn beschreiben sollen, immer wieder vom „spröden Charme“ sprechen. Oder wie das Detlev Steffens ausdrückt, der als Chef der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz täglich auf den Platz blickt: „Wir werden hier nie die Piazza del Campo in Siena kriegen.“ Und doch: Es gibt Indizien, dass es etwas werden könnte mit dem Alex, in naher Zukunft schon.
Spätestens im Sommer soll die Umgestaltung des Platzes an der Oberfläche abgeschlossen sein. Die rund 50 000 neuen …

Taxi: Taxifahrer streiten über höhere Preise, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
30.01.2007/3036102.asp

Die Innung will ab März 15 Prozent mehr. Doch manche Chauffeure fürchten, dass Fahrgäste ausbleiben
Von Hannes Heine

Taxifahren in Berlin soll teurer werden. Der Senat wird voraussichtlich kommende Woche über einen Antrag der Innung des Berliner Taxigewerbes und des Taxiverbands Berlin-Brandenburg auf Erhöhung der Fahrpreise entscheiden. Beobachter gehen davon aus, dass der Forderung nach 15 Prozent mehr Fahrgeld uneingeschränkt stattgegeben wird: Eine Fahrt vom Potsdamer Platz zum Flughafen Tegel würde dann anstatt etwa 18 mehr als 20 Euro kosten. Doch die ab März vorgesehene Erhöhung der Fahrpreise ist gerade unter Taxifahrern heftig umstritten.
Mit ihrem Tarifantrag haben die Verbände einerseits auf den Druck ihrer Mitglieder reagiert: Taxiunternehmer beklagen, dass die …

Straßenverkehr: Der Senat wünscht eine gute Nacht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/624318.html

Neue Tempo-30-Zonen geplant / Gutachter empfehlen Verkehrsberuhigung auf rund 100 Kilometern
Peter Neumann

Was haben die Oberspree- und die Schnellerstraße in Schöneweide mit der Klingsorstraße in Steglitz und der Blissestraße in Wilmersdorf gemeinsam? Sie gehören nach Informationen der Berliner Zeitung zu den Straßen, für die Gutachter abschnittsweise nachts Tempo 30 empfehlen. Noch in dieser Woche will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilen, wo in naher Zukunft zwischen 22 und 6 Uhr langsamer gefahren werden soll, damit Anlieger ruhiger schlafen können. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) kritisiert, dass der Senat seine Pläne so zügig realisieren will. „Wir waren davon ausgegangen, dass das Konzept noch nachgebessert wird“, sagt Jörg Becker vom ADAC. Er fürchtet einen „Flickenteppich“ aus zahlreichen kleinen Tempo-30-Bereichen, der auf den Hauptstraßen das Vorankommen stark erschweren wird.
In der Tat sieht das Konzept, das die Verkehrsmanagementzentrale Berlin für den Senat erarbeitet hat, viele …

Bahnhöfe: Sicherungsarbeiten am Berliner Hauptbahnhof abgeschlossen, aus pr-inside

http://www.pr-inside.com/de/
sicherungsarbeiten-am-berliner-hauptbahnhof-abgesc-r45121.htm

(PR-inside.com 28.01.2007 14:20:13) – Die Sicherungsmaßnahmen am Berliner Hauptbahnhof nach dem Absturz
eines tonnenschweren Stahlträgers sind abgeschlossen. Ein Statiker
habe die Freigabe erteilt, sagte am Sonntag ein Sprecher der
Deutschen Bahn. Nach dem Absturz des Trägers infolge des Sturms
«Kyrill» vor eineinhalb Wochen waren rund 100 nur aufgelegte
Stahlteile an der Fassade mit zusätzlich Halterungen gesichert
worden.
Berlin (ddp). Die Sicherungsmaßnahmen am Berliner Hauptbahnhof nach dem Absturz eines tonnenschweren Stahlträgers sind abgeschlossen. Ein Statiker habe die …

Bahnhöfe: Darf’s ein bisschen mehr sein?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/623849.html

Die Kosten des Hauptbahnhofs werden nun auf 1,2 Milliarden geschätzt
Peter Neumann

Horst Friedrich fühlt sich wie in der Schokoladenwerbung, wenn es um die Kosten des Hauptbahnhofs geht. „Hier ein Stückchen, da ein Stückchen – nur stückchenweise lässt die Bahn die Wahrheit ans Licht. Und nur das, was sie nicht mehr leugnen kann“, ärgert sich der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Nun wurde bekannt, dass der Bahnhof insgesamt 1,2 Milliarden Euro kostet – also nicht, wie die Deutsche Bahn (DB) zuletzt mitgeteilt hatte, eine Milliarde Euro. „Wir werden da nachhaken“, sagte der Grünen-Verkehrspolitiker Winfried Hermann. Er und Friedrich kündigten am Freitag ein „parlamentarisches Nachspiel“ im Verkehrsausschuss an – spätestens im Februar. Der Haushaltsausschuss berät schon am Donnerstag über die Baukosten.
„Die Bahn hat offenkundig Fehler bei der Kostenplanung und Projektsteuerung gemacht“, kritisierte Hermann. Am Anfang hatte ein schlichter …

Bus: Verband privater Verkehrsunternehmen hat sich Gehör verschafft, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/10861508/60889/

GUNNAR NEUBERT

CAMMER/BELZIG „Die privaten Busunternehmer werden gehört und sind in den Verhandlungen mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark gewaltig vorangekommen.“ Diese Bilanz zog Thomas Wetzel als Vorsitzender des Verbandes privater Verkehrsunternehmen (VpV) bei einem Treffen im Hotel „Linther Hof“. Die Vereinigung war von den Busbetrieben Fritz Behrendt in Lehnin, Armin Glaser in Klepzig, Hans-Hermann Lange in Görzke und Gustav Wetzel in Cammer vor einem Jahr gegründet worden, um für ihre Interessen bei der Unterhaltung eigener Linien besser eintreten zu können.
„Wir haben den Eindruck,“ konstatierte Wetzel, „der Landkreis hat unsere gebündelte Stimme dankbar angenommen.“ Die Kreisverwaltung habe die privaten Busunternehmer verstärkt …

BVG: Aufstand gegen BVG-Rambos, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/156821.html

Berlin – Ein Aufschrei geht durch Berlin: „Diese gemeinen Rambos! Wie kann man mit einer älteren Dame nur so umspringen?“ Nach dem gestrigen KURIER-Bericht über die Misshandlung von Christel

Ahrends (73) durch U-Bahn-Kontrolleure, fordern Fahrgäste und Politiker: „Solche Leute müssen sofort gefeuert werden. Sie schaden der BVG und der Stadt.“
Jens Wieseke (42) ist empört. „Selbst wenn die Frau mit einem falschen Fahrschein unterwegs gewesen wäre, hätte sie niemals so behandelt werden dürfen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Fahrgastverbandes Igeb. „Wir brauchen Kontrolleure ohne Jagdinstinkt, dafür mit Augenmaß. Das bedeutet aber, dass die Leute geschult werden müssen.“ Und nicht nur zu den BVG-Tarifen, sondern auch in punkto Menschenkenntnis. „Wir sind der Meinung, dass es schon besser geworden ist, aber es reicht einfach noch nicht aus.“
Nur noch Kontrollettis aus den Reihen der …

Flughäfen: Bund unterstützt Pläne der Bahn für Tempelhof , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
27.01.2007/3045878.asp

Antrag auf Übernahme des Flugverkehrs war mit dem Verkehrsministerium abgestimmt
Von Klaus Kurpjuweit

Die von der Bahn geplante Übernahme des Flughafens Tempelhof wird auch von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) „trotz aller Skepsis“ nicht grundsätzlich ausgeschlossen – vorausgesetzt, der Bau des Flughafens Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wird dadurch nicht gefährdet. Es gebe „kein generelles Denkverbot“ für Tempelhof, sagte Tiefensee gestern dem Tagesspiegel. Schließlich gehe es jetzt auch um die Nachnutzung des Geländes. Über den Vorstoß der Bahn sei er „selbstverständlich“ informiert gewesen. Allerdings seien die „Chancen der Realisierung des Konzepts und damit auf einen Weiterbetrieb des Flughafens gering“.
Berlin müsse nun prüfen, ob es rechtlich möglich sei, den Flugverkehr mit …

Flughäfen: Schneefall führt zu Verspätungen am Flughafen Tegel, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/01/27/
1191438.html

Berlin – Die Autofahrer reagierten besonnen auf die ersten ernst zu nehmenden Flocken in diesem Jahr. Bis zum frühen Abend hatten sich nach Angaben der Polizei keine wetterbedingten Unfälle oder Staus ereignet. Am Flughafen Tegel führte der starke Schneefall zu etwa halbstündigen Verspätungen. Betroffen seien Maschinen gewesen, die am frühen Abend aus Köln-Bonn, Frankfurt oder Brüssel kämen, so ein Sprecher.
Die Meteorologen sagen voraus, dass die Schneedecke in der ersten Nachthälfte noch wachsen wird und die weiße Pracht dann …