Flughäfen: Tempelhof: Brandenburg rügt Bahn AG, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/
archiv/16.02.2007/3086108.asp

Minister: „Keine Luftblasen produzieren“

Potsdam – Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) hat die Bahn AG wegen ihrer Tempelhof-Pläne scharf kritisiert. Es sei nicht hinzunehmen, dass das Unternehmen trotz des jüngsten Urteils des Oberverwaltungsgerichtes zur Schließung des Flughafens an dessen Weiterbetrieb festhalte, sagte Dellmann gestern. „Die Bahn sollte sich darauf konzentrieren, einen pünktlichen Schienenverkehr sicherzustellen, anstatt Luftblasen zu produzieren.“ Anders als die Bahn es darstelle, sei die Schließung Tempelhofs zwingend.
Er sieht sich durch eine aktuelle, bisher nicht veröffentlichte rechtsgutachtliche Stellungnahme des Stuttgarter Verwaltungsrechtlers …

Flughäfen: Schönhagen wirbt um Geschäftsflieger, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/02/16/
1214594.html

Die Landebahn ermöglicht die Abfertigung größerer Maschinen. Die Stoßrichtung ist klar: der Flughafen Schönhagen möchte ein möglichst großes Stück vom Kuchen Tempelhof abbekommen.
Von Dieter Salzmann und Katrin Schoelkopf

Schönhagen – Das Timing hätte nicht besser sein können, auch wenn alle Beteiligten sagen, es habe sich um den puren Zufall gehandelt: Noch nicht einmal eine Woche, nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg verkündet hatte, die für das kommende Jahr geplante Schließung des Flughafens Tempelhof sei rechtens, nahm der Flugplatz Schönhagen im südlich von Berlin gelegenen Kreis Teltow-Fläming seine verlängerte Start- und Landebahn in Betrieb, die künftig Starts und Landungen von deutlich größeren Flugzeugen zulassen als bisher.
Die Stoßrichtung ist klar: Schönhagen möchte ein möglichst großes Stück vom Kuchen Tempelhof abbekommen. Etwa ein Drittel des derzeitigen Luftverkehrs …

Regionalverkehr: KBS 206 Wittenberge – Pritzwalk

http://www.lok-report.de/

Auf der Strecke Wittenberge–Perleberg–Pritzwalk werden bis Juni 2007 umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt, um den technischen Standard auf einem hohen Niveau halten und die Geschwindigkeit der RE-6-Züge auf 80 km/h anheben zu können. Alle Arbeiten sind Voraussetzung für einen schnellen und pünktlichen Regionalverkehr in der Prignitz.
In Weisen werden vom 17. bis 25. Februar die Gleisanlagen angepasst und ein Bahnübergang neu gebaut. Allein für diese Bauarbeiten investieren der Bund, die Deutsche Bahn AG und die Gemeinde 618.000 Euro.
In den darauf folgenden zwei Bauabschnitten werden umfangreiche Gleisarbeiten durchgeführt, bei denen nicht nur die Schienen und Betonschwellen ausgetauscht, sondern auch das Gleisbett erneuert sowie eine so genannte Planumsschutzschicht eingebaut werden:
• Groß Pankow–Rosenhagen Gleissanierung auf 9,82 km
• Rosenhagen–Pritzwalk Gleissanierung auf 8,72 km.
Bei dieser Grunderneuerung über 18,5 Kilometer werden Großmaschinen eingesetzt, die teilweise auch im Bahnhof Weisen arbeiten werden. Außerdem werden auf dem Bahnhof Groß Pankow zwei Weichen sowie die Sicherungsanlagen an zwei Bahnübergängen erneuert. Für diese Arbeiten werden insgesamt ca. acht Millionen Euro investiert (Pressemeldung Deutsche Bahn, 15.02.07).

Bahnhöfe: Brandenburgs Bahnhöfe vor dem Ausverkauf, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/173850

Berlin (MOZ) Die Deutsche Bahn will in großem Stil Bahnhofsgebäude in Brandenburg abstoßen. Von zuletzt 153 im Besitz des Unternehmens befindlichen Bahnhöfen sollen künftig nur noch 17 übrig bleiben. Das geht aus einer der Märkischen Oderzeitung vorliegenden internen Liste des Unternehmens hervor. Die Bahn bestätigte die Pläne. Die Stationen und Haltepunkte blieben zwar erhalten, doch wolle man sich von großen Kostenblöcken trennen, erklärte Regionalsprecher Burkhard Ahlert.
Das Brandenburgische Verkehrsministerium reagierte überrascht. „Die Bahn ist zwar schon seit geraumer Zeit dabei, Bahnhöfe zu veräußern, aber in so einem Umfang ist uns das nicht bekannt“, sagte …

Radverkehr + Straßenverkehr: Nebeneinander radeln erlaubt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0215/lokales/
0042/index.html

Die Linienstraße ist die vierte Berliner Fahrradstraße / Neue Radfahrstreifen in der Leipziger Straße
15.02.2007
Lokales – Seite 23
Peter Neumann

Was bedeuten eigentlich diese merkwürdigen Verkehrszeichen, die entlang der Linienstraße in Mitte aufgestellt werden? Bei dieser Preisfrage müssten viele Autofahrer wohl passen. Denn die quadratischen Schilder mit der Aufschrift „Fahrradstraße“ sind noch eine Seltenheit. Die Linienstraße ist erst die vierte Straße in Berlin, die diesen Status bekommt – vier Jahre nach der ersten Ankündigung. Dabei darf die Verwaltung schon seit zehn Jahren Fahrradstraßen anordnen, 1997 wurde die Straßenverkehrsordnung entsprechend geändert. „Die Novellierung hat den Radfahrern auch in Berlin viel Gutes gebracht. Doch Fahrradstraßen gibt es noch zu wenige“, sagte der Fahrradbeauftragte des Senats, Benno Koch, der Berliner Zeitung.
Nun erst einmal die Auflösung des Preisrätsels. Man stelle sich eine Straße ausschließlich für …

Bahnverkehr: Putzen nach Fahrplan, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
14.02.2007/3080774.asp

Im ICE-Werk Rummelsburg der Bahn bleibt nur wenig Zeit für die Wartung ihrer Züge

Der Bahnhof Südkreuz soll nicht zur Endstation für ICE-Züge werden. Auch in Zukunft würden die ICE aus München und Basel weiter über die oberirdische Stadtbahn fahren, auf der sie ohne Halt den Bahnhof Zoo passieren, sagte gestern der Berliner Bahnchef Ingulf Leuschel. Vor der Eröffnung des Hauptbahnhofs im vergangenen Jahr hatte die Bahn erwogen, die bisher im Ostbahnhof startenden oder endenden ICE durch den Tunnel zum Südkreuz zu schicken. Eine dann erforderliche Behandlungsanlage würde aber eine Millioneninvestition erfordern.
Geld für die Wartung der Züge hat die Bahn jedoch bereits in das ICE-Werk in …

Regionalverkehr: Brandenburg: Dellmann und VBB fordern mehr Qualität statt Trassenpreiserhöhung

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) lehnt die von der DB Netz AG beschlossene Trassenpreiserhöhung ab. Die Preise sollen vom Dezember 2007 an um durchschnittlich 2,2 Prozent (3,6 Millionen Euro) steigen nachdem sie schon im Vorjahr um 4,6 Prozent (7,5 Millionen Euro), also weit über Inflation erhöht wurden. Für das Gebiet des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bedeutet dies Mehrkosten in Höhe von 3,6 Millionen Euro pro Jahr.
Den beiden Ländern Berlin und Brandenburg stehen im Jahr 2008 aufgrund der Kürzung der Regionalisie-rungsmittel allein 78 Millionen Euro weniger für den öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung. Verringerte öffentliche Mittel bedrohen gemeinsam mit den steigenden Energiekosten sowie der Erhöhung der Trassenpreise die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen beim Regionalverkehr. Der VBB fordert die DB Netz AG als Monopolanbieter der Eisenbahnstruktur auf, ihre Kostenstruktur offenzulegen. Nur so kann der Verdacht ausgeräumt werden, dass die DB Netz AG von den Nutzern der Netzinfrastruktur überteuerte Monopolpreise in Anspruch nimmt.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Ich bin gegen diese Preissteigerung. Solange unklar ist, wo die Einnahmen der Bahn reinvestiert werden, kann ich einer Anhebung der Trassenpreise nicht zustimmen. Ich erwarte von der Bahn mehr Transparenz bei der Ausgabenseite, damit nicht die Länder die Investitionen der Bahn in die Infrastruktur des Fernverkehrs finanzieren. Einnahmen der Bahn aus Brandenburger Regionalisierungsmitteln sollten auch in Brandenburg wieder von der Bahn zur Beseitigung von Defiziten in die Regionalnetze investiert werden. Meine Sorge ist, dass durch eine Quer-subventionierung die Bahn die Regionalnetze bei den dringend notwendigen Investitionen benachteiligt.“
Hans-Werner Franz, der Geschäftsführer des VBB: „Die DB Netz AG sollte zunächst mit aller Kraft dafür sorgen, dass der Regionalverkehr wieder reibungslos funktioniert und gravierende Mängel behoben werden. Auf zahlreichen Strecken kann der Fahrplan aufgrund von Langsamfahrstellen nicht eingehalten werden. Die Folge: Die Züge sind unpünktlich und die Kunden zu Recht verärgert. Es geht nicht an, dass die DB Netz AG die Trassenpreise erhöht und sich zeitgleich die Attraktivität des Regionalverkehrs verschlechtert. Im letzten Quartal 2006 lag die Pünktlichkeit im Regionalverkehr in Berlin-Brandenburg in einzelnen Wochen bei nur 80 Prozent. Wir fordern die DB Netz AG auf, zuerst die Qualität des Schienenverkehrs zu verbessern, bevor sie den Regionalverkehr für die Kunden zu verteuern droht. Die RB 33 kann beispielsweise aufgrund von Langsamfahrstellen derzeit nicht vollständig verkehren, ein Schienenersatzverkehr muss aushelfen. Auch am Bahnhof Cottbus ist die Infrastruktur mangelhaft. Als Knotenpunkt von sieben Regionalbahnlinien ist das Verkehrsaufkommen in Cottbus hoch. Bei allen Ein- und Ausfahrten befinden sich zahlreiche Langsamfahrtstellen, die zu erheblichen Verspätungen führen. Auch die hoch ausgelastete Strecke Berlin – Cottbus (RE2/RB14) ist häufig von Zugverspätungen betroffen. Seit Jahren sollen die Züge auf 160 km/h beschleunigt werden, stattdessen gibt es zahlreiche Langsamfahrstellen – zum Beispiel bei Königs-Wusterhausen, Bestensee oder Lübbenau. Für 2008/2009 sind neue Baumaßnahmen angekündigt. Auch auf der Strecke Berlin – Elsterwerda – (Dresden) (RE3/RE7) sind Verspätungen alltäglich. Besonders zwischen Berlin und Wünsdorf gibt es immer wieder Langsamfahrstellen und der langfristig geplante Ausbau der Strecke auf eine Geschwindigkeit von 200 km/h ist bisher noch nicht erfolgt. Erst wenn all diese Mängel beseitigt worden sind, kann über eine Erhöhung der Trassenpreise nachgedacht werden.“ (Pressemeldung VBB, 14.02.07).

Bahnhöfe: Auf Mängelsuche, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/02/13/
a0295.1/text.ges,1

Eigentlich muten die Mängel, die der Fahrgastverband IGEB am neuen Hauptbahnhof kritisiert, trivial an. Für Fahrgäste aber seien sie ärgerlich – und zudem einfach zu lösen, sagt IGEB-Vorsitzender Christfried Tschepe. Es geht ihm etwa um mangelhafte Wegbeschreibungen, langsame Lifte und unnötige Wege zum Bus. Einfach zu lösen sind diese Dinge vielleicht – verglichen mit bei Orkanböen herabfallenden Stahlträgern. Doch ganz so simpel ist es nicht. Grund ist ein Kompetenzwirrwarr. Mit dabei im Gerangel um Zuständigkeiten: die Deutsche Bahn inklusive ihrer Töchter „DB Regio“ und „Station & Service“, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie Bezirksbehörden.
Im Detail stört Tschepe – und zahlreiche Fahrgäste, die sich an ihn gewendet hätten – zum Beispiel Folgendes: Bei Regionalzügen …

Flughäfen: Gericht besiegelt Ende des traditionsreichen City-Airports, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/newsmv/MVWirtschaft/
13.02.07/23-15961255/23-15961255.html

Harte Landung für Tempelhof
Gericht besiegelt Ende des traditionsreichen City-Airports

Berlin (Von Andreas Rabenstein und Jutta Schütz, dpa) • Das Ende des ältesten deutschen Verkehrsflughafens ist besiegelt: Der Airport Berlin-Tempelhof soll zum 31. Oktober 2008 schließen, entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gestern. Der Präsident des Oberverwaltungsgerichts fand klare Worte. „Für eine Übergangszeit sind gewisse Beschwernisse hinzunehmen“, begründete Jürgen Kipp gestern sein Urteil. Das Gericht wies die Klagen mehrerer Fluggesellschaften zurück, die nun wohl bald auf die beiden anderen Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld umziehen müssen. Berlin und Brandenburg sind so ihrem Ziel näher gekommen – einem einzigen Großflughafen für die Hauptstadtregion in Schönefeld.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) fühlte sich bestätigt. Langfristiger Flugverkehr in Tempelhof hätte den …

Flughäfen: BER statt BBI, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0212/lokales/
0123/index.html

Name: Noch steht das Kürzel BBI (Berlin Brandenburg International) für den Airport-Neubau in Schönefeld (geplante Eröffnung 2011) – als internationale Kennung ist die Buchstabenfolge aber schon vergeben: an die indische Provinzhauptstadt Bhubaneshwar, deren Flughafen BBI abgekürzt wird. Für Berlin-Schönefeld wird daher wohl BER kommen.
Umfrage: Ginge es nach den Berlinern, so müsste …