Radverkehr + Straßenverkehr: Nebeneinander radeln erlaubt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0215/lokales/
0042/index.html

Die Linienstraße ist die vierte Berliner Fahrradstraße / Neue Radfahrstreifen in der Leipziger Straße
15.02.2007
Lokales – Seite 23
Peter Neumann

Was bedeuten eigentlich diese merkwürdigen Verkehrszeichen, die entlang der Linienstraße in Mitte aufgestellt werden? Bei dieser Preisfrage müssten viele Autofahrer wohl passen. Denn die quadratischen Schilder mit der Aufschrift „Fahrradstraße“ sind noch eine Seltenheit. Die Linienstraße ist erst die vierte Straße in Berlin, die diesen Status bekommt – vier Jahre nach der ersten Ankündigung. Dabei darf die Verwaltung schon seit zehn Jahren Fahrradstraßen anordnen, 1997 wurde die Straßenverkehrsordnung entsprechend geändert. „Die Novellierung hat den Radfahrern auch in Berlin viel Gutes gebracht. Doch Fahrradstraßen gibt es noch zu wenige“, sagte der Fahrradbeauftragte des Senats, Benno Koch, der Berliner Zeitung.
Nun erst einmal die Auflösung des Preisrätsels. Man stelle sich eine Straße ausschließlich für …

Bahnverkehr: Putzen nach Fahrplan, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
14.02.2007/3080774.asp

Im ICE-Werk Rummelsburg der Bahn bleibt nur wenig Zeit für die Wartung ihrer Züge

Der Bahnhof Südkreuz soll nicht zur Endstation für ICE-Züge werden. Auch in Zukunft würden die ICE aus München und Basel weiter über die oberirdische Stadtbahn fahren, auf der sie ohne Halt den Bahnhof Zoo passieren, sagte gestern der Berliner Bahnchef Ingulf Leuschel. Vor der Eröffnung des Hauptbahnhofs im vergangenen Jahr hatte die Bahn erwogen, die bisher im Ostbahnhof startenden oder endenden ICE durch den Tunnel zum Südkreuz zu schicken. Eine dann erforderliche Behandlungsanlage würde aber eine Millioneninvestition erfordern.
Geld für die Wartung der Züge hat die Bahn jedoch bereits in das ICE-Werk in …

Regionalverkehr: Brandenburg: Dellmann und VBB fordern mehr Qualität statt Trassenpreiserhöhung

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) lehnt die von der DB Netz AG beschlossene Trassenpreiserhöhung ab. Die Preise sollen vom Dezember 2007 an um durchschnittlich 2,2 Prozent (3,6 Millionen Euro) steigen nachdem sie schon im Vorjahr um 4,6 Prozent (7,5 Millionen Euro), also weit über Inflation erhöht wurden. Für das Gebiet des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bedeutet dies Mehrkosten in Höhe von 3,6 Millionen Euro pro Jahr.
Den beiden Ländern Berlin und Brandenburg stehen im Jahr 2008 aufgrund der Kürzung der Regionalisie-rungsmittel allein 78 Millionen Euro weniger für den öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung. Verringerte öffentliche Mittel bedrohen gemeinsam mit den steigenden Energiekosten sowie der Erhöhung der Trassenpreise die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen beim Regionalverkehr. Der VBB fordert die DB Netz AG als Monopolanbieter der Eisenbahnstruktur auf, ihre Kostenstruktur offenzulegen. Nur so kann der Verdacht ausgeräumt werden, dass die DB Netz AG von den Nutzern der Netzinfrastruktur überteuerte Monopolpreise in Anspruch nimmt.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Ich bin gegen diese Preissteigerung. Solange unklar ist, wo die Einnahmen der Bahn reinvestiert werden, kann ich einer Anhebung der Trassenpreise nicht zustimmen. Ich erwarte von der Bahn mehr Transparenz bei der Ausgabenseite, damit nicht die Länder die Investitionen der Bahn in die Infrastruktur des Fernverkehrs finanzieren. Einnahmen der Bahn aus Brandenburger Regionalisierungsmitteln sollten auch in Brandenburg wieder von der Bahn zur Beseitigung von Defiziten in die Regionalnetze investiert werden. Meine Sorge ist, dass durch eine Quer-subventionierung die Bahn die Regionalnetze bei den dringend notwendigen Investitionen benachteiligt.“
Hans-Werner Franz, der Geschäftsführer des VBB: „Die DB Netz AG sollte zunächst mit aller Kraft dafür sorgen, dass der Regionalverkehr wieder reibungslos funktioniert und gravierende Mängel behoben werden. Auf zahlreichen Strecken kann der Fahrplan aufgrund von Langsamfahrstellen nicht eingehalten werden. Die Folge: Die Züge sind unpünktlich und die Kunden zu Recht verärgert. Es geht nicht an, dass die DB Netz AG die Trassenpreise erhöht und sich zeitgleich die Attraktivität des Regionalverkehrs verschlechtert. Im letzten Quartal 2006 lag die Pünktlichkeit im Regionalverkehr in Berlin-Brandenburg in einzelnen Wochen bei nur 80 Prozent. Wir fordern die DB Netz AG auf, zuerst die Qualität des Schienenverkehrs zu verbessern, bevor sie den Regionalverkehr für die Kunden zu verteuern droht. Die RB 33 kann beispielsweise aufgrund von Langsamfahrstellen derzeit nicht vollständig verkehren, ein Schienenersatzverkehr muss aushelfen. Auch am Bahnhof Cottbus ist die Infrastruktur mangelhaft. Als Knotenpunkt von sieben Regionalbahnlinien ist das Verkehrsaufkommen in Cottbus hoch. Bei allen Ein- und Ausfahrten befinden sich zahlreiche Langsamfahrtstellen, die zu erheblichen Verspätungen führen. Auch die hoch ausgelastete Strecke Berlin – Cottbus (RE2/RB14) ist häufig von Zugverspätungen betroffen. Seit Jahren sollen die Züge auf 160 km/h beschleunigt werden, stattdessen gibt es zahlreiche Langsamfahrstellen – zum Beispiel bei Königs-Wusterhausen, Bestensee oder Lübbenau. Für 2008/2009 sind neue Baumaßnahmen angekündigt. Auch auf der Strecke Berlin – Elsterwerda – (Dresden) (RE3/RE7) sind Verspätungen alltäglich. Besonders zwischen Berlin und Wünsdorf gibt es immer wieder Langsamfahrstellen und der langfristig geplante Ausbau der Strecke auf eine Geschwindigkeit von 200 km/h ist bisher noch nicht erfolgt. Erst wenn all diese Mängel beseitigt worden sind, kann über eine Erhöhung der Trassenpreise nachgedacht werden.“ (Pressemeldung VBB, 14.02.07).

Bahnhöfe: Auf Mängelsuche, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/02/13/
a0295.1/text.ges,1

Eigentlich muten die Mängel, die der Fahrgastverband IGEB am neuen Hauptbahnhof kritisiert, trivial an. Für Fahrgäste aber seien sie ärgerlich – und zudem einfach zu lösen, sagt IGEB-Vorsitzender Christfried Tschepe. Es geht ihm etwa um mangelhafte Wegbeschreibungen, langsame Lifte und unnötige Wege zum Bus. Einfach zu lösen sind diese Dinge vielleicht – verglichen mit bei Orkanböen herabfallenden Stahlträgern. Doch ganz so simpel ist es nicht. Grund ist ein Kompetenzwirrwarr. Mit dabei im Gerangel um Zuständigkeiten: die Deutsche Bahn inklusive ihrer Töchter „DB Regio“ und „Station & Service“, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie Bezirksbehörden.
Im Detail stört Tschepe – und zahlreiche Fahrgäste, die sich an ihn gewendet hätten – zum Beispiel Folgendes: Bei Regionalzügen …

Flughäfen: Gericht besiegelt Ende des traditionsreichen City-Airports, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/newsmv/MVWirtschaft/
13.02.07/23-15961255/23-15961255.html

Harte Landung für Tempelhof
Gericht besiegelt Ende des traditionsreichen City-Airports

Berlin (Von Andreas Rabenstein und Jutta Schütz, dpa) • Das Ende des ältesten deutschen Verkehrsflughafens ist besiegelt: Der Airport Berlin-Tempelhof soll zum 31. Oktober 2008 schließen, entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gestern. Der Präsident des Oberverwaltungsgerichts fand klare Worte. „Für eine Übergangszeit sind gewisse Beschwernisse hinzunehmen“, begründete Jürgen Kipp gestern sein Urteil. Das Gericht wies die Klagen mehrerer Fluggesellschaften zurück, die nun wohl bald auf die beiden anderen Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld umziehen müssen. Berlin und Brandenburg sind so ihrem Ziel näher gekommen – einem einzigen Großflughafen für die Hauptstadtregion in Schönefeld.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) fühlte sich bestätigt. Langfristiger Flugverkehr in Tempelhof hätte den …

Flughäfen: BER statt BBI, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0212/lokales/
0123/index.html

Name: Noch steht das Kürzel BBI (Berlin Brandenburg International) für den Airport-Neubau in Schönefeld (geplante Eröffnung 2011) – als internationale Kennung ist die Buchstabenfolge aber schon vergeben: an die indische Provinzhauptstadt Bhubaneshwar, deren Flughafen BBI abgekürzt wird. Für Berlin-Schönefeld wird daher wohl BER kommen.
Umfrage: Ginge es nach den Berlinern, so müsste …

Bahnhöfe: Berlin: Klage gegen Bahnhofs-Architekten, aus kurier.at

http://www.kurier.at/nachrichten/wirtschaft/56224.php

Orkan „Kyrill“ hatte einen Stahlträger von der Fassade des Hauptbahnhofs gerissen. Die Frage, wer Schuld trägt, beschäftigt nun das Gericht.

Der Streit um den Absturz eines tonnenschweren Stahlträgers am Berliner Hauptbahnhof wird vor Gericht fortgesetzt. Die Deutsche Bahn hat diese Woche eine Unterlassungsklage gegen Bahnhofsarchitekt Meinhard von Gerkan eingereicht. Darin wird der Star-Architekt aufgefordert, seine Aussagen zurückzunehmen, wonach der Konzern eine Mitschuld an dem Sturmschaden trage.
Während des Orkans „Kyrill“ war am 18. Januar ein Stahlträger von der Fassade des Gebäudes auf eine darunter liegende Treppe gestürzt. Wie durch ein Wunder …

Straßenverkehr + Flughäfen: Schneller Zubringer zum Flughafen Schönefeld, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/02/10/
1207405.html

Strecke Die Autobahn A 113 neu ist die radiale Verbindung zwischen der A100 und der A 10 (Berliner Ring). Sie überquert den Neuköllner Schifffahrtskanal, den Britzer Zweigkanal und den Teltowkanal.
Auswahl Der Verlauf wurde unter vier möglichen Varianten ausgesucht. Die Trasse führt weitgehend auf dem Ex-Mauerstreifen entlang und kürzt den Weg zum Flughafen Schönefeld ab. Die Bürgerinitiative Stadtring Süd und Anwohner hatten sich gegen das Vorhaben gewandt.
Skaterpiste Bevor im Herbst 2005 der Bauabschnitt bis zur Anschlussstelle …

Straßenverkehr + Flughäfen: Autobahn A 113 soll im Mai 2008 fertig sein, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/02/10/
1207406.html

An der Stadtgrenze ist mit dem letzten Bauabschnitt begonnen worden. Eine sechsspurige Trasse verbindet den Berliner Südosten mit Brandenburg.
Von Sabine Flatau

Die glatte graue Spur zieht sich schon bis zur Landesgrenze Brandenburg. Hinter großen Öffnungen verschwindet sie im Unterirdischen und taucht nach einigen hundert Metern wieder auf. Der letzte Berliner Bauabschnitt der neuen Autobahn A 113 soll im Mai 2008 fertig sein. „Wenn alles planmäßig läuft“, sagt Projektleiter Roland Wittig von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Die Vorsicht in der Terminsetzung ist nicht ganz unbegründet. Für Störungen im Bauablauf sorgten jüngst erst die Wetterunbilden im Januar. Orkan „Kyrill“ blies Bauzäune um, schüttete Unmengen von Regen in Schächte und Kanäle der Baustelle und schwemmte stellenweise Erde weg.

3,5 Kilometer Autobahn für 150 Millionen Euro
Die letzten 3,5 Kilometer der sechsspurigen Betonpiste werden rund …

Bahnverkehr: Bahn streicht auf Strecke nach Hamburg, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10869422/61469/

WITTENBERGE Schnell mal mittags nach Hamburg fahren, das geht seit einiger Zeit ab Wittenberge nicht mehr so einfach. Die Deutsche Bahn AG hat auf der Strecke Berlin–Hamburg ein Zugpaar gestrichen, wie Bahnsprecher Burkhard Ahlert gestern auf MAZ-Anfrage bestätigte. „Das hat sicher auch wirtschaftliche Ursachen“, räumte Burkhard Ahlert ein. „Aber wichtig dürfte für die meisten Pendler ja sein, dass sie morgens ab 6 Uhr in Richtung Hamburg losfahren können und abends auch wieder zurückkommen“, meinte er. Zwischen 10.15 Uhr und 14.09 Uhr ist von Wittenberge in Richtung Hamburg kein Wegkommen.
Das Ausdünnen des Streckentaktes in Richtung Berlin hat keine so gravierenden Auswirkungen, denn dank der …