Straßenverkehr: Grüne Welle bei Tempo 30 in der Leipziger Straße, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/ausgabe/
2007/04/21/bezirke/895469.html

Sechswöchiges Pilotprojekt im Kampf gegen Abgase startet im Herbst
Von Rainer L. Hein

Mitte Die Leipziger Straße wird zwischen Spittelmarkt und Potsdamer Platz im kommenden Herbst zur Tempo-30-Zone. Die Ampeln sind dann so geschaltet, dass nur der Verkehrsteilnehmer eine „grüne Welle“ hat, der Tempo 30 fährt. Schilder werden folglich keine aufgestellt. Mit dem Pilotversuch „iQ-mobility“ will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sechs Wochen lang testen, inwieweit der Schadstoffausstoß von der gefahrenen Geschwindigkeit abhängig ist.
Das Pilotprojekt „iQ-mobility“ gehört zu einem bundesweiten Großversuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hat 60 Millionen Euro für die Forschungsinitiative …

Parkeisenbahn:Feuer zerstört ein Teil des Fahrzeugparks der Parkeisenbahn Wuhlheide

http://www.parkeisenbahn.de

Durch ein Feuer sind am heutigen Morgen Fahrzeuge der Parkeisenbahn
Wuhlheide zerstört oder stark beschädigt worden.

Am frühen Samstagmorgen wurde die Berliner Feuerwehr in die Wuhlheide
gerufen. Bei einem Brand im Bahnbetriebswerk ist ein Teil des Wagenmaterials
den Flammen zum Opfer gefallen.
Dabei wurden u.a. mehrere gut hundert Jahre alte und liebevoll gepflegte
Wagen zerstört. Betroffen sind u.a. der bei den Fahrgästen sehr beliebte, zu
einem Personenwagen umgebaute Sommerwagen. Insgesamt sind 3 Wagen zerstört,
vier weitere stark beschädigt, weitere Fahrzeuge habe leichte Brandschäden
erhalten. Die kleine Werkstatt der Parkeisenbahn ist zum Glück nicht
betroffen. Bei dem Brand sind aber die in unserem Gerätewagen gelagerten
Werkzeuge vernichtet worden, so dass Instandsetzungs- & Reparaturarbeiten an
Fahrzeugen nur eingeschränkt durchgeführt werden können.
Die Brandursache ist momentan noch ungeklärt, die Polizei hat die
Ermittlungen aufgenommen.
Bei der Parkeisenbahn Wuhlheide sorgen mehr als 160 Parkeisenbahner ab 11
Jahren in ihrer Freizeit dafür, dass in der Wuhlheide die Züge rollen. Die
Kinder und Jugendlichen werden bei der Parkeisenbahn zum Schrankenwärter,
Streckenläufer, Schaffner, Fahrkartenverkäufer und zur Bahnhofsaufsicht
ausgebildet. Im Zentrum der Jugendarbeit stehen das gemeinsame Lernen und
Erleben sowie die Vermittlung von Verantwortung und sozialer Kompetenz. So
fuhren im letzten Jahr über 61.000 Fahrgäste mit der kleinen Eisenbahn und
schauten den jungen Parkeisenbahnern über die Schulter.
Durch den Brand ist zur Zeit nur ein eingeschränkter Fahrbetrieb alle 30
Minuten möglich. Somit kann den Parkeisenbahnern & Fahrgästen kein
abwechslungsreicher Fahrbetrieb mehr geboten werden.
Die Parkeisenbahn Wuhlheide bittet die Bevölkerung und Firmen um
Unterstützung. Insbesondere der Wiederaufbau der Wagen, aber auch
Neubeschaffung von Werkzeugen wie Wagenheber sprengt sämtliche Finanzplanung
der kleinen Einrichtung, die über keine Reserven für einen solchen Notfall
verfügt. Neben finanziellen Hilfsmitteln werden aber auch Firmen gesucht,
die die Parkeisenbahn beim Wiederaufbau & Materialbeschaffung unterstützen
können.

Spendenkonto:

Konto: 13 26 600
BLZ: 120 965 97 bei der Sparda-Bank Berlin e.G.

Regionalverkehr: Privatbahn bietet sich für Schulausflüge an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/647210.html

Schnuppertour für Lehrkräfte am 30. April
pn.

NIEDERFINOW. Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) erschließt sich einen neuen Markt. Sie bietet ihre regulär verkehrenden Regionalbahntriebwagen verstärkt für Schulausflüge an – als „Klassenzimmer auf Reisen“. Dazu bereitet das Eisenbahnunternehmen mehrere Programme vor. Das erste führt zum Schiffshebewerk Niederfinow nordöstlich Berlins. Dorthin lädt die ODEG Lehrerinnen und Lehrer zu einer „Schnuppertour“ ein. Für die Tagesfahrt am 30. April werden ab sofort unter der Telefonnummer 030/514 88 88 88 Anmeldungen entgegengenommen. 30 Plätze gibt es, die Kurzreise kostet neun Euro.
„Zum Preis einer Charterbusfahrt können Schulklassen nicht nur …

Bahnverkehr: Bahnbrücke über die Oder wird ab Herbst erneuert, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/182358

Frankfurt/Gorzów (MOZ) Die marode Eisenbahnbrücke über die Oder bei Frankfurt soll ab Herbst erneuert werden. Dies sei am Freitag auf einer Tagung der deutsch-polnischen Regierungskommission für grenzüberschreitende Zusammenarbeit vereinbart worden, sagte deren Ko-Vorsitzender, Brandenburgs Staatssekretär Gerd Harms (parteilos).
Die Brücke, deren Pfeiler aus dem Jahr 1870 stammen und die schon seit geraumer Zeit nur noch eingleisig und mit maximal 50 km/h befahren wird, muss fast völlig erneuert werden. Bisher fehlt noch ein deutsch-polnisches Abkommen über die Bauarbeiten. Dies soll demnächst unterzeichnet werden, hieß es auf der Tagung.
Zudem soll kommende Woche zwischen Swinemünde und Garz …

Bahnhöfe: "Verkauf oder Abriss klingt erpresserisch", aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/182197

Frankfurt (Oder) (MOZ) Der geplante Abriss von mehr als 150 Bahnhofsgebäuden im Land Brandenburg hat heftigen Streit ausgelöst. Die Interessengemeinschaft Eisenbahn (IGEB) wirft der Deutschen Bahn Erpressung vor. Das Unternehmen hatte angekündigt, die Gebäude abreißen zu lassen, wenn kein Käufer für die Immobilien gefunden wird.
Reisende müssen sich dann auf schlechte Zeiten einrichten. Kommt es zum Abriss eines Bahnhofs, müssen sie an ungeschützten Haltepunkten auf die Züge warten. Ähnliche Anlagen existieren heute bereits in Jacobsdorf (Oder-Spree) auf der Strecke zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin.
Welche Haltepunkte eine Überdachung erhalten, ist bislang nicht geklärt. Bahnsprechers Burkhard Ahlert sagte, dass „Wartehäuschen nicht in …

Bahnhöfe: „Verkauf oder Abriss klingt erpresserisch“, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/182197

Frankfurt (Oder) (MOZ) Der geplante Abriss von mehr als 150 Bahnhofsgebäuden im Land Brandenburg hat heftigen Streit ausgelöst. Die Interessengemeinschaft Eisenbahn (IGEB) wirft der Deutschen Bahn Erpressung vor. Das Unternehmen hatte angekündigt, die Gebäude abreißen zu lassen, wenn kein Käufer für die Immobilien gefunden wird.
Reisende müssen sich dann auf schlechte Zeiten einrichten. Kommt es zum Abriss eines Bahnhofs, müssen sie an ungeschützten Haltepunkten auf die Züge warten. Ähnliche Anlagen existieren heute bereits in Jacobsdorf (Oder-Spree) auf der Strecke zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin.
Welche Haltepunkte eine Überdachung erhalten, ist bislang nicht geklärt. Bahnsprechers Burkhard Ahlert sagte, dass „Wartehäuschen nicht in …

Tarife: Die Flatrate für den Nahverkehr, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/167960.html

Sey

Berlin – Für fünf Euro kreuz und quer mit Bussen und Bahnen durch Berlin. Und das alles bis 3 Uhr morgens. So stellt sich die S-Bahn das neue Flat-Ticket vor, das sie am liebsten zum 1. April 2008 einführen will.
S-Bahn-Marketingchef Wilfried Kramer: „Wir wollen einen Tarif, der noch mehr Fahrgäste anlockt, so mehr Geld in die Kassen der Verkehrsunternehmen spült.“ Folgende weitere Vorschläge will die S-Bahn der BVG und den anderen Unternehmen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg präsentieren und mit den Fahrgästen diskutieren: Die Tagesticket-Sammelkarte, das heißt kaufe …

Tarife: Schwarzfahrer sollen 120 Euro zahlen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/646112.html

Bundesweite Initiative stößt in Berlin auf positives Echo / Allerdings lässt sich schon jetzt nur ein Teil des Geldes eintreiben
Peter Neumann

Schwarzfahren soll teurer werden. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) setzt sich dafür ein, dass das „erhöhte Beförderungsentgelt“ bundesweit angehoben wird. Wer in Bahn oder Bus ohne gültigen Fahrschein erwischt wird, soll statt 40 künftig 60 Euro zahlen. Hartnäckige Schwarzfahrer sollen mit 120 Euro zur Kasse gebeten werden. In Berlin stößt der Vorstoß auf positives Echo. „Wir schließen uns dieser Initiative an“, teilte S-Bahn-Sprecher Gisbert Gahler mit. „Wir werden uns dem Wunsch des Verbands nicht verschließen“, sagte Petra Reetz, Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
1989 war das Schwarzfahrer-Entgelt von 40 auf 60 Mark erhöht worden – umgerechnet rund 30 Euro. Die Anhebung auf den heutigen Betrag liegt …

Regionalverkehr: Nach zehn Jahren Pause: Zehlendorfer haben seit gestern Bahnanschluss, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10909689/61129/

MATTHIAS GABRIEL

ZEHLENDORF Die ruhigen Zeiten in Zehlendorf sind vorerst vorbei. Mit lautem Hupen kündigte der Zug 86174 gestern kurz vor 6.30 Uhr seine Einfahrt in den vor fast zehn Jahren stillgelegten Bahnhof an. An Bord des blau-weiß-gelben Talent-Triebwagens war NEB-Geschäftsführer Detlef Bröcker, der die 3,4 Kilometer lange Strecke von Wensickendorf bis Zehlendorf symbolisch wieder in Betrieb nahm. Der erste Zug war bereits um 5.28 Uhr angekommen.
„Das ist ein kleiner Baustein, unser Angebot zu erweitern“, so Bröcker. Die NEB, ein Tochterunternehmen von Veolia Verkehr, betreibt die Heidekrautbahn von Berlin-Karow nach Wensickendorf seit Ende …

Regionalverkehr: Privatbahn erweitert Streckennetz, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/
16.04.2007/3203402.asp

Wensickendorf – Die private Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) wagt ein Experiment. Auf eigene Kosten weitet sie ihren Zugverkehr auf der Heidekrautbahn aus und lässt von heute an auf dem bereits 1997 stillgelegten Abschnitt zwischen Wensickendorf und Zehlendorf bei Oranienburg wieder Züge fahren. Morgens und am Nachmittag schickt die NEB jeweils vier Bahnen über den bisherigen Endbahnhof Wensickendorf weiter bis Zehlendorf. Dazu investierte sie in die 3,4 Kilometer lange Strecke nach eigenen Angaben rund 25 000 Euro. Zuschüsse vom Land, wie sie sonst üblich sind, gibt es für den Verkehr nach Zehlendorf nicht. Jetzt seien die Anwohner und Ausflügler aufgefordert, das neue Angebot zu nutzen, sagt …