Am Donnerstag, 24. Mai kommen Fahrräder und Kinderwagen „unter den Hammer“
(Berlin, 22. Mai 2007) Am kommenden Donnerstag, 24. Mai 2007 werden in der Zeit von 15 bis 18 Uhr im Bahnhof Zoologischer Garten auf Bahngelände und in Zügen gefundene, unanbringliche Fundsachen (Fahrräder und Kinderwagen) öffentlich versteigert.
Alle Berliner, Brandenburger und Gäste sind herzlich eingeladen mitzubieten.
Eine Besichtigung der Fundstücke ist vorher leider nicht möglich.
Die ersteigerten Gegenstände werden nur gegen Barzahlung ausgehändigt.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher Oliver Schumacher
Für Fahrten mit Bahnen und Bussen soll es wieder Sammelkarten geben, deren Kauf günstiger ist als Einzelfahrscheine in gleicher Anzahl. Einem entsprechenden Antrag der Grünen haben gestern im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses alle Parteien zugestimmt. Zudem solle es Jahreskarten für die Mitnahme von Fahrrädern geben, forderten die Parlamentarier. Der Antrag der Grünen, den Preis der Umweltkarte deutlich zu senken, fand dagegen keine Mehrheit. Die rot-rote Koalition will die Tarife „weiterhin sozial gerecht entwickeln“. Deshalb sollen auch die günstigen Schülerkarten erhalten bleiben. Beschlossen werden die Tarife allerdings nicht vom Parlament, sondern gemeinsam von den …
Taucher untersuchen die alten Ufer von Berlins Wasserstraßen – viele Wände werden erneuert Uwe Aulich
Kanalmauern sacken ab und sind unterspült, Böschungen drohen abzustürzen – Spezialtaucher werden deshalb den Landwehrkanal auf seiner kompletten Länge von 11,6 Kilometern jetzt nach weiteren Schäden absuchen. Darauf haben sich das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin (WSA) und die Bundesanstalt für Wasserbau verständigt. Der Grund: Mitte April waren 20 Meter Ufer nahe der Kottbusser Brücke abgesackt, die Stelle wurde inzwischen gesichert. Bei ersten Untersuchungen wurden an 17 weiteren Abschnitten Schäden an den Kanalwänden gefunden. Insgesamt zwei Kilometer Ufer mussten deshalb gesperrt werden. „Unsere Untersuchungen werden bis August dauern. Wir hoffen, dass der Landwehrkanal weiter für die Fahrgastschifffahrt geöffnet bleiben kann“, sagt Mareike Bodsch vom WSA. Festgestellt wurde auch, dass der Landwehrkanal viel tiefer als normal ist. Statt 1,90 Meter seien Tiefen von bis zu 3,10 Meter gemessen worden, sagt Mareike Bodsch. Ursache sind vor allem die Touristenschiffe, bis zu 50 verkehren …
Berlins Studenten müssen in den nächsten Wochen entscheiden, ob es weiterhin ein Semesterticket geben soll. Der derzeit gültige Vertrag mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) läuft im März 2008 aus. Schon seit Dezember laufen die Verhandlungen zwischen VBB und Studierendenvertretern, die von Auseinandersetzungen um Preis und Umfang des Tickets geprägt sind: Die Forderungen des Verkehrsverbundes seien „völlig überhöht“, kritisieren Studenten. Man habe „ein Superangebot vorgelegt“, sagt hingegen VBB-Sprecherin Gabriele Mittag. Nun sollen studentische Urabstimmungen entscheiden, ob der VBB-Vorschlag angenommen wird. Nach den Plänen des VBB steigt der Preis im Sommersemester 2008 um drei Prozent auf 154 Euro. Das Angebot sieht zudem bis 2011 jährliche Erhöhungen um jeweils 2,9 bis 3,2 Prozent vor. Auch in Zukunft gilt das Ticket nur im Bereich …
POTSDAM–LAND Mit gezücktem Kugelschreiber und Fragebögen sind derzeit täglich bis zu 14 Studenten auf sämtlichen Linien der Havelbus Verkehrsgesellschaft (HVG) unterwegs. Sie fragen im Auftrag des Verkehrsunternehmens die Fahrgäste in den Bussen nach den individuellen Fahrgewohnheiten. Die jungen Leute wurden zuvor in der HVG-Zentrale in Potsdam auf ihren Einsatz vorbereitet und können sich auf Wunsch der Fahrgäste auch ausweisen, sagt René Poleske, Leiter Verkehrsplanung bei der Havelbus Verkehrsgesellschaft. Erfragt werde beispielsweise, welche Art von Fahrschein bei welchem Verkehrsbetrieb gekauft wurde, wo die Fahrgäste ein- bzw. aussteigen, wie sie zur Haltestelle kamen und welches weitere Verkehrsmittel sie nach dem Aussteigen aus dem Bus im Anschluss benutzen. Diese Umfrage ist Teil einer Kampagne, die der Verkehrsverbund …
Berlin (kobinet) Der Bahnhof Königs Wusterhausen gehört zu den beliebten Endstationen der Berliner S-Bahn, von wo aus Ausflüge ins Brandenburger Land unternommen werden. Wie viele Berliner fuhr früher auch die Rolli-Gruppe Touring-Wandern nach KW. Doch die „Abfertigung von mobilitätseingeschränkten Reisenden“ ist am Wochenende nur noch bis 18.30 Uhr möglich. Die Rationalisierungsmaßnahmen der Deutschen Bahn, die wie bei der südöstlichen Endstation der Berliner S-Bahn auch auf anderen „kleineren“ Bahnhöfen durchgreifen, stoßen immer häufiger auf den Protest einer nicht gerade kleinen Kundengruppe. „Von den Fahrgästen in Bus und Bahn sind 30 Prozent mobilitätsbehindert habe ich in einem Zeitungsbericht eines Berliner Abgeordneten im Europäischen Parlament gelesen. Für mich bleibt unverständlich, wie die Bahn diesen Kunden vorschreiben kann, wann …
Die Deutsche Bahn AG bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen ReiseVerband (DRV) für den Sommer ein besonderes Schnäppchen an. In allen rund 3.400 Reisebüros mit Fahrkartenverkauf für Züge der Deutschen Bahn gibt es vom 21. Mai bis zum 3. Juni das Reisebüro-Spezial. Damit können zwei Personen für nur 49 Euro in der 2. Klasse per Bahn einmal quer durch Deutschland reisen. Die Fahrt in der 1. Klasse kostet 74 Euro. Für Familien ist das Angebot besonders attraktiv: Kinder bis einschließlich 14 Jahre reisen in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos mit. Der erste mögliche Reisetag ist der 1. Juni. „Wir begrüßen die Reisebüro-Aktion der Deutschen Bahn ausdrücklich“, betont Hans Doldi, Vizepräsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV). „Das ist die Chance für unsere Reisebüros, mit Bahn-Fahrscheinverkauf ihre Kernkompetenzen herauszustellen. Beratung und Service werden bei uns groß geschrieben. Und vor allem: Wir bieten ergänzend zu Bahntickets viele Zusatzleistungen – wie Hotelübernachtungen oder Eintrittskarten für Musicals und Theater. Der Kauf im Reisebüro lohnt sich also doppelt!“ Der Deutsche ReiseVerband rechnet mit einer großen Nachfrage nach den verbilligten Tickets, da sie nicht nur für Paare, sonders besonders auch für Eltern mit schulpflichtigen Kindern preislich sehr lukrativ sind. Das Sonderangebot der Bahn gilt während der Hauptreisezeit in den Sommermonaten. Jürgen Büchy, Vertriebschef Personenverkehr der DB: „Die Reisebüros sind leistungsfähige Vertriebspartner, die für 20 Prozent unserer Einnahmen sorgen. Mit diesem Angebot werden sie viele neue Kunden für die Bahn gewinnen.“ Die Fahrkarten sind an einen festen Zug gebunden und erhältlich, solange der Vorrat reicht. Die Preise gelten für die einfache Fahrt. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage (Pressemeldung Deutsche Bahn, 19.05.07).
Heimatverein eröffnet morgen neue Ausstellung in der Mühle / Bilder und Texte vermitteln umfassenden Eindruck MICHENDORF Der Heimatverein Michendorf eröffnet morgen um 14 Uhr in der Michendorfer Mühle seine neue Sonderausstellung „Michendorf und seine Eisenbahn“. Mehrere engagierte Einwohner der Gemeinde haben ein Teil ihrer Freizeit dafür verwendet, die Entwicklung der Eisenbahn in diesem Raum von ihren bescheidenen Anfängen 1897 bis zur Gegenwart in Wort und Bild zu veranschaulichen. Dabei versuchten die Mitglieder des Heimatvereins, den für die Eisenbahnentwicklung nicht unbedeutenden Ort Michendorf nicht nur selbst in seiner Entwicklung darzustellen, sondern ihn in seinem Umfeld …
TELTOW Wie die Stadtverordnetenversammlung einer möglichen Erweiterung des Güterverkehrszentrums Großbeeren (GVZ) auf Teltower Gebiet gegenüber steht, bleibt auch nach der Sitzung des Stadtparlaments am Mittwoch offen. Die SPD-Fraktion wollte eine Beschlussvorlage einbringen mit dem Ziel, die betreffenden ehemaligen Rieselfelder als geschützte Landschaftsbestandteile unter Schutz stellen zu lassen. Denn Fraktionschef Berndt Längrich, Ruhlsdorfs Ortsbürgermeister, sprach von Bemühungen auf höherer Planungsebene, die betreffenden Flächen zwischen Anhalter Bahn, L 794, L 40 und dem Alten Heinersdorfer Weg als Gewerbegebiet ausweisen zu wollen. Nachdem aber die Fraktionen CDU/Bd. 90/Grü-ne und FDP die Dringlichkeit einer solchen Beschlussvorlage für die Mitwochsitzung nicht sahen, wurde die Diskussion auf den Juni verschoben. Dass die Befürchtungen u.a. der Ruhlsdorfer sowie der Lokalen Agenda nicht unbegründet sind, geht aus einer Informationsvorlage der Stadtverwaltung hervor. Diese empfiehlt die Festlegung von Erweiterungsflächen ab …
Die Berliner sollen radeln. Mit einer groß angelegten Kampagne wirbt der Hauptstadt-Senat für den Umstieg und baut gleichzeitig die Hauptrouten aus. Streit gibt es allerdings noch um das Radfahrverbot in Grünanlagen. Berlin – Der Senat will den Anteil der Radfahrer am Verkehrsaufkommen weiter erhöhen. Dazu hat er heute in Berlin eine neue Kampagne „Fahrradstadt Berlin“ vorgestellt. Zugleich kündigte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung an, bis 2010 das Hauptroutennetz im Innenstadtbereich auszubauen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) äußerte sich zufrieden, kritisierte aber …