Potsdam: Ministerium segnet Planung ab, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/10988517/62249/

POTSDAM Die für den geplanten neuen Landtag am Alten Markt in Potsdam nötigen Verkehrsumbauten können beginnen. Das Landesamt für Bauen und Verkehr hat das dafür erforderliche Planfeststellungsverfahren abgesegnet. Dieses Verfahren beinhaltet auch den Bau der umstrittenen Straßenbahn- und Fußgängerbrücke über die Freundschaftsinsel. Das teilte das Verkehrsministerium gestern mit.
Mit dem Projekt sind erhebliche Veränderungen für die Verkehrsführung in der historischen Mitte der Landeshauptstadt verbunden. So muss die Breite Straße im Bereich des Mercure-Hotels verschwenkt werden, um Platz für den Landtag zu schaffen. Die Friedrich-Ebert-Straße soll künftig nur noch von …

Museum: Berlins einzige betriebsfähige Dampflok geht in Rente

http://www.lok-report.de/

Irgendwann in den siebziger Jahren ( oder Anfang der Achtziger ?) . Sie stehen auf dem Bahnsteig, ein Hauch von Fernweh – oder ist es etwa Heimweh – umgibt Sie. Der Geruch von verbrannter Steinkohle, von heißem Stahl liegt in der Luft. Vor den Zug eine Dampflokomotive mit mächtigen, knallroten Rädern.
Eine Dampfwolke, Wärme schlägt Ihnen ins Gesicht. Die Luftpumpe arbeitet lautstark- geballte Energie, ein unter Hochdruck stehender Kessel, die Dampfmaschine nur darauf wartend, ihre Kraft entfalten zu können. Dann der Pfiff zu Abfahrt; die Lokomotive setzt sich in Bewegung, der erste Auspuffschlag entweicht dem Schornstein. Der Zug entfernt sich. Die Abdampfschläge der Dampfmaschine werden immer schneller, verschwinden erst langsam dann immer stetiger in der Ferne. Zurück bleibt der Geruch von verbrannter Steinkohle…
Diese Eindrücke können Sie auch im Jahr 2007 erleben. Mit unserer Dampflokomotive 52 8177-9. Allerdings lief im Oktober 2006 die gesetzliche Frist zum Betreiben der Lokomotive ab. Um die Lokomotive für die nächsten 6 Jahre wieder betriebsfähig zu erhalten, ist eine Hauptuntersuchung in einem autorisierten Ausbesserungswerk notwendig, Obwohl wir alle machbaren Vorleistungen in Eigenleistung durchführen, werden die verbleibenden Arbeiten, die wir nicht alleine durchführen können, ca. 350 000 Euro kosten. Einen großen Teil dieser Summe hat der Verein durch die Fahrten und die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder unterdessen aufgebracht. Jedoch nicht alles. Es fehlen uns zurzeit 50 000 Euro. Eine Menge Geld für einen kleinen Verein von 50 Mitgliedern.
Wenn alle Fans und Fotografen von Dampflokomotiven uns in Form einer Spende weiterhelfen würden, könnte der Auftrag zur Hauptuntersuchung schnell vollendet werden, und unsere Dampflok kann von Berlin aus wieder auf große Fahrt gehen. Alle Reiseteilnehmer und Fotografen am Wegesrand würden sich sehr freuen. Und in Berlin bleibt eine weitere Attraktion längerfristig erhalten, und die Lok müßte nicht in Rente gehen.
Wäre Ihnen dieses beispielsweise 20 Euro wert? Das ist beispielsweise der Gegenwert eines Kinobesuches für zwei Personen. Während der Kinofilm nach 1,5 Std. endet, dauern unsere Veranstaltungen länger.
Deshalb bitten wir Sie, uns mit einer Spende zu unterstützen. Selbst kleine Beträge helfen uns weiter.
Da unser Verein vom Finanzamt als gemeinnütziger Verein anerkannt wurde, gelten alle Spenden als steuerlich absetzbar.
Spendenbescheinigungen werden ab einem Betrag von über 50 € ausgestellt, sofern Sie bei Ihrer Überweisung Ihren Namen und die Postanschrift angeben. Das Spendenkonto der Dampflokfreunde Berlin, Kto-Nr. 023720105 bei der Postbank Berlin (BLZ: 100 100 10) freut sich über jeden Euro zur Finanzierung der Hauptuntersuchung der einzigen betriebsfähigen Dampflok Berlins.
Wir verlosen unter allen Einzahlern, die bis zum 15.09.2007 überweisen, fünf Fahrkarten für die Sonderfahrt anläßlich des Eisenbahnfestes für jeweils zwei Personen. Und unter allen Spendern verlosen wir 20 Eintrittskarten für die Lokschuppentage Schöneweide. Für den Spender mit dem höchsten Betrag wartet zusätzlich eine besondere Überraschung (Sven Richter, www.dampflokfreunde-berlin.com, 31.07.07).

Schiffsverkehr: Freie Fahrt für die Flussschifffahrt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/673814.html

Der Landwehrkanal darf seit gestern wieder befahren werden. Die Reederei Riedel lud aus diesem Grund Interessierte ein zu einer kostenlosen ersten Fahrt auf der FMS „Kreuzberg“ über den Landwehrkanal durch Kreuzberg und andere Bezirke. Knapp fünf Wochen lang war der Kanal gesperrt, weil nach Ansicht des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Bäume am Ufer umzustürzen drohten. Gegen die vom Amt vorgenommenen Baumfällungen hatte es starke Proteste gegeben. Diese und auch die wenig attraktive …

Parkeisenbahn: Restaurierung von Fahrzeugen der Parkeisenbahn abgeschlossen

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070726.html

Deutsche Bahn unterstützt die Parkeisenbahn nach Brandanschlag / Erfolgreiche Aufarbeitung von zwei Eisenbahnwagen in der Hauptwerkstatt der S-Bahn

(Berlin, 26. Juli 2007) Heute Vormittag werden zwei Eisenbahnfahrzeuge der Parkeisenbahn Wuhlheide nach gelungener Restaurierung in der Hauptwerkstatt der S-Bahn Berlin GmbH auf einen Spezialtransporter der Schenker Deutschland AG verladen und wieder in die Wuhlheide transportiert.

In der Werkstatt erfolgte in den letzten Wochen nach einer genauen Schadensanalyse die Aufarbeitung der Fahrzeuge. Neben umfangreichen Stahlbau- und Lackierungsarbeiten wurden auch Fenster ausgetauscht und Teile der Inneneinrichtung erneuert. Mitarbeiter aus dem Bahnwerk Eberswalde halfen bei der Restaurierung. Die Deutsche Bahn hat zudem die Parkeisenbahn mit Spezialwerkzeugen unterstützt.

Nach dem Brandanschlag auf die Parkeisenbahn Wuhlheide hatte die Deutsche Bahn AG Unterstützung bei der Beseitigung der entstandenen Schäden zugesichert.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Tarife: Brandenburg: Im Nachtzug D 320 nach Szczecin wird der VBB-Tarif anerkannt

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Ab sofort ist der Nachtzug D 320 von Berlin bis Szczecin für die Nutzung von Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) freigegeben. Damit werden eine weitere Abendverbindung und eine dritte Direktverbindung zur größten Stadt Polens an der brandenburgischen Grenze angeboten. Zusätzlich bestehen jeweils eine RE- und IC-Verbindung im Direktverkehr sowie bis zu 7 RE/RB-Verbindungen mit Umsteigen in Angermünde. Der Zug fährt unter anderem ab Bahnhof Zoologischen Garten um 20.43 Uhr, Berlin Hauptbahnhof um 20.55 Uhr und erreicht Szczecin um 23.27 Uhr. Dieser Zug
verkehrt bis zum 30. September 2007.
Der VBB-Einzelfahrausweis ist für 16,50 Euro bei allen DB-Reisezentren und -automaten erhältlich. Weiterhin gelten das Brandenburg-Berlin-Ticket und das Brandenburg-Berlin-Ticket Nacht für diesen Zug. Diese beiden Tickets gelten darüber hinaus auch im Stadtverkehr in Szczecin.
D 320 Berlin-Szczecin (-Elk / Kaliningrad)
Berlin-Charlottenburg ab 20:31
Berlin Zoologischer Garten ab 20:43
Berlin Hbf ab 20:55
Berlin Ostbahnhof ab 21:12
Szczecin Gumience an 23:20
Szczecin Glowny an 23:27 (Pressemeldung Deutsche Bahn, VBB, 26.07.07).

BVG: Berlin: BVG verkauft Liegenschaften

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Der Vorstand der BVG hat in Abstimmung mit seinem Eigentümer das Angebot zum Kauf der BVG-Liegenschaften an der Potsdamer Straße und der Rosa-Luxemburg-Straße seitens des Investorenkonsortium Colonia Real Estate AG und Strategic Value Partners angenommen. Der Investor hat nun seinerseits ein Rücktrittsrecht bis zum 20.07.2007 wenn die Finanzierung nicht zustande kommt. Nachdem so der Verkauf endgültig zustande gekommen ist, wird die BVG mit der DG Immobilien Anlage Gesellschaft einen Vertrag zur Anmietung der Trias-Towers schließen.
Der Mietvertrag, der feste und optionale Zeitanteile umfasst, hat eine Laufzeit bis 2040. Für die Übergangszeit bis zum Umzug der BVG in die Trias-Tower im August 2008 mietet die BVG ihre jetzigen Büroräume an der Potsdamer Straße und an der Rosa-Luxemburg-Straße zurück. Die Mietzahlungen für das Objekt Trias-Tower beginnen mit dem Einzug der BVG ab ca. 01.08.2008.
Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG: „Mit diesem Schritt ist es der BVG gelungen, nicht nur einen weiteren Beitrag zur Entschuldung des Unternehmens zu leisten, damit wird auch die Zentralisierung der bisher noch auf mehrere Standorte verteilten Unternehmensbereiche und Verwaltungen an einen Ort möglich. So kann zum Beispiel der komplette Vertrieb unter einem Dach zusammengefasst werden und auch die nicht befriedigende Situation des Kundenbüros in der Grunewaldstraße durch ein neues kundenfreundliches Büro im Erdgeschoss der Trias-Tower gelöst werden. Ich freue mich, dass wir mit dem neuen modernen Dienstsitz dann auch in der Lage sind unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsräume und Arbeitsbedingungen zu bieten, die ihren berechtigten Ansprüchen an eine zeitgemäße Arbeitswelt entsprechen werden.
Dazu gehört neben den gänzlich neuen Sozialräumen, dem arbeitsmedizinischen Bereich insbesondere auch eine moderne und freundliche Kantine.
Dazu bringt uns der neue Standort in Mitte in die Nähe des verkehrsreichsten Knotenpunktes der Stadt, dem Alexanderplatz und führt darüber hinaus auch zu einer Halbierung der Entfernung zu unserem ausgelagerten Betriebsteil „Straßenbahn“ in Lichtenberg.“ (Pressemeldung BVG, 20.07.07).

Schiffsverkehr: Berlin-Erlebnis wasserseitig – eine beschauliches Vergnügen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
983921af7ec5863cc125731d002b0c96?
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Es gibt viele Möglichkeiten die Hauptstadt aus der Wasserperspektive zu bewundern – mit kurzen Wegen zum Schiffsanleger von der nächsten S-Bahn-Station

Da Berlin bekanntlich mehr Brücken aufzuweisen hat als Venedig, kann der Besucher zu Recht davon ausgehen, dass darunter auch Schiffe hindurch fahren. Was liegt also näher, als sich die Hauptstadt einmal von der Wasserseite aus zu betrachten.
Diverse Reedereien machen es einem mit Linienfahrten unterschiedlichster Länge und vielen Zielen leicht. Auch der Zugang ist unkompliziert, sind doch zahlreiche Anlegestellen auf kurzem Weg mit der S-Bahn erreichbar. Hier eine …

Radverkehr: Stau auf dem Fahrradstreifen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0718/lokales/0047/index.html

Zählungen zeigen, wie viel in Berlin geradelt wird
18.07.2007
Lokales – Seite 18

Peter Neumann
Da geraten die Verkehrszähler ins Schwitzen. Kam auf den meisten Berliner Straßen jahrzehntelang nur hin und wieder ein Fahrrad vorbei, treten Radler vielerorts inzwischen in größeren Schwärmen auf. Jetzt belegt eine Auswertung der jüngsten Zähldaten, wie dicht der Fahrradverkehr in Berlin geworden ist. „Dabei wurden sehr beachtliche Verkehrsbelastungen festgestellt“, sagte Wolfgang Grafenhorst aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestern der Berliner Zeitung. Ein interessantes Ergebnis der Studie für den Senat: Geradelt wird vor allem in der Innenstadt. Zu den Spitzenreitern gehört die Oberbaumbrücke. Dort sind werktags im Durchschnitt in beiden Richtungen 7 300 Fahrräder unterwegs – jedes vierte Fahrzeug wird mit Pedalkraft betrieben. Auf der Straße des 17. Juni wurden am Charlottenburger Tor innerhalb von 24 Stunden 7 100 Fahrräder gezählt. Beachtlich auch die Radlerdichte auf der Karl-Liebknecht-Straße an der Schlossbrücke: 6 900 Fahrräder pro Werktag. Die Kastanienallee in Prenzlauer Berg gehört mit 6 400 Fahrrädern pro Werktag ebenfalls zum Spitzenfeld. Selbst auf dem unwirtlichen Abschnitt der Yorckstraße unter …

Museum: Lokschuppentage im Bw Berlin Schöneweide vom 29. bis 30.September 2007

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Einmal im Jahr veranstalten die beiden Vereine Traditionszug Berlin e.V. und Dampflokfreunde Berlin e.V. ein großes Eisenbahnspektakel in Berlin. Diesmal unter einem speziellem Motto: Baureihe 52. Denn es ist 15 Jahre her, als die Reichsbahn im Jahre 1992 alle noch betriebsfähigen Fahrzeuge dieser Baureihe in Schöneweide zusammenzog, und ein großes Abschiedsfest veranstaltete. Ein ähnliches Fest soll es auch dieses Jahr geben.
Mit der Unterstützung einiger Eisenbahnvereine und der deutschen Bahn ist es gelungen, im Bahnbetriebswerk Schöneweide eine ganz beachtliche Sammlung von mehr als 15 Lokomotiven und weiteren Schienenfahrzeugen zusammenzustellen. Veteranen aus den 20-er und 30-er Jahren sind vertreten. Höhepunkt ist eine Dampflokparade, bei der 8 betriebsfähige schwarze Veteranen zeigen, was in ihnen steckt. Wenn alles klappt, wird die aus Berlin bekannte 52 8177 aus dem Dampflokwerk Meiningen zurückkehren. Desweiteren wird auch 03 1010 aus Halle mit dabei sein. 528075 und 528047 und, als besonderen Leckerbissen eine Kohlenstaublok, und weitere Gastloks der Baureihe 52 werden erwartet. Die Berliner Eisenbahnfreunde steuern ihre Lokalbahn-Dampflok „Ampflwang“ bei. Eine Dampfspeicherlok wird auch fahren.
Erwartet wird ein Gastsonderzug aus Dresden mit 18 201, der schnellsten betriebsfähigen Dampflok der Welt.
Auf den Gleisen vor dem Lokschuppen sind auch die alte Stadtbahndampflok 74 1230 und die 52 6666 und 52 8017 zu sehen. Natürlich wird es auch noch eine kleine Überraschung geben. Näheres wird noch nicht verraten.
Aber das Eisenbahnfest soll nicht nur Eisenbahn zum Anschauen bieten, sondern vor allem auch zum Anfassen. Die meisten der ausgestellten Lokomotiven und Wagen laden zur Besichtigung ein, so dass jeder mal den Platz eines Lokführers einnehmen kann. Die Stiftung Bahnsozialwerk (BSW) bietet auf einem speziellen Gleisabschnitt Fahrten mit einer Handhebeldraisine. Der Besuch des Eisenbahnfestes ist also nicht nur für echte Fans absolute Pflicht, sondern auch eine echte Empfehlung für Familien mit Kindern, die Eisenbahn einfach mal ganz anders erleben wollen. Speziell für die jüngsten Bahnfans wird es eine Hüpfburg und die beliebte Brio-Holz-Eisenbahn geben.
Am Samstag und Sonntag, jeweils ab 12 Uhr, wird ein echter Schornsteinfeger sein Können zeigen. Allerdings nicht an den Schornsteinen des Lokschuppens, sondern an denen der Dampfloks. Ein äußerst unterhaltsames Spektakel!
Alle Fotofreunde kommen bereits am Freitagabend, den 28.9. voll auf ihre Kosten. Von 18 Uhr und bis nach Einbruch der Dunkelheit – um 21 Uhr – gehört das Betriebswerk ganz den Fotografen und Filmfans. Eine spezielle Beleuchtung sorgt für einmalige Motive mit den Stars der Schiene, es lassen sich völlig ungestört tolle Bilder inszenieren.
Neben den großen Eisenbahnen ist natürlich auch für die Fans der kleinen Züge gesorgt. Eine Modellbahnanlage sorgt für Abwechselung. Auf einem kleinen Bahnmarkt werden Modelleisenbahn in 2 Leiter und 3 Leiter, Bahnbücher und andere Artikel aus dem Bereich der Bahn angeboten. Dort finden die Liebhaber vielleicht die eine oder andere Rarität für die eigene Sammlung.
Selbstverständlich ist – wie es sich für ein Fest gehört – ringsherum für alles gesorgt: Speisen und Getränke, Biergarten am Lokschuppen und am Wasserturm.
Erreichbar ist das Betriebswerk Schöneweide am besten mit der S-Bahn (S 46, S 8, S 45, S 9). Vom S-Bahnhof Betriebsbahnhof Schöneweide geht man über die Fussgängerbrücke nur ein paar Schritte und ist mitten im Eisenbahnfest. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung (Sven Richter, www.dampflokfreunde-berlin.com, 13.07.07).

BVG: Berlin: IGEB kritisiert maßlose Einschränkungen im Linienverkehr der BVG

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Die S-Bahn-Fahrgäste spüren bereits seit dem 2. Juli die Folgen der Fahrplanausdünnungen per Ferienfahrplan. Ab sofort müssen sich nun auch die meisten BVG-Kunden auf längere Wartezeiten beim Ein- und Umsteigen einrichten, weil die Fahrpläne auf vielen Linien von U Bahn, Straßenbahn und Bus erheblich ausgedünnt wurden. Einige Beispiele:
• U-Bahn: U2, U7 und U9 fahren im Berufsverkehr nur noch alle 5 statt 4 Minuten. Bei U6 und U8 wurde der einheitliche 5-Minuten-Takt auf Zugabstände von 6+7+7 Minuten ausgedünnt. Dieser „Stolpertakt“ ist besonders ärgerlich, weil damit die Umsteiganschlüsse zu S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus nicht mehr passen, die in der Regel im 20-, 10- oder 5-Minuten-Takt fahren.
• Bus: Viele Buslinien, auf denen abschnittsweise oder zeitweise ein 10-Minuten-Takt gefahren wird, fahren jetzt nur noch alle 20 Minuten, zum Beispiel die Linien 101, 124, 133, 134, 167, 171, 240, 269, X49. Damit werden auch wichtige Einrichtungen seltener bedient, deren Nutzung unabhängig von den Ferien ist wie beim Krankenhaus Neukölln (Bus 171).
Die Reduzierung des Taktes beim Bus 282 von 10 auf 12 Minuten führt zu einem nicht im Kopf zu merkenden Fahrplan und zur Beseitigung aller Umsteiganschlüsse. Noch unübersichtlicher ist das Angebot beim M37, dessen einer Flügel statt bisher alle 10 nun alle 20 Minuten befahren wird, während der andere Flügel von 10 auf 7+13 Minuten umgestellt ist.
Die Beispiele veranschaulichen, in wie vielfältiger Weise die Fahrplanstruktur beeinträchtigt wird. Wer dennoch ohne allzu lange Wartezeiten pünktlich an sein Ziel kommen will, muss seine Fahrt sorgfältig planen. Ohne Internet ist das nahezu unmöglich, weil die meisten Einschränkungen weder im Fahrplanbuch noch in der Kundenzeitschrift „BVG plus“ veröffentlicht sind. Nicht einmal eine Pressemitteilung hat die BVG für nötig befunden.
• S-Bahn: Bereits zum 2. Juli hatte die S-Bahn einen Ferienfahrplan mit erheblichen Fahrplanausdünnungen eingeführt. So wurde die Erreichbarkeit der Fernbahnhöfe Hauptbahnhof, Gesundbrunnen und vor allem Südkreuz zeitweise verschlechtert, was gerade jetzt in der Ferienzeit besonders unverständlich ist.
Gegen die Streichung von Schülerfahrten bei Straßenbahn und Bus hat der Berliner Fahrgastverband nichts einzuwenden. Aber mit den weit darüber hinaus gehenden Fahrplanausdünnungen ignorieren S-Bahn und BVG, dass die meisten Berliner Fahrgäste sich entweder gar keinen mehrwöchigen Urlaub leisten können oder nicht ausgerechnet in der Hauptsaison verreisen, wenn sie keine Kinder haben. Außerdem kommen immer mehr Touristen nach Berlin, die überwiegend Bahn und Bus fahren.
Die Ferienfahrpläne, ein beschönigendes Wort für überzogene Fahrplanausdünnungen, werden von S-Bahn und BVG missbraucht, um Angebotsreduzierungen als Folge von Personalmangel durchzusetzen. Als „Krönung“ hat die S-Bahn den Ferienfahrplan vor den Ferienbeginn vorgezogen und die BVG verschweigt das Ausmaß der Ausdünnungen.
Ein toller Ferienbeginn ist das für die Berliner Fahrgäste. Und was sagt der Beliner Senat dazu? (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., www.igeb.org, 12.07.07).