Geschäftsleute fordern die Umbenennung der Station Eberswalder Straße Stefan Strauss
PRENZLAUER BERG. „Nächster Bahnhof: Prenzlauer Berg.“ So soll die Ansage lauten, bevor die U-Bahn der Linie U 2 in die Station Eberswalder Straße einfährt. Das fordern die Hoteliers, Gastronomen und Betreiber von Kultureinrichtungen in dem Szeneviertel. Sie wollen, dass der U-Bahnhof Eberswalder Straße künftig den Namen Prenzlauer Berg trägt. Der soll dann auch auf allen Stadt – und Fahrplänen stehen. „Prenzlauer Berg ist längst ein Markenname, der international bekannt ist. Vom U-Bahnhof Eberswalder Straße aus gelangt man sternförmig zu den wichtigen Orten, also zum Kollwitzplatz, zum Helmholtzplatz, in die Kulturbrauerei, zum Mauerpark und zur Max-Schmeling-Halle“, sagt Kulturmanager Max E. Neumann. Und Stefanie Gronau vom „Tourist Information Center im Prenzlauer Berg“ sagt: „Die Umbenennung wäre eine Erleichterung für Touristen, sich in der Stadt zurechtzufinden.“ Die Initiatoren der Umbenennung greifen damit …
Linkspartei kritisiert „Verschwendungspolitik“ und will die U 5 nicht unterm Schloss halten lassen Ulrich Paul
Die Pläne für den Weiterbau der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor sorgen für Streit in der rot-roten Koalition. Die Verkehrsexpertin der Linkspartei.PDS, Jutta Matuschek, sagte gestern, das Geld solle sinnvoller für den Ausbau des Nahverkehrsnetzes investiert werden als für „Prestigebauten“. Wie berichtet, war durch ein Schreiben der Staatssekretärin im Finanzministerium, Barbara Hendricks, bekannt geworden, dass der Weiterbau der U 5 bereits 2010 beginnen soll. Der Grund dafür ist, dass 2010 die Arbeiten für das schlossähnliche Humboldt-Forum auf der Spreeinsel starten und die dort verlaufende U-Bahn zeitgleich errichtet werden soll, weil sie das Forum unterquert. Die Linkspartei hält aber überhaupt nichts von dem U-Bahn-Bau, der von der rot-roten Koalition vor Jahren wegen der Haushaltsmisere gestoppt worden war. Im Koalitionsvertrag mit der SPD sei vorgesehen, den Bau …
Der Termin steht jetzt fest. Wenn im Jahr 2010 die Arbeiten für den Bau des schlossähnlichen Humboldt-Forums auf der Spreeinsel beginnen, soll gleichzeitig ein weiteres Großprojekt gestartet werden: die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor. Das geht aus einem Schreiben der Staatssekretärin im Finanzministerium, Barbara Hendricks, an den Vorsitzenden des Bundestags-Haushaltsausschusses, Otto Fricke (FDP), hervor. Das Land Berlin verpflichte sich, „spätestens am 1. April 2010 mit dem Weiterbau vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz zu beginnen“, heißt es in dem Schreiben. Mit dem Bau des Abschnitts vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor wird der Teil der U-Bahn-Linie 5 realisiert, der für einen durchgehenden Verkehr von Hönow bis zum Hauptbahnhof noch fehlt. Lediglich die 1,9 Kilometer lange Teil-Strecke vom …
Wer glaubt, die weltweit enorme Nachfrage nach Stahl berühre das eigene Leben nicht, muss nur mal in Berlin mit der U-Bahn fahren. Auch andere Städte fürchten Lieferprobleme.
Einen Aspekt der Globalisierung bekommen Fahrgäste der Berliner U-Bahn derzeit hautnah zu spüren: Wegen der enormen Stahlnachfrage in China gehen den Berliner Verkehrsbetrieben die Ersatzteile aus, so dass etliche Wagen stillstehen und die verkürzten Bahnen oft proppenvoll sind. «Wenn in China ein Sack Reis umfällt, das interessiert uns eben vielleicht doch weltweit», kommentierte BVG-Sprecherin Petra Reetz am Mittwoch. «Derzeit werden keine Achsen und Räder angeboten», erklärte BVG-Vorstand Thomas Necker im «Tagesspiegel» das Problem. Man habe sogar in Australien und Amerika versucht, die Teile …
In den kommenden Monaten soll an einem Berliner U-Bahnhof eine neue Technik bei der Videoüberwachung getestet werden. Dabei sollen die neuen Kameras beweglich sein und stärker heranzoomen können, wie eine BVG-Sprecherin gestern mitteilte. Bislang sei dies in Berlin nicht der Fall. Welcher Bahnhof als Testfeld verwendet werden soll, wollte die Sprecherin nicht sagen. Mit der neuen Methode könnten Straftäter künftig leichter …
Am 16. April 2007 haben die Technische Aufsichtsbehörde des Landes Berlin (TAB) und Experten der BVG nach gemeinsamer Prüfung entschieden, dass 23 U-Bahnzüge der Baureihe H, wegen Mängeln an den Radsatzlagern vorsorglich außer Betrieb genommen werden. Der Austausch der Radsatzlager bei den 23 U-Bahnzügen ist nun soweit fortgeschritten, dass alle U-Bahnlinien ausreichend bedient werden können. Seit Mittwoch, den 16. Mai 2007, Betriebsbeginn, konnte auch die Linie U7 in den Regelbetrieb überführt werden, so dass wieder alle Berliner U-Bahnlinien nach Plan fahren (Pressemeldung BVG, 17.05.07).
Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, hat den Tunnel der künftigen U-Bahn-Station Brandenburger Tor nach alter Bergmannssitte auf ihren Vornamen getauft. Die Arbeiten sollen laut BVG bis Ende 2008 dauern. Im Folgejahr könnte die sogenannte Kanzler-U-Bahn (Linie 55) zwischen Brandenburger Tor und Berliner Hauptbahnhof fahren. Berlin hat einen überaus seltenen Gast: Die „Heilige Barbara“ – die Schutzgöttin der Bergleute – ist in der Stadt und hat Quartier gleich neben dem Hotel Adlon auf dem Boulevard Unter den Linden bezogen. Dort soll sie ihre schützende Hand über die etwa 50 Arbeiter halten, die in 20 Meter Tiefe einen Stollen für die neue U-Bahn-Linie U55 („Kanzler-U-Bahn“) graben. Ganz nach alter Bergmannsitte wurde am Donnerstag in der riesigen, 20 mal 24 Meter großen Baugrube der „Tunnel-Anstich“ gefeiert. Der Grund für das Ritual: Dieser U-Bahn-Streckenabschnitt wird erstmals in Berlin …
Berlin (dpa/bb) – Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hat den Tunnel der künftigen U-Bahn-Station Brandenburger Tor auf ihren Vornamen getauft. Nach alter Bergmannssitte nahm sie am Donnerstag den traditionellen «Anstich» für die Tunnelarbeiten vor, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten. Nach der Taufe auf den Namen «Ingeborg» begann der …
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
1. Trifft es zu, dass Drogendealer inzwischen bevor-zugt auf ausgewählten U-Bahnlinien bzw. Bahnanlagen einen regen Drogenhandel betreiben, wenn ja, auf wel-chen U-Bahnlinien bzw. Bahnanlagen ist das verzeichnet worden?
Zu 1.: Brennpunkte des Drogenhandels ergeben sich dort, wo günstige Tatgelegenheitsstrukturen gegeben sind. Diese begünstigenden Strukturen finden sich, neben ande-ren Bereichen, nahezu im gesamten U-Bahnverkehr. Als regelmäßig mit Drogenhandel belastet – und somit im Zentrum polizeilicher Maßnahmen – stehen die folgenden U-Bahnlinien bzw. U-Bahnhöfe (Umsteigebahnhöfe sind nur einmal erwähnt): U-Bahnlinie U 2 mit Bahnhöfen: Theodor-Heuss-Platz und Neu-Westend U-Bahnlinie U 3 mit den Bahnhöfen: Nollendorfplatz, Wittenbergplatz, Augsburger Straße, Hohenzollernplatz und Heidelberger Platz U-Bahnlinie U 4 mit dem Bahnhof: Innsbrucker Platz U-Bahnlinie U 5 mit den Bahnhöfen: Frankfurter Tor, Lichtenberg und Friedrichsfelde U-Bahnlinie U 6 mit dem Bahnhof: Tempelhof U-Bahnlinie U 7 mit den Bahnhöfen: Bayerischer Platz, Blissestraße, Fehrbelliner Platz, Adenauer Platz, Wilmersdorfer Straße, Bismarckstra- ße, Mierendorffplatz, Jungfernheide, Jakob-Kaiser- Platz, Zitadelle, Altstadt Spandau und Rathaus Span- dau U-Bahnlinie U 8 mit den Bahnhöfen: Osloer Straße, Pankstraße, Gesundbrunnen, Voltastra- ße, Bernauer Straße, Rosenthaler Platz, Weinmeister straße, Alexanderplatz, Jannowitzbrücke, Heinrich- Heine-Straße, Moritzplatz, Kottbusser Tor, Schönlein- straße, Hermannplatz, Boddinstraße, Leinestraße und Hermannstraße U-Bahnlinie U 9 mit den Bahnhöfen: Nauener Platz, Leopoldplatz, Amrumer Straße, West- hafen, Birkenstraße, Turmstraße, Hansaplatz, Zoologi- scher Garten, Kurfürstendamm, Spichernstraße, Gün- zelstraße, Berliner Straße, Bundesplatz und Rathaus Steglitz Eine statistische „Rangliste“ von Bahnhöfen bzw. Li-nien auf denen Drogenhandel stattfindet wird nicht er-stellt, da es sich bei Rauschgiftkriminalität um Kontroll-kriminalität handelt, und eine solche Liste von daher kei-ne Aussagekraft hätte. Zur effektiven Bekämpfung der Betäubungsmittelkri-minalität – insbesondere auch im ÖPNV – werden repres-sive und präventive Erfahrungen kontinuierlich durch die Berliner Polizei evaluiert.
2. Was unternimmt die BVG, um diesen Drogenhan-del zu unterbinden?
Zu 2.: Auf der Grundlage des Hausrechts und der Be-förderungsbedingungen verweisen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVG jeden dagegen verstoßenden Fahrgast im Rahmen der Verhältnismäßigkeit aus Anla-gen der BVG. Wird in diesem Zusammenhang die Hilfe der Polizei notwendig, entfernen sich in der Regel die Personen nach dem Alarmieren und noch vor dem Ein-treffen der polizeilichen Einsatzkräfte. Im regelmäßigen Austausch mit der Polizei werden Erkenntnisse der BVG übermittelt, um die Polizei in die Lage zu versetzen, mit Sondereinsätzen darauf zu reagie-ren.
3. Werden ggf. bauliche Veränderungen vorgenom-men, z.B. Beseitigung von Nischen, bessere Beleuchtung usw., um die Übersichtlichkeit zu verbessern?
Zu 3.: Im Rahmen von Reparatur- und Modernisie-rungsarbeiten werden alle Bahnhöfe von derartigen Pro-blemzonen befreit und die Beleuchtung wird bei Bedarf verbessert.
4. Werden auf den betroffenen U-Bahnlinien bzw. in den Bahnhofsanlagen, z.B. Plakate angebracht, die eine präventive Botschaft vermitteln?
Zu 4.: Nein.
5. Wird auf diesen besonders betroffenen U-Bahn-linien bzw. Bahnhofsanlagen verstärkt Sicherheitsperso-nal eingesetzt?
6. Gibt es für die genannten Bereiche besondere Per-sonaleinsatzpläne?
Zu 5. und 6.: Seit dem 26.05.2004 verfolgt die BVG einen langfristigen Einsatzplan, der die verstärkte Präsenz von Sicherheitspersonal auf besonders betroffenen U-Bahnlinien bzw. Bahnanlagen beinhaltet. In diesem Zu-sammenhang wurden spezielle Personaleinsatzpläne ent-wickelt, wobei die Schwerpunkte auf die U-Bahnlinien U 8 und U 9 gelegt wurden. Diese Personaleinsatzpläne gelten an jedem Wochen-tag und decken auf den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Alexanderplatz die gesamte Betriebszeit ab. Auf an-deren besonders belasteten Bahnhöfen werden die festge-stellten Brennpunktzeiten des Drogenhandels abgedeckt. Seit Beginn der Maßnahmen wurden die Einsatzzeiten dem Bedarf entsprechend angepasst.
7. Gibt es tägliche Berichte von den betroffenen Be-reichen durch das dort eingesetzte Sicherheitspersonal?
Zu 7.: Es werden tägliche Streifenberichte bzw. Be-triebsmitteilungen über besondere Vorkommnisse vom eingesetzten Sicherheitspersonal gefertigt.
8. Sind seitens der BVG im Jahr 2006 Hausverbote ausgesprochen worden, wenn ja, wie vielen Personen und an welchen Bahnhöfen?
Zu 8.: Im Jahr 2006 wurden von der BVG 67 Betre-tungsverbote ausgesprochenen. Der folgenden Tabelle ist die Verteilung auf die einzelnen Bahnhöfe zu entnehmen. Bahnhof Anzahl Betretungsverbote Paracelsus-Bad 1 Residenzstraße 1 Franz-Neumann-Platz 1 Osloer Straße 4 Pankstraße 1 Gesundbrunnen 3 Voltastraße 2 Bernauer Straße 3 Rosenthaler Platz 5 Weinmeisterstraße 7 Alexanderplatz 7 Jannowitzbrücke 2 Heinrich-Heine-Straße 1 Moritzplatz 4 Kottbusser Tor 15 Hermannplatz 9 Leinestraße 1
9. Werden festgestellte Verstöße entsprechend geahn-det und zur Anzeige gebracht, wenn ja, wie viele waren es im Jahr 2006, wenn nein, warum nicht?
Zu 9.: Im Jahr 2006 wurden insgesamt 71 Strafanträge wegen Hausfriedensbruch gestellt und 6 Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz er-stattet. Berlin, den 17. April 2007 Dr. Körting Senator für Inneres und Sport
Der Austausch der Radsatzlager bei 23 U-Bahnzügen der Baureihe H schreitet gut voran, so dass 9 Züge bereits wieder eingesetzt werden können.
Ab dem 2. Mai 2007, Betriebsbeginn, werden deshalb auf den U-Bahnlinien U5 und U9 wieder der Regelfahrplan gelten. Auf der Linie U6 fahren die Züge seit Montag wieder planmäßig bis nach Alt-Tegel.