VBB: Konzeptionelle Planungen fuer den AnrufBus und Tarifabstimmungen
Ereignis
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg startet im April 2000 neue Pilotprojekte zur Flexibilisierung des Nahverkehrs in den dünn besiedelten Umlandregionen und trieb die konzeptionelle Umsetzung des sogenannten AnrufBusses voran. Das System soll die klassischen Linienverbindungen in den Abendstunden ersetzen.
Details
Im Rahmen des Verbundberichts wurde im April 2000 die Einführung flexibler Bedienungsformen als strategisches Ziel definiert, um die Kosten der Verkehrsunternehmen im Brandenburger Umland zu senken. Die Potsdamer Neuesten Nachrichten und die Märkische Oderzeitung berichteten über die Ausweitung des AnrufBus-Systems im Umland von Potsdam zum 1. April 2000. Diese bedarfsorientierten Verkehre erforderten eine enge tarifliche Abstimmung mit den Berliner Kernzonen, da Pendler reibungslose Übergänge erwarteten. Gleichzeitig blieben die langfristigen Tariferhöhungspläne des Verbundes ein ständiger Streitpunkt zwischen den Gesellschaftern der Bundesländer Berlin und Brandenburg. Die VBB-Geschäftsführung betonet, dass moderate Anpassungen unumgänglich seien, um den flächengrößten Verkehrsverbund Deutschlands wirtschaftlich stabil zu halten.