Straßenverkehr: Der Tagesspiegel: Gruben ohne graben

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/06.04.2006/2455713.asp

In der Potsdamer Straße zeigen die Wasserbetriebe, wie man Rohre verlegt – und dabei Staus vermeidet

Die beste Baustelle ist aus Sicht von Autofahrern die unsichtbare. Die Wasserbetriebe lobten sich gestern dafür, in den vergangenen Jahren 630 Kilometer Rohre verlegt zu haben, ohne die Straße aufzureißen. Gestern wurden der Fachwelt anlässlich der Messe „Wasser Berlin“ verschiedene Methoden vorgeführt, Rohre unterirdisch voranzutreiben, ohne die Straße auf der ganzen Länge umzugraben. In der Potsdamer Straße verlegt eine Art Maulwurf eine 50 Zentimeter dicke Abwasserleitung – zu sehen sind davon nur zwei Gruben am Anfang und am Ende. Nach dem Maulwurf-Prinzip ist zum Beispiel auch der Tiergartentunnel entstanden, die Rohrbauer nennen ihre Technik deshalb „Mikro-Tunnelbau“.
Nach Angaben der Wasserbetriebe wird das Verfahren bereits seit …

Straßenverkehr: Potsdamer Neueste Nachrichten: Entwarnung für Brandenburgs Alleen

http://www.pnn.de/Pubs/nachrichten/pageviewer.asp?TextID=13990

Selbst Naturschützer loben Trendwende: 2005 wurden erstmals mehr Straßenbäume gepflanzt als gefällt

Von Thorsten Metzner
Potsdam – Brandenburg geht neuerdings behutsamer mit seinen Alleen um, die das Landschaftsbild seit dem 18.Jahrhundert mit prägen: Im Jahr 2005 wurden erstmals mehr Straßenbäume gepflanzt als gefällt, teilte Verkehrsstaatssekretär Reinhold Dellmann gestern mit. 6344 gepflanzten Alleebäumen standen 4812 gefällte Bäume gegenüber, die meist für Fahrbahnverbreiterungen oder aus Sicherheitsgründen weichen mussten. Damit hielt die Regierung 2005 erstmals den von ihr selbst beschlossene „Alleen-Erlass“ ein, nach der für jeden gefällten Baum ein neuer gepflanzt werden muss. Die Gesamtbilanz ist allerdings noch negativ: Von 2001 bis 2005 waren trotz „Alleen-Erlass“ 23 800 Alleebäume der Motorsäge zum Opfer gefallen, aber nur 19 620 wurden nachgepflanzt. So waren noch 2004 rund 3300 Bäume mehr gefällt als neu gepflanzt worden.
Verkehrsminister Frank Szymanski hatte deshalb verstärkte …

Straßenverkehr: Berliner Morgenpost: Pilotprojekt: Autos auf Abruf

http://morgenpost.berlin1.de/content/
2006/04/04/bezirke/821172.html

Zwei Bezirke richten erstmals an öffentlichen Straßen Stellplätze für Car-Sharing-Unternehmen ein
Von Markus Falkner
Mit einem bundesweit einzigartigen Pilotprojekt wollen die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg von Mitte April an den Verzicht aufs eigene Auto fördern. Erstmals richten die Bezirke im öffentlichen Straßenland vorerst 21 Stationen für Autos von Car-Sharing-Unternehmen ein. Möglich sei diese Privilegierung durch eine veränderte Auslegung der Straßenverkehrsordnung seitens der Behörden, wie Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern bei der Vorstellung des Projektes erläuterte. Bislang seien Betreiber wie der Branchenführer Greenwheels AG aber gezwungen, private oder öffentliche Stellplätze, oft in ungeeigneten Lagen auf Höfen und Parkplätzen, anzumieten. „Die Argumentation für den Umstieg auf Car-Sharing wird ungleich einfacher, wenn das Auto in direkter Nähe zum Kunden und oder zum Bahnhof steht“, sagte Greenwheels-Vorstand Birger Holm. Derzeit hat sein Unternehmen 48 Stationen in Berlin für …

Straßenverkehr: Berliner Morgenpost: Schloßstraße verwandelt sich in eine Allee

http://morgenpost.berlin1.de/content/
2006/04/01/berlin/820544.html

Mehr Bäume in drei Reihen sollen der Schloßstraße Alleecharakter geben, breitere Gehwege sollen zum Flanieren einladen, weniger Durchgangsverkehr soll die Einkaufsmeile attraktiver machen. Investoren und Geschäftsbetreiber leisten bereits mit neuen und modernisierten Einkaufszentren ihren Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Der Bezirk will nun nachziehen. Die Bezirksverordneten-Versammlung hat jetzt einem Paket von Maßnahmen zugestimmt, das die Aufenthaltsqualität in der Straße steigern soll.
Knapp 1,5 Millionen Euro will der Bezirk in den Jahren 2008 bis 2010 dafür investieren. So sollen im Abschnitt zwischen Walther-Schreiber-Platz und Schildhornstraße die Bürgersteige verbreitert werden. Dafür entfallen auch Parkplätze. Weil die Wendekehren einiger Seitenstraßen verkürzt werden sollen, entstehen dort Freiflächen mit Platzcharakter, die Räume für Straßencafés, Ruhe- und Verweilzonen schaffen. Eine Kontroverse zwischen den BVV-Fraktionen …

Straßenverkehr: Senat: Neue Gestaltung des Mittelstreifens Potsdamer Straße

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/
archiv_volltext.shtml?arch_0603/nachricht2216.html

Am kommenden Montag, den 03.04.2006, beginnen die Arbeiten zur Gestaltung des Mittelstreifens in der Potsdamer Straße zwischen Potsdamer Platz und Ben-Gurion-Straße.
Der bisher nur mit Rasen befestigte Mittelstreifen der Straße wird nun mit einem Tennenbelag, Bänken und einer ansprechenden Beleuchtung versehen. Zusätzlich werden die Peitschenmasten auf den vorhandenen Gehwegen durch moderne, gerade Zweckleuchten ersetzt.
Die Baumaßnahme soll bis Ende Mai 2006 fertiggestellt sein. Die Gesamtinvestition von ca. 300.000 € wird aus Landes- und Bundesmitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ finanziert.
Für die Realisierung der Maßnahme werden beidseitig die Fahrspuren auf eine Breite von 2,75 m eingeengt, die Bussonderfahrstreifen werden aufrecht erhalten. Für Be- u. Entladevorgänge der Baufahrzeuge wird es in der verkehrsarmen Zeit …

Straßenverkehr: Berliner Morgenpost: Eine Ampel sorgt für Chaos

http://morgenpost.berlin1.de/content/
2006/03/30/bezirke/820038.html

Steglitz: Seit der Eröffnung des Einkaufszentrums „Schloss“ sind Kreuzungen und Straßen im Wohngebiet verstopft
Von Katrin Lange
Die Zimmer zur Grunewaldstraße meidet Barbara Proske tagsüber. Sie wohnt direkt neben der Parkhauseinfahrt zum Einkaufszentrum „Das Schloss“. Vor ihrem Fenster stehen die Autos – meist in beiden Richtungen – im Stau. Vor allem sonnabends. Die einen wollen aus dem Parkhaus hinaus und schaffen es wegen des Rückstaus an der Ampel Rothenburgstraße nicht. Die anderen wollen in das Parkhaus hinein und müssen den Gegenverkehr erst durchlassen. Zwar wußte Barbara Proske bei ihrem Einzug, daß sie an einer belebten Hauptverkehrsstraße wohnen wird, an der auch die Parkplätze knapp sind. „Aber daß ich den Lärm jetzt auch noch jeden Sonnabend bis 20 Uhr ertragen muß und Parken für Anwohner schier unmöglich geworden ist, finde ich schon ärgerlich“, sagt die Computerexpertin.
Seit der Eröffnung des neuen Centers vor zwei Wochen hat …

Straßenverkehr: DB Carsharing ab 1. April noch günstiger und attraktiver

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2006-03/
artikel-6212315.asp

Berlin (ots) – Neue Preise: Ab 20 Uhr mobil für zwei Euro die Stunde – An 60 DB Service Points jetzt Registrierung möglich – Von April bis Juni Sparaktion für Neukunden an DB Service Points
(Berlin, 30. März 2006) DB Carsharing schont die eigene Haushaltskasse und die Umwelt. Das intelligente Automietsystem der Bahn ist mit seinen neuen Preisen ab 1. April 2006 ein preiswertes Mobilitätsangebot für alle, die keinen eigenen PKW benötigen, aber dennoch für Transporte, Kurzurlaube oder nach einer Bahnreise am Zielort flexibel stunden-, tage- sowie wochenweise auf ein Auto zurückgreifen möchten. In der Zeit von 20 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages kostet die Stunde lediglich zwei Euro. Dieser Preishammer gilt nicht nur für die Miniklasse (z.B. Smart, Ford Fiesta), sondern für alle PKW-Klassen bei DB Carsharing. Das schließt die Mittel- und auch die Komfortklasse (VW Passat, Ford Mondeo) ein. Dabei sind in dem Stundenpreis von zwei Euro sogar noch …

Straßenverkehr: Berliner Zeitung: Pannenserie beim Bau der Alexanderstraße

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/537921.html

Eröffnung verzögert sich um ein Jahr

Uwe Aulich

MITTE. Pleiten, Pech und Pannen – so kann man den Neubau der Alexanderstraße in Mitte charakterisieren. Die Straße soll erst im Herbst dieses Jahres und damit ein Jahr später als ursprünglich vorgesehen wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden. Als Grund für die erneute Verzögerung nannte Degewo-Sprecherin Erika Kröber die lange Frostperiode. Statt am 31. Mai könne die östliche Fahrbahn erst im Juni als Einbahnstraße von der Holzmarktstraße zum Alexanderplatz geöffnet werden.
Der Neubau der Alexanderstraße ist erforderlich, weil auf der benachbarten Fläche das Shoppingcenter Alexa errichtet wird. Die Berliner Wasserbetriebe mussten einen großen Abwasserkanal neu verlegen, da dieser über das Alexa-Areal führte. Der Neubau der Straße, die von 65 auf 36 Meter Breite verengt wird, kostet 40 Millionen Euro.
Immer wieder hat der Senat die Eröffnung der Alexanderstraße, die seit Anfang 2005 komplett gesperrt ist, verschoben. Zunächst war von vier Monaten Vollsperrung die Rede, dann wurde der …

Straßenverkehr: Berliner Morgenpost: Computerfehler im Tiergartentunnel

http://morgenpost.berlin1.de/content/
2006/03/28/berlin/819567.html

Mit Tempo 30 durch den Tiergartentunnel

Freie Fahrt durch den Tiergartentunnel, die gab es gestern morgen. Doch die Fahrt wurde getrübt, da es nur mit Tempo 30 durch die mehr als 2,5 Kilometer lange Tunnelröhre vom Reichpietschufer in Richtung Invalidenstraße ging. Das war von der Verkehrsleitstelle so nicht gewollt und bereits 24 Stunden nach der offiziellen Eröffnung eine Panne. Ursache war ein Fehler im Computersystem.
„Das System hatte fälschlicher Weise einem Fahrzeug eine Panne zugeordnet und somit das Tempolimit für den laufenden Verkehr von normalerweise 50 km/h auf 30 herabgesetzt“, sagt Helmut Geyer von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Die Feinjustierung des Computerprogramms sei noch nicht abgeschlossen und könne noch sechs Wochen andauern. Gegen 10 Uhr war jedoch der Programmfehler behoben. Zum Glück scheute am Montag morgen die tägliche Blechlawine …

Straßenverkehr: Berliner Morgenpost: Freie Fahrt im Tiergartentunnel

http://morgenpost.berlin1.de/content/
2006/03/27/berlin/819375.html

Deutschlands längste Straßenröhre soll die Berliner Innenstadt entlasten – Senat rechnet mit 50 000 Autos täglich
Von Thomas Fülling

Nach gut zehn Jahren Bauzeit ist gestern der Tiergartentunnel eröffnet worden Das 2,4 Kilometer lange und 390 Millionen Euro teure Bauwerk soll Berlins Innenstadt vom Autoverkehr entlasten. Gleichzeitig wurde die Entlastungsstraße gesperrt.
Die ganz große Festtagsstimmung mochte nicht aufkommen, als Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (beide SPD) gestern mittag zur Schere griffen, um am Reichpietschufer das Band und damit die letzte Barriere vor dem Tiergartentunnel zu zerschneiden. So wollen bis heute die Debatten über Sinn des Bauwerks nicht verstummen, das nun – parallel zum Eisenbahntunnel – den Autoverkehr in Nord-Süd-Richtung vom Lehrter Bahnhof unter dem Regierungsviertel sowie dem Großen Tiergarten hindurch zum Potsdamer Platz führt. Zudem gilt der Tunnel mit Kosten von 162 500 Euro pro Straßenmeter als einer der teuersten Verkehrsbauten in der Berliner Geschichte überhaupt. Anlaß für die Grünen, sich erneut mahnend über der Tunneleinfahrt …