Straßenverkehr: Lärmschutz verteuert Berliner Straßenbau deutlich, aus Berliner Morgenpost

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Laermschutz-verteuert-Berliner-Strassenbau-deutlich.html

Es sind kaum 150 Meter. Ein kleiner Durchstich, um Kreuzberg besser als bisher an Mitte anzubinden und die aus Mauerzeiten stammende Verkehrsbarriere zur Leipziger Straße zu öffnen. Vier Millionen Euro, so hatten die Planer des Senats einst kalkuliert, würden benötigt, um die Axel-Springer-Straße am Spittelmarkt an die große Ost-West-Verbindung anzuschließen. Doch jetzt steigen die Kosten erheblich. Offenbar hatte niemand bedacht, welchen Aufwand die paar Straßenmeter für den Lärmschutz bei den Anliegern bedeuten würden. Jedenfalls wird das Projekt jetzt mit 11,45 Millionen Euro kalkuliert.
Zur Sitzung des Hauptausschusses am Freitag weist die sogenannte „Baumittelliste“ weitere Bauvorhaben aus, die nach überarbeiteter Planung deutlich teurer werden als zunächst angenommen. Die Abgeordneten sollen dann zustimmen, dass diese Steigerungen in den Haushalt …

Straßenverkehr: Teure Autobahn Der 16. Abschnitt der Stadtautobahn A 100 führt vom Dreieck Neukölln zur Straße Am Treptower Park. Er ist 3,2 Kilometer lang, ein Großteil verläuft in einem Tunnel und als Trogstrecke., aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1113/berlin/
0056/index.html

300 Kleingärten, Hunderte Bäume und vier Mehrfamilienhäuser mit 200 Wohnungen sollen weichen. Die Eröffnung der Trasse ist für 2016/17 geplant.
Die Strecke kostet insgesamt 442,8 Millionen Euro. Vom Bund kommen 363,9 Millionen Euro für den Bau und 55,5 Millionen Euro für den Grundstücksankauf. Das Land Berlin hat für Planung und Bauvorbereitung 23,4 Millionen Euro eingeplant, wovon der Bund dem Land einen Teil erstattet.
Mit 140 Millionen Euro pro Kilometer wäre die Trasse die teuerste Autobahn Deutschlands. Nicht mal der Transrapid in München, der 90 Millionen pro Kilometer kosten sollte und abgesagt wurde, war so teuer. Die hohen Kosten resultieren nach Aussage der Stadten- twicklungsverwaltung unter anderem daher, dass ein 400 Meter langer Tunnel gebaut werden muss, lange Geländeeinschnitte vorgenommen werden sowie „Flüster-Asphalt“ und andere Lärmschutz-…

Straßenverkehr: Millionenverschwendung oder Entlastung? 2 500 Einsprüche zum Weiterbau der Autobahn A 100 werden diskutiert. Die Anhörung soll neun Tage dauern, aus Berliner Zeitung

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0034/index.html

Er hat extra sechs Tage Urlaub genommen. Harald Moritz, Automechaniker und bei den Grünen in Treptow aktiv, will dabei sein, wenn eines der umstrittensten Bauprojekte Berlins debattiert wird: die Verlängerung der Autobahn A 100 vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park. Gegen das nur 3,2 Kilometer lange und mit 442,8 Millionen Euro bundesweit teuerste Autobahnstück wurden 2 500 Einwendungen erhoben. Gestern begann im Congress Center am Alexanderplatz die Anhörung von Betroffenen. Das sind Behörden, Betriebe und Privatleute. Die Debatte, in deren Ergebnis die Genehmigung oder Ablehnung des Projekts erfolgt, soll neun Tage dauern.
Harald Moritz bezeichnet das Projekt als Millionenverschwendung: „Es macht keinen Sinn, neue Autobahnen zu bauen und damit noch mehr Lärm, Dreck und Verkehr zu produzieren“, sagt er. Es sei absurd, eine Umweltzone für die City einzurichten und per Autobahn zusätzlichen Feinstaub hineinzuholen. Anders als von der …

Straßenverkehr: Jubiläum mit Stau Wegen der Feiern zum 20. Jahrestag des Mauerfalls werden zahlreiche Straßen gesperrt, aus Berliner Zeitung

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0039/index.html

Wenn am 9. November am Brandenburger Tor der 20. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert wird, werden dort bis zu einer Million Besucher erwartet. Aber nicht nur auf dem „Fest der Freiheit“, das um 17 Uhr beginnt, wird es eng – auch auf Berlins Hauptstraßen.
Bereits seit gestern sind die ersten Straßen dicht, weil Bühnen und Würstchenbuden aufgebaut werden. So ist die Straße des 17. Juni zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und Brandenburger Tor gesperrt. Auch die Ebertstraße ist zwischen Scheidemann- und Behrenstraße zu. Ab morgen wird die Sperrung der Ebert- bis zur Hannah-Ahrendt-Straße ausgeweitet und ab Freitag bis zum Potsdamer Platz. Dann wird auch der Pariser Platz wegen der Bühnenaufbauten gesperrt sein. Das Fest am kommenden Montag soll ein Riesenspektakel werden. So sollen Bon Jovi, Michail Gorbatschow und die Staatskapelle unter Daniel Barenboim auftreten. 1 000 Dominosteine entlang dem …

Straßenverkehr: Das Konjunkturprogramm sorgt für Stau Weil jeder etwas von dem Geld abhaben will, wird auf den Straßen gebaut wie lange nicht – vielerorts ist kaum ein Durchkommen möglich, aus Berliner Zeitung

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Egal aus welcher Richtung man derzeit mit dem Auto ins Zentrum fahren will: Es geht nur langsam voran. Überall wird gebaut. Vor allem in den vergangenen zwei Wochen kamen zahlreiche neue Baustellen hinzu.
Die A 100 ist in beiden Richtungen auf zwei Fahrstreifen verengt, im Westen ist auf der Masurenallee und auf der Joachimstaler Straße ein Fahrstreifen gesperrt, auf der Otto-Suhr-Allee ist die Fahrbahn verengt, ebenso wie auf dem Spandauer Damm. Im Nordosten ist die Prenzlauer Promenade dicht, auch auf der Wollankstraße, Berliner Straße, Friedrich-Engels-Straße, Kastanienallee in Rosenthal, Pasewalker Straße sowie auf der Schönhauser und auf der Landsberger Allee wird gebaut und wer aus dem Süden kommt, steckt auf der Filandastraße häufig im Stau. In Tempelhof sieht es nicht besser aus: Sowohl die Attilastraße als auch der Tempelhofer Damm sind durch Baustellen teilweise blockiert. Vom Osten kommend wird es auf der Karl-Marx-Allee …

Bahnverkehr + Straßenverkehr: Mehr Auto und weniger Bahn Peter Kirnich Deutschland bleibt ein Autoland, und das wird es in den nächsten Jahren wohl noch ein bisschen mehr. Die Eisenbahn dagegen wird weiterhin in diesem Land hinterherfahren., aus Berliner Zeitung

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0033/index.html

Deutschland bleibt ein Autoland, und das wird es in den nächsten Jahren wohl noch ein bisschen mehr. Die Eisenbahn dagegen wird weiterhin in diesem Land hinterherfahren. So viel steht nach Vorlage des Koalitionsvertrages der neuen Bundesregierung fest.
Sicher, niemand hatte erwartet, dass die Bundesregierung ähnlich wie in der Schweiz über eine Volksbefragung klären lässt, wer künftig im Lande Vorfahrt haben sollte – das Auto oder die Bahn. Es ist auch nicht sicher, wofür sich eine Mehrheit entscheiden würde. Dass unterm Strich aber der nicht gerade übertrieben gepäppelten Eisenbahn in diesem Land noch mehr Rammböcke aufgestellt werden, ist enttäuschend.
Noch ist vieles vorsichtig formuliert im Koalitionsvertrag, etwa, ob die Einnahmen aus der Lkw-Maut künftig komplett nur noch in die Straße fließen sollen. Bisher war geregelt, dass die Hälfte der Einnahmen in den Ausbau und die Wartung von …

Bahnverkehr: So schnell wie 1931 Erbaut: Die 285 Kilometer Bahnstrecke Berlin-Hamburg wurde von 1844 bis 1846 gebaut. 1914 betrug die Reisezeit 194 Minuten. , aus Berliner Zeitung

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0084/index.html

Erbaut: Die 285 Kilometer Bahnstrecke Berlin-Hamburg wurde von 1844 bis 1846 gebaut. 1914 betrug die Reisezeit 194 Minuten. Doch 1931 brauchte ein „Schienenzeppelin“ bei einer Rekordfahrt nur 98 Minuten (Maximaltempo: 230 Kilometer pro Stunde).

Ausgebaut: Die Strecke zwischen Berlin und Hamburg war die erste, die die Bahn zur Schnellfahrstrecke umrüstete – von 1996 bis 1998 für Geschwindigkeiten von 160 km/h (Kosten: 2,3 Milliarden Euro). 2002 bis 2004 folgte der Ausbau für 230 km/h (Kosten: 650 Millionen Euro).

Überbrückt: Pro Brücke zahlten Bahn, Bund und Kommune je ein …

Bahnverkehr + Straßenverkehr: Teure Brücken Bahn fordert hohe Nachzahlungen – und drei Havelland-Dörfer stehen vor dem finanziellen Ruin, aus Berliner Zeitung

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FRIESACK. Zu Zeiten der Postkutsche war Reisen eine Übung in Geduld – um die etwa 290 Kilometer nach Hamburg zu bewältigen, musste sie 30 Stunden lang über holprige Wege rumpeln. Immerhin war diese Form des Reises fast lärmfrei. Die Ruhestörung kam erst mit der Eisenbahn. Sie brauchte nach der Eröffnung der Strecke 1846 nur noch neun Stunden.
Richtig schnell, teuer und laut wurde es dann vor einigen Jahren, als die Strecke für knapp drei Milliarden Euro so ausgebaut wurde, dass ICE-Züge nur noch knapp 90 Minuten benötigen. Damit die Züge aber mit bis zu 230 Kilometern pro Stunde durch die Landschaft donnern können, wurden auch alle Bahnübergänge beseitigt und durch Brücken ersetzt.

Löcher im Asphalt
So weit so gut für die Reisenden. So weit so schlecht für …

Straßenverkehr: A 111 wird heute wegen Tunnelsanierung gesperrt Montag, 26. Oktober 2009 11:37 Nur knapp eineinhalb Jahre nach seiner Fertigstellung muss der Tunnel Tegel erneut renoviert werden. Doch schon im Sommer dieses Jahres fiel eine Platte von der Decke. Nun werden die Röhren von Montagabend an bis zum 29. Oktober immer wieder gesperrt. , aus Berliner Morgenpost

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A-111-wird-heute-wegen-Tunnelsanierung-gesperrt.html

Der Tunnel am Flughafen Tegel wird renoviert, um eine sichere Durchfahrt garantieren zu können. Deshalb ist die A 111 zwischen den Ausfahrten Am Festplatz und Waidmannsluster Damm von Montagabend, 21 Uhr, bis Dienstag, 5 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Dienstag ist die Fahrbahn in nördlicher Richtung zwischen 21 und 5 Uhr bis zur Ausfahrt Schulzendorfer Straße gesperrt. Am 28. und 29. Oktober ist nachts die südliche Fahrtrichtung gesperrt.
Der Tunnel Tegel war erst im Juni 2008 nach 19monatiger Sanierung wieder eröffnet worden. Mit einer einheitlichen Kennzeichnung der Fluchttüren und Rettungswege, einer lückenlosen Videoüberwachung und einer Funkanlage war der Tunnel auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden. Im Juli dieses Jahres war dann eine Deckenplatte auf die Fahrbahn gestürzt. Seinerzeit hatte es geheißen, nach einer Überprüfung der anderen Platten …

Straßenverkehr: Schnellstraße statt Nadelöhr Senat prüft Weiterführung der Tangentialverbindung Ost, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1022/berlin/
0025/index.html

Wenn auf der Treskowallee in Karlshorst der morgendliche Berufsverkehr beginnt und auf der vierspurigen Straße ein Lastwagen entlangfährt, klirren in den Wohnungen der Anwohner die Gläser im Schrank. Und sie klirren häufig. „Zwischen 5 und 7 Uhr fährt alle 17 Sekunden ein Bus, ein Lkw oder ein Schwerlasttransporter auf der Treskowallee“, sagt Georg Abel, Vorsitzender des Bürgervereins Karlshorst. Das habe eine Zählung am 7. Oktober ergeben, einem Mittwoch. Die Belastung habe in den vergangenen Jahren zugenommen, so Abel: „Viele Lkw sparen Maut und fahren nun durchs Stadtgebiet.“ Doch nicht nur Lastwagen sind auf der Treskowallee unterwegs: Etwa 40 000 Fahrzeuge fahren Tag für Tag auf der Verbindungsstraße zwischen Hohenschönhausen und Schöneweide.
Nicht verwunderlich, dass viele Karlshorster die Tangentialverbindung Ost befürworten, die TVO. Die seit Langem geplante Schnellstraße soll entlang der …