S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: Das Leben in vollen Zügen genießen, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/berlin/
0042/index.html

Viele Regionalzüge waren so voll, dass die Fahrgäste nur mit sanfter Gewalt hineinkamen. Touristen irrten orientierungslos über die Bahnsteige. Seit gestern ist wegen neuer Sicherheitsauflagen nur noch rund ein Viertel der S-Bahn-Wagen einsatzfähig, acht Streckenabschnitte mussten stillgelegt werden. Doch der befürchtete Kollaps blieb aus. „Die Berliner sind helle. Sie haben Alternativen zur S-Bahn gesucht – und gefunden“, sagte Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB. Allerdings mangele es vielerorts oft noch an Informationen. „Wir schauen uns Bahnhof für Bahnhof an und bessern nach“, kündigte ein S-Bahn-Sprecher an.
19 S-Bahn-Stationen, zum Beispiel Hauptbahnhof, Alexanderplatz und Spandau, sind über Nacht zu Geisterbahnhöfen geworden. Normalerweise sind von den 630 Zwei-Wagen-Einheiten der S-Bahn rund …

S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: So kommen die Fahrgäste zügig voran, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/berlin/
0024/index.html

Der S-Bahn-Verkehr musste gestern erneut eingeschränkt werden. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat zusätzliche Sicherheitsauflagen angeordnet, nachdem am 1. Mai in Kaulsdorf ein Rad der S-Bahn-Baureihe 481 gebrochen war. Außerdem waren bei Zügen dieses Typs Risse in den Rädern festgestellt worden – zwei wurden bislang bekannt.
Mindestens bis zum 9. August, Betriebsschluss, sollen die derzeitigen Einschränkungen dauern. S-Bahner befürchten aber, dass der jetzige Notfahrplan länger in Kraft bleiben muss.
Tipps und Tricks: Vorher informieren – im Internet zum Beispiel unter www. s-bahn-berlin.de oder www.vbbonline.de, telefonisch unter Tel. 19 449 (BVG) oder 297 43 333 (S-Bahn). Möglichst Regionalzüge nutzen. Sie sind schnell, S-Bahn-Tickets gelten. Auch die BVG bietet sich als Alternative an. So fahren die U-Bahnen …

S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: Senatorin Junge-Reyer dankt allen MitarbeiterInnen für ihren engagierten Einsatz

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Die Berlinerinnen und Berliner haben am heutigen Montag die Möglichkeiten, die ihnen der Notfallplan für den stark reduzierten Einsatz von S-Bahn –Zügen bietet, genutzt. Damit sind die Unannehmlichkeiten für alle Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs keineswegs beseitigt, aber das oft vorausgesagte Verkehrschaos ist ausgeblieben.
Für ihre Flexibilität und die Bereitschaft, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen, ist allen Berlinerinnen, Berlinern und den Gästen unserer Stadt zu danken. Der Dank gilt aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verkehrsunternehmen, die durch ihren Einsatz dies ermöglicht haben.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Mein Dank gilt allen, die durch ihren engagierten Einsatz dazu beitragen, diese schwierige Situation zu meistern. Ohne die flexible Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der S-Bahn und der BVG wären Schienenersatzverkehre, verdichtete Takte und verlängerte Züge nicht möglich.
Die kooperative Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen, der engagierte Einsatz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ideenreichen Hilfestellungen aus den unterschiedlichsten Bereichen und natürlich auch die Informationsübermittlung und –weitergabe durch den Verkehrsverbund Berlin Brandenburg und durch die Medien haben es möglich gemacht, den Öffentlichen Verkehr in Berlin auch unter erschwerten Bedingungen aufrecht zu halten.“
Dort, wo nach Möglichkeiten für Hilfe gesucht wird und Verkehrsunternehmen und Medien gut zusammenarbeiten, gibt es auch kreative Ideen, den Berlinerinnen, Berlinern und den Gästen der Stadt Möglichkeiten anzubieten, sich alternativ in der Stadt fortzubewegen. Dafür stehen z.B. die organisierten Mitfahrgelegenheiten und auch das Angebot der Stern- und Kreisschifffahrt – unterstützt durch den rbb – Fahrgäste im Innenstadtbereich kostenlos auf einigen Touristenschiffen mitzunehmen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 21.07.09).

S-Bahn + Regionalverkehr: Es droht der schwarze Montag

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Der Berliner Fahrgastverband IGEB erwartet für den Montag (20. Juli) große Probleme im gesamten Berliner Nahverkehr. Damit aus einem „schwarzen Montag“ nicht schwarze Wochen werden, muss bei den Notfahrplänen schnellstmöglich nachgebessert und die Fahrgastinformation ergänzt werden.
Der S-Bahn Berlin GmbH stehen ab Montag nur noch 330 ihrer 1260 Wagen (630 Viertelzüge) zur Verfügung, also nur noch ein Viertel (!) des Fahrzeugparks. In so einer Notlage gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Auf vielen Linien fahren mit geringer Leistungsfähigkeit (große Taktabstände, kurze Züge). Für dieses Konzept hat sich die S-Bahn GmbH ab Montag entschieden.
2. Auf weniger Linien relativ leistungsfähig fahren, vor allem mit langen Zügen. Dieses Konzept hatte der Berliner Fahrgastverband IGEB am 16.7. vorgestellt und vorgeschlagen.
Der Fahrgastverband IGEB fürchtet, dass das S-Bahn-Konzept sich als in großen Teilen nicht praxistauglich erweist. Den Fahrgästen wird suggeriert „meine Linie fährt“, aber die kurzen Züge im 20-Minuten-Takt werden zumindest im Berufsverkehr einen erheblichen Teil der Fahrgäste nicht mitnehmen können. Zugleich wird der Fahrplan durch den Andrang zusammenbrechen, weil die fahrplanmäßigen Fahrzeiten nicht eingehalten werden können. Besonders schnell droht das im Nord-Süd-Tunnel über Friedrichstraße (S 1 und S 2).
Deshalb ist es äußerst wichtig, alle Fahrgäste zu bitten: Wenn Sie Ausweichmöglichkeiten haben, dann meiden Sie ab Montag die S-Bahn. Auch bei einer Umwegfahrt werden Sie am Ende schneller am Ziel sein, weil viele S-Bahn-Züge überfüllt und verspätet sein werden.
Eine weitere Bitte geht an alle Fahrradfahrer: Verzichten Sie ab Montag vorübergehend auf die Fahrradmitnahme, nicht nur in der S-Bahn, sondern auch in den Regionalzügen sowie bei U-Bahn und Straßenbahn.
Dramatisch könnte die Situation für Menschen im Rollstuhl werden. Deshalb muss es für Sie ein Ausweichangebot mit Rufbus und Taxi auf Kosten der S-Bahn GmbH geben.
Das Angebot von sieben Regionalzügen auf der Stadtbahn als S-Bahn-Ersatz zwischen Zoo und Ostbahnhof wird nicht reichen und zum Zusammenbruch des Regionalverkehrs führen mit Auswirkungen in das gesamte Land Brandenburg und auf den Fernverkehr. Deshalb muss die Kapazität dieses Ersatzverkehrs dringend durch folgende Maßnahmen ausgebaut werden:
1. Die stündlich zwei zwischen Potsdam und Berlin Ostbahnhof verkehrenden Ergänzungszüge müssen von bisher vier auf sieben Wagen verlängert werden. Noch besser wäre ein Ersatz der Doppelstockzüge durch S-Bahn-Züge (z.B. aus München oder Stuttgart, wie sie ab Montag als S 21 im Fernbahntunnel fahren). Denn diese sind durch mehr Türen für den Massenverkehr besser geeignet. Bei den anderen Regionalzügen sind längere Züge wegen der außerhalb Berlins zu kurzen Bahnsteige leider nicht möglich.
2. Das Angebot der Ergänzungszüge zwischen Potsdam und Ostbahnhof muss täglich während der gesamten Betriebszeit gefahren werden, also auch abends und am Wochenende.
3. Zusätzlich zu den Regionalzügen müssen weitere S-Bahn-Züge aus anderen Städten auf der Stadtbahn eingesetzt werden. Dafür muss dann allerdings der Fernverkehr mit Ausnahme des internationalen Verkehrs zumindest teilweise von der Stadtbahn in den Tiergartentunnel geführt werden. Die Züge erreichen trotzdem den Hauptbahnhof, enden aber Südkreuz statt Ostbahnhof. Das ist für die Fernverkehrsreisenden natürlich eine Belastung und erfordert umfangreiche Information, ermöglicht wahrscheinlich aber einen stabileren Fernverkehr als auf der Stadtbahn.
4. Maximale Fahrgastinformation ist erforderlich. Ein Beispiel: In den letzten Tagen wurden die Fahrgäste in Potsdam und am Ostbahnhof völlig unzureichend informiert, dass es Ergänzungszüge zum RE 1 gibt und auf welchem Gleis diese abfahren.
5. Sollte der Verkehr auf der Stadtbahn so chaotisch verlaufen, wie von uns befürchtet, ist zu prüfen, ob die am Ostbahnhof endenden S-Bahn-Züge nicht wenigstens bis Alexanderplatz verlängert werden können, weil dort ein leistungsfähiges U-Bahn- und Straßenbahnangebot zur Verfügung steht. Die dafür erforderlichen Züge müssen ggf. auf anderen Linien abgezogen werden, z.B. zwischen Olympiastadion und Zoo, wo ein zumutbares paralleles U-Bahn- und Busangebot der BVG zur Verfügung steht (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 20.07.09).

Regionalverkehr: Tausch der Abgasturbolader bis zum 26. Juli 2009 abgeschlossen

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Seit der Außerbetriebnahme von 11 RegioShuttle RS1 am vergangenen Dienstag auf Grund einer Allgemeinverfügung des Eisenbahnbundesamtes (EBA), hat die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH
bereits 20 Turbolader an den Fahrzeugen getauscht. Die restlichen Turbolader werden im Laufe der kommenden Woche (KW 30) erneuert.
Für die Sicherheit der Fahrgäste investierte die ODEG kurzfristig ca. 60.000 Euro, auch wenn es bisher keine Anzeichen für Gefährdungen gab.
Bei der ODEG gab es in der Vergangenheit keine Brände oder Auffälligkeiten an den Abgasturboladern; der vorgeschriebene Wartungsumfang wurde und wird strikt eingehalten.
Am 17.Juli 2009 halten letztmalig die Züge des RE3 der DB Regio zusätzlich in Rüdnitz, Biesenthal und Melchow. Ab Montag, dem 20. Juli 2009 verkehren alle ODEG-Züge wieder mit der geplanten Anzahl an Sitzplätzen. Auf Grund der Schulferien sind weniger Fahrzeuge notwendig, so dass die benötigten Kapazitäten zur Verfügung stehen.
Die ODEG bedankt sich für das große Verständnis der Fahrgäste sowie die Kooperationsbereitschaft der DB Regio und bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten (Pressemeldung ODEG, 18.07.09).

Regionalverkehr + S-Bahn: Vom 20.07. bis 21.08.2009 morgens und abends zusätzliche Verbindungen der Heidekrautbahn (NE27) von und nach Gesundbrunnen

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NewsPageWithList____42335.aspx?
epslanguage=ML

Fahrgastinformation: Vom 20.07. bis 21.08.2009 morgens und abends zusätzliche Verbindungen der Heidekrautbahn (NE27) von und nach Gesundbrunnen

17.07.2009

Sehr geehrte Fahrgäste,

zur Entlastung der S-Bahn zwischen Berlin-Karow und dem Bahnhof Gesundbrunnen weitet die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) ihr Verkehrsangebot von und nach Berlin-Gesundbrunnen aus. Vom 20. Juli bis 21. August 2009 fahren morgens und abends von Montag bis Freitag jeweils drei zusätzliche Züge der Heidekrautbahn (NE27) von und nach Berlin-Gesundbrunnen.

Folgende Zusatzverbindungen bietet die NEB ihren Fahrgästen von und nach Berlin-Gesundbrunnen an:

– Abfahrt 6.07 Uhr von Klosterfelde bzw. 6.20 Uhr, 7.27 Uhr und 8.28 Uhr von Basdorf mit Ankunft 6.39 Uhr, 7.47 Uhr und 8.50 Uhr in Gesundbrunnen
– Abfahrt 6.45 Uhr, 8.04 Uhr und 8.59 Uhr von Berlin-Gesundbrunnen mit Ankunft 7.04 Uhr, 8.25 Uhr und 9.26 Uhr in Basdorf
– Abfahrt 15.27 Uhr, 16.29 Uhr und 17.29 Uhr von Basdorf mit Ankunft 15.47 Uhr, 16.49 Uhr und 17.59 Uhr in Berlin-Gesundbrunnen
– Abfahrt 15.58 Uhr, 17.04 Uhr und 18.34 Uhr von Berlin-Gesundbrunnen mit Ankunft 16.26 Uhr, 17.26 Uhr und 18.57 Uhr in Basdorf bzw. 19.08 Uhr in Klosterfelde

Den detaillierten Fahrplan erhalten Sie hier (pdf, 329 KB).

Bitte beachten Sie, dass die Sonderzüge ohne Halt in Berlin-Karow zum Bahnhof Gesundbrunnen verkehren. Neben dem zusätzlichen Verkehrsangebot fährt die Heidekrautbahn (NE27) ohne Einschränkungen zwischen Berlin-Karow – Wensickendorf/ Schmachtenhagen bzw. Klosterfelde/Groß Schönebeck.

Weitere Informationen erhalten Sie an unserem Kundentelefon unter der Rufnummer 030 / 39 60 11-344.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Fahrt.

Ihr Team der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB)

Regionalverkehr: ODEG: Bernd Wölfel neuer Geschäftsführer

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Bei der ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH gibt es personelle Veränderungen. Herr Bernd Wölfel ist seit dem 13.07.2009 Geschäftsführer der ODEG. Er folgt auf Herrn Klaus Jacobs.
Der Verkehrsingenieur war seit Oktober 2007 Leiter des ABELLIO-Bereiches „Stadtverkehr“ sowie Geschäftsführer der Bus GmbH und betreute intensiv die Integrationsprozesse und entsprechende Restrukturierungsmaßnahmen. An insgesamt neun Betriebsaufnahmen der Bustöchter war Herr Wölfel maßgeblich beteiligt.
Zuvor war er drei Jahre als Geschäftsführer bei der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH tätig. Davor hatte er verschiedene Positionen bei der Rhenus-Gruppe inne, unter anderem auch die Leitung der Geschäftsprozesse bei der Rhenus-Keolis GmbH & Co. KG. Nun zieht es ihn zurück in seine Heimat Brandenburg.
„Meiner neuen Position als Geschäftsführer bei der ODEG sehe ich positiv entgegen. Die ODEG hat in den letzten Jahren einen erfolgversprechenden Entwicklungskurs vorgelegt, so dass ich mich künftig auf spannende Zeiten freue.“, so Herr Wölfel (Pressemeldung ODEG, 17.07.09).

Regionalverkehr: Ersatzkonzept der ODEG erfolgreich angelaufen

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Ab dem 15.07.09 können im Netz Ost-Brandenburg wieder 15 von 23 Fahrzeugen und in Süd-Mecklenburg 6 von 7 Fahrzeugen eingesetzt werden. Die betroffenen Fahrzeuge wurden zum Austausch der Turbolader in die Werkstätten in Eberswalde und Parchim überführt. In Sonderschichten werden schnellstmöglich die Turbolader getauscht.
Bisher hat die ODEG nur fabrikneue Turbolader eingesetzt. Um die Außerbetriebnahmen der Fahrzeuge zu kompensieren, hat die ODEG sofort reagiert und in der Nacht zum 14.07.2009 einen Notfahrplan erarbeitet, der bereits erfolgreich realisiert wurde.
Derzeit läuft der Notfahrplan ohne nennenswerte Komplikationen und stieß bei den Fahrgästen weitgehend auf eine positive Resonanz, da sie „nicht im Stich gelassen wurden“.
Ersatzfahrplan ab 15.07.2009:
• OE35: Schienenersatzverkehr aufgehoben, es gilt der Fahrplan
• OE36: verkehrt wieder planmäßig zwischen Königs Wusterhausen und Berlin-Schöneweide
• OE60: für die Bereitstellung zusätzlicher Plätze hält der RE3 der DB Regio weiterhin täglich stündlich zusätzlich in Rüdnitz, Biesenthal und Melchow. Die Maßnahme bleibt, so lange die ODEG nur mit einem Fahrzeug pro Zug verkehren kann.
• R3: Schienersatzverkehr für den Zug 80372 (07:43 Uhr ab Lübz / 07:54 Uhr an Parchim)
Auf allen Linien der ODEG wird es noch die ganze Woche (KW 29) zu Einschränkungen kommen, da vorübergehend nur ein Triebwagen pro Zug verkehren kann. In Zusammenarbeit mit DB Regio und DB Station&Service wurden daher Stationsansagen und zusätzliche Halte des RE3 realisiert. Zudem wurden die Maßnahmen auf der Internetseite www.odeg.info veröffentlicht. Diese werden dort ständig aktualisiert. Die Einschränkungen wurden zusätzlich frühzeitig über die Medien und eigene Mailverteiler bekannt gegeben. Die ODEG-Servicenummer (030 / 514 88 88 88) ist zusätzlich besetzt (Pressemeldung ODEG, 17.07.09).

S-Bahn + Regionalverkehr: IGEB stellt S-Bahn Notfahrplan vor

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Die schlimmsten Befürchtungen scheinen wahr zu werden. In Kürze stehen der Berliner S-Bahn möglicherweise nur noch 160 Viertelzüge (mit je zwei Wagen) zur Verfügung. Deshalb müssen alle Beteiligten nun umgehend einen Notfahrplan mit den verbliebenen S-Bahn-Zügen sicherstellen, der durch zusätzliche Regionalzüge und zusätzliche Fahrten bei der BVG (U-Bahn, Straßenbahn, Bus) ergänzt werden muss.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB schlägt vor, dass der Notfahrplan nach folgenden Grundsätzen gestaltet wird:
1. Rückgrat des Angebots ist wie beim bisherigen „Basisfahrplan“ die Ringbahn. Sie wird im 10-Minuten-Takt befahren und ermöglicht eine Verteilung der Fahrgäste zwischen den einzelnen Radialstrecken von S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn.
2. Auf der Stadtbahn zwischen Charlottenburg und Ostbahnhof und im Nord-Süd-Verkehr zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz wird der S-Bahn-Verkehr durch Regionalverkehr und das dichte innerstädtische BVG-Netz (U-Bahn, Straßenbahn, Bus) ersetzt. Der Versuch, auf diesen wichtigen S-Bahn-Strecken einen 20-Minuten-Takt zu fahren, weckt falsche Hoffnungen und wird schnell zum Zusammenbruch dieses Rumpfangebots führen. Hinzu kommt, dass die von Radproblemen nicht betroffenen S-Bahn-Züge der Baureihen 480 und 485 gar nicht durch den Nord-Süd-Tunnel fahren dürfen. Dagegen kann das Regionalzugangebot auf den Fernverkehrsgleisen der Stadtbahn und im Tiergartentunnel durch S-Bahn-Züge aus den alten Bundesländern mit jeweils 9 Wagen deutlich aufgewertet werden. Zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz gab es ein solches Angebot als S21 schon einmal zur Fußball-WM 2006. Allerdings muss, um auf der Stadtbahn ausreichend Regional- und S-Bahn-Züge fahren lassen zu können, wahrscheinlich ein Teil der Fernverkehrszüge in den Nord-Süd-Tunnel geführt werden.
3. Auf den Vorortstrecken, die die Berliner Randbezirke und die Umlandgemeinden erschließen, sollen in der Regel weiterhin S-Bahn-Züge im 20-Minuten-Takt fahren, weil es häufig keine Alternative gibt, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.
4. Auf einzelnen Abschnitten der Vorortstrecken mit großen Bahnhofsabständen sollen zur Einsparung von S-Bahn-Zügen mit Dieselloks bespannte Züge (S-Bahn-Ruhrgebiet) und Dieseltriebwagen (z.B. Baureihe 628) auf den S-Bahn-Gleisen fahren, die an jedem S-Bahnhof halten.
Es sollte möglich sein, diesen Notfahrplan einigermaßen stabil zu fahren, so dass zusammen mit dem Regionalzug- und BVG-Angebot ein Mindestmaß an Mobilität gesichert wird. Das gilt jedoch nur für den Zeitraum der Sommerferien und nicht für Veranstaltungsverkehre, z.B. zur Leichtathletik-WM. Und auch in den Ferien ist dieses Minimalangebot eine Zumutung, die hunderttausenden viel Geduld abverlangt. Deshalb muss dieser Zustand schnellstens überwunden werden.
Die zusätzlichen Verkehrsleistungen der anderen Verkehrsunternehmen müssen natürlich aus den Geldern, die der S-Bahn GmbH abgezogen werden, ausgeglichen werden.
Koordiniert werden sollte diese Extrem-Situation durch einen Krisenstab aller Verantwortlichen (alle Verkehrsunternehmen, VBB und Länder Berlin und Brandenburg) (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 17.07.09).

Regionalverkehr: Einschränkungen zwischen Hennigsdorf – Golm vom 20. Juli bis 14. August, Ausfall und Ersatzverkehr auf der RB-Linie 20

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unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20090716a.html

(Berlin, 16. Juli 2009) Wegen Oberleitungs- und Oberbauarbeiten fallen alle Züge der Linie RB 20 zwischen Hennigsdorf und Golm von Montag, 20. Juli bis Freitag, 14. August, jeweils montags bis freitags, von 5.55 – 20.00 Uhr, aus.

Die Reisenden nutzen im Abschnitt Hennigsdorf – Wustermark die eingesetzten Busse beziehungsweise im Abschnitt Wustermark – Golm (- Potsdam Griebnitzsee) die Züge der Linie RB 21 als Ersatz.

In Wustermark besteht jeweils Anschluss von den Ersatzbussen zur RB-Linie 21 (sowie umgekehrt).

Die Reisenden sollten dabei die veränderten (früheren oder späteren) Fahrzeiten des Ersatzverkehrs beachten und sich rechtzeitig übereventuell frühere Verbindungen informieren.

Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG