Flughäfen: US-Milliardär erneuert Angebot für Tempelhof, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1811060/
Milliardaer_haelt_Angebot_fuer_Tempelhof_aufrecht.html

Ronald S. Lauder wollte in den innerstädtischen Flughafen 350 Millionen Euro investieren. Doch der Berliner Senat zeigte dem US-Unternehmer die kalte Schulter. Unbeeindruckt von diesem Verhalten erneuert Lauder seine Offerte und geht mit dem Regierenden Bürgermeister hart ins Gericht.
„I believe in Tempelhof, I believe in Berlin” – Ronald S. Lauder sagt es mehrmals. Der amerikanische Kunstsammler, Kosmetikhersteller, Präsident des jüdischen Weltkongresses und potenzielle Investor für Tempelhof sitzt am Konferenztisch bei der Industrie- und Handelskammer auf Einladung von IHK-Präsident Eric Schweitzer. Er kam extra nach Berlin, um noch einmal vor Journalisten für sein Projekt, den Kauf des Flughafens Tempelhof, zu werben – und das, obwohl der Berliner Senat ihm bereits mehrmals die kalte Schulter gezeigt, ihn als „reichen Onkel aus Amerika“ bezeichnet und sein Investitionsangebot von …

Flughäfen: Schließt diesen Flughafen!, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2008/03/16/biz/952261.html

Berlins heißeste Debatte: Brauchen wir einen Flughafen mitten in der Stadt? Am 27. April werden die Berliner im Volksentscheid dazu befragt. Laut Umfragen will eine Mehrheit Tempelhof offenhalten. Unser Autor ist dagegen
Von Ulli Kulke
– Der Flughafen bei Erding nordöstlich von München trägt den Namen „Franz-Josef Strauß“. Zu Recht. Kein Politiker der Nachkriegszeit war persönlich so stark in der Luftfahrt und der Flugzeugindustrie engagiert wir er, der enthusiastische Privatflieger, der auch als Fluggast gern ins Cockpit kam, um selbst den Steuerknüppel in die Hand zu nehmen. Man kann ihn getrost als den Vater jenes Großflughafens weit draußen vor der Bayern-Metropole bezeichnen. Zu keiner Zeit aber stand bei dessen Planung die Idee im Raum, den alten Flughafen Riem in der Stadt als City-Airport beizubehalten, und sei es auch nur für Geschäftsflieger. Dies wohlgemerkt, obgleich der Weg nach Erding ziemlich …

Flughäfen: BBI-Bau verstößt nicht gegen die Verfassung, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1802367/
BBI-Bau_verstt_nicht_gegen_die_Verfassung.html

Bundesverfassungsgericht weist Beschwerden von Flughafenanwohnern zurück
Karlsruhe/Schönefeld – Für den Bau des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) am Standort Schönefeld sind letzte Zweifel ausgeräumt. Das Bundesverfassungsgericht wies Klagen von Anwohnern gegen das Projekt ab. Die Beschwerdeführer hätten nicht hinreichend dargelegt, dass ihre Grundrechte verletzt seien, heißt es in einem gestern in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Das gelte auch für das vom Bundesverwaltungsgericht gebilligte Lärmschutzkonzept.Mit dieser Entscheidung ist der Bau des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld juristisch kaum noch anzufechten. Die Anwälte der Kläger kündigten zwar gestern an, den Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menscherechte in Straßburg zu prüfen, doch räumten sie auch ein, dass die Hürden …

Flughäfen + Bahnverkehr: Links herum, rechts herum – oder über Lichtenberg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/732222.html

Auf welcher Strecke wird der Airport-Express zum neuen Schönefelder Flughafen BBI fahren? Bahnplaner legen Ideen vor
Peter Neumann

SCHÖNEFELD. So viel steht fest: Wenn der Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) tatsächlich wie geplant am 1. November 2011 seinen Betrieb aufnimmt, wird die direkte Schienenstrecke in die Innenstadt noch nicht fertig sein. Deshalb denken die Planer der Deutschen Bahn seit Monaten dar-über nach, wo der Airport-Express vom Berliner Hauptbahnhof zum neuen Schönefelder Flughafen in der Zwischenzeit verkehren könnte. Nach Informationen der Berliner Zeitung wollen sie in Kürze ihre Ergebnisse vorlegen. Doch schon jetzt ist klar: Eine Ideallösung befindet sich nicht unter den Vorschlägen.
Die Anforderungen stehen fest: „Wir wollen eine schnelle Zugverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und BBI – alle 15 Minuten mit maximal 30 Minuten Fahrzeit“, so Flughafen-Chef Rainer Schwarz.
Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn so lange nicht klar ist, wann …

Flughäfen: Flughafen Schönefeld: Erörterungstermine im April, aus Niederlausitz aktuell

http://www.niederlausitz-aktuell.de/artikel_6_1129.php

Ab dem 07. April finden Erörterungstermine mit Betroffenen und Einwendern zum Thema Lärmschutzkonzept im Rahmen des ergänzenden Planfeststellungsverfahrens zum Ausbau des Flughafens Schönefeld statt. Darüber informierte heute Infrastrukturminister Reinhold Dellmann das Kabinett.
Reinhold Dellmann: „Es geht jetzt um die Frage, wie viele Flüge in den Randzeiten zur Nacht zulässig sind. Hier muss es eine ausgewogene Entscheidung geben. Daher hat sich die Behörde entschieden, die eingegangenen Einwendungen in einer gesonderten Erörterung mit den Einwendern und den Trägern öffentlicher Belange zu diskutieren. Ich begrüße das ausdrücklich, denn damit wird die Entscheidungsgrundlage sicherer und das Verfahren gerade für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger maximal transparent. Generell gilt aber: am Nachtflugverbot zwischen 0 und …

Flughäfen: Tegel treibt das Wachstum an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/731606.html

pn

SCHÖNEFELD. Der Boom ist offensichtlich erst einmal vorbei. Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Jahr 6,3 Millionen Fluggäste gezählt – 2006 waren es 6,1 Millionen. Damit fiel das Wachstum schwächer aus als zuvor. Der Flughafen Tempelhof wurde im vergangenen Jahr nur noch von 350 000 Passagieren genutzt – im Jahr davor waren mehr als 600 000 Fluggäste durch die Eingangshalle gegangen. Dafür dauert der Aufschwung auf dem Flughafen Tegel kurz vor der für 2012 geplanten Stilllegung an: Im vergangenen Jahr gab es dort 13,4 Millionen Passagiere – 2006 waren es 11,8 Millionen. „Tegel ist der Wachstumstreiber“, sagte Flughafen-Chef Rainer Schwarz am Freitag. „Ich bin immer wieder erstaunt, was dort noch möglich ist.“
Bislang hatte vor allem der anwachsende Strom der Berlin-Touristen die Fluggastzahlen nach oben getrieben, was sich auf dem Billigflieger-Airport …

Flughäfen: 40 000 Plakate für die Schließung von Tempelhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/731574.html

jan

Das „Bündnis für ein flugfreies Tempelhof“, in dem Ökoverbände sowie SPD, Linke und Grüne mitarbeiten, will mit einer Plakatkampagne für ein Nein beim Volksentscheid am 27. April zum Flughafen Tempelhof werben. Fast 40 000 Plakate werden Bürger mit Zitaten wie „Ich fliege uff Berlin. Aba nich‘ von …

Flughäfen: Herbert Burmeister über das Nachtflugverbot, Entschädigungen und eine neue Klage, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11145208/62129/
Herbert_Burmeister_ueber_das_Nachtflugverbot_Entschaedigungen_und_eine.html

MAZ: Die Front gegen die Aufweichung des Nachtflugverbotes auf dem BBI ist in der Schutzgemeinschaft ungebrochen groß. Wer gehört dem Verein an? Wogegen richtet sich die Kritik der Standortgegner genau?

Herbert Burmeister: Seit 1996 gehören zur Schutzgemeinschaft die Gemeinden Schulzendorf, Eichwalde, Zeuthen, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren. Vor wenigen Tagen trat Ludwigsfelde unserem Verein bei. Ich werte diesen Schritt als ein Zeichen, dass in Kommunen weiterhin die Erkenntnis wächst, dass unsere konstruktive Kritik im Interesse der Bürger liegt und Verbesserungen durchgesetzt werden müssen. Die Mitglieder der Schutzgemeinschaft respektieren weitgehend die Standortentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig für den BBI. Jetzt kommt es darauf an, das Beste für die Betroffenen daraus zu machen und unsere Interessen zu sichern. In zehn Jahren wird niemand mehr wissen wollen, wie wir gegen den Standort Schönefeld gekämpft haben, sondern wie wir mit der Situation nach dem …

Flughäfen + Bahnverkehr: Grüne suchen neue Wege zu BBI, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-Flughafen-BBI-Schoenefeld;art1050,2481903

Während die Bahn immer noch grübelt, wie sie den geplante Großflughafen BBI in Schönefeld mit dem Stadtzentrum verbinden hat Grünen-Verkehrspolitikerin Claudia Hämmerling ein Konzept vorgelegt.
Die gemeinsame Arbeitsgruppe der Bahn mit Flughafengesellschaft und den Landesverwaltungen habe noch keine abschließende Lösung gefunden, hieß es gestern. Grund genug für die Grünen-Verkehrspolitikerin Claudia Hämmerling, mit eigenen Vorschlägen in die Lücke zu stoßen: Sie präsentierte Vorschläge, wie BBI ab 2011 angebunden werden kann, obwohl bis dahin weder die Dresdner Bahn durch Lichtenrade aufgebaut noch das Ostkreuz saniert sein werden. In Lichtenrade kämpft eine Bürgerinitiative gegen den ebenerdigen Neubau von Fernbahngleisen durchs Wohngebiet. Und am Ostkreuz muss wegen des Umbaus nicht nur die aus der Innenstadt nach Schönefeld fahrende S 9 für mehrere Jahre unterbrochen, sondern auch …

Flughäfen + Bahnverkehr: Duobahn als letzte Chance, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/727967.html

Grüne wollen Großflughafen rechtzeitig anbinden
Christoph Heinlein

Wann die ersten Flugzeuge vom neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) starten werden, ist noch nicht klar. Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass die geplanten Bahnverbindungen zum Flughafen dann noch nicht fertig sein werden. „Außer Bahnchef Hartmut Mehdorn glaubt daran niemand“, sagt die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Claudia Hämmerling. Um eine Schienenanbindung doch noch rechtzeitig möglich zu machen, schlägt die Abgeordnete vor, eine neue Technik zum Einsatz zu bringen: eine sogenannte Zweisystem-S-Bahn oder Duobahn.
Die Duobahn kann ihren Fahrstrom sowohl aus der Oberleitung als auch aus Stromschienen beziehen. Sie könnte deswegen auf den Gleisen der Deutschen Bahn vom Hauptbahnhof zum Südkreuz fahren, dort auf die S-Bahn-Strecke der S2 …