Flughäfen: Tränen in Tempelhof, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2008/1027/berlin/0020/index.html

Mit Brussels Airlines und Fly Småland verabschieden sich die letzten internationalen Linien
Birgitt Eltzel
Am Ende wurden die Taschentücher herausgeholt. Nicht nur zum Winken, es gab auch manche Träne zu trocknen. Der Crew um Pilot Serge Devos (59) war wehmütig zumute, als der Aufruf für SN 2588 THF-BRU ertönte: Am Samstagabend startete mit dem Flug um 18.55 nach Brüssel zum letzten Mal eine Maschine der Brussels Airlines vom Flughafen Berlin-Tempelhof. Der allerletzte internationale Flug ging aber nicht in die belgische Hauptstadt, sondern mit der kleinen Fly Småland, die zwei Mal wöchentlich Berlin ansteuert, am Sonntagabend ins schwedische Växjo.
Dennoch feierte Brussels Airlines schon am Sonnabend mit Mitarbeitern und Fluggästen den „Last …

Flughäfen: BBI: Weg für Finanzierung ist frei, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article964043/.html

Der Bund hat seine Vorbehalte gegenüber der Aufstockung der Bürgschaft für die Finanzierung des neuen Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld aufgegeben. Er wird sich an der 100-prozentigen öffentlich-rechtlichen Bürgschaft für die avisierte Kreditaufnahme von 2,4 Milliarden Euro beteiligen.
Damit ist der Weg für den geplanten Finanzierungsweg frei.
„Wir sichern gemäß unserer Anteile mit einer 100-Prozent-Bürgschaft die Langfristfinanzierung für den BBI ab“, sagte gestern ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. „Damit wird der Bürgschaftsrahmen des Bundes auf 600 Millionen Euro begrenzt.“ Auch die Bürgschaftsdauer wird zeitlich befristet und gilt nur bis zum Verkauf der bundeseigenen Anteile am Flughafen. Der Bund hält 26 Prozent der Anteile an der Flughafengesellschaft, Berlin und Brandenburg je 37 Prozent.
Die Länder Brandenburg und Berlin hatten ihre Bürgschaftsrahmen bereits ohne große Diskussion im Juli und September von 80 auf …

Flughäfen: Eine Demo in der Luft, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2008/1025/berlin/0076/index.html

Peter Neumann
Am Sonnabend soll es in Tempelhof noch einmal so zugehen wie während der Luftbrücke. „Ungefähr alle 30 Sekunden wird eine Maschine landen“, kündigte der Schweizer Pilot Edgar Jung an. Allerdings sollen von 11.45 Uhr an nicht etwa große Rosinenbomber, sondern kleine Privatflugzeuge aufsetzen. Mehr als 130 Fliegerinnen und Flieger haben sich für den „Candy Bomber Memorial Flight“ angemeldet – einen Sternflug, der von Mainz, Celle und Braunschweig nach Tempelhof führen wird. Vorausgesetzt, das Wetter lässt dies zu.
Nicht nur Deutsche, auch Belgier, Niederländer, Österreicher und Schweizer wie der 40 Jahre alte Unternehmensberater Jung sind dabei. Sie wollen nicht nur an die Luftbrücke erinnern, mit der die USA und Großbritannien Berlin 1948/49 versorgt haben. „Wir werden auch demonstrieren – dagegen, dass der Senat die Wiege …

Flughäfen: Auf dem Tempelhofer Flughafen entsteht ein Erholungsgebiet mit Radwegen und Skaterbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1025/berlin/0033/index.html

Peter Neumann
In Tempelhof verliert Berlin einen Flughafen. Doch dafür bekommt die Öffentlichkeit ein riesiges Grüngebiet neu hinzu – außerdem einen Rundkurs für Inline-Skater und Radfahrer sowie neue Wegeverbindungen zwischen den angrenzenden Stadtteilen. Die Pläne der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, das Tempelhofer Feld allen zugänglich zu machen, werden immer konkreter. So zeichnet sich ab, dass die Tore zu der großen Freifläche vom kommenden Jahr an täglich geöffnet werden. „Das soll möglichst bald der Fall sein“, teilte Manfred Kühne, Abteilungsleiter Städtebau und Projekte, der Berliner Zeitung am Freitag mit.
Zunächst erhalten die Bürgerinnen und Bürger 2009 an einzelnen Tagen Zutritt zu dem Gelände, auf dem noch bis Donnerstag kurz vor Mitternacht Flugzeuge starten und landen. So könnte es dort Führungen oder Veranstaltungen wie einen Tag der …

Flughäfen: Tante Ju nimmt Abschied von Tempelhof, aus Berliner Morgenpost

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article961556/.html

Am kommenden Mittwoch geht die historische Maschine Ju 52 noch einmal in die Luft, um ihre Runden über Tempelhof zu drehen. Einen Tag später ist sie gemeinsam mit dem Rosinenbomber die letzte Maschine, die den legendären Flughafen verlässt. Um 23.55 Uhr heißt es dann: Adieu Tempelhof und ready for take off.
Sie hatte das Kenzeichen D-AQUI. Sie röhrte, dröhnte, bebte. Und sie war für viele ein unerreichbarer Traum. Als am 6. April 1936 die Junkers Ju52 das Werk in Dessau verließ, war Fliegen keine Alltäglichkeit, sondern Luxus. Wer auf den ersten Flügen nach China dabei war, hätte sich ebenso gut ein Haus kaufen können. So viel waren die rund 10000 Reichsmark für das Ticket wert.
D-AQUI steht immer noch in großen Lettern auf ihrem Rumpf. „Doch das ist nur noch historische Zierde“, sagt Pilot Georg Kohne und bittet die 16 Fluggäste über die kleine Leiter ins Innere der Maschine. Sie gehören zu den letzten Passagieren, …

Bahnhöfe + Flughäfen: Unterirdische Lärmhölle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1021/berlin/0050/index.html

Vor einigen Jahren waren die Planer ihrer Zeit sehr weit voraus. Was für ein Wunder. Und das ausgerechnet quasi an der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Vor Jahren wurde er endlich schön hell angestrichen, der Tunnel im ansonsten noch immer trostlos neben der Straße liegenden S-Bahnhof Schönefeld. Der unterirdische Gang zum Flughafen sollte kein dunkles Loch mehr sein. Alles neu.
Links eine richtig breite Treppe für die Touristenmassen, die zum Flugzeug oder zum Zug eilen. Gegenüber eine imposante, genauso breite Rampe für Rollstuhlfahrer. Sie bekam schöne weite Kurven. Die Piste in den Keller ist so vorbildlich, dass ganze Flugzeuge voller Rollstuhlfahrer …

Flughäfen: Berliner Flughäfen mit Passagierplus in ersten neun Monaten 2008, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=wir&module=dpa&id=19180344

Berlin (dpa/bb) – Die Berliner Flughäfen haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres trotz der Konjunktureintrübung ein deutliches Passagierplus verbucht. Bis Ende September stieg die Reisendenzahl um 8,7 Prozent auf 16,2 Millionen, wie die Betreibergesellschaft am Freitag mitteilte. Für das Gesamtjahr wird an den drei Hauptstadt- Airports Tegel, Schönefeld und Tempelhof weiterhin ein Zuwachs auf mehr als 21 Millionen Reisende erwartet (Vorjahr: 20 Millionen). Im September wurden 2,03 Millionen Reisende gezählt. Während Tegel und Schönefeld zulegten, waren es in Tempelhof …

Flughäfen: Kritik an exklusiver Abschiedsfeier in Tempelhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1009/berlin/0032/index.html

Die Bürger bleiben draußen vor der Tür
Kritik an exklusiver Abschiedsfeier in Tempelhof
Peter Neumann
Am letzten Flugbetriebstag in Tempelhof hält es der Senat mit dem Nachkriegs-Schriftsteller Wolfgang Borchert. Frei nach dessen bekanntestem Buch heißt es für alle Bürger, die am 30. Oktober von dem Flughafen Abschied nehmen wollen: Sie müssen „draußen vor der Tür“ bleiben. Doch gegen den Plan, die Halle an diesem Tag nur für geladene und zahlende Partygäste zu öffnen, regt sich Kritik. „Der Senat muss den Bürgern eine Chance geben, sich würdig zu verabschieden“, sagte Christian Wiesenhütter, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), gestern der Berliner Zeitung. „Noch ist Tempelhof Teil der öffentlichen Infrastruktur. Dieser Flughafen gehört …

Flughäfen: Bomben am Flughafen Schönefeld gesprengt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article901272/.html

Mit Verzögerung sind zwei Weltkriegs-Bomben nahe dem Flughafen Schönefeld gesprengt worden. Der Flugbetrieb in Schönefeld war ab 11.30 gesperrt worden, ebenso die Autobahn. Eine Stunde lang gab es auf dem Rollfeld keine Starts und Landungen.
In der Nähe des Flughafens Schönefeld sind am Donnerstag zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Die beiden je 50 Kilogramm schweren Blindgänger mit russischem Zünder wurden mit einer Verzögerung von etwa 45 Minuten unschädlich gemacht, sagte der Leiter des Munitionszerlegebetriebes in Kummersdorf-Gut (Teltow-Fläming), Rainer Wuthe. Deshalb konnte der Flugbetrieb auf dem Flughafen nur mit Verspätung wieder aufgenommen werden. Vier Maschinen hätten erst mit einer halben Stunde Verspätung abheben können, sagte ein Sprecher der Berliner Flughäfen. Er bewertete die Einschränkungen im Betrieb trotz der Verzögerung der kontrollierten Sprengung als nicht gravierend.
Reisende mussten bei ihrer Anfahrt zum Flughafen mehr Zeit …

Flughäfen: Flugplatzpläne in Drewitz sind gefährdet, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/
article899832/.html

Der geplante Ausbau des Flugplatzes Drewitz (Spree-Neiße) zu einem Wartungsstandort für Passagiermaschinen ist gefährdet. Wie der umstrittene Projektentwickler Friedhelm Brandhorst gestern sagte, halte die Stührenberg Holding aus Detmold an dem Vorhaben zwar in verkleinerter Form fest.
Er selbst werde sich aber wegen der in der Region geäußerten Kritik an den Investoren und an ihn aus der Lausitz zurückziehen. Damit könne das für 68 Millionen Euro geplante Vorhaben im vorgesehenen Ausmaß nicht realisiert werden. „Ich werde der Holding vorschlagen, das Projekt Drewitz ins …