Flughäfen: Schrille Töne um BBI, Anwohner des Großflughafens beklagen Verzögerungen bei Schallschutzmaßnahmen – Flughafensprecher: Das sind Berufsnörgler, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1217/berlin/
0019/index.html

Falsch vermessene Hauswände, fehlerhafte Gutachten, jahrelang unbearbeitete
Anträge – Anwohner des Flughafens Schönefeld werfen dem Airport-Betreiber
vor, beim Schallschutzprogramm für den Großflughafen BBI zu schlampen.
Eigentlich sollen alle Lärmbetroffenen bis Juni 2012 mit
Schallschutzfenstern und dickeren Wänden vor Flugzeugkrach geschützt sein.
Denn dann soll der neue Flughafen eröffnet werden. Doch an diesen Zeitplan
glauben viele Anwohner nicht mehr. „Die Ingenieurbüros sind überlastet und
kommen gar nicht hinterher“, sagt Christine Dorn, Chefin des Vereins zur
Förderung der Umweltverträglichkeit des Verkehrs. Die vom Flughafen
beauftragten Gutachten seien immer wieder …

Flughäfen: Klagen wenig aussichtsreich – Bürger versuchen es dennoch, Der Flugrouten-Streit beschäftigt nun auch Juristen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1215/berlin/
0047/index.html

Die Brandenburger Landesregierung sieht den angekündigten Klagen gegen den
Bau des neuen Schönefelder Flughafens gelassen entgegen. „Wir sind uns
sicher, dass sie keinen Erfolg haben werden“, sagte ein hochrangiger
Beamter der Berliner Zeitung. Wie berichtet, wollen vier Bürger gegen den
Planfeststellungsbeschluss, mit dem das Land das Projekt genehmigt hat, vor
Gericht ziehen. Die Planer hätten bei den Flugrouten getrickst und
getäuscht, rügen sie. „Doch die Routen sind kein Bestandteil des
Beschlusses. Das hat das Bundesverwaltungsgericht im Schönefeld-Urteil von
2006 bestätigt“, hieß es in Potsdam. Die Verfahren zielen ins Leere.
Die Sprecherin des Bundesverwaltungsgerichts, Sibylle von Heimburg, sagte:
„Die angekündigten Klagen sind bei uns …

Flughäfen: „Wie gegen eine Wand geredet“, Umweltexperte Bechmann hat schon früh vor der BBI-Planung gewarnt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1213/berlin/
0028/index.html

Dass die Flugrouten vom künftigen Hauptstadtflughafen BBI auch den gesamten
Süden Berlins schwer durch Lärm belasten könnten, sei allen Beteiligten
bereits schon vor dem Jahr 2001 klar gewesen. Das sagt der Umweltexperte
Professor Arnim Bechmann. Der Autor des Buches „Auf Sand gebaut – Die
Umweltverträglichkeitsprüfung zum Flughafenausbau Berlin-Schönefeld“
begleitete 1993/94 als Controller für die brandenburgische Landesregierung
das Raumordnungsverfahren und war während des Anhörungsverfahrens 2001 als
Gutachter für die Schutzgemeinschaft der Schönefeld-Anliegergemeinden
tätig.

Herr Bechmann, Sie halten Schönefeld als Flughafenstandort für ungeeignet.

Aus Umweltsicht allemal. Bereits während des Raumordnungsverfahrens, das
sehr ergebnisoffen …

Flughäfen: "Wie gegen eine Wand geredet", Umweltexperte Bechmann hat schon früh vor der BBI-Planung gewarnt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1213/berlin/
0028/index.html

Dass die Flugrouten vom künftigen Hauptstadtflughafen BBI auch den gesamten
Süden Berlins schwer durch Lärm belasten könnten, sei allen Beteiligten
bereits schon vor dem Jahr 2001 klar gewesen. Das sagt der Umweltexperte
Professor Arnim Bechmann. Der Autor des Buches „Auf Sand gebaut – Die
Umweltverträglichkeitsprüfung zum Flughafenausbau Berlin-Schönefeld“
begleitete 1993/94 als Controller für die brandenburgische Landesregierung
das Raumordnungsverfahren und war während des Anhörungsverfahrens 2001 als
Gutachter für die Schutzgemeinschaft der Schönefeld-Anliegergemeinden
tätig.

Herr Bechmann, Sie halten Schönefeld als Flughafenstandort für ungeeignet.

Aus Umweltsicht allemal. Bereits während des Raumordnungsverfahrens, das
sehr ergebnisoffen …

Flughäfen: Wurden Richter bewusst getäuscht?, Schreiben der Flugsicherung gehörte ursprünglich zum Planfeststellungsantrag, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1213/berlin/
0040/index.html

Dem Bundesverwaltungsgericht und Betroffenen ist offenbar bewusst
vorenthalten worden, dass vom Fluglärm am künftigen Hauptstadtflughafen BBI
in Schönefeld mehr Berliner betroffen sein können, als lange Zeit
angenommen. Das geht aus Unterlagen hervor, die der Berliner Zeitung
vorliegen.
Ein Schreiben der Deutschen Flugsicherung (DFS), in dem darauf verwiesen
wird, dass die Abflugrouten um mindestens 15 Grad von den angenommenen
Geradeaus-Routen abweichen können, sollte ursprünglich im
Planfeststellungsantrag enthalten sein. Konkret bedeutet das, dass damals
schon darauf hingewiesen wurde, dass die Flugzeuge nach dem Start eine
Kurve in Richtung Berlin fliegen könnten. Noch vor der Übergabe des mehrere
Dutzend Aktenordner starken, penibel durchnummerierten Antrags Ende …

Flughäfen: Blankenfelde 228 Mal überflogen, DFS veröffentlicht Daten zur Belastung um Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1211/brandenburg/
0096/index.html

SCHÖNEFELD. Zwei Tage vor der nächsten Sitzung der Fluglärmkommission hat
die Deutsche Flugsicherung (DFS) darüber informiert, in welchem Maße
Brandenburger Städte und Gemeinden sowie Berliner Ortsteile gegenwärtig von
An- und Abflügen am Flughafen Schönefeld betroffen sind. Die Daten, die das
Infrastrukturministerium in Potsdam am Freitag veröffentlichte, hatte
Brandenburgs Staatssekretär Rainer Bretschneider gefordert.
Die DFS wählte für die Auswertung der dokumentierten Überflüge jeweils
einen verkehrsreichen Tag bei einer Ostwind-Wetterlage (11. Oktober 2010)
und bei Westwind (21. September 2010). Die Unterscheidung ist wichtig, weil
aus Sicherheitsgründen die Flugzeuge …

Flughäfen: „So große Probleme hatten wir nur in Berlin“, Fluggesellschaft ärgert sich über Engpass bei Enteisungsmitteln. Andere Airports haben größere Tanklager, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1211/berlin/
0047/index.html

Nach dem Lieferengpass am Tag zuvor gab es am Freitag auf den Berliner
Flughäfen wieder genug Chemikalien, um Flugzeuge zu enteisen. Dennoch lief
der Verkehr nicht reibungslos. So waren in Schönefeld die
Flugzeug-Stellplätze bis in den Vormittag hinein knapp, weil das Vorfeld in
der Nacht davor zugeparkt worden war. Die Firma GlobeGround kündigte an,
dass sie ihre Kapazitäten zum Lagern von Enteisungsmittel erweitert. So
groß wie auf anderen Flughäfen werden sie aber auch dann noch nicht sein.
Die Luftfahrtgesellschaft Germanwings kritisierte, dass sie am Donnerstag
und Freitag nur in Berlin große Probleme gehabt habe. Die Flughäfen
Frankfurt am Main und München teilten mit, dass bei ihnen das
Enteisungsmittel nicht ausgegangen sei.
Am Donnerstag war erst in Tegel und am Abend dann in Schönefeld das
Enteisungsmittel …

Flughäfen: "So große Probleme hatten wir nur in Berlin", Fluggesellschaft ärgert sich über Engpass bei Enteisungsmitteln. Andere Airports haben größere Tanklager, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1211/berlin/
0047/index.html

Nach dem Lieferengpass am Tag zuvor gab es am Freitag auf den Berliner
Flughäfen wieder genug Chemikalien, um Flugzeuge zu enteisen. Dennoch lief
der Verkehr nicht reibungslos. So waren in Schönefeld die
Flugzeug-Stellplätze bis in den Vormittag hinein knapp, weil das Vorfeld in
der Nacht davor zugeparkt worden war. Die Firma GlobeGround kündigte an,
dass sie ihre Kapazitäten zum Lagern von Enteisungsmittel erweitert. So
groß wie auf anderen Flughäfen werden sie aber auch dann noch nicht sein.
Die Luftfahrtgesellschaft Germanwings kritisierte, dass sie am Donnerstag
und Freitag nur in Berlin große Probleme gehabt habe. Die Flughäfen
Frankfurt am Main und München teilten mit, dass bei ihnen das
Enteisungsmittel nicht ausgegangen sei.
Am Donnerstag war erst in Tegel und am Abend dann in Schönefeld das
Enteisungsmittel …

Messe + Flughäfen: Grünes Licht für Bau des ILA-Geländes, aus Die Welt

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/
vermischtes/article11362170/
Gruenes-Licht-fuer-Bau-des-ILA-Gelaendes.html

Berlin und Brandenburg haben den Bau des millionenschweren neuen Geländes für die Luftfahrtmesse ILA in Schönefeld in die Wege geleitet. Die Messegesellschaft gab am Donnerstag die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft mit der Zukunftsagentur Brandenburg für die 27-Millionen-Euro-Investition bekannt. Die Messeimmobilien Selchow GmbH soll das Gelände entwickeln und dann auch betreiben. Die Planung laufe bereits. Das neue Gelände ist notwendig, weil der alte Standort am Flughafen Schönefeld dem neuen Hauptstadtflughafen weicht. Er soll am 3. Juni 2012 öffnen. Die nächste ILA ist für die Zeit vom …

Flughäfen: 19 Monate dauert es noch, bis sich die Pforten des neuen Flughafens zwischen Berlin und Brandenburg öffnen werden. Der Gegenwind hat sich gelegt. Die Hoffnung ist, dass der Großflugplatz den Aufschwung der Region stärken wird., aus FTD.de

http://www.ftd.de/unternehmen/
handel-dienstleister/
:flughafen-bbi-hoehenflug-fuer-die-hauptstadt/50200023.html

Die Gepäckbänder im Untergeschoss des neuen Flughafens Berlin Brandenburg
International (BBI) laufen schon an. Das System wird erprobt, obwohl bis
zum Ernstfall noch 19 Monate vergehen. Wenn der Airport am 3. Juni 2012
eröffnet wird, soll nichts schiefgehen. Das peinliche Debakel bei der
Premiere des fünften Terminalgebäudes in London-Heathrow dient als
warnendes Beispiel. Statt Partystimmung herrschte Katzenjammer, weil die
Gepäckanlage nicht funktionierte.
Bis der neue Willy-Brandt-Airport an den Start geht, steht allerdings noch
reichlich Arbeit an am neuen Standort im Süden Berlins. Kräne heben
Material auf den bereits bestehenden Terminaltrakt. Auch weite Teile der
Verglasung sind schon installiert. Auf den Böden ringeln sich die Leitungen
der Heizungs- und Kühlanlage. 3000 Bauleute verwandeln das platte
Brandenburger Land in eine Hightechlandschaft. Rund 2 Mrd. Euro kostet der
BBI, die Verkehrsanbindung nicht einmal mitgerechnet. 27 Millionen
Passagiere können hier bald jährlich abgefertigt werden, wenn alles wie
geplant weiterläuft. Für weiteres Wachstum haben die Planer vorgesorgt. Auf
dem Vorfeld können …