Bahnverkehr + Regionalverkehr: Kupferdiebe legen Bahnlinie lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0822/lokales/0058/index.html

Reparatur dauerte anderthalb Tage
22.08.2007
Lokales – Seite 22
Jens Blankennagel

NAUEN. Die Buntmetalldiebe werden immer dreister: Gestern war deshalb der Bahnverkehr auf der Strecke Berlin-Hamburg bis etwa 19 Uhr erheblich beeinträchtigt. Tausende Reisende musste Verspätungen in Kauf nehmen. Grund war ein fehlendes Kupferkabel in der Nähe des Stellwerks Nauen (Havelland). Bereits am Montag war der Diebstahl aufgefallen. „Gegen 14.05 Uhr ging eine Störungsmeldung auf den Computern der Bahnbetriebszentrale ein“, sagte Jörg Kunzendorf, Sprecher des Bundespolizeiamtes Berlin, das auch für West-Brandenburg zuständig ist.
Als Polizisten die Strecke absuchten, fanden sie die Ursache der Störung zunächst nicht. Dann entdeckten sie, dass aus einem Kabelschacht 210 Meter …

Bahnverkehr: Am Oranienburger Weg wurde eine Bahnbrücke abgerissen / Über der B 273 bleibt das Bauwerk stehen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/
cms/beitrag/11003342/61129/

ANDREA KATHERT

KREMMEN Die Kremmener schütteln nur die Köpfe. So mancher vermutet einen Schildbürgerstreich hinter dem Spektakel, das sich gestern am Oranienburger Weg abspielte. Dort waren die Arbeiter der DB Netz AG Anlagenrückbau und Sanierung zugange und rückten der Eisenbahnbrücke zu Leibe. 85 Tonnen Stahl wurden aus den Lagern gehoben. Bernd Kuhlmann dirigierte seine Kollegen, die aus Sachsen angerückt waren. Warum nun ausgerechnet die Brücke über den Oranienburger Weg dran glauben muss, wusste Kuhlman auch nicht zu sagen. Denn nur 30 Meter entfernt überspannt eine weitere Bahnbrücke die B 273. Seit zehn Jahren bemühen sich die Kremmener darum, dass genau diese Bahnbrücke über der Bundesstraße verschwindet. Denn in schöner Regelmäßigkeit bleiben dort die Lkw stecken. 3,9 Meter Durchfahrtshöhe, das reicht nicht allen …

Bahnverkehr: Änderung des Berliner Flächennutzungsplans, von Senat

http://www.berlin.de/landespressestelle/
archiv/2007/08/21/83835/index.html

Aus der Sitzung des Senats am 21. August 2007:

Der Senat hat auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer die Änderung des Berliner Flächennutzungsplans für den Teilbereich Bahnflächenentwicklung Neukölln/Tempelhof beschlossen.
Teilflächen des Güterbahnhofsgeländes werden nicht mehr für Bahnnutzungen benötigt. Durch seine günstige Lage am S-Bahn-Ring und im Anschlussbereich von zwei U-Bahnen eignet sich das Areal hervorragend für verschiedene Dienstleistungsangebote und Nahversorgungseinrichtungen. Mit der Änderung des Flächennutzungsplans wird eine attraktive Nachnutzung der brachliegenden Geländeteile vorbereitet und die städtebauliche Einbindung in den innenstadtnahen Siedlungsbereich hergestellt.
Durch den Senatsbeschluss und die jetzt noch erforderliche Zustimmung des Abgeordnetenhauses wird ein intensives Abstimmungsverfahren abgeschlossen. Ebenso wie die öffentlichen Planungsträger von Bezirksämtern und Senatsverwaltungen haben auch Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen in den Planungsprozess eingebracht. Aufgabe der Planung war es, einen gerechten Ausgleich aller Interessen vor dem Hintergrund stadtentwicklungsplanerischer Anforderungen an die gesamte Stadt zu finden. Damit wurde Planungssicherheit geschaffen – unmittelbar anstehende Investitionen können in Abstimmung mit dem Bezirksamt Neukölln umgesetzt werden.

Regionalverkehr: Brandenburg: Bahnverkehr nach Rheinsberg vor dem Aus?

http://www.lok-report.de/news/
news_verkehr-2.html

Die marode Eisenbahnbrücke in Lindow soll offenbar nicht neu gebaut werden. Damit steht zu befürchten, dass in wenigen Jahre eine Sperrung der Brücke verfügt wird und kein Zug mehr von und nach Rheinsberg fahren kann.
Die DB Netz AG hat vom Land Brandenburg eine Garantie über die Bestellung von Zugverkehren für 20 Jahre gefordert, bevor sie den dringend notwendigen Neubau der Eisenbahnbrücke in Lindow in Auftrag geben wird. Das Verkehrsministerium teilte in der letzten Woche dem Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verband mit, dass es eine solche Garantie nicht abgegeben hat. Eine Stellungnahme der DB-Pressestelle dazu steht seit über einer Woche aus.
Wenn in vielleicht ein oder zwei Jahren die Brücke so baufällig geworden ist, dass sie sogar mit Schrittgeschwindigkeit nicht mehr befahren werden kann, ist eine Sperrung wegen technischer Mängel zu erwarten. Dann kann trotz des noch bis 2012 bestehenden Verkehrsvertrages kein Zug mehr Rheinsberg erreichen. Damit wären auch die Bemühungen der Stadt Rheinsberg und der regionalen Tourmismusverantwortlichen gescheitert. Auf Anregen des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes hatte es seit Januar 2007 mehrere Runden zwischen den regionalen Akteuren gegeben, um die verkehrliche Anbindung zu verbessern. Ohne Schienenanbindung wird Rheinsberg ein gutes Stück seines touristischen Reizes verlieren und Opfer beim Hin- und Herreichen des Schwarzen Peters zwischen Land Brandenburg, DB AG und dem Bundesverkehrsministerium.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband fordert die DB Netz AG auf, die Eisenbahnbrücke in Lindow in den Wintermonaten (wie es am Jahresanfang noch geplant war) zu ersetzen und so die Fortführung des Bahnverkehrs zu gewährleisten. „Eine gültige Bestellung von Zugleistungen gibt es noch bis 2012“ sagt dazu Frank Böhnke, Landesvorsitzender des Verbandes.
Ausserhalb der Saison von Oktober bis März ist Rheinsberg nur durch Umsteigen und mit dem Bus zu erreichen. Durch die schwer merkbare Regelung, wann ein Zug und wann ein Bus fährt, das Umsteigen in den Bus in Gransee und die eingeschränkte Fahrrad- und Rollstuhlmitnahme im Bus ist die Anzahl der Fahrgäste deutlich gesunken. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Angebot nicht angenommen wird. Deshalb muss diese schwer verständliche und fahrgastunfreundliche Regelung schnellstmöglich wieder rückgängig gemacht werden. Wenn das Land Brandenburg wirklich den Tourismus fördern will, muss Rheinsberg wieder durchgängig per Bahn erreichbar sein (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 18.08.07).

Bahnverkehr + Flughäfen: Baulärm für Braunkehlchen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0814/lokales/0032/index.html?
group=berliner-zeitung&sgroup=&day=today&suchen=1&
keywords=s-bahn&search_in=archive&match=strict&
author=&ressort=&von=12.08.2007&bis=25.08.2007

Pläne für die Ostanbindung des Flughafens BBI liegen aus: Der Bahn müssen 14 Hektar Wald weichen
14.08.2007
Lokales – Seite 18
Peter Neumann

Das Braune Langohr, der Große Abendsegler und die Vertreter von vier weiteren Fledermausarten müssen mit Baulärm rechnen. Für den Pirol und das Braunkehlchen wird es ebenfalls laut. Denn durch den Wald südlich von Berlin-Bohnsdorf, in dem diese und andere Tiere leben, soll spätestens Anfang 2009 eine Schneise geschlagen werden. Dort entsteht die „Ostanbindung“ des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI). Für diese Bahnlinie werden 13,99 Hektar Wald gefällt – eine Fläche, die so groß wie 19 Fußballfelder ist.
Seit gestern können die Bürger im Detail nachlesen, was die Deutsche Bahn (DB) südöstlich Berlins vorhat. Bis 12. September liegen die Pläne im Tiefbauamt Treptow-Köpenick aus. Damit hat das letzte Genehmigungsverfahren begonnen, das zum Großprojekt BBI gehört.
636 Millionen Euro sind für die Bahnanlagen des Großflughafens verplant. Derzeit wird in 14,5 Meter Tiefe der …

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Bahn plant Tempo 160 nach Cottbus, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg-Pendler;art128,2351278

Berufspendler können zwischen Berlin und Cottbus auch künftig nicht auf höhere Taktzeiten hoffen. Die Strecke wird ausgebaut – bleibt aber eingleisig.
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Von Nils Michaelis
03.08.2007 16:42 Uhr
Von Nils Michaelis
03.08.2007 16:42 Uhr

COTTBUS – Solange der Zugverkehr zwischen Polen und Deutschland nicht deutlich zunimmt, bleibt die Bahnstrecke zwischen Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) und Cottbus eingleisig. Immerhin sollen im nächsten Jahr aber die Ausbauarbeiten beginnen, um den Streckenabschnitt für eine Spitzengeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde fit zu machen, wie die Bahn ankündigt.
Die Bahn argumentiert mit fehlendem Bedarf für ein zweite Spur. „Es würde mehr als 20 Millionen Euro kosten, um auf diesem Streckenabschnitt ein zweites Gleis zu verlegen“, sagt ein Sprecher. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass das zweite Gleis im Bundesverkehrswegeplan aufgeführt ist. Das derzeitige Verkehrsaufkommen reiche nicht aus, um die Kosten wieder hereinzubekommen. „Die Züge des Regionalverkehrs nimmt das Gleis …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Im Zuckeltempo durch den Grunewald, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/671623.html

In Berlin und Brandenburg müssen Züge an 662 Stellen langsamer fahren / Verkehrsverbund warnt vor DB-Teilprivatisierung
Peter Neumann

Eine folgenschwere Entscheidung steht kurz bevor. Am Dienstag will die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Teilprivatisierung der Deutschen Bahn (DB) beschließen. Doch in Berlin warnen nicht nur Landespolitiker davor, dass der Bund Hoheitsrechte über das Schienennetz aus der Hand gibt. Auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hält nichts davon, der privatisierten DB die Bewirtschaftung der Gleise zu übertragen. Denn schon jetzt behandele die Bahn dieses Gemeinschaftseigentum nicht immer pfleglich. Zu diesem Ergebnis gelangt die umfangreiche „Qualitätsanalyse Netzzustand 2007“ für diese Region. Die jetzt fertige Langfassung liegt der Berliner Zeitung vor.
Mit Tempo 120 rollt der Regionalexpress (RE) 1 Richtung Wannsee – aber dann bremst er plötzlich. „Die Brücke über den Hüttenweg darf seit Jahren nur noch mit Tempo …

Bahnverkehr: Mit Tempo 60 nach Dresden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/670968.html

PETER NEUMANN

meint, dass es trotz Verbesserungen bei der Bahn noch viel zu tun gibt.

Vor knapp vier Jahrzehnten dauerte eine Bahnfahrt von Berlin nach Hamburg fast fünf Stunden – heute sind es knapp 90 Minuten. Nach Frankfurt am Main mussten die Berliner damals zehn Stunden vertrödeln – heute sind es im besten Falle weniger als vier. Und noch kurz nach der Wende musste man für eine D-Zug-Fahrt von Berlin nach Leipzig in der Regel knapp drei Stunden Lebenszeit hergeben, bei den allfälligen Verspätungen auch schon mal mehr – heute schafft es der Intercity Express (ICE) meist in etwas mehr als 70 Minuten dorthin. Kein Zweifel: Die Öffnung der Grenzen sowie die Milliardeninvestitionen des Bundes und der Bahn haben den Berlinern ein Schienenverkehrssystem beschert, das im Vergleich zu anderen Metropolen paradiesisch ist.
Daran gibt es nichts zu deuteln – auch wenn die moderne Bahn vor …

Bahnverkehr + S-Bahn: Mehr Platz im ICE von Berlin nach Hamburg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/670983.html

Bahn setzt größere Züge ein
Peter Neumann

Da kann das Auto einfach nicht mithalten: Seitdem die Deutsche Bahn (DB) mit Tempo 230 in etwas mehr als anderthalb Stunden von Berlin nach Hamburg fährt, boomt die Strecke. Nicht nur in der zweiten, sondern auch in der ersten Klasse sind Sitzplätze oft Mangelware. Damit die Bahn dem Andrang besser gerecht werden kann, gibt es im neuen Fahrplan ein anderes Betriebskonzept für den Intercity Express (ICE), sagte der DB-Konzernbevollmächtigte Ingulf Leuschel. Vom 9. Dezember an wird zwischen Hamburg und Berlin-Südkreuz ein weiterer Zugtyp eingesetzt: Alle zwei Stunden fährt anstelle des ICE-T der größere ICE 1. Davon profitieren vor allem Erste-Klasse-Kunden.
Für die Passagiere, die für die Bahn besonders lukrativ sind, ist im ICE 1 in der Tat viel …

Bahnverkehr: PE-Arriva-Tochter will für regionalen Schienen-Güterverkehr werben, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10976499/61469/

CARSTEN SCHÄFER

PRITZWALK Mit einer neuen Kampagne will die Eisenbahngesellschaft Potsdam (EGP) mehr Kunden für den regionalen Güterverkehr auf der Schiene in der Prignitz gewinnen. Das sagte Uwe Knoblauch, Bevollmächtigter für den regionalen Güterverkehr und Prignitz-Koordinator des Mutterkonzerns PE-Arriva, gestern bei der Übernahme einer neuen Lok am Pritzwalker Bahnhof. Die EGP hatte im vergangenen September die Güteraktivitäten der Prignitzer Eisenbahn (PEG) übernommen.
Dazu hat das Unternehmen gemeinsam mit der PEG-Infrastrukturgesellschaft und der TUL Agroservice aus Falkenhagen die Kampagne „Vorfahrt für den regionalen Schienengüterverkehr“ gestartet. Erste Zielgruppe ist die Holzindustrie. „Der Vorteil der Prignitz ist, dass die Infrastruktur noch existiert“, erklärte Uwe Knoblauch. Es gibt noch Rangier- und Ausweichgleise im Bahnhof von Pritzwalk, ein vergleichsweise dichtes Gleisnetz oder Ladestraßen für Züge. Auf der eingleisigen Strecke von Pritzwalk nach Neustadt/Dosse existieren allein …