Bahnhöfe: Hauptbahnhof ernährt die Anwälte, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/12/31/berlin/939379.html

Auch die Schuldfrage über den Trägerabsturz ist noch offen
Von Isabell Jürgens
Für Rechtsanwälte und Gutachter ist der Berliner Hauptbahnhof, der im Mai sein einjähriges Jubiläum feierte, ein lohnendes Geschäftsfeld. Denn der 1,02 Milliarden Euro teure Glaspalast hat mit einer ganzen Reihe baulicher Unzulänglichkeiten zu kämpfen. Am schädlichsten für das Image des Renommiergebäudes, an dem der Bund sich mit 520 Millionen Euro beteiligt hat, war sicherlich der Absturz eines tonnenschweren Stahlträgers, den der Orkan „Kyrill“ am 18. Januar dieses Jahres aus der Fassade riss. Dass dabei niemand zu Schaden kam, lag vermutlich nur daran, dass das Gebäude in weiser Voraussicht zuvor geräumt worden war. In einem ersten Urteil hatte das Berliner Landgericht zwar im Mai einer …

Bahnhöfe: Brandenburg: Für 75 % der Stationen besteht Handlungsbedarf

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat die Fahrgastinformation und den Service an 66 Bahnhöfen und Haltepunkten in Berlin und Brandenburg getestet. Das ernüchternde Ergebnis: An 49 Bahnhöfen (74 %) wurden Mängel festgestellt. Nur 17 Bahnhöfe (26 %) bieten ein sehr gutes oder gutes Informationsangebot.
Die Bahnhöfe gehören wie das Schienennetz zur Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. Auf die Ausgestaltung der Infrastruktur und damit auf die Abstellung der festgestellten Mängel haben Länder und VBB keinerlei Einfluss. Die DB legt die Ausstattung und die Qualität selber fest. Um den Konzern fit für den Börsengang zu machen, wird die Ausstattung der meisten Bahnhöfe seit einigen Jahren kontinuierlich nach unten gefahren.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „In der Debatte um die Bahninfrastruktur müssen neben den Schienenwegen auch das Erscheinungsbild der Bahnhöfe und der Service berücksichtigt werden. Selbst eine frisch ausgebaute Eisenbahnstrecke hilft dem Fahrgast nichts, wenn er auf dem Bahnsteig nicht erfährt, wann und wohin der Zug fährt, wenn es keine Lautsprecherdurchsagen gibt und auch kein Servicepersonal, das er fragen kann. Unsere Untersuchung zeigt, dass die DB Station und Service GmbH oftmals nicht einmal ihre selbst gesetzten Qualitätskriterien erfüllt, und dass der Service auf vielen Stationen schlechter geworden ist.“ Sollte die Bahn als integrierter Konzern teilprivatisiert werden, sei eine weitere Verschlechterung vorprogrammiert, vor allem auf kleineren Stationen.
Kriterien für die Beurteilung von Fahrgastinformation und Service an den Bahnhöfen sind Fahrplanaushänge, Beschallung, Zugzielanzeigen, Info- und Notrufsäulen sowie Uhren an Bahnsteigen, Empfangsgebäuden und Bahnhofsvorplätzen. Die Stationen wurden vorwiegend nach den Mindestanforderungen für Bahnhofskategorien bewertet, die die Deutsche Bahn selbst festgelegt hat. Die Fahrgastinformation wurde sowohl bei reibungslosem Betrieb als auch bei Störungen unter die Lupe genommen.
Gegenüber der VBB-Qualitätsanalyse Bahnhöfe 2006 haben sich kaum Verbesserungen ergeben. Viele Mängel wurden bereits 2006 festgestellt und bisher nicht behoben. Beispielsweise zeigten die Zugzielanzeigen am Gleis 2 am Bahnhof Lübben Ende Oktober 2007 genau so unverständlichen Buchstaben- und Zahlensalat an wie bereits im August 2006. Der Anteil der Bahnhöfe ganz ohne Zielanzeigen nahm zu. Im Vergleich zu 2006 wurden auch Fahrplanaushänge (veraltet, unvollständig oder komplettes Fehlen) und Uhren (falsche Uhrzeit) schlechter bewertet. Besonders unerfreulich ist der Abzug von Service-Teams an weiteren drei untersuchten Bahnhöfen (Bernau, Lübbenau und Fürstenwalde).
Ein besonders krasses Beispiel für mangelhafte Fahrgastinformation beobachteten die VBB-Tester am Bahnhof Jüterbog: Fünf Minuten vor der geplanten Zugabfahrt des RE 5 Richtung Süden meldete die Zugzielanzeige, dass der Zug ausfalle. Tatsächlich fuhr der Zug, wenn auch mit einer Verspätung von 15 Minuten. Die Anzeige „Zug fällt aus“ blieb aber bis zur Abfahrt stehen. Ein großer der Teil der Fahrgäste hatte den Bahnhof bereits unverrichteter Dinge verlassen.
Es gibt deutliche regionale Unterschiede: In Berlin hat sich die Situation mit vier besser bewerteten und nur einem schlechter bewerteten Bahnhof verbessert. Im Land Brandenburg dagegen haben sich die Zustände weiter verschlechtert: Zehn Bahnhöfe schnitten zwar besser, 15 jedoch schlechter ab als im Jahr zuvor.
Verbesserungen ergeben sich oftmals dann, wenn der Bahnhof grundlegend saniert wird. Dann werden viele „kleinere“ Mängel gleich mit beseitigt, so am Bahnhof Hennigsdorf (Pressemeldung VBB, 27.12.07).

Bahnhöfe: Falsche Auskünfte, veraltete Aushänge, defekte Uhren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/712373.html

Bei der aktuellen Bahnhofs-Qualitätsanalyse des VBB schneiden vor allem die Stationen in Brandenburg schlecht ab
Peter Kirnich und Peter Neumann

BERLIN. Fehlende Ansagen bei Zugverspätungen, defekte Bahnhofsuhren, veraltete Fahrplanaushänge – die Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg weisen erhebliche Mängel auf. Das hat eine Untersuchung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) ergeben, die der Berliner Zeitung vorliegt. Danach hat der VBB insgesamt 66 Bahnhöfe in der Region Berlin-Brandenburg nach den von der Bahn selbst vorgegebenen Mindestanforderungen untersucht und mit einer ähnlichen Qualitätsanalyse vor einem Jahr verglichen. Fazit: „An 49 von 66 Bahnhöfen wurden Mängel festgestellt“, heißt es in dem Qualitätsbericht. Davon bestehe allein bei 41 Bahnhöfen ein „direkter Handlungsbedarf“.

Bessere Noten für Berlin
Zwar hatte der VBB bereits 2006 zahlreiche Bahnhöfe untersucht und …

Bahnhöfe: Bahn will 156 märkische Bahnhöfe loswerden, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1478814/
Bahn_will_156_maerkische_Bahnhoefe_loswerden.html

Brandenburgs Verkehrsminister Dellmann kritisiert Paketverkauf von 42 Stationen an private Investoren

Potsdam – Wer schon immer gern einen alten Bahnhof sein Eigen nennen wollte, der könnte jetzt – passend zu Weihnachten – in Brandenburg fündig werden. Die Bahn-Tochter DB Station&Services will in der Mark möglichst rasch 156 ihrer 176 Empfangsgebäude loswerden. Nur noch 20 Bahnhöfe will der bundeseigene Verkehrskonzern mittelfristig in eigenem Besitz behalten. Neben dem Hauptbahnhof in Potsdam gehören dazu die Bahnhöfe von Angermünde, Frankfurt (O.) und Prenzlau. Auch die zusätzlich als Endhaltepunkte der Berliner S-Bahn – einer Bahn-Tochter – genutzten Stationen in Bernau, Königs Wusterhausen, Hennigsdorf, Oranienburg und Strausberg gehören ins sogenannte Kern-Portfolio.
Von den nicht mehr benötigten Bahnhöfen hat die Bahn jetzt 42 …

Bahnhöfe: 1000 rote Rosen am Bahnhof Berlin Südkreuz

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20071217.html

Benennung des Platzes am Bahnhof Südkreuz in Hildegard-Knef Platz

(Berlin, 17. Dezember 2007) Heute, 16 Uhr werden der ehemalige Manager von Hildegard Knef, Thomas Jost, der Bezirksbürgermeister Ekkehard Band, der für Bürgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt zuständige Bezirksstadtrat Oliver Schworck und der Leiter Bahnhofsmanagement Berlin, Dirk Schulmeyer, im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Platz am Bahnhof Südkreuz benennen und laden hierzu alle Interessierten ein.

Die Werbegemeinschaft verteilt aus diesem Anlass 1000 rote Rosen auf dem Platz.

„Das Bezirksamt freut sich sehr, dass die Deutsche Bahn AG als Grundstückeigentümerin dem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin vom 16. Mai 2006 zugestimmt hat, den Vorplatz des Bahnhofs Berlin Südkreuz in Hildegard-Knef-Platz zu benennen“, so Bezirksstadtrat Oliver Schworck.

Auch im innern des Bahnhofs wird das Wegeleitsystem entsprechend verändert. Hierfür sind am Morgen des 17. Dezember 2007 Industriekletterer im Einsatz.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnhöfe: Wer parken will, muss unter die Erde, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709808.html

Am Hauptbahnhof will der Senat Autofahrer mit 1,80 Meter breiten Schildern ins Parkhaus locken
Peter Neumann

Heribert Guggenthaler bemühte sich um Höflichkeit. „Vor dem Hauptbahnhof zeigt sich, dass die Disziplin der Autofahrer nicht sehr ausgeprägt ist“, sagte der Mann, der in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für die Gestaltung der Straßen und Plätze zuständig ist, am Freitag. Er hätte es auch so formulieren können: Auf der Vorfahrt am Europaplatz wird wild geparkt, obwohl dort nur drei Minuten gehalten werden darf (zum Ein- und Aussteigen länger). Nun hat der Senat rund um den Bahnhof noch mehr Hinweisschilder aufgestellt, um Autos ins Parkhaus zu locken.
Von Chaos wollen Guggenthaler und der neue Chef-Verkehrsplaner Friedemann Kunst nicht sprechen, wenn es um …

Bahnhöfe: Vom Zug direkt zum Kongress, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709157.html

Neue Pläne der Vivico für das Gelände am Hauptbahnhof
TIERGARTEN. Das Immobilienunternehmen Vivico hat für das Lehrter Stadtquartier am Hauptbahnhof ein neues Konzept erarbeitet. Statt Büros und Appartements soll jetzt ein Hotel- und Kongresszentrum gebaut werden. Vorgesehen sind in den fünf Gebäuden südlich des Bahnhofs am Washingtonplatz gleich mehrere Hotels, die Kategorien liegen zwischen zwei und fünf Sternen, sagt Michael Burrack, Vivico-Chef in Berlin. Außerdem soll ein Kongresszentrum mit einer Kapazität zwischen 1 500 und 5 000 Teilnehmern errichtet werden.
„Der Standort am Hauptbahnhof ist sehr gut zu erreichen und für derartige Nutzungen prädestiniert“, sagt Burrack. Deshalb habe man in diesem Jahr für …

Bahnhöfe: Brandenburg: Kritik an Paketverkäufen von Empfangsgebäuden

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann erwartet von der DB AG eine engere Kooperation mit den Kommunen, wenn nicht mehr genutzte Empfangsgebäude verkauft werden sollen. Der Konzern hatte kürzlich informiert, dass 42 Brandenburger Bahnhöfe im Paket an eine deutsch-englische Investorengruppe verkauft wurden.
Reinhold Dellmann: „Ich sehe die aktuelle Lösungsstrategie der DB AG kritisch, mit Investorenpaketen die Immobilienlast rasch abwickeln zu können. Hier muss auch die DB AG ihre Gemeinwohlverpflichtung wahrnehmen und darf nicht nur reine Kapitalverwertungsinteressen vertreten. Wir brauchen gute Konzepte und Ideen, damit DB AG, Land und Kommunen gemeinsam zu Lösungen kommen. Alle Partner müssen dabei aufeinander zugehen. Es reicht nicht aus, den Kommunen den Kauf anzubieten, es muss auch ehrliche Anstrengungen geben, Lösungen zu finden.“
Vertreter der Investorengruppe, der DB AG, des Ministeriums, des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg und Abgeordnete von Bundes- und Landtag treffen sich zu einer Fachtagung mit Bürgermeistern am Montag, 14. 01. 2008 im Potsdamer Kaiserbahnhof. Die Veranstaltung hatte bereits stattfinden sollen, war aber von der DB AG unter Berufung auf die Unabkömmlichkeit ihrer Mitarbeiter während des Streiks der Lokführer abgesagt worden.
Reinhold Dellmann: „Ich bedaure, dass die DB AG diesen Schritt noch vor der lange vereinbarten Konferenz gegangen ist. Ich möchte gerne wissen, wie die versprochenen konkreten Investitionsabsichten der Investorengruppe aussehen und welche konkreten Perspektiven einer zeitnahen Entwicklung sowie Folgenutzung für die Brandenburger Standorte anstehen. Mir ist aber auch wichtig, dass die DB AG hier mit den richtigen Verantwortlichen präsent ist, um verlässliche Kontakte zu den Kommunen zu knüpfen.“
Karl-Ludwig Böttcher vom Städte- und Gemeindebund Brandenburg: „Die Übernahme oder der Betrieb nicht mehr benötigter Bahnhofsgebäude ist regelmäßig keine kommunale Aufgabe. Wie bei allen anderen Liegenschaften ist es auch hier Aufgabe des jeweiligen Eigentümers, sich um Unterhaltung und Pflege zu kümmern. Um so wichtiger ist der Dialog der Verantwortlichen aller Ebenen. Der ‚vorauseilende’ Verkauf ist nicht gerade ein Beweis der Verlässlichkeit von Absprachen.“
Es geht um die Zukunft von 177 Empfangsgebäuden der DB AG in Brandenburg, die nach den derzeitigen Planungen der DB aktuell nicht mehr für verkehrliche Zwecke genutzt werden. Davon will die DB AG 20 Gebäude in ihrem eigenen Besitz behalten, 42 werden durch ein Investorenpakt vermarktet und 115 stehen zum Einzelverkauf an. Viele Empfangsgebäude haben eine grundsätzliche städtebauliche Bedeutung. In solchen Fällen ist auch eine Landesförderung über Stadtentwicklungsprogramme prinzipiell denkbar (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 13.12.07).

Mobilität: 77 Prozent der S-Bahnhöfe sind inzwischen behindertengerecht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/707129.html

Senatorin zieht Bilanz / Probleme in Job-Centern
Christine Richter

Die Situation für Behinderte in Berlin hat sich in den letzten 15 Jahren deutlich verbessert. Dieses Fazit zog Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) gestern nach der Senatssitzung. Dort hatte sie den Bericht „Barrierefreies Berlin – 15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt“ vorgestellt. In Berlin leben 550 000 Menschen mit Behinderungen. Sie stellen damit 16 Prozent der Bevölkerung.
Im Jahr 1992 habe es zwölf U-Bahnhöfe mit Aufzügen gegeben, inzwischen seien 48 hinzugekommen, sagte die Senatorin. Da es in einigen dieser 60 U-Bahnhöfe mehrere Fahrstühle gibt, beläuft sich die Zahl der Aufzüge insgesamt auf 90. Der Einbau eines Fahrstuhls koste die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) …

Bahnhöfe: Kostenfreies Parken im Berliner Hauptbahnhof

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20071130.html

Vom 1. bis 31. Dezember von 19 bis 22 Uhr ermöglicht die Werbegemeinschaft Berlin Hauptbahnhof kostenloses Parken im Hauptbahnhof / Geschäfte täglich bis 22 Uhr geöffnet

(Berlin, 30. November 2007) Kostenfreies Parken im Advent: das bietet der Berliner Hauptbahnhof vom 1. bis 31. Dezember jeweils von 19 bis 22 Uhr. Bequem parken und in 80 Geschäften im weihnachtlich geschmückten Hauptbahnhof gemütlich einkaufen, schlemmen und staunen ohne an zusätzliche Parkgebühren oder drohende Knöllchen denken zu müssen. Das kostenlose Parken im Advent wird von der Werbegemeinschaft Berlin Hauptbahnhof ermöglicht.

Darüber hinaus sind die Geschäfte ganzjährig auch an den Sonn- und Feiertagen von 8-22 Uhr geöffnet, 365 Tage im Jahr.

Im Berliner Hauptbahnhof gibt es 860 Parkplätze, die von DB Bahn Park vorgehalten werden. Das Parkhaus hat zwei Einfahrten: es kann durch die unterirdische Zufahrt aus dem Tiergartentunnel (von Süden kommend) erreicht werden, oder oberirdisch von der Clara-Jaschke-Straße aus.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/
Leiter Unternehmenskommunikation
Oliver Schumacher