Berlins oberster Tourismus-Werber testet den Flughafen Schönefeld – und gibt schlechte Noten Peter Neumann
Zu wenig Informationen für die Touristen, weite Wege durch die Kälte und ein unfreundlicher Bahnhof: Berlins Boom-Flughafen Schönefeld ist „nicht hauptstadtwürdig“. Zu diesem wenig schmeichelhaften Urteil kommt Hanns Peter Nerger, Chef der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM). „Dabei treffen dort sehr viele internationale Gäste ein. Für sie ist Schönefeld nicht nur das Tor zu Berlin – auf diesem Flughafen bekommen sie auch einen ersten Eindruck von Deutschland.“ Und der fällt trotz mancher guter Ansätze nicht positiv aus, sagte der obersten Touristenwerber Berlins. Nur noch zehn Tage, dann beginnt auf dem Messegelände die Internationale Tourismus-Börse. Auf der größten Reisemesse der Welt wird sich Berlin …
Berlins oberster Tourismus-Werber testet den Flughafen Schönefeld – und gibt schlechte Noten Peter Neumann
Zu wenig Informationen für die Touristen, weite Wege durch die Kälte und ein unfreundlicher Bahnhof: Berlins Boom-Flughafen Schönefeld ist „nicht hauptstadtwürdig“. Zu diesem wenig schmeichelhaften Urteil kommt Hanns Peter Nerger, Chef der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM). „Dabei treffen dort sehr viele internationale Gäste ein. Für sie ist Schönefeld nicht nur das Tor zu Berlin – auf diesem Flughafen bekommen sie auch einen ersten Eindruck von Deutschland.“ Und der fällt trotz mancher guter Ansätze nicht positiv aus, sagte der obersten Touristenwerber Berlins. Nur noch zehn Tage, dann beginnt auf dem Messegelände die Internationale Tourismus-Börse. Auf der größten Reisemesse der Welt wird sich Berlin …
Sie heißt zwar Bundesautobahn. Dennoch ist der geplante Bau der A 100 zwischen dem Dreieck Neukölln und Am Treptower Park „für das Land Berlin nicht kostenneutral“. Das teilte Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Claudia Hämmerling mit. Bis 2006 habe Berlin für die Planung 2,2 Millionen Euro ausgegeben. Nun müsse Berlin …
An mehreren Orten in Mitte werden Bäume gefällt. Heute setzen die Mitarbeiter des Grünflächenamtes in der Kolberger Straße die Säge an – zwei Scheinakazien seien geschädigt, heißt es. Morgen geht es neun Kastanien am Kastanienwäldchen Unter den Linden an den Stamm, sie stehen der Sanierung des Lindentunnels im Wege. Am Mittwoch werden an der …
Berlin (ots) – Die Bundespolizei hat heute Nacht in der Zugbildungsanlage Hermanstraße zwei Graffiti Straftäter auf frischer Tat gestellt und festgenommen. Der 30-jährige Deutsche und eine 26-jährige Deutsche wurden dabei beobachtet, wie sie gemeinsam mit einer dritten, bislang unbekannten Person, eine S-Bahn auf einer Fläche von 15 Quadratmeter besprühte. Trotz versuchter Flucht konnten zwei der drei Täter gestellt und festgenommen werden. Am Tatort wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Ob den einschlägig bekannten Tätern weitere Taten zuzuordnen sind, ergeben die Ermittlungen der Bundespolizei. Auf die beiden Deutschen wartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung. Zivilrechtliche Ansprüche werden in einem gesonderten Verfahren geprüft.
ots Originaltext: Bundespolizeiamt Berlin Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=53264
Zwei Täter prügeln auf einen BVG-Fahrer der Linie 125 ein. Der mit 25 Passagieren besetzte Bus streift mehrere parkende Autos Von Hans H. Nibbrig Ein brutaler Überfall auf einen Busfahrer der BVG am Freitagabend in Reinickendorf hat in erschreckender Weise deutlich gemacht, dass die alltägliche Gewaltkriminalität in Berlin bei weitem noch nicht ihre letzte Eskalationsstufe erreicht hat. Denn der Übergriff der zwei 18 und 19 Jahre alten Täter geschah während der Fahrt. Das hat es nach den Worten von BVG-Sprecherin Petra Reetz in Berlin bislang noch nicht gegeben. Die Folge: Der Fahrer verlor die Kontrolle über den mit knapp 25 Personen besetzten Bus, das schwere Fahrzeug rammte mehrere …
Auf der ersten Regionalkonferenz 2007 am 23.02.07 in Potsdam informierten der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung über aktuelle Entwicklungen in den Landkreisen Potsdam-Mittel mark, Havelland, Teltow-Fläming, der Stadt Brandenburg an der Havel und der Landeshauptstadt Potsdam. Ziel der jährlich stattfindenden öffentlichen Veranstaltungen ist es, Interessierte aus Politik, Fachwelt, Verwaltung und der Bevölkerung über die aktuellen Planungen des öffentlichen Personennahverkehrs zu informieren und mit Ihnen zu diskutieren. Im März finden drei weitere von insgesamt fünf Regionalkonferenzen statt. Auf der heutigen Regionalkonferenz in Potsdam stand die wachsende Fahrgastnachfrage in der Region seit Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels und die Pünktlichkeit beim Regionalverkehr im Vordergrund. Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des VBB: „Wir freuen uns, dass wir auch im Havelland immer mehr Fahrgäste gewinnen können. Der Nord-Süd-Tunnel hat die Fahrzeiten verkürzt und damit sind Berlin und Brandenburg näher zusammengerückt. Allein von Berlin nach Nauen benutzen seit dem Mai 2006 täglich 1.000 Menschen mehr den Regionalverkehr. Damit diese positive Entwicklung fortgesetzt werden kann, ist es wichtig, dass die Züge pünktlich sind. Nach den Einbrüchen bei der Pünktlichkeit im letzten Jahr konnten zwar seit Jahresbeginn wieder Verbesserungen erzielt werden, aber es besteht noch immer dringend Handlungsbedarf.“ Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König: „Die Mobilität von Menschen und Gütern mit dem Schienenverkehr zu sichern bleibt wichtige Aufgabe der Landesregierung. Die steigenden Fahrgastzahlen zeigen, dass sich Investitionen lohnen. Ich setze auf Wettbewerb einerseits und Dialog zwischen allen Beteiligten andererseits. Von der Bahn erwarte ich mehr Pünktlichkeit und vor allem mehr Investitionen in die Infrastruktur des Netzes.“ Nach der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels im Mai 2006 sowie in der letzten Jahreshälfte des vergangenen Jahres war es zu einem Einbruch der Pünktlichkeit gekommen. Seit dem letzten Fahrplanwechsel im Dezember 2006 hat sich die Pünktlichkeit bei durchschnittlich 90 Prozent eingependelt. Ursachen sind unter anderem Langsamfahrstellen und mangelhafte Absprachen bei der Baustellenplanung. Seit der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels hat der Verbund insgesamt täglich 17.000 mehr Fahrgäste (+ 11 Prozent) beim Regionalverkehr gewonnen. Für das Land Brandenburg bedeutet dies konkret, dass in der zweiten Jahreshälfte 2006 sechs Prozent mehr Fahrgäste mit dem Regionalverkehr unterwegs waren als im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2005. Mit Bezug auf die oben genannte Region gibt es die stärksten Zuwächse am Bahnhof Ludwigsfelde. Dort sind 65 Prozent mehr Fahrgäste zu verbuchen, die dort um- oder aussteigen. An zweiter Stelle steht in der Region der Bahnhof in Golm. Mit Blick auf den Fahrplan 2008 informierte der VBB darüber, dass keine grundsätzlichen Neuerungen geplant sind. Wichtiges Anliegen ist es, bestehende Mängel zu beheben und für den RE 7 und die RB 33 ein geändertes Konzept vorzulegen (Pressemeldung VBB, 24.02.07).
Für den Bahnhof am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International in Schönefeld wird der Steuerzahler möglicherweise über 100 Millionen Euro mehr zahlen müssen als eigentlich nötig. Grund ist offenbar eine Festpreisvereinbarung. (24.02.2007, 16:57 Uhr) Berlin – Die Vereinbarung sei vom Bundesverkehrsministerium ausgehandelt und Anfang September 2006 von Bahnchef Hartmut Mehdorn unterzeichnet worden, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ in seiner jüngsten Ausgabe. Dem Vertrag zufolge erhält die Flughafengesellschaft vom Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg 285 Millionen Euro für den Rohbau des Bahnhofs. Allerdings habe dieser Preis auf einer damals bereits zwei Jahre alten „groben Schätzung“ eines Ingenieursbüros basiert, zitiert das Blatt einen Insider. Tatsächlich hätten den BBI- Betreibern schon vor Vertragsabschluss die Angebote aller Bieter für den Bauauftrag vorgelegen. Die günstigste Firma verlangte demnach 104 Millionen Euro, den Zuschlag erhielt ein Berliner …
Flughafen wird jährlich zehn bis 14 Millionen Euro Defizit verursachen Zahlen muss je nach Entscheidung die Flughafengesellschaft oder der Bund Von Klaus Kurpjuweit
Der Flughafen Tempelhof bleibt ein teures Objekt – mit oder ohne Flugbetrieb. Bis ein tragfähiges Konzept für die weitere Nutzung gefunden ist, verschlingt die Anlage weiter jährlich zehn bis knapp 14 Millionen Euro. Je nach Nutzung gibt es aber unterschiedliche Finanziers, die das Defizit ausgleichen müssen. Rechtlich könnte der Flugbetrieb in der bisherigen Form so lange weitergehen, bis der ausgebaute Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld nach der Eröffnung ein halbes Jahr lang bewiesen hat, dass er funktioniert. Selbstverständlich ist das nicht, wie zuletzt Bangkok gezeigt hat. Dort hat man vor fünf Monaten einen neuen …
Südstern wieder offen / Zahlreiche Tunnel undicht Peter Neumann
Eine so spektakuläre Anordnung hat es noch nicht gegeben, sagen U-Bahn-Experten. Am Donnerstag hat der Senat den U-Bahnhof Südstern vorsorglich geschlossen, weil ein Statiker den Bahnsteigkanten mangelnde Tragfähigkeit bescheinigte. Sechs Stunden später, um 22.15 Uhr, wurde die Station wieder geöffnet. Eine Belastungsprobe mit 550 Kilogramm schweren Säcken habe gezeigt, dass keine Gefahr besteht, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Freitag mit. Trotzdem bleibt die Frage: Wie erneuerungsbedürftig ist das 144 Kilometer lange, größte deutsche U-Bahn-Streckennetz? Die Antwort gibt ein Bericht, den die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dem Hauptausschuss im September vorgelegt hat. Ergebnis: Für die Sanierung der Berliner U-Bahn werden über 400 Millionen Euro benötigt. Allein von den bis 1930 gebauten U-Bahn-Strecken in Berlin, die 80 Kilometer lang sind, gelten 65 Kilometer als …