10.03.2026
https://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1650996.php
Öffentliche #Toiletten sind weit mehr als ein praktischer Ort für notwendige Erleichterungen: Sie erhöhen die #Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, ermöglichen #Mobilität und Teilhabe gesellschaftlichen Leben. Im Jahr 2017 ist ein Konzept erstellt worden, das eine gute Versorgung Berlins mit öffentlichen Toiletten beschreibt. Im Fokus standen dabei neu zu errichtende #modulare Toilettenanlagen. Für die Errichtung dieser neuen Anlagen wurden sieben Zielfelder mit spezifischen Anforderungen bestimmt: #Wirtschaftlichkeit, #Hygiene, #Sicherheit, #Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion, #Umweltfreundlichkeit, gestalterische Qualität und Kommunikation.
Die Umsetzung des Berliner Toilettenkonzepts ist kürzlich umfassend untersucht worden. Das Ergebnis ist positiv: Die meisten Anforderungen an die öffentlichen Toiletten konnten erfolgreich umgesetzt werden. Besonders die Ausbaustufe der sogenannten „verbesserten Versorgung“ konnte durch zusätzliche Toilettenstandorte realisiert und die Bedarfsquellen des Konzepts gezielt berücksichtigt werden.
In Zahlen ausgedrückt: In den vergangenen Jahren sind insgesamt 278 automatische #Modultoiletten errichtet worden, die – neben anderen Modellen wie den hochfrequentierten „#WC-Centern“ – noch bis zum Jahr 2033 betrieben werden. Für Standorte ohne Wasser- und Stromversorgung, etwa in Parks oder an Seen, wurden autarke #Trockentrenntoiletten, die sogenannten „#Parktoiletten“, erfolgreich erprobt.
Gleichzeitig verdeutlicht die Analyse, dass die Versorgung Berlins mit öffentlichen Toiletten ein dynamischer Prozess ist, der kontinuierlich an neue Herausforderungen angepasst werden muss. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt arbeitet daher aktuell insbesondere an der Optimierung der Standorte durch eine differenzierte Betrachtung sozialer Räume sowie an der weiteren Verbesserung von Sauberkeit und Nutzbarkeit. Darüber hinaus sollen künftig Potenziale in den Bereichen Gestaltung, Kommunikation und vielfältigere Toilettenmodelle verstärkt genutzt werden.Die Auswertung ist als PDF unter folgendem Link abrufbar: