18.02.2026
Frage 1:
Welche konkreten #Ursachen haben nach Kenntnis des Senats dazu geführt, dass #vereiste #Oberleitungen über mehrere Tage hinweg zu einem nahezu vollständigen #Stillstand des Straßenbahnverkehrs geführt haben und diese Vereisung nicht zeitnah beseitigt werden konnte?
Antwort zu 1:
Nach Auskunft der BVG bildete sich innerhalb sehr kurzer Zeit aufgrund von Eisregen auf den Oberleitungen eine #Eisschicht, sodass zahlreiche Straßenbahnen während des laufenden Betriebs auf der Strecke zum Stehen kamen. Es war kein #Straßenbahnverkehr mehr möglich. Die Entfernung des Eises musste von Hand durchgeführt werden, was aufgrund der Größe des Netzes mehrere Tage in Anspruch genommen hat.
Frage 2:
Welche Maßnahmen haben BVG und Senat während der Ausfälle ergriffen, um einen verlässlichen #Ersatzverkehr sicherzustellen, und aus welchen Gründen wurde für die betroffenen #Straßenbahnlinien kein flächendeckender Schienenersatzverkehr eingerichtet?
Antwort zu 2:
Die Aufgabe der Einrichtung von Schienenersatzverkehren liegt vertraglich vereinbart bei der BVG.
Die BVG teilt hierzu mit:
„ Ab dem 27.1.2026 nahm der Straßenbahnverkehr Schritt für Schritt den Verkehr wieder auf, parallel wurde ein Schienenersatzverkehr mit allen zur Verfügung stehen Kapazitäten eingerichtet.
Ein komplettes redundantes System für einen vollständigen Ersatz des drittgrößten Straßenbahnnetzes der Welt ist weder kapazitativ möglich, noch wirtschaftlich umsetzbar. Alle zur Verfügung stehenden Kräfte befanden sich im Einsatz.“
Frage 3:
Welche technischen, organisatorischen und betrieblichen Konsequenzen ziehen Senat und BVG aus diesen Vorfällen, um künftig sicherzustellen, dass der Straßenbahnverkehr bei winterlichen #Witterungslagen schneller stabilisiert wird und Außenbezirke nicht über Tage vom leistungsfähigen ÖPNV #abgeschnitten sind?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„ Die BVG wird die Situation im Nachgang analysieren und in Abstimmung mit der Senatsverwaltung die notwendigen möglichen #Konsequenzen für die Zukunft ziehen.“
Berlin, den 16.02.2026 In Vertretung
Arne Herz Senatsverwaltung für
Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
www.berlin.de