Radverkehr: Neuer Radstreifen an der Schönhauser Allee nicht sicher genug, aus Berliner Morgenpost

02.07.2024

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article406708627/schoenhauser-allee-umbau-am-ziel-das-wird-gelobt-und-getadelt.html

Gerade erst wurde der neue #Radstreifen an der #Schönhauser Allee in Berlin offiziell eröffnet, doch die Freude darüber währte nur kurz. Am Dienstag gab die landeseigene InfraVelo GmbH bekannt, dass noch einmal Hand angelegt werden muss. Grund: Die #Betonborde, die den Radstreifen auf 720 Metern schützen, sind zu grau, zu wenig sichtbar; kurzum: zu unsicher.

„Die #Protektionselemente sollen noch sichtbarer werden. Deshalb sind nachträglich zusätzliche reflektierende Weißmarkierungen sowie markierte #Sperrflächen vorgesehen“, schreibt InfraVelo. Diese Leistungen seien nicht Teil der vorliegenden Anordnung gewesen und sollen zeitlich nachgelagert ausgeführt werden, heißt es weiter. Auf der Mittelinsel unter dem #U-Bahn-Viadukt würden in den kommenden Wochen außerdem an einzelnen #Querungsstellen ausgewählte Absperrgitter erneuert werden.

Bau des Radstreifens an der Schönhauser Allee zieht sich

Das Projekt #Radstreifen an der Schönhauser Allee hat fünf Terminverschiebungen sowie unzähligen Debatten und Beschlüsse im Pankower #Verkehrsausschuss hinter sich. Am Straßenrand, wo bis vergangenen Herbst 150 Autos parkten, verlegten Baumaschinen frischen Asphalt. Darauf klebten Bauarbeiter neue Betonleisten mit autoabweisenden Kanten, bemalten graue Flächen mit grüner und roter Farbe, markierten Ladezonen auf den jeweils rechten Fahrspuren, zeichneten Sperrflächen für Fußgänger ein und schufen Inseln, auf denen man die meist befahrene #Magistrale von Prenzlauer Berg überqueren …